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TESTBERICHT: Samsung U24E590D Teil 6


Interpolation

Der Bildschärferegler wirkt auch an den digitalen Eingängen. Bei der Standardeinstellung "60" arbeitet sie eher dezent und wurde für den Test so belassen. Bei der Interpolation der Full-HD-Auflösung 1080p hat der Samsung U24E590D leichtes Spiel, da hier lediglich die Pixel in Höhe und Breite dupliziert werden.

Das Gleiche gilt für die 720p-Auflösung – hier wird mit Faktor 3 ein ganzzahliger Multiplikator für die Umrechnung verwendet. Insofern überrascht es also nicht, dass das Ergebnis bei Gittergrafik wie auch bei der Textdarstellung ausgezeichnet ist.

Testgrafik. Links: nativ. Rechts: 1280-x-720-Vollbild.

Wie in den Abbildungen deutlich wird, ist mit freiem Auge praktisch kein Unterschied zu erkennen. Wir haben uns aber auch andere Auflösungen angeschaut, in denen die Interpolationsfunktion des U24E590D mehr zu tun hat. In allen interpolierten Auflösungen sind die Lesbarkeit von Texten und die Abbildung der Testgrafik – dem Skalierungsgrad entsprechend – gut bis sehr gut. Die unvermeidlichen Interpolationsartefakte fallen gering aus. Auch Texte mit fetten Buchstaben bleiben gut leserlich.

Textwiedergabe. Links: nativ. Rechts: 1280-x-720-Vollbild.

Inwieweit die UHD-Auflösung schon bei einer Diagonalen von 24 Zoll einen Mehrwert bietet, haben wir bereits beim Test des Samsung U24E850R genauer unter die Lupe genommen. Das Fazit gilt natürlich auch hier: Durch die weitere Verkleinerung der Pixel bei der UHD-Auflösung werden auch nicht zu vermeidende Treppen-Artefakte – beispielsweise bei Text – erheblich reduziert. Dadurch ist die wahrgenommene Schärfe selbst im Office-Betrieb erheblich besser, als bei herkömmlichen Full-HD-Geräten.

Farbwiedergabe

Bei Monitoren für den Consumer- und Office-Bereich testen wir zunächst die Farbwiedergabe in der Werkseinstellung nach dem Reset sowie – falls vorhanden – in einem sRGB-Modus. Anschließend wird der Monitor mit Quato iColor Display kalibriert.

Für die Messungen verwenden wir eine eigene Software, als Messgeräte werden ein X-rite-i1-DisplayPro-Colorimeter und ein X-rite-i1-Pro-Spektrofotometer eingesetzt.

Farbraumabdeckung

Abdeckung des sRGB-Farbraums

Bei der Farbraumuntersuchung ermitteln wir zunächst die Abdeckung des sRGB-Farbraums. Hier liefert der Samsung U24E590D mit 100 % nach der Kalibrierung ein hervorragendes Ergebnis. Aber auch vor der Kalibrierung ist das Ergebnis mit 99 % im Bildmodus "sRGB" bereits sehr gut.

Die Erläuterungen zu den folgenden Charts haben wir für Sie zusammengefasst: Delta-E-Abweichung für Farbwerte und Weißpunkt, Delta-C-Abweichung für Grauwerte, und Gradation.

Farbmodus: Custom (Werkseinstellung)

Nach dem Reset im OSD sind folgende Werte vorgegeben:

Bildmodus: Benutzerdefiniert
Helligkeit: 100
Kontrast: 75
Gamma: Modus1
Sonstiges: Farbtemp. auf "Normal", RGB jeweils auf "50"

Graubalance in der Werkseinstellung, Bildmodus "Benutzerdefiniert"

Der Samsung U24E590D liefert in der Werkseinstellung ein zufriedenstellendes Ergebnis. Der Weißpunkt ist mit 7700 K allerdings erheblich kühler als die gewünschten 6500 K. Die Monitoreinstellungen zu verändern, bringt nichts. Die nächstgelegene Einstellung wäre "Warm 1", die zu einer Messung von genau 5500 K führt. Man hat also nur die Wahl zwischen circa 1000 K zu viel oder zu wenig. Der Gammawert liegt im Durchschnitt bei 1,81 und verläuft alles andere als normgerecht.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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