Home-Office: Praxistipps für den Arbeitsplatz zu Hause

Welche Ausstattung ist sinnvoll fürs Home-Office, und wie richten Sie einen mobilen Arbeitsplatz ein? Eine Bloggerin und ein Personaler geben Tipps

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Corona-bedingt ist Home-Office oder mobiles Arbeiten in vielen Betrieben fast über Nacht zum neuen Standard geworden – und wird wohl auch zukünftig deutlich intensiver genutzt werden als bisher. Viele Betriebe wappnen sich bereits für die Post-Corona-Zeit und stellen ihre Arbeitszeitregelungen auf den Prüfstand. Welcher Monitor sich optisch und technisch einwandfrei in Ihr Wohnambiente oder Büro integrieren lässt, haben wir in unserem Beitrag „Clean Desk: Optimale Unterstützung durch den richtigen Monitor“ aufgegriffen.

Home-Office Arbeitsplatz
Home-Office ist im Zuge der Corona-Pandemie in vielen Betrieben über Nacht zum Standard geworden. PRAD gibt Tipps, wie Sie sich komfortabel und ergonomisch zu Hause einrichten

Denn: Nicht nur bei Arbeitnehmern mit Familie und (kleinen) Kindern im Haushalt ist im Job-Alltag Flexibilität gefragt. Auch immer mehr junge Menschen suchen ihren Arbeitgeber danach aus, ob dieser zumindest teilweise das Arbeiten von zu Hause oder unterwegs ermöglicht.

Je nach Arbeitsvertrag und Arbeitgeber ist es mehr oder weniger geregelt, welche Ausstattung es für zu Hause gibt. Deshalb ist häufig Eigeninitiative gefragt, um es sich möglichst bequem und ergonomisch, aber auch flexibel in den eigenen vier Wänden einzurichten. Denn nicht jeder hat den Platz für ein separates Arbeitszimmer – wenn dann die Kinder noch durchs Haus toben, weil gerade die Kita oder Schule ausfällt, ist Kreativität gefragt.

Tätigkeit und Arbeitsweise bestimmen, wie der perfekte Arbeitsplatz aussehen muss

PRAD hat mit einer angehenden Bloggerin und einem Personaler gesprochen, wie der (gemeinsame) Arbeitsalltag aussieht und welche Ausstattung sinnvoll fürs Home-Office ist. Desiree (35) hat in der Elternzeit ihren eigenen Blog gestartet. Ihr Arbeitsplatz sind das Wohnzimmer, das Esszimmer und „unterwegs“, denn den einzigen freien Raum der Wohnung belegt nun ihr Mann Reinold (36), der als Projektleiter im Personalbereich bei einem Technologie-Unternehmen tätig ist und seit März 2020 hauptsächlich von zu Hause aus arbeitet.

Home Office Theke
Der „Zwischendurch-Arbeitsplatz“ an der Bar: Mit Tablet-PC und Bluetooth-Maus ist man maximal flexibel
Home-Office an der Theke
Auf den Fotos ist ein Acer Switch 3 (Modell 2018) zu sehen, die Switch-Serie ist jedoch inzwischen eingestellt worden

Nicht nur die Arbeitsplätze, auch die Arbeitsweisen unterscheiden sich sehr – und damit die Anforderungen an das passende Equipment. Desirees Schwerpunkt liegt auf der Flexibilität. Als „digitale Nomadin“ benötigt sie neben ihrem Convertible und Smartphone nur sich selbst und die richtige Inspiration. „Hauptsache online“, ist ihre Devise.

Auf Reinolds Kalender stehen hingegen tägliche Videokonferenzen, Telefonate und Präsentationen, dazwischen muss er konzentriert arbeiten. Ergonomie ist für ihn das A und O, zumal er in seiner Funktion mit dazu beiträgt, dass sich alle Mitarbeiter im Unternehmen gut in der für viele noch neuen Home-Office-Welt zurechtfinden.

Das Rechenzentrum: 2-in-1-Convertibles vereinen das Beste aus beiden Welten

Desiree erklärt, was Flexibilität für sie bedeutet: „Ich arbeite mit einem 2-in-1-Convertible. Das ist praktisch, da man die Tastatur entfernen oder umklappen kann, um im Tablet-Modus auf dem Schoß von überall zu arbeiten.“

Für die Arbeit an Desirees Website „mama-chill-mal.de“ sowie die Texte und Recherche im Netz reicht ein preisgünstiges Modell wie das Microsoft Surface Go2 mit 10,5 Zoll und einer Auflösung von 1920 x 1280 Pixeln (220 ppi) aus. Wer lieber mit iOS arbeitet, sollte sich das neue iPad Air mit 10,9 Zoll großem Retina-Display und 2360 x 1640 Pixeln bei 264 ppi näher ansehen. In beiden Fällen genügt die günstigere WLAN-Variante, wenn das Smartphone ansonsten als Hotspot fungiert. Wichtig: Beide Modelle besitzen einen USB-C-Port, der nicht nur für den Anschluss des Smartphones, sondern auch für einen externen Monitor genutzt werden kann.

„An meinem Arbeitsplatz an der Bar arbeite ich gerne mal zwischendurch, zum Beispiel wenn ich Kleinigkeiten in Artikeln durchgehe oder kurz etwas recherchieren möchte“, erzählt Desiree. „Ich habe eine kleine Bluetooth-Maus (Speedlink Jixster), weil diese keinen USB-Port blockiert, und nutze Touchscreen und Maus parallel. Das Praktische an der Theke ist, dass ich im Stehen arbeiten kann.“ Die stehende Haltung sorgt nicht nur für Abwechslung, sie fördert auch die Kreativität und kann (Denk-)Blockaden lösen.

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Mobile High-End-Geräte ersetzen den PC und liefern ein Höchstmaß an Privatsphäre im Home-Office

Auch Reinold hat sich mit dem HP Elite x2 für ein 2-in-1-Convertible als Arbeitsgerät entschieden, das allerdings im Business-Segment und mit einem Preis von knapp 2.000 Euro in einer ganz anderen Liga spielt. Von HP als „Detachable-PC“ deklariert, verbindet das HP Elite x2 für ihn das Beste aus zwei Welten und ersetzt einen vollwertigen Rechner (bis auf etwaige Laufwerke, die aber im Cloud-Zeitalter kaum noch jemand braucht).

In der Top-Ausstattung kann das Profi-Notebook mit einem 13 Zoll großen IPS-Display und einer hohen Auflösung von 3000 x 2000 Pixeln begeistern und liefert mit 1000 cd/m² auch in sehr hellen Umgebungen ein kristallklares Bild. Da Windows 10 automatisch Schriften und Icons skaliert, braucht man sich übrigens keine Gedanken machen, dass die Auflösung zu einer winzigen Darstellung von Texten führt. Die superfeine Pixelstruktur macht das Lesen langer Dokumente im Gegenteil extrem komfortabel fürs Auge.

Reinold merkt an: „Bei mir laufen viele Anwendungen parallel, und zudem muss ich auch während einer Videokonferenz in der Lage sein, auf einem zweiten angeschlossenen Bildschirm flüssig zu arbeiten. Neben Office-Anwendungen und Microsoft Teams kommen Grafikprogramme wie Adobe Photoshop und InDesign bei mir zum Einsatz. Dem muss mein Rechner gewachsen sein.“

Neben der Möglichkeit, per Headset zu kommunizieren, das per 3,5-mm-Klinke, USB oder Bluetooth verbunden werden kann, besitzt der HP Elite x2 drei Dual-Array-Mikrofone mit Geräuschunterdrückung und Stereolautsprecher von Bang und Olufsen. Zusammen mit der FHD-Frontkamera liefert das Gerät eine hervorragende Bild- und Tonqualität in Videokonferenzen.

Headset
Wer viel in Videokonferenzen unterwegs ist, sollte auf gute Video- und Tonqualität seines Rechners achten, da das Headset bei langem Tragen unbequem werden kann

„Wenn man viele Stunden am Tag in virtuellen Meetings verbringt, wird selbst das bequemste Headset irgendwann zur Last“, berichtet Reinold aus der Praxis. „Deshalb ist mir eine gute Tonqualität wichtig.“ Eine Besonderheit des HP Elite x2 ist die „HP Privacy Camera“ mit mechanischer Blende, die Privatsphäre im Home-Office garantiert und vor peinlichen Situationen bewahren kann – etwa wenn die Kamera versehentlich oder unbemerkt aktiviert wird. Weitere Sicherheits-Features wie der Fingerabdrucksensor und der Blickschutz „HP Sure View Gen. 3“ gewähren auch bei der mobilen Arbeit einen höchstmöglichen Datenschutz.

Für den Anschluss einer Standard-Tastatur und Maus per USB sowie eines externen Monitors verwendet Reinold die als Zubehör erhältliche „HP USB-C Mini-Dockingstation“. Diese ist extrem kompakt und liefert zwei zusätzliche USB-Ports, einen RJ-45-Netzwerkanschluss, eine VGA-Schnittstelle für ältere Bildschirme und Beamer (wichtig in der Firma) sowie einen HDMI-Ausgang für 4K-Signale.

Der externe Monitor sorgt für Ergonomie im Home-Office, aber welches Design passt auf den Esstisch?

„Wenn ich längere Zeit arbeite, stehe ich natürlich nicht stundenlang an der Theke und schaue auf ein knapp 11 Zoll kleines Display. Dafür habe ich einen externen Monitor angeschafft. Weil dieser auf dem Esszimmer-Tisch steht und nicht jedes Mal weggeräumt werden soll, wenn spontan Besuch kommt, spielte bei der Anschaffung neben Funktionalität und Preis das Design eine wichtige Rolle“, führt Desiree aus.

Dell P2419HC von vorne
Dell P2419HC Verpackung
Zubehör
Beiliegende Kabel inklusive USB-C
Dell P2419HC Rückseite
Dell P2419HC seitlich
Bedientasten am unteren Rahmen
Seitliche USB-Ports
Frameless Design
Silbernes Dell Logo mittig am unteren Rahmen
Anschlusspanel
Energy Aufkleber
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Der 23,8-Zoll-Monitor Dell P2419HC bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und kommt für rund 250 Euro mit IPS-Panel, vollständiger Ergonomie und vier Digital-Eingängen (1 x HDMI, 2 x DP, 1 x USB-C)

Entschieden hat sie sich für den 23,8 Zoll großen Full-HD-Monitor Dell P2419HC, der aktuell für unter 250 Euro zu haben ist. Der Dell P2419HC sieht mit seinem dünnen Profil und dem kleinsten Monitorsockel seiner Klasse nicht nur äußert elegant im Esszimmer aus, er kann auch bei den inneren Werten mit einem hochwertigen IPS-Display samt Premium-Panel-Service (Austausch bei nur 1 hellen Pixel) und einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln überzeugen.

Monitorsockel
Laut Dell kleinster Monitorsockel seiner Klasse und damit auch für kompakte Schreibtische geeignet

Trotz des relativ günstigen Preises bringt der Dell P2419HC vollständige Ergonomie-Funktionen von der Neigung und Drehung über die Höhenverstellbarkeit bis zur Pivot-Einstellung mit. Außerdem einen HDMI-Eingang, zwei Display-Ports und einen USB-3.0-Hub. „Das für mich wichtigste Kaufkriterium waren aber das schicke Design und der vollwertige USB-C-Eingang, der es mir ermöglicht, sowohl Tablet als auch Smartphone direkt an den Monitor anzuschließen und diese dabei gleichzeitig zu laden“, erklärt die Bloggerin.

Seitliche Drehung nach links
Seitliche Drehung nach rechts
Demontierter Standfuß
Pivot
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Drehung, Höhenverstellung und Pivot sind trotz des schmalen und schicken Designs des Dell P2419HC an Bord

Ihr Convertible liegt beim Arbeiten vor dem Monitor, sodass sie dessen flache Tastatur weiter nutzen kann. Den im Winkel von etwa 45 Grad geneigten Touchscreen des Tablets verwendet sie als erweiterten Desktop, zum Beispiel für das Trimmen von Instagram- oder YouTube-Videos. So entsteht ein kompakter, vollständiger Arbeitsplatz, der bei Bedarf binnen Minuten zusammengepackt und in Schränken oder Schubladen verstaut werden kann.

Dell P2419HC, 24 Zoll, Full HD 1920x1080, 60 Hz, IPS entspiegelt, 16:9, 5 ms (extrem), höhenverstellbar/neigbar/drehbar, VESA, DisplayPort, USB-C, HDMI, 3 Jahre Austauschservice, schwarz/silber
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Reinold setzt ebenfalls auf einen zweiten Bildschirm: „Den ganzen Tag auf einen Laptop oder einen Tablet-PC zu schauen, ist nicht nur anstrengend für die Augen. Aufgrund der fixen Tastatur können ein ergonomischer Abstand zum Bildschirm und die richtige Kopf- und Körperhaltung nicht eingehalten werden. Das führt zu gesundheitlichen Problemen über kurz oder lang. Wer dauerhaft oder längere Zeit im Home-Office oder mobil arbeiten muss, sollte sich definitiv einen ergonomischen, externen Monitor zulegen“, zeigt er sich von dieser Lösung überzeugt.

Convertible per USB-C an Monitor
Per USB-C lässt sich das Convertible direkt an den Dell P2419HC anschließen. Durch die Lage des Tablets wird keine zusätzliche Tastatur benötigt
Aufgeräumter Arbeitsplatz
Ergebnis: Der Arbeitsplatz im Esszimmer sieht nicht nur clean aus, sondern kann bei Bedarf schnell abgebaut und verstaut werden

Per USB-C lässt sich das Convertible direkt an den Dell P2419HC anschließen. Durch die Lage des Tablets wird keine zusätzliche Tastatur benötigt. Ergebnis: Der Arbeitsplatz im Esszimmer sieht nicht nur clean aus, sondern kann bei Bedarf schnell abgebaut und verstaut werden

Zahlt sich Qualität aus? Wie schlägt sich ein 10 Jahre alter Monitor gegen ein aktuelles Modell?

Weil der Projektleiter privat noch einen über 10 Jahre alten und 24 Zoll großen Dell 2407wfp besitzt und während seines Studiums vor vielen Jahren für PRAD als Testredakteur tätig war, kommt er um die Beantwortung eines kurzen Vergleichs mit dem neuen Dell P2419HC seiner Frau nicht herum: Lohnt sich der Umstieg auf ein aktuelles Modell? Und wie fällt das Resümee nach 10 Jahren Nutzung aus? Zahlt sich Qualität beim Kauf aus?

„Ich habe das Gerät 2007 für 599 Euro gekauft, weil ich einen Allrounder mit sehr guter Bildqualität, starker Ergonomie und umfangreichen Anschlüssen gesucht habe“, erinnert sich Reinold. „Nach meinem Studium habe ich das Gerät privat hauptsächlich zum gelegentlichen Gaming eingesetzt, aber jetzt im Home-Office tut es wieder klaglos seinen Dienst – und das fast ohne Abstriche.“

Dell hatte schon damals eine mit fünf Jahren umfangreiche Garantie: Weil Reinolds Originalgerät nach drei Jahren Betrieb einen defekten An-/Ausschalter aufwies, wurde das Gerät 2010 von Dell im Rahmen des Vor-Ort-Services gegen ein Neugerät getauscht. Der Dell 2407wfp hat noch keinen DisplayPort oder HDMI-Eingang, jedoch einen DVI-D- und D-Sub-Anschluss (VGA). Mit entsprechenden Adaptern lässt er sich also auch mit aktuellen Endgeräten noch betreiben.

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Beim Design und Gewicht zeigt sich deutlich, was sich in den letzten 10 Jahren getan hat – damals war der Dell 2407wfp besonders schick und schlank, heute wirkt er fast klobig gegen den Dell P2419HC

Aber wie schneidet der Oldtimer subjektiv gegen den deutlich jüngeren Nachfolger Dell P2419HC ab? Desiree urteilt: „Beim Design hat der Alte gegen den Neuen keine Chance. Da hat sich einiges getan in der Dekade, der Dell P2419HC ist flacher und leichter und sieht dadurch deutlich eleganter aus. Ich würde mir das alte Gerät jedenfalls nicht auf den Esstisch stellen – selbst wenn die Eingänge für mein Smartphone und Convertible vorhanden wären.“

Reinold ist pragmatischer: „Die Ergonomie-Funktionen beider Geräte sind identisch, da liefert der Neue keinen Mehrwert. Beim Display hat der Dell P2419HC subjektiv die Nase vorn beim Gaming, das sieht alles flüssiger und schärfer aus. Für mich im Office-Betrieb gibt es in puncto Bildqualität aber keine entscheidenden Unterschiede. Mit seinem IPS-Panel ist der Neue ein klein wenig blickwinkelstabiler als der Dell 2407wfp mit S-PVA-Panel – das spielt für meinen Arbeitsalltag jedoch keine Rolle.“

Qualität zahlt sich aus, aber …

Dass sich Qualität auszahlt, zeigt auch die nach wie vor sehr gute Helligkeit, die dem zehn Jahre jüngeren Gerät in nichts nachsteht – was auch daran liegt, dass der Dell 2407wfp ab Werk mit sehr hohen Reserven ausgeliefert wurde. Anfangs wurde eine Helligkeitseinstellung von 0 gewählt, inzwischen steht der Regler bei Reinolds Bildschirm auf 20 von 100.

Dell 2407WFP und P2419HC direkt nebeneinander
Vergleich oberer Rand
Vergleich unten
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Der Dell 2407wfp hat tatsächlich ein um 120 Pixel höheres Format als der Dell P2419HC. Abgesehen davon geht der optische Größenunterschied auf den viel dickeren Rahmen um das Display zurück. Die Bedienknöpfe sind beim Dell P2419HC elegant unterhalb des Displays angebracht, wobei die Tastenzuordnung und -funktion per Onscreen-Einblendung auch im Dunkeln gut lesbar sind

Einen kritischen Aspekt gibt es dann aber doch, weshalb der Projektleiter nun über eine Neuanschaffung nachdenkt: den Stromverbrauch. Hier schneidet der Dell P2419HC ungleich günstiger ab. Er verbraucht im Normalbetrieb weniger als 20 Watt gegenüber rund 60 Watt beim Dell 2407wfp, der noch eine herkömmliche Hintergrundbeleuchtung anstelle der sparsamen LEDs besitzt. „Spätestens hier zeigt sich, was sich in den letzten Jahren getan hat und dass der Umstieg lohnt – jedenfalls dann, wenn der Bildschirm wie aktuell viele Stunden im Home-Office betrieben wird“, meint Reinold.

Wer also auf einen qualitativ hochwertigen Bildschirm setzt, macht auf lange Sicht nichts falsch und profitiert von umfangreichen Garantien und einem guten Service – mit über zehn Jahren hat der Dell 2407wfp sich den Ruhestand (im Arbeitszimmer der Großeltern) aber nun redlich verdient.

Welche Ergonomie-Funktionen aktuelle Monitore fürs Home-Office außerdem bieten – etwa Blaulichtfilter und automatische Helligkeitsregulierung –, lesen Sie in dem Artikel Home-Office: Empfehlenswerte Monitore.

Der perfekte Heimarbeitsplatz: Praxistipps und Zubehör

Neben der richtigen Hardware für Ihre Tätigkeit und Ihren Arbeitsort sorgen einfache Tipps und das passende Zubehör dafür, den Arbeitsalltag daheim komfortabel, ergonomisch und abwechslungsreich zu gestalten.

„Ergonomie am Arbeitsplatz hängt nicht nur von der Ausstattung ab“, erklärt Reinold, der als Projektleiter im Personalbereich arbeitet. „Der Arbeitsplatz sollte mit der Blickrichtung parallel zum Fenster aufgestellt sein, so wird man weder geblendet, noch sorgt das Sonnenlicht für Reflexionen auf dem Bildschirm.“ Regelmäßiges Lüften ist nicht nur zu Corona-Zeiten sinnvoll, der frische Sauerstoff löst Denkblockaden und macht den Kopf wieder frei.

Ausrichtung Schreibtisch
Der Heimarbeitsplatz sollte möglichst parallel zum Fenster ausgerichtet sein, um Sonneneinblendung von vorn oder hinten zu vermeiden

Einen teuren Bürostuhl möchte sich nicht jeder für zu Hause anschaffen. Desiree wechselt beim Bloggen häufig ihren Arbeitsort, was die Kreativität fördert, aber auch vermeidet, dass man zu lange eine möglicherweise ungünstige Haltung einnimmt. Außerdem hat sie sich ein orthopädisches Sitzkissen besorgt, das den Rücken beim Sitzen auf normalen Stühlen zusätzlich entlastet und mobilisiert.

Trotzdem hat sie eine klare Präferenz: „Mein Favorit unter den Arbeitsplätzen ist die Couch. Man kann die Beine hochlegen und hat beim Texten gar nicht das Gefühl zu arbeiten. Entspannter geht’s nicht.“ Da sie aktuell schwanger ist, weiß sie die Möglichkeit, von der Couch aus zu arbeiten, besonders zu schätzen.

Hier gibt es allerdings einiges zu beachten, damit es nicht zu Nackenverspannungen und Rückenschmerzen kommt: Der Kopf sollte gestützt werden, entweder durch eine entsprechend hohe Lehne mit Kopfstütze oder durch ein Kissen. Der Laptop oder das Convertible sollte nicht direkt auf den Beinen liegen, denn wenn der Bildschirm zu tief liegt, verspannt sich der Nacken beim Daraufschauen. Wer eine Maus benutzt, benötigt auch dafür eine Lösung.

„Zunächst habe ich ein Knietablett probiert“, berichtet Desiree. „Dieses liegt aber direkt auf den Beinen und übt Druck auf diese aus, sodass es nach kurzer Zeit unbequem wird. Besser sind spezielle Laptop-Halter, die sich verstellen lassen und bei denen die Beine frei unter der Halterung bewegt werden können.“

Verstellbare Halterun
Verstellbare Halterungen für mobile Geräte bringen Ergonomie auf die Couch, das Bett oder den Küchentisch – und lassen sich kompakt verstauen

Diese gibt es von zahlreichen Herstellern und lassen sich meist an drei Ankerpunkten im 180-Grad-Winkel verstellen. Damit kann man fast überall eine ergonomische Position erreichen, außerdem sind die Halterungen leicht und lassen sich problemlos in einer Tragetasche verstauen. Neben der Arbeitsfläche für den Laptop bieten einige Modelle eine abnehmbare Mausablage, die die Ergonomie weiter verbessert, allerdings auch Platz beansprucht.

Einen Kritikpunkt gibt es leider auch im Hinblick auf den Einsatz von Geräten ohne Scharniere: „Da mein Convertible hinten einen Ständer zum Aufstellen hat, hätte die Ablagefläche etwas tiefer sein können. Für einen normalen Laptop würde die Tiefe reichen. Bei mir steht die Tastatur konstruktionsbedingt vorne etwas über.“ Trotzdem möchte Desiree die Halterung nicht mehr missen.

Auch Reinold möchte etwas im Home-Office nicht missen: den zusätzlichen Monitor. Seine Meinung ist klar: „Mobile Geräte sind letztendlich für unterwegs und nicht für dauerhaftes Arbeiten daran geeignet. Wer im Home-Office auf lange Zeit fit und entspannt arbeiten will, der sollte sich einen ergonomisch einstellbaren Bildschirm zulegen – im Büro arbeite ich ja auch nicht permanent am Laptop.“

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