Test LG 38GN950-B: 38 Zoll Gaming-Monitor der Superlative
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Overdrive 144 Hz

144 Hz, Reaktionszeit „Aus“ (Deaktiviert)

Wir erhöhen nun die Bildwiederholfrequenz auf 144 Hz und vermessen erneut die Schaltzeiten des LG 38GN950-B mit unterschiedlicher Pixelbeschleunigungseinstellung. Der Unterschied bei deaktivierter Pixelbeschleunigung im Vergleich zu 60 Hz liegt im Kommabereich mit Ausnahme des Farbwechsels (CtC), für den der Monitor nun 9,6 ms benötigt und damit fast 5 ms schneller ist. Für den Schwarz-Weiß-Wechsel braucht der Proband 7,8 ms und ist damit genau gleich schnell wie bei 60 Hz. Der Grauwechsel (GtG) wird in 7,7 ms vollzogen, und der Durchschnittswert für alle unsere 15 Messpunkte liegt bei 10,7 ms. Der Helligkeitsverlauf (GtG 80–50 %) ist neutral.

Diagramm: Fast identische Schaltzeiten bei 144 Hz und deaktivierter Pixelbeschleunigung wie bei 60 Hz
Fast identische Schaltzeiten bei 144 Hz und deaktivierter Pixelbeschleunigung wie bei 60 Hz
Neutrale Abstimmung im Helligkeitsverlauf
Neutrale Abstimmung im Helligkeitsverlauf

144 Hz, Reaktionszeit „Schnell“

Auch der LG 38GN950-B zeigt bei 144 Hz und Reaktionszeit „Schnell“ geringfügig langsamere Schaltzeiten als bei 60 Hz. Der Unterschied ist aber sehr gering und daher vernachlässigbar. Gleich geblieben ist die Zeit für den Farbwechsel (CtC), für den der Monitor ebenfalls 4,8 ms benötigt. Den Schwarz-Weiß-Wechsel vollzieht der Proband in 11,6 ms, den Grauwechsel (GtG) in 5,2 ms.

Als Durchschnittswert für alle unsere 15 Messpunkte ermitteln wir eine Zeit von 9,5 ms. Im Gegensatz zu 60 Hz sind hier noch keine Überschwinger im Helligkeitsverlauf (GtG 80-50 %) vorhanden.

Diagramm: Bis auf den CtC-Wert geringfügig schlechtere Schaltzeiten als bei 60 Hz
Bis auf den CtC-Wert geringfügig schlechtere Schaltzeiten als bei 60 Hz
Diagramm: Neutrale Abstimmung im Helligkeitsverlauf
Neutrale Abstimmung im Helligkeitsverlauf

144 Hz, Reaktionszeit „Schneller“

Bei höchster Pixelbeschleunigung zeigt der LG 38GN950-B im Vergleich zu 60 Hz wiederum fast identische Schaltzeiten. Auch bei 144 Hz wird der Farbwechsel (CtC) in 0,5 ms vollzogen. Für den Schwarz-Weiß-Wechsel werden 8,4 ms benötigt, den Grauwechsel (GtG) vollzieht der Monitor zeitgleich mit 1,2 ms. Als Durchschnittswert für alle unsere 15 Messpunkte ermitteln wir 3,7 ms. Bei 144 Hz sind ebenfalls starke Überschwinger im Helligkeitsverlauf (GtG 80–50 %) ein Tribut, den die extreme Pixelbeschleunigung fordert.

Diagramm: Fantastische Schaltzeiten des LG 38GN950-B
Fantastische Schaltzeiten des LG 38GN950-B
Diagramm: Starke, aber kurze Überschwinger im Helligkeitsverlauf
Starke, aber kurze Überschwinger im Helligkeitsverlauf

Um die versprochene Reaktionszeit von 1 ms zu erreichen, übertreibt es LG leider etwas mit dem Tuning. Besser wären 2 ms und stattdessen weiniger Überschwinger im Helligkeitsverlauf. Eine weitere Overdrive-Stufe würde Sinn ergeben.

Netzdiagramme

In den folgenden Netzdiagrammen sehen Sie alle Messwerte zu den unterschiedlichen Helligkeitssprüngen unserer Messungen im Überblick. Im Idealfall befinden sich die grünen und roten Linien eng am Zentrum. Jede Achse repräsentiert einen im Pegel und in der Dynamik definierten Helligkeitssprung des Monitors, gemessen über Lichtsensor und Oszilloskop.

Diagramm: Reaktionszeiten mit Pixelbeschleunigung „Aus“ bei 60 Hz
Reaktionszeiten mit Pixelbeschleunigung „Aus“ bei 60 Hz
Diagramm: Reaktionszeiten mit Pixelbeschleunigung „Aus“ bei 144 Hz
Reaktionszeiten mit Pixelbeschleunigung „Aus“ bei 144 Hz
Diagramm: Reaktionszeiten mit Pixelbeschleunigung „Schnell“ bei 60 Hz
Reaktionszeiten mit Pixelbeschleunigung „Schnell“ bei 60 Hz
Diagramm: Reaktionszeiten mit Pixelbeschleunigung „Schnell“ bei 144 Hz
Reaktionszeiten mit Pixelbeschleunigung „Schnell“ bei 144 Hz
Diagramm: Reaktionszeiten mit Pixelbeschleunigung „Schneller“ bei 60 Hz
Reaktionszeiten mit Pixelbeschleunigung „Schneller“ bei 60 Hz
Diagramm: Reaktionszeiten mit Pixelbeschleunigung „Schneller“ bei 144 Hz
Reaktionszeiten mit Pixelbeschleunigung „Schneller“ bei 144 Hz

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit.

Bei 60 Hz messen wir beim LG 38GN950-B unabhängig von der eingestellten Pixelbeschleunigung eine Latenzzeit von 4,8 ms. Die halbe mittlere Bildwechselzeit beträgt mit deaktivierter Pixelbeschleunigung („Aus“) 5,2 ms, mit der Einstellung „Schnell“ 3,7 ms und mit der schnellsten Pixelbeschleunigung („Schneller“) 1,7 ms.

Die Durchschnittswerte für die mittlere Gesamtlatenz betragen somit bei 60 Hz 10 ms mit deaktivierter Pixelbeschleunigung („Aus“), 8,5 ms mit der Einstellung „Schnell“ und 6,5 ms mit „Schneller“. Die hier vom LG 38GN950-B bereits bei 60 Hz gezeigte Performance ist absolut überzeugend.

Bei 144 Hz zeigt der LG 38GN950-B zweifellos, dass er zu den schnellsten Gaming-Bildschirmen am Markt gehört. Mit einer Latenzzeit von 1 ms wird eine Performance geboten, die jedem noch so anspruchsvollen Gamer gerecht wird.

Die halbe mittlere Bildwechselzeit beträgt somit bei 144 Hz und deaktivierter Pixelbeschleunigung („Aus“) 5,4 ms, 4,8 ms mit Einstellung „Schnell“ und 1,9 ms mit „Schneller“.

Die Durchschnittswerte für die mittlere Gesamtlatenz belaufen sich bei 144 Hz mit deaktivierter Pixelbeschleunigung („Aus“) auf 6,4 ms, mit Einstellung „Schnell“ sind es 5,8 ms und mit „Schneller“ noch 2,9 ms.

Mit dieser Leistung gehört der LG 38GN950-B zu den schnellsten Gaming-Monitoren am Markt. Im Vergleich zum LG 38GL950G-B zeigt der Proband bei 60 Hz eine deutlich kürzere Latenzzeit, bei 144 Hz sind die beiden Monitore allerdings wieder fast gleichauf. Im Vergleich zum kleineren Bruder, dem LG 34GN850-B, liegen die Unterschiede nur im Kommabereich.

Hintergrundbeleuchtung

Das Hintergrundlicht des LG 38GN950-B wird nicht durch Pulsbreitenmodulation (PWM) reduziert, deshalb entstehen auch keine Unterbrechungen im Lichtstrom (Flackern). Somit ist der Monitor selbst bei reduzierter Helligkeit für längere Sessions geeignet. Die maximale Helligkeit liegt bei 469 cd/m² und lässt sich auf 76 cd/m² reduzieren. Der Proband ist zudem DisplayHDR-600-zertifiziert.

Diagramm: LED-Backlight ohne PWM-Helligkeitsregelung
LED-Backlight ohne PWM-Helligkeitsregelung

Subjektive Beurteilung

Auch beim Gaming beeindruckt der LG 38GN950-B durch seine schiere Größe. Das Blickfeld ist riesig, und man sollte auf einen gewissen Mindestabstand achten, da der Monitor ansonsten zu breit ist, um wirklich noch alles im Blick zu haben. Die Schärfe von Bewegtbildern ist wirklich beeindruckend, aber diesbezüglich konnte uns schon der kleinere Bruder LG 34GN850-B überzeugen.

Spielszene aus dem Ego-Shooter Call of Duty: Modern Warfare
Spielszene aus dem Ego-Shooter Call of Duty: Modern Warfare

Als bester Kompromiss aus Bildqualität und Performance ist die Reaktionszeit „Schnell“ die ideale Wahl. Wenn Performance oberste Priorität hat, kann aber auch die Einstellung „Schneller“ problemlos verwendet werden. Zwar leidet die Bildqualität ein wenig, doch werden dafür Bewegtbilder noch schärfer dargestellt.

Zu beachten gilt es allerdings, dass die hohe Auflösung des LG 38GN950-B aktuelle PC-Hardware voraussetzt, wenn die Framerate hoch sein soll.

33 KOMMENTARE

  1. 21:9 steht auf der LG Homepage.
    Das Seitenverhältnis von 21:9 eignet sich in Kombination mit dem gebogenen Bildschirm optimal für Spiele: Gamer können auf dem breiten, 37,5 Zoll großen FPS-Monitor mehr sehen, sodass sie einen strategischen Vorteil haben. Auf diese Weise haben Sie bei Egoshootern noch bessere Chancen.
    Bildformat 21:9
    Native Auflösung 3840 x 1600

    Quelle LG:
    https://www.lg.com/de/monitore/lg-38gn950-b

  2. So, der Monitor wird immer bekloppter ….
    Das Ding hat so eine Tolle Funktion … Auto-Standby, man muss sich schon an den Kopf fassen das man wählen kann Aus/4h (Standard) /6h/8h Sinnfreier kann man ein Zeitspanne nicht mehr wählen, das beste aber noch, das Ding geht mit einer Warnung auch Aus nach 4h wenn man den Monitor aktiv nutzt. Für was soll so ein blödsinn bitte gut sein? Sitze gemützlich am Zocken und dann geht mitten im Spiel der Monitor komplett aus! WTF? Absolutes Beta-Produkt der Monitor!
    Bei absolut jedem Monitor den ich kenne stellt man hier eine Zeit ein nach der der Monitor komplett aus geht wenn er kein Signal mehr erhält, logischerweise in einer Einheit von „min“ statt „h“!
    Schön das das gerät in den Himmel gelobt wird was trockene Messtests angeht aber im praxistest versagt das ding in allen bereichen!

    • Nun ich weiß nicht wieso du das überhaupt nutzt. Man kann doch in den Energiesparoptionen von Windows einstellen ab wann der Monitor in den Standby-Modus wechseln soll und der Monitor kann das auch automatisch. Das ist ein einfacher Timer, wofür das gut sein soll, kann ich auch nicht sagen. Also auf AUS stellen.

    • Servus Jens. Diese Einstellung ist dafür da dass wenn man vergisst den Monitor auszuschalten, der PC aber weiterhin läuft, sich der Monitor von selbst in den Ruhezustand versetzt um Strom zu sparen. Selbstverständlich wechselt der Monitor automatisch in den Ruhezustand wenn der PC heruntergefahren wird. Es gibt aber durchaus Situationen wo ein PC durchgehend läuft. Wenn du das nicht brauchst, einfach deaktivieren. Der Monitor ist deswegen nicht bekloppt 😉 Schöne Grüße.

  3. Die Probleme mit der LG Software kommen von Nvidia Seite!
    Wenn man den Monitor von DP1.4 auf DP1.2 setzt erkennt die LG Software den Monitor und funktioniert!

    Meine größten probleme sind jetzt noch das ich vorm Windows login kein Bild habe, sprich auch nicht im Bios etc.!
    Nvidia Displayport … da war doch was …
    https://www.nvidia.com/en-us/drivers/nv-uefi-update-x64/
    bringt nur nichts da ich eine 1650 Super habe, und die will nicht mit dem Tool!
    Bei einer Serrie die 11/19 also 1 jahr nach dem Update Tool auf dem Markt war sollte man meinen das man die Problem aus der Welt geschaffen hat, dem ist aber nicht so!

  4. – Reaktionszeit „Schneller“ …. kein Ahnung was man sich dabei gedacht hatte, ich vermisse hier im Artikel auch den erhobenen Zeigefinger dafür! Wenn man in dem Modus ein Fenster hin und her schieb zieht man 5cm lange streifen hinter sich her. Absolut unbrauchbar auf dem normalen Desktop!

    bzgl. Software … weder OnScreen Control V6.82 noch LG UltraGear Control Center V1.63 erkennen den Monitor … ja das USB Kabel steckt, der Hub funktioniert.

  5. Warum ist jetzt die Gamin Variante besser bewertet als der 38WN95C dessen Test seit gestern verfügbar ist.

    Ich hätte ja eher gedacht dass die gleich gut sind. Die bisschen höhere Hz gleicht auf der anderen Seite den vorhandenen Thunderbolt und USB-C Anschluß sowie die PiP Funktion aus.

    • Die sind sich auch sehr ähnlich. Aber die Abstimmung der Modi war beim LG 38GN950-B etwas besser und wir beurteilen den Monitor auch nach dem Einsatzzweck. Für Bildbearbeitung und Videoschnitt für die der 38WN95C-W beworben wird, ist die Bildhomogenität wichtiger als bei einem Gaming-Monitor.

      • Dann anders gefragt. Kann ich ein vergleichbar gutes Ergebnis bei Spielen erreichen mit den Monitoren bei 144 Hz?

        Und wenn ich die Monitore auch für die Arbeit nutzen würde, z.B. Softwareentwicklung, zu welchem Gerät würden Sie dann tendieren?

        Falls die Antwort auf die erste Frage ja ist und die Antwort auf die zweite Frage WN, verstehe ich nicht wieso der WN eine ganze Note schlechter bewertet wurde

        • Danke!
          Das ist genau die Frage die ich mir seit Monaten ebenfalls stelle…

          Allgemein, scheint es auf den Reviewportalen nur ENTWEDER den Einsatzzweck „Gaming“ ODER „Bildbearbeitung und Videoschnitt“ zu geben.
          Es gibt nichts dazwischen! Wenn ich, wie auch viele andere aus der IT Branche regelmäßig im Home-Office bin, tagsüber arbeiten und abends spielen will, habe ich Pech gehabt, oder muss mir halt mehrere Monitore kaufen und abends/morgen umstecken…
          Selbst die ständige Angabe von „Bildbearbeitung und Videoschnitt“ als einziges Einsatzgebiet im produktiven Bereich ist imho sowas von überholt, als ob es nichts anderes gibt.. Was ist mit Software Entwicklern und Ingenieuren, die berufsbedingt mehrere Rechner gleichzeitig betreiben müssen oder wollen? Die auf einem potenten Rechner die rechenintensive Arbeit laufen haben oder auf das OS angewiesen sind, während der andere Rechner/Laptop aber aufgrund proprietärer Firmensoftware,VPN und anderer Kastrierung online bleiben muss.
          Ja für genau die ist nichts wichtiger als umfassende, gut und einfach funktionierende Picture in/by Picture Funktionen, oder Thunderbolt Support mit PD und KVM Switch use. Also zusätzlich zu den grundlegenden Faktoren wie Bildgröße/Auflösung/Panel versteht sich..

          Und jetzt komme ich noch dazu und möchte aber die wenige Zeit, die ich Abends noch aufbringen kann gerne mit hochwertigem Spielegenuss, am besten ohne Kompromisse, ausklingen lassen.

          Gerade mit der Pandemie hat sich m.E. dieses „Profil“ mit Sicherheit breit gemacht und ich würde soweit gehen zu sagen das ist die neben den beiden anfangs genannten Einsatzzwecken die nächste: „Mixed“-Mode

          Ich denke dass das auch die Hersteller begriffen haben, und mit Modellen wie dem WN95C-W genau in diese Gruppe anbieten.

          Dieser deckt tatsächlich viele meiner bisher vermissten Anforderungen ab, kommt aber im Vergleich zur Gaming Variante sehr schlecht weg in diesem Review.
          Zur SW und Screenplitting Funktionen wird nichts gesagt. Dass beispielsweise PiBp mit thunderbolt UND DP nicht unterstützt wird auch nicht erwähnt.. das habe ich in einem der YouTube Videos erfahren, wo Semi-Experten sonst nur die Specs der Geräte vorlesen…

      • Ich finde ja auch den AW3821DW interessant und ein Vergleich mit den beiden LG wäre sehr aufschlussreich. Ist ein Test von dem Alienware in nächster Zeit geplant?

      • Logisch, und um genau die 50cm geht es eben 😉
        1,50cm wäre zu kurz!
        Bei manch einem Hersteller muss man ja schon fragen ob überhaupt was dabei ist.
        Solche kinkerlitzchen sollte man auch im Test erwähnen!
        Gutes DP HBR3 Kabel kostet mit Porto auch sein 20€, dann noch neues USB Kabel, eventuell ein HDMI etc.
        Alles unnötige Kostentreiber. Wenn ich 2 Monitore in meiner Auswahl habe und es mir praktisch Wurst ist welchen ich mir kaufe dann würde ich mir den mit den längeren Kabeln kaufen.

  6. Mein Monitor ist leider ex gegangen (hochwertiger NEC 24 Zoll). Das Problem, ich brauche einen Allround Monitor, eher groß (home office, Spiele (RPG), Bildbearbeitung). Was wäre da der bessere, der hier oder der Eizo EV3895? Am liebsten hätte ich ja auch 4K, da meine Kamera 4K aufnimmt, aber das gibt es in der Art wohl noch nicht.

  7. Wer auf diese leider selten dämliche Software umsetzung mit dem Blinke-Blinke-Licht verzichten kann greift zum „LG 38WN95C“ sollte der gleiche Monitor sein ohne Blinke-Blinke, dafür mit Thunderbolt über USB-C! Bei gleichem Preis greift man immer zum „WN“! Wobei der „WN“ aktuell sogar günstiger ist.
    Das Blinke-Blinke Licht mag zwar nett aus sehen aber hat eine Verzögerung drinnen und man ist auf immer auf die Gnade von LG angewiesen für passende Treiber und Software. Die Software soll auch recht oft abstürzen, dann hilft nur ein Neustart um das Licht wieder in den Griff zu bekommen. Als USB Lösung wie es LG hier anbietet gibt es für kleines Geld besseres als „Bastellösung“ und selbst für HDMI gibt es Lösungen wo das Signal durchgeschliffen wird ohne Sofware am PC.

    • Laut LG-Website ist der Unterschie dann doch etwas größer für Leute, die Wert drauf legen. Auf der Herstellerwebsite gibts ne Vergleichsfunktion, die auf die Schnelle folgende Unterschiede offenbart:

      WN hat zusätzlich:
      – 6 Achsen Farbkontrolle
      – 1x Thunderbold 3.0
      – Hochwertigeres (?) Gehäuse und Standfuß samt (wahrscheinlich) besserer Ergonomiemöglichkeiten
      – Integriertet Lautsprecher

      Dafür fehlt dem WN:
      – G-Sync
      – Formatumschaltung zw. Wide, Original, Cinema 1, Cinema 2, 1:1
      – 166 und 175Hz OC

      Wers genauer wissen will sollte sich nicht nur auf den Vergleich verlassen sondern in den Handbüchern nachsehen. Die Vergleichstabellen sind in der Regel (absichtlich) nicht ganz so genau….

      https://www.lg.com/de/monitore/lg-38wn95c-w
      https://www.lg.com/de/monitore/lg-38gn950-b

      • Hallo,
        Aber der von dir genannte kostet doch auch gleich etwas mehr als der andere. Wer die zusätzlichen Features gar nicht benötigt, zahlt unter Umständen auch drauf. Der andere LG kostet derzeit round about 1200 und der andere 1800.
        Natürlich ist da ein Unterschied gegeben aber ob das jetzt so dramatisch ist wie das hier dargestellt wird, wage ich doch zu bezweifeln. Der teuere LG hat darüberhinaus auch nur 60 und der andere 144 Hz. Wer das einmal hatte will nie wieder zurück zu 60.

      • Auch der GN hat kein G-Sync sonder ist nur G-sync-kompatibel.
        G-Sync kompatibel heißt bei Nvidia nichts anderes als das man über Adaptive-Sync geht was 1:1 AMDs Freesync ist
        -> GN und WN also weiterhin gleich! der alte GN850 hat nur ein G-Sync Hardwaremodul! Wie sinnlos das ist zeigt jetzt schon der GN850 😉

        Auch der GN hat 6 Farbanpassung!

        Dem WN mag 175HZ fehlen …. fehlen aber auch dem GN 😉
        Und bei 10bit ist bei beiden bei 144Hz Schluss

        Bessere Ergonomie …. hochwertiger … Nö

        Es ist und bleibt im Kern der gleiche Monitor! keine Ahnung was du da verglichen hast!

        Das man einen von beiden schnell nachgeschoben hat sieht man schön am thunderbold anschluss.
        hat zwar einen USB-C Anschluss, will man aber den USB-Hub am Monitor nutzen muss man trotzdem noch ein weiteres nornmales USB Kabel an den Monitor stecken.

        Vor ein paar Wochen hatte ich den WN als billigen Geheimtipp ins Rennen geworfen, mittlerweile ist es wieder der GN. Amazon haut den Monitor alle paar Wochen für wenige Stunden für 1249€ raus , 130€ unter dem billigsten Geizhalspreis! Also Preisalarm setzen. Hatte nachts um 4 eine Meldung und um 5 uhr war der Preis schon wieder oben. Lieferbar am Mitte Februar wenn man nicht wieder verschiebt!

  8. Vielen vielen Dank für den Test. Hab ich schon gespannt darauf gewartet. 🙂
    Ich habe den GN950 heute bekommen und bin vollkommen begeistert. Hatte vorher einen 21:9 Asus ROG 35Zoll und der kann in keinster Weise mithalten.

    Aber wieso ich eigentlich schreibe. 🙂
    Man kann auch dem GN950 eine 10Bit-Farbtiefe verpassen – zumindest mit einer Nvidia-Karte.
    Wenn man in der Nvidia-Systemsteuerung unter „Auflösung ändern“ auf eine paar Hz verzichtet und in von 144 auf 120 Hz einstellt kann man dann darunter auf „Nvidia-Farbeinstellungen“ klicken und dort sind dann auch 10 bpc auswählbar.
    Ob das einen Effekt hat kann ich nicht sagen… optisch konnte ich so keinen Unterschied feststellen.

    Dumme Frage… welches Ausgabe-Farbformat ist eigentlich das beste?
    Weil dort kann man jetzt RGB, YCbCr422 oder YCbCr444 auswählen.

    • Hallo Markus. Es freut mich dass du so begeistert bist vom LG 38GN950-B und bedanke mich für dein Feedback. Danke auch für den Hinweis wegen der Farbtiefe bei 120 Hz. Hätte ich nicht schon den kleineren Bruder, den LG 34GN850-B, hätte ich ihn mir auch geholt. Vor allem das 24:10 Bildformat spricht absolut für den 38GN950-B.

      Was deine Frage betrifft, RGB ist die bevorzugte Wahl.

      Ich wünsche dir weiterhin viel Freude mit dem LG 38GN950-B!

    • Hallo Markus,

      ich nutze das Panel und habe auch mit 8/10bit herumexperimentiert. Im Alltag kein Unterschied, die meisten Quellen sind sowieso 8bit und auch Windows stellt wohl nur 8bit dar. In Photoshop etc. kann man umstellen auf 10bit, aber hier muss auch die Quelle das unterstützen. Also wenn, dann halte ich das für die Postproduktion von Video- und Bildmaterial für sinnvoll, für alles andere ist 8bit besser, da manchmal das Bild bei 144Hz flüssiger wirkt als bei 120Hu. Und 444 ist besser, da hier die maximalen Bildinformationen für jeden Farbkanal übertragen werden.

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