Test LG 38GN950-B: 38 Zoll Gaming-Monitor der Superlative

LGs neues Monitorflaggschiff der UltraGear-Modellreihe bietet DisplayHDR 600, Nano-IPS-Technologie, FreeSync, 160 Hz und eine Reaktionszeit von 1 ms (G2G)

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Einleitung

38GN950-B lautet die Bezeichnung des neuen Monitorflaggschiffs aus der UltraGear-Serie von LG. UltraGear steht für High-End-Gaming und High-End-Ausstattung, und das soll natürlich auch das neue Modell bieten. Das 37,5 Zoll große Curved-AH-IPS-Panel wird durch W-LEDs mit Nano-Partikeln beleuchtet, hat ein Seitenverhältnis von 24:10, löst mit 3840 x 1600 Pixeln auf und soll laut Herstellerangabe den DCI-P3-Farbraum zu 98 % abdecken. Der Bildschirm ist DisplayHDR-600-zertifiziert und bietet eine Vielzahl an Funktionen speziell für Spieler. „Der Gaming-Monitor Ihrer Träume“ steht auf der Produktpräsentationsseite des Herstellers. Das ist doch mal eine Ansage, die wir in diesem Test überprüfen wollen.

Die interessantesten Fakten für Gamer sind 144 Hz Bildwiederholfrequenz mit Übertaktungsmöglichkeit auf 160 Hz, 1 ms Bildaufbauzeit (GtG), G-Sync-Kompatibilität, AMD FreeSync Premium Pro, ein Black Stabilizer für eine verbesserte Schwarzstufendarstellung, eine vierstufige Pixelbeschleunigung für gestochen scharfe Bewegtbilder und Sphere Lighting 2.0.

Nachdem uns bereits der kleinere Bruder LG 34GN850-B im Test begeistern konnte, sind die Erwartungen an den LG 38GN950-B entsprechend hoch. Wir freuen uns auf einen spannenden Praxistest.

Angeschlossen und getestet haben wir den Monitor am DisplayPort-Ausgang einer Gigabyte GeForce GTX 1070 Ti. Die farbmetrischen Messungen wurden mit einem Spektralfotometer (X-Rite i1Pro) in Verbindung mit der iColor-Software von Quato durchgeführt. Für die Ermittlung des minimalen Schwarzwertes wurde ein Kolorimeter (X-Rite i1Display Pro) verwendet. Als externe Zuspielquelle kam der Blu-ray-Player Sony BDP-S350 zum Einsatz, angeschlossen über ein HDMI-Kabel.

Detaillierte Informationen zu den Ausstattungsmerkmalen und den Spezifikationen finden Sie im Datenblatt des LG 38GN950-B.

Lieferumfang

LG weiß, wie man seine Produkte präsentiert, und so beeindruckt beim 38GN950-B bereits die Verpackung. Einerseits wegen des farbigen Hochglanzdrucks mit coolem Motiv, andererseits durch deren Größe. Mit den Außenmaßen 104,5 x 54 x 25 cm (B x H x T) wird der Monitor in einem großen Karton geliefert. Seitliche Griffmulden ermöglichen den händischen Transport. Von oben wird die Verpackung geöffnet und der Inhalt entnommen. Zwei Styroporteile fixieren und schützen das Display, den Standfuß und das Zubehör. Bildschirm und Standfuß werden noch zusätzlich durch einen weichen Schaumstoffbeutel gesichert.

 Farbiger Hochglanzdruck auf der Verpackung
Farbiger Hochglanzdruck auf der Verpackung

Beim LG 38GN950-B befindet sich das Zubehör ordentlich aufgeräumt in einer separaten Schachtel. Alle notwendigen Kabel, um den Monitor vollumfänglich in Betrieb nehmen zu können, sind vorhanden. Das wäre in erster Linie das externe Netzteil mit Stromkabel. Des Weiteren sind je ein DisplayPort-, HDMI- und USB-3.0-Upstream-Kabel vorhanden. Letzteres wird benötigt, um den Bildschirm mit dem PC zu verbinden und mit der Zusatz-Software „Control Center“ Sphere Lighting 2.0 in vollem Umfang nutzen zu können.

Darüber hinaus befinden sich eine CD mit dem Benutzerhandbuch als PDF-Datei, eine Garantiekarte, eine Kurzanleitung und ein Kalibrierungsreport im Lieferzubehör.

Separat verpacktes Zubehör des LG 38GN950-B
Separat verpacktes Zubehör
Umfangreiches Zubehör beim LG 38GN950-B
Umfangreiches Zubehör beim LG 38GN950-B

Optik und Mechanik

LG hat die Optik der UltraGear-Modellreihe vereinheitlicht, und so präsentiert sich der LG 38GN950-B ebenfalls mit einem mattschwarzen Gehäuse und einzelnen roten Akzenten. Die Gaming-Gene sind optisch nicht sofort erkennbar, wodurch der Monitor auch in einem Büro nicht deplatziert oder unprofessionell wirkt.

An drei Seiten ist der Rahmen um das Display nur etwa 2 mm breit, der Bildschirm selbst dann allerdings noch mal ca. 5 mm vom Rand eingerückt. An der Display-Unterkante zieht sich ein etwa 12 mm hoher Rahmen über die gesamte Display-Breite. Auch die Gehäuserückseite des LG 38GN950-B ist schlicht gehalten. Der RGB-LED-Ring ist mittig platziert und umschließt die Standfußhalterung sowie das Anschluss-Panel.

Breites Curved-Display ohne Rahmen
Breites Curved-Display ohne Rahmen
Mattschwarzes Monitorgehäuse-Finish mit roten Farbakzenten
Mattschwarzes Gehäuse-Finish mit roten Farbakzenten

Am unteren Display-Rahmen befindet sich mittig platziert das LG-Logo. Hier hat der Hersteller keinen besonderen Aufwand betrieben. Das Logo ist lediglich mit weißer Farbe aufgedruckt. Seitlich um das gesamte Gehäuse herum zieht sich das einzige Hochglanzelement des LG 38GN950-B in Form eines glänzenden schwarzen Rahmens. An seinen Außenkanten ist das Gehäuse des Monitors nur 2,6 cm dick, nimmt aber zur Gehäusemitte hin bauchig zu. Das sehr breite Curved-Display sieht allein schon wegen seiner Größe beeindruckend aus. Und dennoch wirkt der Proband nicht klobig.

In weißer Farbe aufgedrucktes LG-Logo auf dem Display-Rahmen
In weißer Farbe aufgedrucktes LG-Logo auf dem Display-Rahmen
Seitlicher Gehäuserahmen in Hochglanzoptik
Seitlicher Gehäuserahmen in Hochglanzoptik

Um den RGB-LED-Ring herum sind rote Belüftungsöffnungen positioniert, die für eine sportliche und elegante Optik sorgen. Allgemein setzt LG auch beim 38GN950-B die roten Farbakzente wieder ausgesprochen sparsam ein. Lediglich die Unterseite des Standfußes, die Innenseite der Kabelhalterung und die Belüftungsöffnungen auf der Gehäuseoberseite sind noch rot gefärbt.

Kreisförmige RGB-LED-Beleuchtung auf der Displaygehäuserückseite
Kreisförmige RGB-LED-Beleuchtung auf der Gehäuserückseite
Rote Farbakzente unterstreichen den E-Sport-Charakter des LG 38GN950-B
Rote Farbakzente unterstreichen den E-Sport-Charakter

Auf Sparflamme köchelt der LG 38GN950-B allerdings auch bei den Ergonomie-Funktionen, aber das ist beim kleineren Bruder LG 34GN850-B und dem LG 38GL950G-B ebenso der Fall und daher wenig überraschend. Das Notwendigste an Ergonomie wird aber geboten, und das ist in erster Linie eine Höhenverstellung des Displays. Hier bietet der Monitor einen Einstellungsbereich von 11 cm, und zwar von minimal 9,7 cm auf maximal 20,7 cm. Die Mechanik arbeitet ordentlich und präzise. Eine Pivot-Funktion hätte bei diesem Format wenig Sinn, aber eine seitliche Drehfunktion wäre schon optimal.

9,7 cm Display-Höhe in der niedrigsten Position
9,7 cm Display-Höhe in der niedrigsten Position
20,7 cm Display-Höhe in der höchsten Position
20,7 cm Display-Höhe in der höchsten Position

Des Weiteren lässt sich die Display-Neigung verändern. Hier wird ein Einstellungsbereich von 4 Grad nach unten und 14 Grad nach oben geboten. Das ist nicht sonderlich viel, aber in den meisten Fällen ausreichend. Auch hier arbeitet die Mechanik einwandfrei.

Um den Bildschirm exakt waagerecht ausrichten zu können, kann er geringfügig horizontal gedreht werden. Allzu schief darf der Untergrund aber nicht sein.

Display-Neigung: 4 Grad nach unten ...
Display-Neigung: 4 Grad nach unten …
... und 14 Grad nach oben sind nicht viel, aber ausreichend
… und 14 Grad nach oben sind nicht viel, aber ausreichend

Um den LG 38GN950-B mit dem originalen Standfuß betreiben zu können, muss dieser zuerst montiert werden. Er besteht aus zwei Teilen. Mit zwei Flügelschrauben an der Standfußunterseite werden die beiden Teile miteinander verbunden. Auf der Gehäuserückseite des Displays muss der Standfuß dann nur noch in die VESA-Halterung eingerastet werden.

Wuchtiger, zweiteiliger Monitorstandfuß
Wuchtiger, zweiteiliger Standfuß
Rote Akzentfarbe an der Unterseite vom Monitorfuß
Rote Akzentfarbe an der Unterseite

Der Standfuß des LG 38GN950-B ist alles andere als zierlich und klein. Mit einer Breite von etwa 45 cm und einer Tiefe von rund 31 cm wird viel Platz auf dem Schreibtisch benötigt. Auch das Verbindungsstück zum Monitor ist mit etwa 12 cm Tiefe sehr wuchtig. Dafür erhält das Display einen sicheren Stand. Durch Antirutschgummis an der Standfußunterseite und das hohe Eigengewicht bleibt der Proband sicher dort stehen, wo er aufgestellt wurde.

Werkzeugloser Zusammenbau des Standfußes
Werkzeugloser Zusammenbau des Standfußes
Großer Standfuß des LG 38GN950-B
Großer Standfuß des LG 38GN950-B

Um alternative Befestigungsmöglichkeiten nutzen zu können, besitzt der LG 38GN950-B eine VESA-Halterung auf der Gehäuserückseite mit einem Lochabstand von 100 mm. Die notwendigen Schrauben für die Montage sind bereits mit dabei. Optisch schön gelöst, wird die VESA-Halterung vom originalen Standfuß verdeckt.

VESA-Halterung mit 100 mm Lochabstand auf der Displaygehäuserückseite
VESA-Halterung mit 100 mm Lochabstand

Für das Kabelmanagement gibt es eine Ausbuchtung auf der Standfußrückseite. Das ist aber mehr eine Alibilösung. Erstens steht nicht sonderlich viel Platz in dieser Ausbuchtung zur Verfügung. Zweitens wirkt der Halterungsstift nicht besonders stabil. Außerdem ist die Position dieser Kabelhalterung nicht sinnvoll gewählt. Aber vielleicht soll sie einfach nur dem Design dienen, denn schick sieht sie schon aus.

Kabelführung auf der Standfußrückseite des LG 38GN950-B
Kabelführung auf der Standfußrückseite

Der LG 38GN950-B besitzt einige Belüftungsöffnungen. Am auffälligsten sind jene an der Gehäuseoberseite, da sie rot eingefärbt sind. Weitere Öffnungen befinden sich um den RGB-LED-Ring, ebenfalls in roter Akzentfarbe, und an der Gehäuseunterseite. Da der Monitor ein externes Netzteil besitzt und LEDs nur wenig Wärme erzeugen, wären so viele Belüftungsöffnungen vermutlich nicht notwendig gewesen. Womöglich geht der Hersteller einfach auf Nummer sicher.

Belüftungsöffnungen mit roter Akzentfarbe
Belüftungsöffnungen mit roter Akzentfarbe

33 KOMMENTARE

  1. 21:9 steht auf der LG Homepage.
    Das Seitenverhältnis von 21:9 eignet sich in Kombination mit dem gebogenen Bildschirm optimal für Spiele: Gamer können auf dem breiten, 37,5 Zoll großen FPS-Monitor mehr sehen, sodass sie einen strategischen Vorteil haben. Auf diese Weise haben Sie bei Egoshootern noch bessere Chancen.
    Bildformat 21:9
    Native Auflösung 3840 x 1600

    Quelle LG:
    https://www.lg.com/de/monitore/lg-38gn950-b

  2. So, der Monitor wird immer bekloppter ….
    Das Ding hat so eine Tolle Funktion … Auto-Standby, man muss sich schon an den Kopf fassen das man wählen kann Aus/4h (Standard) /6h/8h Sinnfreier kann man ein Zeitspanne nicht mehr wählen, das beste aber noch, das Ding geht mit einer Warnung auch Aus nach 4h wenn man den Monitor aktiv nutzt. Für was soll so ein blödsinn bitte gut sein? Sitze gemützlich am Zocken und dann geht mitten im Spiel der Monitor komplett aus! WTF? Absolutes Beta-Produkt der Monitor!
    Bei absolut jedem Monitor den ich kenne stellt man hier eine Zeit ein nach der der Monitor komplett aus geht wenn er kein Signal mehr erhält, logischerweise in einer Einheit von „min“ statt „h“!
    Schön das das gerät in den Himmel gelobt wird was trockene Messtests angeht aber im praxistest versagt das ding in allen bereichen!

    • Nun ich weiß nicht wieso du das überhaupt nutzt. Man kann doch in den Energiesparoptionen von Windows einstellen ab wann der Monitor in den Standby-Modus wechseln soll und der Monitor kann das auch automatisch. Das ist ein einfacher Timer, wofür das gut sein soll, kann ich auch nicht sagen. Also auf AUS stellen.

    • Servus Jens. Diese Einstellung ist dafür da dass wenn man vergisst den Monitor auszuschalten, der PC aber weiterhin läuft, sich der Monitor von selbst in den Ruhezustand versetzt um Strom zu sparen. Selbstverständlich wechselt der Monitor automatisch in den Ruhezustand wenn der PC heruntergefahren wird. Es gibt aber durchaus Situationen wo ein PC durchgehend läuft. Wenn du das nicht brauchst, einfach deaktivieren. Der Monitor ist deswegen nicht bekloppt 😉 Schöne Grüße.

  3. Die Probleme mit der LG Software kommen von Nvidia Seite!
    Wenn man den Monitor von DP1.4 auf DP1.2 setzt erkennt die LG Software den Monitor und funktioniert!

    Meine größten probleme sind jetzt noch das ich vorm Windows login kein Bild habe, sprich auch nicht im Bios etc.!
    Nvidia Displayport … da war doch was …
    https://www.nvidia.com/en-us/drivers/nv-uefi-update-x64/
    bringt nur nichts da ich eine 1650 Super habe, und die will nicht mit dem Tool!
    Bei einer Serrie die 11/19 also 1 jahr nach dem Update Tool auf dem Markt war sollte man meinen das man die Problem aus der Welt geschaffen hat, dem ist aber nicht so!

  4. – Reaktionszeit „Schneller“ …. kein Ahnung was man sich dabei gedacht hatte, ich vermisse hier im Artikel auch den erhobenen Zeigefinger dafür! Wenn man in dem Modus ein Fenster hin und her schieb zieht man 5cm lange streifen hinter sich her. Absolut unbrauchbar auf dem normalen Desktop!

    bzgl. Software … weder OnScreen Control V6.82 noch LG UltraGear Control Center V1.63 erkennen den Monitor … ja das USB Kabel steckt, der Hub funktioniert.

  5. Warum ist jetzt die Gamin Variante besser bewertet als der 38WN95C dessen Test seit gestern verfügbar ist.

    Ich hätte ja eher gedacht dass die gleich gut sind. Die bisschen höhere Hz gleicht auf der anderen Seite den vorhandenen Thunderbolt und USB-C Anschluß sowie die PiP Funktion aus.

    • Die sind sich auch sehr ähnlich. Aber die Abstimmung der Modi war beim LG 38GN950-B etwas besser und wir beurteilen den Monitor auch nach dem Einsatzzweck. Für Bildbearbeitung und Videoschnitt für die der 38WN95C-W beworben wird, ist die Bildhomogenität wichtiger als bei einem Gaming-Monitor.

      • Dann anders gefragt. Kann ich ein vergleichbar gutes Ergebnis bei Spielen erreichen mit den Monitoren bei 144 Hz?

        Und wenn ich die Monitore auch für die Arbeit nutzen würde, z.B. Softwareentwicklung, zu welchem Gerät würden Sie dann tendieren?

        Falls die Antwort auf die erste Frage ja ist und die Antwort auf die zweite Frage WN, verstehe ich nicht wieso der WN eine ganze Note schlechter bewertet wurde

        • Danke!
          Das ist genau die Frage die ich mir seit Monaten ebenfalls stelle…

          Allgemein, scheint es auf den Reviewportalen nur ENTWEDER den Einsatzzweck „Gaming“ ODER „Bildbearbeitung und Videoschnitt“ zu geben.
          Es gibt nichts dazwischen! Wenn ich, wie auch viele andere aus der IT Branche regelmäßig im Home-Office bin, tagsüber arbeiten und abends spielen will, habe ich Pech gehabt, oder muss mir halt mehrere Monitore kaufen und abends/morgen umstecken…
          Selbst die ständige Angabe von „Bildbearbeitung und Videoschnitt“ als einziges Einsatzgebiet im produktiven Bereich ist imho sowas von überholt, als ob es nichts anderes gibt.. Was ist mit Software Entwicklern und Ingenieuren, die berufsbedingt mehrere Rechner gleichzeitig betreiben müssen oder wollen? Die auf einem potenten Rechner die rechenintensive Arbeit laufen haben oder auf das OS angewiesen sind, während der andere Rechner/Laptop aber aufgrund proprietärer Firmensoftware,VPN und anderer Kastrierung online bleiben muss.
          Ja für genau die ist nichts wichtiger als umfassende, gut und einfach funktionierende Picture in/by Picture Funktionen, oder Thunderbolt Support mit PD und KVM Switch use. Also zusätzlich zu den grundlegenden Faktoren wie Bildgröße/Auflösung/Panel versteht sich..

          Und jetzt komme ich noch dazu und möchte aber die wenige Zeit, die ich Abends noch aufbringen kann gerne mit hochwertigem Spielegenuss, am besten ohne Kompromisse, ausklingen lassen.

          Gerade mit der Pandemie hat sich m.E. dieses „Profil“ mit Sicherheit breit gemacht und ich würde soweit gehen zu sagen das ist die neben den beiden anfangs genannten Einsatzzwecken die nächste: „Mixed“-Mode

          Ich denke dass das auch die Hersteller begriffen haben, und mit Modellen wie dem WN95C-W genau in diese Gruppe anbieten.

          Dieser deckt tatsächlich viele meiner bisher vermissten Anforderungen ab, kommt aber im Vergleich zur Gaming Variante sehr schlecht weg in diesem Review.
          Zur SW und Screenplitting Funktionen wird nichts gesagt. Dass beispielsweise PiBp mit thunderbolt UND DP nicht unterstützt wird auch nicht erwähnt.. das habe ich in einem der YouTube Videos erfahren, wo Semi-Experten sonst nur die Specs der Geräte vorlesen…

      • Ich finde ja auch den AW3821DW interessant und ein Vergleich mit den beiden LG wäre sehr aufschlussreich. Ist ein Test von dem Alienware in nächster Zeit geplant?

      • Logisch, und um genau die 50cm geht es eben 😉
        1,50cm wäre zu kurz!
        Bei manch einem Hersteller muss man ja schon fragen ob überhaupt was dabei ist.
        Solche kinkerlitzchen sollte man auch im Test erwähnen!
        Gutes DP HBR3 Kabel kostet mit Porto auch sein 20€, dann noch neues USB Kabel, eventuell ein HDMI etc.
        Alles unnötige Kostentreiber. Wenn ich 2 Monitore in meiner Auswahl habe und es mir praktisch Wurst ist welchen ich mir kaufe dann würde ich mir den mit den längeren Kabeln kaufen.

  6. Mein Monitor ist leider ex gegangen (hochwertiger NEC 24 Zoll). Das Problem, ich brauche einen Allround Monitor, eher groß (home office, Spiele (RPG), Bildbearbeitung). Was wäre da der bessere, der hier oder der Eizo EV3895? Am liebsten hätte ich ja auch 4K, da meine Kamera 4K aufnimmt, aber das gibt es in der Art wohl noch nicht.

  7. Wer auf diese leider selten dämliche Software umsetzung mit dem Blinke-Blinke-Licht verzichten kann greift zum „LG 38WN95C“ sollte der gleiche Monitor sein ohne Blinke-Blinke, dafür mit Thunderbolt über USB-C! Bei gleichem Preis greift man immer zum „WN“! Wobei der „WN“ aktuell sogar günstiger ist.
    Das Blinke-Blinke Licht mag zwar nett aus sehen aber hat eine Verzögerung drinnen und man ist auf immer auf die Gnade von LG angewiesen für passende Treiber und Software. Die Software soll auch recht oft abstürzen, dann hilft nur ein Neustart um das Licht wieder in den Griff zu bekommen. Als USB Lösung wie es LG hier anbietet gibt es für kleines Geld besseres als „Bastellösung“ und selbst für HDMI gibt es Lösungen wo das Signal durchgeschliffen wird ohne Sofware am PC.

    • Laut LG-Website ist der Unterschie dann doch etwas größer für Leute, die Wert drauf legen. Auf der Herstellerwebsite gibts ne Vergleichsfunktion, die auf die Schnelle folgende Unterschiede offenbart:

      WN hat zusätzlich:
      – 6 Achsen Farbkontrolle
      – 1x Thunderbold 3.0
      – Hochwertigeres (?) Gehäuse und Standfuß samt (wahrscheinlich) besserer Ergonomiemöglichkeiten
      – Integriertet Lautsprecher

      Dafür fehlt dem WN:
      – G-Sync
      – Formatumschaltung zw. Wide, Original, Cinema 1, Cinema 2, 1:1
      – 166 und 175Hz OC

      Wers genauer wissen will sollte sich nicht nur auf den Vergleich verlassen sondern in den Handbüchern nachsehen. Die Vergleichstabellen sind in der Regel (absichtlich) nicht ganz so genau….

      https://www.lg.com/de/monitore/lg-38wn95c-w
      https://www.lg.com/de/monitore/lg-38gn950-b

      • Hallo,
        Aber der von dir genannte kostet doch auch gleich etwas mehr als der andere. Wer die zusätzlichen Features gar nicht benötigt, zahlt unter Umständen auch drauf. Der andere LG kostet derzeit round about 1200 und der andere 1800.
        Natürlich ist da ein Unterschied gegeben aber ob das jetzt so dramatisch ist wie das hier dargestellt wird, wage ich doch zu bezweifeln. Der teuere LG hat darüberhinaus auch nur 60 und der andere 144 Hz. Wer das einmal hatte will nie wieder zurück zu 60.

      • Auch der GN hat kein G-Sync sonder ist nur G-sync-kompatibel.
        G-Sync kompatibel heißt bei Nvidia nichts anderes als das man über Adaptive-Sync geht was 1:1 AMDs Freesync ist
        -> GN und WN also weiterhin gleich! der alte GN850 hat nur ein G-Sync Hardwaremodul! Wie sinnlos das ist zeigt jetzt schon der GN850 😉

        Auch der GN hat 6 Farbanpassung!

        Dem WN mag 175HZ fehlen …. fehlen aber auch dem GN 😉
        Und bei 10bit ist bei beiden bei 144Hz Schluss

        Bessere Ergonomie …. hochwertiger … Nö

        Es ist und bleibt im Kern der gleiche Monitor! keine Ahnung was du da verglichen hast!

        Das man einen von beiden schnell nachgeschoben hat sieht man schön am thunderbold anschluss.
        hat zwar einen USB-C Anschluss, will man aber den USB-Hub am Monitor nutzen muss man trotzdem noch ein weiteres nornmales USB Kabel an den Monitor stecken.

        Vor ein paar Wochen hatte ich den WN als billigen Geheimtipp ins Rennen geworfen, mittlerweile ist es wieder der GN. Amazon haut den Monitor alle paar Wochen für wenige Stunden für 1249€ raus , 130€ unter dem billigsten Geizhalspreis! Also Preisalarm setzen. Hatte nachts um 4 eine Meldung und um 5 uhr war der Preis schon wieder oben. Lieferbar am Mitte Februar wenn man nicht wieder verschiebt!

  8. Vielen vielen Dank für den Test. Hab ich schon gespannt darauf gewartet. 🙂
    Ich habe den GN950 heute bekommen und bin vollkommen begeistert. Hatte vorher einen 21:9 Asus ROG 35Zoll und der kann in keinster Weise mithalten.

    Aber wieso ich eigentlich schreibe. 🙂
    Man kann auch dem GN950 eine 10Bit-Farbtiefe verpassen – zumindest mit einer Nvidia-Karte.
    Wenn man in der Nvidia-Systemsteuerung unter „Auflösung ändern“ auf eine paar Hz verzichtet und in von 144 auf 120 Hz einstellt kann man dann darunter auf „Nvidia-Farbeinstellungen“ klicken und dort sind dann auch 10 bpc auswählbar.
    Ob das einen Effekt hat kann ich nicht sagen… optisch konnte ich so keinen Unterschied feststellen.

    Dumme Frage… welches Ausgabe-Farbformat ist eigentlich das beste?
    Weil dort kann man jetzt RGB, YCbCr422 oder YCbCr444 auswählen.

    • Hallo Markus. Es freut mich dass du so begeistert bist vom LG 38GN950-B und bedanke mich für dein Feedback. Danke auch für den Hinweis wegen der Farbtiefe bei 120 Hz. Hätte ich nicht schon den kleineren Bruder, den LG 34GN850-B, hätte ich ihn mir auch geholt. Vor allem das 24:10 Bildformat spricht absolut für den 38GN950-B.

      Was deine Frage betrifft, RGB ist die bevorzugte Wahl.

      Ich wünsche dir weiterhin viel Freude mit dem LG 38GN950-B!

    • Hallo Markus,

      ich nutze das Panel und habe auch mit 8/10bit herumexperimentiert. Im Alltag kein Unterschied, die meisten Quellen sind sowieso 8bit und auch Windows stellt wohl nur 8bit dar. In Photoshop etc. kann man umstellen auf 10bit, aber hier muss auch die Quelle das unterstützen. Also wenn, dann halte ich das für die Postproduktion von Video- und Bildmaterial für sinnvoll, für alles andere ist 8bit besser, da manchmal das Bild bei 144Hz flüssiger wirkt als bei 120Hu. Und 444 ist besser, da hier die maximalen Bildinformationen für jeden Farbkanal übertragen werden.

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