Test Monitor Acer H236HLbmjd
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Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Als Skalierungsoptionen kann man Vollbild oder Aspect wählen, HD-Formate werden automatisch im Vollbildmodus abgespielt. Die Aspect-Einstellung skaliert das Bildmaterial seitengerecht auf, andere Formate wie die nichtskalierte 1:1-Wiedergabe werden nicht geboten.

Bei der Darstellung mit 50 Hz funktioniert die Aspect-Funktion bei manchen Formaten nur bedingt: 576p50 bekommt einen schwarzen Rand, statt auf volle Höhe skaliert zu werden, dasselbe gilt für 720p50, trotz HD-Format und Vollbild. 60Hz erscheinen konstant schärfer am H236HLbmjd als 50Hz-Darstellung. Judder kann weder bei 50Hz noch bei 60Hz wahrgenommen werden, 24p wird nicht unterstützt.

Halbbildmaterial muss durch einen fehlenden Deinterlacer vom Medienpayer verarbeitet werden, bei direkter Zuspielung bekommt man nur ein zitterndes Bild.

Overscan

Der H236HLbmjd biete keine Overscan-Funktion. Die Skalierungen sind ohne Beschnitt.

Farbmodelle und Signallevel

RGB-Signalumfang und Farbmodell können am HDMI-Eingang nicht eingestellt werden, PC wie BD-Player werden korrekt wiedergegeben. Durch die Probleme bei Skalierung empfiehlt sich klar ein Player mit PC-kompatibler FullHD-Wiedergabe, dies gilt auch für Halbbildmaterial.

Bewertung

Kein Preis verfügbar
3.7

(GUT)

Fazit

Mit seinem hohen Kontrast und der guten Farbwiedergabe liefert der Acer H236HLbmjd eine überzeugende Leistung ab. Die Optik mit seinem ultraschlanken „ZeroFrame“-Rahmen weiß zu gefallen. Die spiegelnde Oberfläche ist eine Geschmacksfrage, nervt jedoch manchmal.

Ganz toll ist die Einstellung der Farben ab Werk, der sRGB-Farbraum wird bereits ohne Kalibrierung gut dargestellt. Farben werden insgesamt gut, kontrastreich und blickwinkelstabil wiedergegeben.

Für den Büroeinsatz bietet der Acer H236HLbmjd zu wenige ergonomische Einstellungen, mehr als eine Neige-Funktion wird nicht geboten. Ebenso ist die spiegelnde Oberfläche in einem hellen Büro ein K.O. Kriterium. Die Möglichkeit zum Anschluss eines Handys über MHL ist möglich und stellt ein nettes Feature dar.

Für ProGramer ist der Monitor sicherlich nicht die erste Wahl, aber für den Gelegenheitsspieler reicht die Leistung mehr als aus. Zwar kann die Beschleunigung der Pixel nicht verändert werden, aber diese ist so gewählt, dass zwar gelegentlich Artefakte zu sehen sind, welche sich aber auf vertretbarem Niveau befinden.

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