Test Monitor Dell 2709W
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Die folgenden Bilder geben einen Eindruck über die Auswirkung der Format-Änderung von 16:10 auf 4:3 bei einer Vollbild-Interpolation.

Dell 2709w Monitor Dell 2907w Interpolation Max 1920
Dell 2709w Monitor Dell 2907w Interpolation Max 1600
Linkes Bild 1.920 x 1.200 nativ und Bild rechts 1.600 x 1.200 gestreckt.
Dell 2709w Monitor Dell 2907w Interpolation Max 1280
Dell 2709w Monitor Dell 2907w Interpolation Max 1024
Linkes Bild 1.280 x 1.024 gestreckt und Bild rechts 1.024 x 768 gestreckt.

Bei den Auflösungen, wo höhere Frequenzraten zur Verfügung stehen, sollten diese stets gewählt werden, da sie einen positiven Einfluss auf die Bildqualität haben und dem Verlust durch die Streckung etwas entgegenwirken und das Bild aufwerten.

Betreiben des Monitors im Aspekt-Modus

Dell 2709w Monitor Dell 2907w Interpolation Aspekt 1920
Dell 2709w Monitor Dell 2907w Interpolation Aspekt 1600
Linkes Bild 1.920 x 1.200 nativ und Bild rechts 1.600 x 1.200 seitengerecht.
Dell 2709w Monitor Dell 2907w Interpolation Aspekt 1280
Dell 2709w Monitor Dell 2907w Interpolation Aspekt 1024
Linkes Bild 1.280 x 1.024 seitengerecht und Bild rechts 1.024 x 768 seitengerecht.

Im Aspekt-Modus wird das Bild jeweils vertikal auf 1.200 Pixel interpoliert und in der Horizontalen dann im passenden Seitenverhältnis vervollständigt. Somit wird immer eine seitengerechte Abbildung erreicht.

Betreiben des Monitors im 1:1-Modus

Dell 2709w Monitor Dell 2907w Interpolation 1zu1 1920
Dell 2709w Monitor Dell 2907w Interpolation 1zu1 1600
Linkes Bild 1.920 x 1.200 nativ und Bild rechts 1.600 x 1.200 1:1.
Dell 2709w Monitor Dell 2907w Interpolation 1zu1 1280
Dell 2709w Monitor Dell 2907w Interpolation 1zu1 1024
Linkes Bild 1.280 x 1.024 1:1 und Bild rechts 1.024 x 768 1:1.

Der 1:1 Modus des Dell 2709W überzeugt auf ganzer Linie. Die Darstellung ist qualitativ sehr gut und lässt keine Wünsche offen. Wer nicht genug Rechenleistung hat um Games in der nativen Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel spielen zu können, findet mit dieser Einstellung eine Alternative, die ein perfekt scharfes Bild erzeugt.

Interpolation in Spielen

Dell 2709w Monitor Dell 2907w Game 1920
Dell 2709w Monitor Dell 2907w Game 1600
Linkes Bild 1.920 x 1.200 und Bild rechts 1.600 x 1.200.
Dell 2709w Monitor Dell 2907w Game 1280
Dell 2709w Monitor Dell 2907w Game 1024
Linkes Bild 1.280 x 1.024 und Bild rechts 1.024 x 768.

Die Verzerrung und der Schärfeverlust können durch die Umstellung des Seitenverhältnisses und das Hinzunehmen der Schärfefunktion vermindert werden.

Die Möglichkeiten und Leistungen, die der Dell 2709w im gesamten Bereich Interpolation bietet, sind kurzum als sehr gut zu bewerten.

Anwendungen

Die für 27 Zoll-Monitore eigentlich untypische Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel ergibt eine geringere Pixeldichte. Somit steht auf 27 Zoll Fläche so viel Platz zur Verfügung, wie man ihn von 24 Zoll Modellen her kennt. Dementsprechend erscheint beim Dell 2709W durch die Pixelgröße von 0,303 alles etwas größer. Wer noch mehr Platz auf dem Display braucht und auch kleine Schrift nicht scheut, der sollte einen 30 Zoll LCD-Monitor in Betracht ziehen.

Bei einer Seitengröße von 84 Prozent können zwei Seiten in Word gut lesbar nebeneinander dargestellt werden, ohne die Fläche voll auszuschöpfen.

Das Anzeigen und  Bearbeiten von Digitalfotos (8 bis 10 Megapixel-Kamera) ist in circa 33 Prozent der Originalauflösung möglich, was eine enorm gute Grundlage für die Bearbeitung bildet. Gleichzeitig bleibt noch Platz, um einen kleinen Music-Player und ein PDF-Dokument in knapp 74 Prozent Größe anzeigen zu lassen.

Dell 2709w Monitor Dell 2709w Workspace
Mit dem Dell 2709W und seiner 27 Zoll  Bilddiagonale herrscht kein Platzmangel.

Reaktionsverhalten

Für das S-PVA-Panel des Dell 2709W wird eine Reaktionszeit von 6 ms für einen Grau-zu-Grau Wechsel angegeben. In der Praxis erfüllt der 27-Zöller unsere Erwartungen im Office-Bereich problemlos.

Ein ausgeprägter Corona-Effekt, wie bei „aggressiven“ Overdrive-Implementierungen, zeigt sich nicht. Nur in geringem Betrachtungsabstand sieht man einen minimalen Corona-Effekt, der allerdings schon bei einem Abstand von 30 cm nicht mehr zu erkennen ist. Insgesamt sind die Ergebnisse hier als gut bis sehr gut einzustufen.

Fällt der Begriff Overdrive, wird das im Allgemeinen sofort mit einer Verzögerung bei der Bildausgabe – dem Input Lag – in Verbindung gebracht. Der 2709W von Dell bleibt davon auch nicht verschont. Das Bild gelangt mit einer konstanten Latenz von 47 ms auf den Bildschirm, was ca. 3 fps darstellt. Mit einer Abweichung von fast 3 Frames pro Sekunde ist das Ergebnis nur maximal befriedigend. Eine Möglichkeit die Overdrive-Funktion des Gerätes zu beeinflussen gibt es nicht.

Für die meisten Anwender ist ein solcher Lag unbedenklich, da er beim normalen Arbeiten mit dem Gerät nicht oder nur kaum wahrgenommen wird. Allerdings reagiert hier jeder Mensch individuell und jedes PC-System weist unterschiedliche „Grundlatenzen“ auf. Beide Faktoren wirken sich auf die Schwelle aus, ab der ein Input-Lag tatsächlich spürbar ist.

Dell 2709w Monitor Dell 2907w Inputlag Stoppuhr
Links ein CRT-Monitor, rechts der Dell 2709w mit 47 ms Latenz.

Im Gaming-Bereich sind 3 fps schon eine ziemlich große Abweichung. Profi-Zocker werden so ein Gerät nicht verwenden wollen. Gelegenheitsspieler, die sich mit dem Spielen zwischendurch nur etwas Zeit vertreiben wollen, werden mit dem Lag aus unserer Sicht zurecht kommen.

Dell 2709w Monitor Dell 2907w Inputlag Game
 

Hier zeigen sich die Auswirkungen des Input-Lags im Gaming-Bereich. Der CRT (links) ist dem TFT (rechts) sichtbar voraus.

2 KOMMENTARE

  1. Hi, ich hab mal ne Frage zu der im Test angegeben Farbabweichungen des DELL 2709W. (Seite 8-10)

    Im Test wird zwischen der Farbabweichung vor und nach der Kalibrierung gesprochen.
    Bei den Angaben nach der Kalibrierung bei sRGB und bei Adobe RGB steht folgendes:

    Quoted
    Im OSD haben wir folgende Einstellungen abweichend von der Werkseinstellung gewählt: Helligkeit 0 %, R = 94 / G = 95 / B = 100

    Ich bin mir nun nicht sicher, was dies bedeutet. Wurden die Einstellungen im OSD vorgenommen und dann mit einem Colorimeter kalibriert oder hat sich die Abweichung schon allein durch die Änderung der Einstellungen im OSD verbessert?

    Falls nicht, wie kalibriere ich den Monitor bestmöglich ohne Colorimeter?

    Danke schonmal,
    Sam

    ps. ich benutze Photoshop und Lightroom… allerdings nur hobbymässig. 🙂
    Dazu noch Indesign zur Erstellung von Arbeitsblättern (bin Lehrer)… Da sind die Farben aber meist nicht so wichtig.

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