Test Monitor Eizo S2433WH-BK
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Bedienung

Mechanisch gibt sich der S2433WH keine Blöße und überzeugt durch sämtliche Funktionen, die man sich bei einem Monitor aus ergonomischer Sicht nur wünschen kann. So werden neben den Einstellungsmöglichkeiten für Höhe und Neigung auch Schwenk- und Pivot-Funktionalitäten angeboten, die allesamt ohne Spiel präzise einstellbar sind.

Da es weder Probleme gibt eine Position zu halten, noch ein übermäßiger Kraftaufwand nötig wäre, um die Ausrichtung des Gerätes zu verändern, wird dieser Abschnitt mit Bravour gemeistert.

Für die Bedienung der üblichen Monitoreinstellungen stehen dem Benutzer zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Wahlweise kann er sich über die Tasten des Monitors durch die Menüs des S2433WH hangeln, oder aber die mitgelieferte Software benutzen.

Doch zunächst zu den im Displayrahmen eingelassenen Tasten, von denen es genügend am Gerät gibt.

Eizo S2433wh Bk Monitor Tasten
Rechtes neben dem grünen „Auto EcoView ON“ Logo sind 10 Tasten in einer Reihe angeordnet.

Alle Bedienelemente sind gut zu ertasten und sauber durch einzelne Symbole beschriftet, die zumindest zum Teil selbsterklärend sind. Der Druckpunkt ist angenehm und alle Tasten reagieren unverzüglich auf jeden Tastendruck. Wer EIZO-Geräte mit dieser Tastenanordnung bereits öfter bedient hat, wird sich auf Anhieb wohl fühlen, da die Bedienung identisch ist.

Für weniger vorbelastete Neukunden ist die Bedienung aber auch nach kurzer Zeit selbsterklärend, sobald man die Taste mit dem Punkt als Menü-Taste entdeckt hat. Dann beschränkt sich die Bedienung primär auf diese und die vier Richtungstasten, die unmittelbar folgen. Eingerahmt werden die Tasten durch den Helligkeitssensor auf der linken und der Status-LED auf der rechten Seite.

Eizo S2433wh Bk Monitor Tasten Handbuch
Position und Beschriftung der Bedienelemente. (Bild: EIZO)

Von links nach rechts am Monitor:

1: Helligkeitssensor

2: Taste „Auto EcoView“. Aktiviert oder deaktiviert die automatische Helligkeitsanpassung „Auto EcoView“.

3: Taste „EcoView Index“. Der „EcoView-Index“ ist eine Anzeige, die die Stufe des Energiesparmodus darstellt. Im Wesentlichen scheint diese Balkenanzeige eine umgekehrte Helligkeitsanzeige zu sein. Wenig Helligkeit = viel Energieeinsparung.

4: S-Taste. Schaltet zwischen den unterschiedlichen Eingangssignalen um.

5: M-Taste. Wählt einen Anzeigemodus.

6: Punkt-Taste / Eingabe-Taste. Öffnet das OSD, wählt Elemente im OSD aus und speichert veränderte Werte.

7: Steuertasten / Pfeiltasten (vier Stück). Hiermit können Sie im OSD navigieren und ausgewählte Werte erhöhen oder verringern. Ohne geöffnetes OSD gelangen Sie über die Tasten rechts/links in das Menü zur Einstellung der Lautstärke und mit über die Tasten rauf/runter in das Menü zur Justierung der Helligkeit.

8: Ein-/Ausschalter

9: Betriebsanzeige. Die LED leuchtet im Betrieb blau, orange im Energiesparmodus und ist aus, wenn das Gerät abgeschaltet ist. Desweiteren lässt sich die LED im OSD deaktivieren.

OSD

Das OSD ist identisch zu dem des hier vorab getesteten CG 222W. Zusätzlich zu der bereits in dem genannten Test erfolgten ausführlichen Beschreibung, ist das OSD und seine Funktionalität auch im Handbuch detailliert erläutert. Damit nicht nur bereits bekanntes wiederholt wird, beschränken wir uns somit auf eine kurze Zusammenfassung.

Sämtliche Menüs sind schlicht und überwiegend in den drei Farben schwarz, weiß und blau gehalten. Die Icons selbst sind gut zu erkennen und recht aussagekräftig, damit keine Verwirrungen auftreten, wird die ausgewählte Funktion auch immer durch einen kurzen Text erläutert. Die Navigation im OSD selbst ist sehr intuitiv und somit ohne Probleme für jeden durchführbar.

Selbst an Leute mit Sehschwäche wurde gedacht, da man das OSDs deutlich vergrößern kann.

In den angefügten Beispielbildern ist einmal das Hauptmenü des OSDs zu sehen, wie es erscheint, wenn der Monitor über ein digitales Videosignal versorgt wird, und das Menü zur Skalierung des Bildschirminhaltes bei Zuspielung von Bildmaterial, welches von der nativen Auflösung des Displays abweicht.

Eizo S2433wh Bk Monitor Osd1
Eizo S2433wh Bk Monitor Osd2
Das Hauptmenü vom OSD ist links dargestellt. Rechts: Skalierungsoptionen für Vollbild, die seitengerechte Vergrößerung und die Pixelgenaue 1:1 Darstellung.

Der ECO-Modus ist in der Werkseinstellung etwas drastisch ausgefallen, so dass bei einsetzender Dunkelheit der Monitor seine Helligkeit so stark reduziert, dass der Bildinhalt schließlich zu dunkel wird. Eine Justierung der durch den Eco-Modus automatisch erreichten Helligkeitswerte ist problemlos möglich, indem man bei aktiviertem Auto EcoView über die Schnellzugriffstasten die Helligkeit seinen eigenen Vorlieben anpasst.

Während die werkseitige Vorgabe zwischen kräftigen 176 cd/m² bei einem sonnendurchfluteten Zimmer und düsteren 72 cd/m² (Anzeige: 0 %) bei Dunkelheit regelt, lässt sich dies durch Werte von 24 %, also 140 cd/m², und 17 %, was 120 cd/m² bei unserem Testgerät entsprach, mit Leichtigkeit auf sinnvollere Werte anpassen.

Sofern Sie also mit wechselnden Lichtverhältnissen zu kämpfen haben, können Sie durch dieses Feature und eine leichte Anpassung der Grundwerte eine Überanstrengung der Augen verhindern und den Betrachtungskomfort erhöhen.

Software

Wie bereits beim Foris glänzt Eizo mit funktionaler Software, die tatsächlich einen Mehrwert bringt und nicht nur Funktionen, die bereits das OSD oder jeder Grafikkartentreiber enthalten sind, nochmals nachbildet. Die Software „Screenmanager Pro“ erlaubt hierbei die OSD-Funktionen bequem per Maus durchzuführen, während „Screenslicer“ eine Unterteilung der Desktopfläche in unabhängige Teilbereiche erlaubt. Zur Auffrischung steht Ihnen die ausführliche Betrachtung der Software im Testbericht des EIZO Foris FX2431 zur Verfügung.

Das Fazit für die Software ist selbstverständlich gleichbleibend positiv. Dieses Softwarepaket ist auch weiterhin eine sinnvolle Erweiterung und ein lohnenswerter Zusatz zum Monitor. Man muss die Software nicht zwangsweise installieren, aber sie bietet durchaus nützliche Funktionen, die man gern einsetzt.

Geräuschverhalten

Das Gerät ist nicht vollkommen lautlos, sondern gibt ein leises Surren von sich, welches jedoch von jedem PC übertönt werden sollte. Auch im Standby-Modus ist ein leises Surren hörbar, wobei, sowohl im Betrieb als auch im Standby, kaum hochfrequente Anteile enthalten sind und sich das Geräusch somit verkraften lässt.

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