Test Monitor LG 25UM65-P
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DVD und Video

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Der UltraWide 25UM65-P skalierte im Test HD-Auflösungen wie 720 und 1080 als verzerrtes Vollbild bei der Standard-Bildschirmeinstellung „Breitbild“; die seitengerechte Ausgabe erfolgt mit schwarzen Balken links und rechts bei der Wiedergabeeinstellung „Original“ oder bildschirmfüllend im „Cinema-1- oder –2-Modus“.

Dem Handbuch zufolge unterstützt der Monitor ab Werk diverse Skalierungen von 640 x 480 bis 2560 x 1080 und progressive Bildraten an den HDMI-Ports (480p, 576p, 720p, 1080p), jedoch kein Halbbildmaterial. Daher empfiehlt sich grundsätzlich die Zuspielung von Vollbildern.

Farbmodelle und Signallevel

Der UltraWide 25UM65-P bietet im OSD-Menü eine Option, bei HDMI-Zuspielungen den Schwarzwert über die Einstellungen „Hoch“ oder „Tief“ anzupassen.

Bewertung

Kein Preis verfügbar
3.9

(GUT)

Fazit

Mit dem UltraWide 25UM65-P bringt LG einen 21:9-Monitor auf den Markt, der mit seinem AH-IPS-Panel und einer Auflösung von 2.560 x 1.080 Bildpunkten sowie einem sehr günstigen Preis für ein Display dieser Größe aufwartet. Die Ausstattung mit einer umfangreichen Schnittstellenvielfalt, zwei durchaus nutzbaren Lautsprechern und zwei (auch Mac OS X-kompatiblen) Applikationen für die Picture-by-Picture-Darstellung sowie die Aufteilung des Displays in bis zu vier Arbeitsbereiche sind eine willkommene Zugabe.

Optisch verzichtet der Monitor auf Design-Spielereien, die schwarze Hochglanzoptik ist Geschmackssache. Ergonomisch ist der Bildschirm eher spartanisch ausgestattet, besonders die fehlende Höhenverstellbarkeit wird mancher Anwender vermissen. Hier kann aber über die VESA75-Aufnahme nachgerüstet werden. Außerordentlich gut gelungen hingegen ist die Steuerung des OSD-Menus über den Joystick – so angenehm lässt sich bei nur wenigen Monitoren durch das Menü navigieren.

Die sehr wirksame Entspiegelung und auch der Blickwinkel konnten überzeugen, auch wenn ab gewissen Winkeln ein Glow-Effekt sichtbar wird. Die Farbdarstellung ab Werk überzeugt und auch bei der Farbraumabdeckung gibt es nichts auszusetzen. Wer einigermaßen farbverbindlich seine Urlaubsbilder bearbeiten möchte, kann dies bedenkenlos tun.

Mit einem Straßenpreis von derzeit knapp unter 200 Euro sind die gebotene Ausstattung und die Bildqualität große Klasse. Wer im Budget-Bereich kauft, muss einfach an der einen oder anderen Stelle Kompromisse eingehen oder eben deutlich mehr Geld ausgeben. Wer einen günstigen 21:9 Monitor mit feiner Pixelstruktur sucht, kann hier ohne große Bedenken zuschlagen.

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