Test Monitor LG Flatron L227WTP-PF
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Die Menu-Taste öffnet das OSD des TFT-Monitors und dient innerhalb dessen als „Schritt zurück“-Taste. Mit der f-Engine (-) Taste wird bei Direktanwahl ein kleines Menü mit vier verfügbaren Bildmodi geöffnet. Zur Auswahl stehen NORMAL, BENUTZER, TEXT und FILM. Mit Hilfe der f-Engine (-) und der Source (+)-Tasten kann der gewünschte Bildmodus gewählt werden. Dabei wird auf der linken Hälfte des Monitors zur Vorschau der neue und auf der rechten Seite der aktuelle Bildmodus angezeigt.

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Die Source (+)-Taste dient wie auch die f-Engine (-)-Taste zur Navigation innerhalb des OSDs. Bei Direktanwahl schaltet der Monitor zwischen den beiden Videoeingängen um. Die Auto/Set-Taste passt die Bildposition so an, dass diese optimal dargestellt wird. Diese Funktion wird nur bei Verwendung des analogen D-Sub-Eingangs benötigt. Innerhalb des Menüs dient die Auto/Set-Taste außerdem als „Bestätigen“-Taste.

OSD

Das OSD des LG L227WTP-PF ist optisch ansprechend, aber dennoch schlicht gestaltet. Es unterscheidet sich nicht von dem des Vorgängers L227WT oder dem W2600HP. Die Bedienung ist simpel und verlangt nur wenige Klicks, um an das gewünschte Ziel zu gelangen.

Die meisten Einstellungsbalken sind in 100 Schritte unterteilt. Bei den RGB-Kanälen ist dies nicht unbedingt sinnvoll, da der Farbkonfiguration 256 Stufen zu Grunde liegen. Jeder Klick auf die f-Engine (-) oder Source (+)-Tasten entspricht einem Schritt bei den Einstellungsbalken.

Bild

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Die werksseitige Voreinstellung der Helligkeit ist mit 100 viel zu hoch. Bei längerem Arbeiten können so Kopf- und Augenschmerzen hervorgerufen werden. Unser Testredakteur empfand eine Verringerung des Wertes auf etwa 220 cd/m² (ca. Stufe 60) am angenehmsten. Die Kontrasteinstellung ist mit 70 subjektiv gut voreingestellt. Das Bild wirkt farbenfroh und ausgewogen.

Die Gammaeinstellung ist nur in drei Schritte mit den Werten -50, 0 und +50 unterteilt. Standardmäßig steht der Wert auf 0. Im Gegensatz zum Vorgänger L227WT ist nun auch eine Korrektur der Gammaeinstellung über den forte-Manager möglich. Hier hat LG also nachgebessert.

Farbsteuerung

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Im Menüpunkt Farbsteuerung lassen sich die RGB-Kanäle und die Farbtemperatur konfigurieren. Letztere lässt sich um drei Schritte nach oben und einen Schritt nach unten korrigieren. Für unser Empfinden ist die Standardeinstellung von 6500K am angenehmsten, was brigen auch der sRGB-Einstellung entspricht.

Die RGB-Kanäle sind werksseitig auf 50 eingestellt, was nicht besonders praktisch ist, da eine Hochregelung der Werte nur eine Übersättigung des Bildes hervorruft. Besser wäre es einen in 256 Schritte unterteilten Einstellungsbalken zur Verfügung zu stellen oder wenigstens bei einem Wert von 100 zu beginnen.

Bildlage

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Beim Gebrauch des analogen D-Sub-Eingangs kann die Bildposition im Menüpunkt Bildlage angepasst werden. Wenn man den digitalen DVI-Eingang verwendet, ist die Funktion (wie auf der Abbildung) deaktiviert, da das Bild bereits optimal positioniert ist.

Gleichlauf

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Der Menüpunkt Gleichlauf bietet die Möglichkeit, Takt und Taktrate zu konfigurieren. Auch diese Einstellung ist nur bei Benutzung des D-Sub-Eingangs möglich.

Die Schärfeeinstellung, unterteilt in 10 Schritte, kann auch bei Gebrauch des DVI-Eingangs verwendet werden. Dies ist jedoch nur sinnvoll, wenn es sich um eine interpolierte Auflösung handelt. Bei nativer Auflösung (1.680 x 1.050 Pixel) zieht eine Absenkung des Wertes nur eine Verschlechterung des Bildes nach sich. Korrigiert man den Wert nach oben, so ändert sich nichts.

Installation

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Hier können Änderungen bezüglich des OSDs vorgenommen werden. Es stehen 15 verschiedene Sprachen zur Verfügung. Desweiteren lässt sich das OSD horizontal und vertikal in eine beliebige Position auf dem Bildschirm verschieben.

Nach mehrmaliger Betätigung der Auto/Set-Taste gelangt man zu weiteren Einstellungen (rechte Abbildung): Die Weiß-Balance kann nur bei Benutzung des analogen Videoeingangs eingeschaltet werden.

Je nach Wunsch kann auch die Beleuchtung der Power-Taste ein- bzw. ausgeschaltet werden. Die 4:3-Breitbildfunktion ist bei interpolierten Auflösungen freigeschaltet und erlaubt eine seitengerechte oder Vollbild-Darstellung von niedrigen Auflösungen.

Als letztes gibt es die Möglichkeit, den LG L227WTP-PF auf die Werkseinstellung zurückzusetzen. Ärgerlich dabei ist, dass es keine Sicherheitsabfrage gibt. Verdrückt man sich hier einmal, so gehen alle manuell vorgenommenen Einstellungen verloren.

forte-Manager

Im Lieferumfang mit dabei ist wieder die altbewährte forte-Manager-Software im neuen Look. Somit kann das OSD auch bequem per Maus bedient werden. So praktisch der forte-Manager auch ist, weitere Einstellungsmöglichkeiten wie beispielsweise Farbsättigung bringt er nicht mit.

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LGs bekannter forte-Manager kommt auch beim L227WTP-PF wieder zum Einsatz.
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Veränderung der Farbwerte über den forte-Manager.

Mit dem forte-Manager lassen sich auch Benutzerprofile anlegen. So ist es möglich bis zu 10 verschiedene Profile zu erstellen und zu benennen. Damit lässt sich beispielsweise für jede Farbraumkalibration ein eigenes Profil speichern, das bei Bedarf einfach geladen werden kann.

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Das OSD unterscheidet sich auch beim L227WTP-PF nicht von seinem Vorgänger. Die bewährte, einfache Navigation und der übersichtlich strukturierte Aufbau überzeugen nach wie vor. Jede gewünschte Einstellung ist mit wenigen Klicks erreicht.

Auch die Tasten fügen sich optisch hervorragend ins Design des 22-Zöllers ein, ohne dass Abstriche bei der Bedienung oder Haptik gemacht werden müssen. Dennoch wären weitere Einstellungsmöglichkeiten vor allem über den forte-Manager wünschenswert.

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