Test Philips 499P9H – 49 Zoll Curved-Monitor zeigt Topleistung
6/6

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Bewertung

ab 1.699,00 €
4.4

SEHR GUT
Philips 499P9H/00 124 cm (49 Zoll) Curved Monitor (HDMI, DisplayPort, USB-C, RJ45, USB-Hub, 5ms Reaktionszeit, 5120 x 1440, 60 Hz) schwarz
(895 Kundenrezensionen)
Preis: 1.699,00 €
(Stand von: 18.01.2022 09:35 - Details
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Fazit

Der Philips 499P9H hat uns im Test wirklich positiv überrascht. Mit einer Display-Diagonalen von 49 Zoll stellt er zweifelsohne einen Superlativ dar und kann die Fläche von zwei 27-Zoll-Monitoren komplett ersetzen. Dabei fällt der Preis mit 969 EUR so moderat aus, dass man zwangsläufig nach dem Haken sucht.

Bei dem Design und der äußeren Verarbeitung haben wir den ganz sicher nicht gefunden. Die sind grundsolide und wirken nicht zuletzt aufgrund der Verwendung von viel Metall sehr hochwertig. Auch die Leichtgängigkeit und die Stabilität der Mechanik für die umfangreichen Ergonomie-Funktionen sind erstklassig.

Das hervorstechendste Merkmal des Philips 499P9H ist sicher das riesige Display im ungewöhnlichen 32:9-Format. Damit hat man zweifellos richtig viel Platz für das Arbeiten mit vielen Fenstern. Dank der 1800-R-Wölbung fühlt sich das Sichtfeld dennoch natürlich an.

Allerdings kann man den Bildschirm mit den Bordmitteln von Windows 10 nur halbieren oder vierteln. Dabei sitzt man dann genau in der Mitte zwischen den Fenstern. Eine gute Splitscreen-Software wie beim Wettbewerb von LG und Dell ist beim Philips leider nicht im Lieferumfang. Dafür stellt der 499P9H bei der Verarbeitungsqualität viele Konkurrenten in den Schatten.

Darüber hinaus ist der Proband mit einem äußerst umfangreichen Feature-Paket ausgestattet, das geschäftlich wie privat interessant sein dürfte. Dazu gehört der Kennwort-lose Login über die integrierte Windows-Hello-Kamera, die gleichzeitig auch als Webcam und für Videokonferenzen genutzt werden kann. Besonderheiten sind ferner die integrierte Dockingstation inkl. LAN-Anschluss in Verbindung mit dem KVM-Switch.

Bei der Zielgruppe versucht der Philips 499P9H einen Spagat zwischen professionellen Anwendern (Finanzinstitute, Börse, Überwachung etc.) und Unterhaltungs-orientierten Privatanwendern – und meistert ihn überraschend mit Bravour.

Die größten Schwächen des 499P9H sind überwiegend dem VA-Panel geschuldet. Bei der Blickwinkelneutralität kann er mit IPS-Panels bei Weitem nicht mithalten. Bei normaler Sitzposition spielt das aber keine große Rolle. Die EBV ist zumindest aus semiprofessioneller Sicht mit dem Monitor durchaus machbar, auch wenn es keine explizite Stärke des 499P9H ist. Zumindest zeigt der Monitor schon ab Werk eine ausgezeichnete Abstimmung.

Das VA-Panel ermöglich einen tiefen Schwarzwert und Kontrast. Auch die Ausleuchtung ist sehr gut gelungen. Angesichts der Display-Fläche ist die Bildhomogenität insgesamt wirklich respektabel. Bei der Videowiedergabe kann der 499P9H damit insbesondere beim Thema HDR sogar vermeintlich leistungsstärkere Geräte sichtbar in den Schatten stellen. Spieler wiederum freuen sich über die zumindest ordentlichen Reaktionszeiten und das spürbar intensivere Spielerlebnis mit einer fantastischen Rundumsicht.

Was wäre noch zu kritisieren? Nun ja, das OSD ist schon nett, aber nicht immer ganz logisch, und das Handbuch könnte etwas mehr in die Tiefe gehen. Bei einem derart guten Preis-Leistungs-Verhältnis mag man das aber doch verschmerzen. Uns jedenfalls ist der Philips 499P9H auch aufgrund seiner konsistent guten bis sehr guten Leistung eine Empfehlung der Redaktion wert. Wer einen vergleichsweise riesigen Allround-Monitor sucht, macht mit dem Philips 499P9H absolut nichts falsch.

Testlogo Philips 499P9H

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15 KOMMENTARE

  1. Ich würde zum 498 oder 499 raten. Man bekommt fast 80% mehr Inhalt dargestellt als auf dem kleineren 43″ Modell, und preislich gibts kaum Unterschiede. Also wer den Platz hat, auf jeden Fall zum größeren Modell greifen.

  2. Hallo,

    der Monitor ist im Prinzip nicht schlecht, vor allem die integrierte Webcam mit Window Hello – Tauglichkeit hat mich zum Kauf überzeugt. Allerdings stimmen die Werbeaussagen von Philips auf keinster Weise.

    Der integrierte KVM-Switch ist wirklich unbrauchbar. Es ist nicht wie versprochen mit einem Click zwischen den Computern zu wechseln. Man kann nämlich nur eine Schnelltaste entweder mit dem Videoausgang oder mit dem Maus/Tastur-Wechsel belegen, d.h. um die andere Funktion zu nutzen, muss man sich wieder durch das komplizierte OSD-Menü hangeln. Als Lösung wollte ich eine Fernbedienung dazu erwerben, der Philips Support erklärte aber, diese gäbe es nur für die Internationale Version, nicht hier für den europäischen Markt. So lange Philips kein Firmware-Update herausbringt, rate ich jedem vom Kauf ab wenn er den integrierten KVM-Switch nutzen möchte.

    • Den Videoeingang wechselt man mit einer dedizierten Taste (fest vorgegeben) und den KVM kann im Menü ebenfalls auf eine dedizierte Taste legen (frei wählbar). Man muss also zwei „Klicks“ machen, das ist wirklich ein vertretbarer Aufwand. Ja, es geht einfacher – z. B. beim Dell, bei dem man einem Videoeingang einen der beiden Upstream-Ports zuweisen kann – aber dann man in irgendwelche Menüs abtauchen muss, stimmt so nicht.

  3. Guten Morgen, Sir,
    Ist es in Ihren Plänen, ihren neuen Bildschirm, den kleinen Bruder 439P9H, zu testen? Ich bin wirklich unentschlossen zwischen den beiden, aber ich kann keinen Test des 439P9H finden.
    Grüße

    • Ich würde zum 498 oder 499 raten. Man bekommt fast 80% mehr Inhalt dargestellt als auf dem kleineren 43″ Modell, und preislich gibts kaum Unterschiede. Also wer den Platz hat, auf jeden Fall zum größeren Modell greifen.

  4. hallo,
    extrem schwach nur, daß es kein vernünftig funktionierendes positionierungs- / einteilungs-tool gibt, mit dem man die fenster einfach in eine vorgebene aufteilung per maus schieben kann. smartcontrol kann das nur in einer SEHR alten version (tip vom philips customer-support) und portrait.com (hersteller des tools) haben die entwicklung mittlerweile eingestellt. problem bei der o. a. version ist, daß die tasks / fenster immer wieder ihre position „verlieren“ und komplett hochzoomen.
    weiß da jemand eine alternative – hab schon einiges angeschaut, aber nicht wirklich was passenden gefunden.
    danke
    georg

      • Habe die seit ein paar Tagen im Einsatz, sind wirklich top. Hatte davor mit DisplayFusion gearbeitet, leider nicht das stabilste Programm.

  5. Welche Grafikkarte schafft denn momentan die Auflösung für den Monitor?
    Die meisten GraKa kosten ja dann soviel wie der Monitor selber, oder sehe ich das falsch….
    Schranzel

  6. Also wir sind froh wenn wir ein Gerät getestet haben 😉 Zweimal testen wir nie. Serienstreuung kann bei einem so großen Panel schon eine Rolle spielen. Ich würde den Ergebnissen der c’t ebenfalls vertrauen, was tatsächlich für eine Serienstreuung spricht.

  7. Hi,

    ausführlicher Test der den Monitor auf meine Short-List zur Auswahl eines 32:9 Geräts gebracht hat.
    Vorgestern kam allerdings die neue c’t 9/19 raus, in der der 499P9H ebenfalls gestestet wurde. Dort wird u.a der Grauverlauf (abrupter Übergang zu schwarz), dunkle Grautöne mit starkem Rotstich, sowie eine sehr ungleichmäßge Leuchtdichteverteilung (20%-30% Abweichung) starkt bemängelt.
    Da die c’t ja normalerweise auch recht fundierte Tests durchführt, würde das Ganze auf eine grosse Serienstreuung bei Philips hindeuten.
    Konntet ihr bei prad die Ergebnisse schon auf einem zweiten Gerät verifizieren?

    //Markus

    • Wenn es wirklich eine so große Streuung gibt, dann bringen auch Tests von 10 Geräten nichts. Dann bleibt nur kaufen, prüfen und entweder behalten oder retournieren. Ich habe mir einen 498P9 als Rückläufer geholt zum vergünstigten Preis und bin sehr zufrieden, keine Pixelfehler, Helligkeitsverteilung passt, kein nennenswertes BLB und ab Werk schon sehr farbtreu.

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