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TESTBERICHT: LG Flatron W2261VP Teil 6


Farbstufen Testbilder.

Wie schon erwähnt, sind die Werkseinstellungen für die subjektive Bildqualität optimal gewählt, das gilt besonders für den Kontrast. Dieser ist auf 70 eingestellt und sollte dabei belassen werden. Eine Erhöhung auf 71 lässt unweigerlich Weißstufen wegfallen, eine Reduzierung auf 69 und niedriger verursacht Banding in Grauverläufen. Wird der Gammawert auf -50 gestellt, ist das Ergebnis in etwa gleich wie der Bildmodus "Film", ein Gamma von 50 lässt die Farbdarstellung ausgewaschen und matt erscheinen. Weißstufen können nur bis 250 eindeutig vom Hintergrund unterschieden werden, Schwarzwerte hingegen ab Stufe zwei. Wird der LG W2261VP über seinen HDMI-Eingang mit dem PC betrieben und im Grafikkartentreiber eine PC-Auflösung eingestellt, ändert sich seine Anzeigecharakteristik in der Darstellung von Schwarzwerten maßgeblich. Fast alle Schwarzwerte gehen verloren und auf unserem Testbild kann sich nur noch die letzte Zeile vom Hintergrund abheben.

Weißwert- und Schwarzwerttabelle.

Der LG W2261VP lässt auch eine Anpassung der Farbtemperatur in fünf Stufen zu. "sRGB" und "6500" haben keinen negativen Einfluss auf die Bildqualität, alle Werte über 6500 allerdings schon. In Farbverläufen ist Banding zu beobachten, zusätzlich bekommt das Bild einen recht deutlichen Blaustich. Wirklich erfreulich ist das nahezu nicht Vorhandensein von Dithering. Selbst bei schwierigen Testbildern zeigt der LG W2261VP keine Schwächen. Das ist keinesfalls selbstverständlich für einen Monitor mit TN-Panel.

Eine Schwäche besagter Technik ist jedoch der Schwarzpunkt, auch der W2261VP ist da keine Ausnahme. Das Ergebnis ist aber noch akzeptabel. Bei 100 Prozent Helligkeit messen wir einen Schwarzpunkt von 0,28 cd/m². Kein optimaler Wert, aber die Aufhellungen sind gleichmäßig. Weder in den Ecken noch am Displayrand sind Lichthöfe zu beobachten. Wird die Hintergrundbeleuchtung auf 50 Prozent reduziert, sinkt auch der Schwarzpunkt auf 0,22 cd/m² und bei null Prozent Helligkeit beträgt der Schwarzpunkt sogar weniger als 0,05 cd/m².

Links: Aufhellung des Displays bei 100 Prozent Helligkeit. Rechts: Aufhellung mit 31 Prozent (137 cd/m²) Helligkeit. Verschlusszeit und Blendeneinstellung der Kamera sind identisch.

Nach Kalibrierung auf den sRGB-Standard verschlechtert sich die Bildqualität ein wenig, speziell bei Farbverläufen wird nun Banding sichtbar und es gehen Farbstufen im oberen Wertebereich verloren.

Helligkeit

Helligkeit Hersteller Gemessen
300 cd/m² 307 cd/m²
k.A. 203 cd/m²
k.A. 137 cd/m²
k.A. 69 cd/m²

LG gibt beim W2261VP eine maximale Helligkeit von 300 cd/m² an. Wir haben bei 100 Prozent Hintergrundbeleuchtung sogar 307 cd/m² gemessen. Auch den vom Hersteller angegebenen statischen Kontrast von 1.000:1 kann der LG W2261VP sehr überzeugend einhalten. Nach Auswahl der Farbtemperatur "sRGB" wird mit 1.326:1 der höchste Kontrast erreicht. Mit 1.147:1 im Bildmodus "Film" und 1.095:1 bei Verwendung der Einstellungen ab Werk werden die Herstellerangaben ebenfalls übertroffen. Ein ausgezeichnetes Ergebnis des LG W2261VP.

Wird die Hintergrundbeleuchtung auf null Prozent reduziert, messen wir noch eine Helligkeit von 69 cd/m². Daraus ergibt sich für den LG W2261VP ein Regelungsbereich der Helligkeit von 238 cd/m².

Helligkeitsverteilung

An 15 Messpunkten mit einer Ausgangshelligkeit von 140 cd/m² in der Mitte des Displays haben wir die Ausleuchtung des LG W2261VP überprüft.

Gemessene Helligkeitsverteilung des W2261VP.

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