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TESTBERICHT: Acer T230Hbmid Teil 3


Beim Verstellen sicherheitshalber eine Hand auf dem Fuß zu belassen, wie man es von anderen Monitoren kennt, ist hier nicht nötig. Auch knarzende Geräusche gibt es bei diesem Monitor nicht. Die mechanische Ausführung macht regelrecht Freude.

Die Belüftungsschlitze reichen etwa über zwei Drittel der hinteren Gehäusekante des Monitors. Durch die groben Gitterstäbe ist das Innere des Monitors deutlich sichtbar. Die Hintergrundbeleuchtung scheint im Dunkeln nicht durch. Gewittertierchen finden zwar großzügig Einlass, werden aber nicht durch Lichtschein angelockt.

Die Belüftungsschlitze lassen tief blicken.

Der T230H gab im Test ein leises Netzteil-Summen von sich, das aber nur bei ruhiger Büroumgebung auffiel. Der Summton änderte sich mit der Helligkeitseinstellung: oberhalb von 94 Prozent verschwand er völlig, zwischen 40 und 45 Prozent wurde er noch einmal sehr leise. Pfeifen oder Zirpen, das oft vom Backlightinverter erzeugt wird, war nicht zu hören. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer großen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
k.A. 45,4 W
35,6 W 36,7 W
k.A. 29,7 W
k.A. 11,6 W
0,75 W 0,9 W
0 W 0,0 W

TN-Panels sind üblicherweise deutlich sparsamer als PVA- oder IPS-Panels. Die Herstellerangabe von 36 Watt für den T230H ist daher realistisch, unsere Messung bestätigt diesen Wert für die Werkseinstellung (Helligkeit 77 Prozent). Jede Änderung der Helligkeit wirkt sich sofort auf den Stromverbrauch aus, bei voller Helligkeit verbraucht der Acer T230H mit 45 Watt gleich 25 Prozent mehr Strom als angegeben. Mit stromsparenden LED-Monitoren kann sich der T230H also nicht messen, aber für einen CCFL-Monitor mit 24 Zoll sind die Verbrauchswerte noch gut.

Im Standby-Modus werden sparsame 0,9 Watt verbraucht, ausgeschaltet sind es wie angegeben Null Watt. Die neuen EU-Vorschriften für den Standby-Verbrauch ab 2010 sind mit diesen Werten voll erfüllt.

Anschlüsse

Der Acer T230H bietet mit DVI und HDMI gleich zwei digitale Signaleingänge, dazu noch den analogen VGA-Anschluss, eine 3,5 mm Klinkenbuchse als Audioeingang für den DVI-Betrieb und eine USB-Buchse vom Typ B.

Anschlüsse an der Rückseite des Acer T230H.

Somit kann neben dem PC am DVI-Anschluss noch ein HDMI-Zuspieler genutzt werden, ohne dass ein Umstecken nötig wäre. Hier könnte man höchstens den fehlenden DisplayPort-Anschluss monieren, der aber in der Praxis nur selten vorkommt. Spitze Finger sind gefragt, wenn Audio, HDMI und DVI gleichzeitig belegt sind: diese Buchsen sind sehr nah beieinander angeordnet.

Die USB-Buchse dient nur der Verbindung zum PC, die für die Multitouch-Funktion benötigt wird. Ein integrierter USB-Hub hätte sich angeboten, doch der ist leider nicht vorhanden. Auch ein Kopfhörerausgang fehlt.

Die Stromversorgung erfolgt über den üblichen Kaltgerätestecker. Ein schönes Detail ist die integrierte Kabelführung: die Anschlusskabel können durch eine Öffnung im Standrohr nach hinten geführt und so etwas gebündelt werden.

Bedienung

Die vier Bedientasten des Acer T230H sind an der Unterseite des Bildschirmrahmens angeordnet, sie arbeiten sauber und mit sehr gut fühlbarem Druckpunkt. Bei frontaler Draufsicht ist nur die dezente Beschriftung sichtbar. Dies sieht gut aus, und dennoch lassen sich die Tasten wegen der schräg nach vorne liegenden Anordnung gut bedienen. Auch im Dunkeln sind die ein wenig versenkten Tasten gut zu fühlen.

Eingelassene Tasten, dezent bedruckt und ein beleuchteter Ein-Aus-Schalter.

Als einziges Anzeigeelement fungiert der Ein-Aus-Schalter, der im eingeschalteten Zustand blau leuchtet. Die leuchtende Fläche ist recht schmal, dennoch kann das blaue Leuchten während des Filmschauens im abgedunkelten Raum etwas stören.

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