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TESTBERICHT: Acer T230Hbmid Teil 4


OSD

Neben den beiden Tasten für ein/aus und das Acer eColor Management reichen nur 2 Tasten aus, um das OSD zu bedienen. Dabei zeigt sich, dass diese beiden mittleren Tasten eigentlich Wippen sind, die beim Tastendruck zwischen rechts und links unterscheiden.

Menu

Das OSD des Acer T230H ist zunächst in zwei Bereiche aufgeteilt "Acer eColor Management" und "User". Das Acer eColor OSD bietet 5 Presets für die Bildschirmeinstellungen an. Detailliertere Einstellmöglichkeiten sind dagegen im zehnteiligen User-Menü zugänglich: Bild, Signal und Bildlage (diese beiden nur für VGA), Farbe, Sprache, OSD und Eingang. Hinzu kommen Funktionen für Anzeigeinformationen, Reset und Exit.

Acer eColor OSD und User OSD.

Die optische Gestaltung der Menüs ist nüchtern, übersichtlich und leicht verständlich. Die Darstellung ist kompakt, Scrollen über Untermenüs ist nicht notwendig. An die Navigation mit den beiden Tastenwippen hat man sich schnell gewöhnt. Leider mochte die rechte Wippe unseres Testgeräts bei Helligkeit und Kontrast ab und zu nicht in den Aufwärts-Schnelldurchlauf wechseln.

Menü Kontrast / Helligkeit und Menü Farbe RGB.

Die Menüpunkte sind selbsterklärend. Daran hält sich auch das Handbuch, denn zu den Icons gibt es hier nur ganz kurze Hinweise zur jeweiligen Funktion. Trotz HDMI-Anschluss und verbauten Lautsprechern wird kein Audio-Menü angeboten und auch im Handbuch ist hierzu nichts zu finden. Dabei ist die Lautstärkeeinstellung für die eingebauten Lautsprecher ganz einfach: OSD-Menü ggf. wieder schließen, dann die links-rechts-Wippe betätigen.

Neben der freien Farbeinstellung über separate RGB-Regler bietet das OSD auch die Voreinstellungen warm und kalt an. Welche Kelvin-Werte damit gemeint sind, bleibt offen. Hinweise auf eine Overdrive-Steuerung für Spielefans finden sich im OSD nicht.

Auch im T230H setzt Acer sein ACM (Adaptive Contrast Management) ein und verspricht dadurch nicht nur eine Kontrastverbesserung, sondern auch eine deutliche Energieeinsparung. Leider finden wir keine Beschreibung der Funktionsweise, wir können lediglich vermuten, dass diese Einstellung nur die Filmwiedergabe beeinflusst. Für die Bildbearbeitung wird man ACM also vorsichtshalber nicht aktivieren.

Multitouch-Technik

Das Besondere an diesem Monitor ist zweifellos die neue auf Windows 7 abgestimmte Touchsteuerung. Damit soll sich das Betriebssystem am Bildschirm - völlig ohne Tastatur und Maus - steuern lassen. Zwei Leisten mit Infrarotsensoren im Displayrahmen des T230H erfassen jede Bewegung an der Displayoberfläche, dadurch kann das System auch Gesten mit mehreren Fingern erkennen.

Sobald der Monitor über die USB-Schnittstelle mit dem PC verbunden ist, wird er als Tablet-Eingabegerät erkannt. Anschließend kann die Touchsteuerung über die Systemsteuerung kalibriert werden. Mit Windows 7 ist diese Funktion sofort verfügbar. Für Vista wird ein Treiber benötigt, der auf der CD und auf der Webseite des Herstellers zu finden ist. Benutzer von XP bleiben leider außen vor.

Im praktischen Versuch kann man mit dieser Steuerung recht genau agieren. Nach einer kurzen Zeit der Eingewöhnung klappt das Antippen, Verschieben und Verändern von Fenstern gut. Nur in den äußersten Ecken haben die Sensoren bisweilen Erkennungsprobleme.

Ästheten werden es nicht mögen, dass das glänzende Display schon nach kurzer Zeit mit Fingerabdrücken und Fettschlieren übersät ist. Die glatte und harte Glasoberfläche des Panels erleichtert die Reinigung sehr, bringt aber leider starke Spiegelungen mit sich. Auch gleiten die Fingerkuppen darauf nicht so mühelos, wie man es von einem Handydisplay gewöhnt ist. Eine Displayschutzfolie wäre hier einen Versuch wert, ein entsprechend großes Folienstück war für einen Test aber leider nicht verfügbar.

Bildqualität

Im Acer T230H kommt ein glänzendes TN-Panel mit 0,265 mm Pixelgröße zum Einsatz. Subjektiv wirkt die unkalibrierte Bildqualität in der Werkseinstellung für diesen Paneltyp gut. Farben erscheinen kräftig bei gutem Kontrast. Der horizontale Blickwinkel ist größer als bei vielen anderen Bildschirmen.

Natürlich erreicht der Farbeindruck, vor allem bei seitlichem Einblick, nicht die Qualität eines Panels mit VA- oder IPS-Technologie. Auffällig sind auch Lichthöfe an den Rändern des Displays, die bei einem überwiegend schwarzen Bild auch in einem nicht völlig abgedunkelten Raum besonders dann erkennbar werden, wenn man ein wenig von oben auf das Display schaut.

Technologiebedingt erreichen TN-Panels nur sechs Bit Farbtiefe, weshalb die nicht-unterstützten Farben durch Dithering simuliert werden müssen. Je nach der Qualität können so trotz der beschränkten Farbtiefe dennoch mehr oder weniger gleichmäßige Farbverläufe erzielt werden. Gelingt das Dithering eher schlecht, werden Muster im Bild oder Farbflimmern erkennbar.

Für die Beurteilung bei Werkseinstellung wurde die Voreinstellung "Standard" im eColor Management OSD verwendet.

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