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TESTBERICHT: Acer T230Hbmid Teil 5


Auflösung

Die Auflösung des T230H erreicht mit 1.920 x 1.080 Punkten den aktuellen Standardwert für 16:9-Panels bei einer Größe von 24 Zoll. Diese native Auflösung reicht für die Filmbetrachtung mit Full-HD. Auch der zweite digitale Eingang unterstreicht die Eignung als Display für HD-Zuspieler wie Blu-Ray Player und HDTV Sat-Receiver.

Graustufen

Bei Grauverläufen zeigt der T230H eigentlich keinerlei Banding. In den hellen Graustufen leistet sich der Monitor allerdings einen krassen Patzer. Auch bei einem preiswerten TN-Panel darf das nicht passieren.

Banding in hellen Bereichen.

Auch bei der Graustufendarstellung schneidet der T230H nicht allzu gut ab: die sieben dunkelsten Werte werden verschluckt, von den hellen Werten zeigt er gar keinen an.

Die Differenzierung von hellen und dunklen Graustufen gelingt sehr schlecht.

Das wollten wir nun doch nicht so recht glauben, ein derart schlechtes Ergebnis ist wirklich ungewöhnlich. Daher veränderten wir die Bildeinstellungen im OSD und fanden heraus, dass ausschließlich der Kontrastregler verantwortlich war. Erst bei 30 Prozent oder weniger ergibt sich ein akzeptables Graubild und der Bandingfehler verschwindet. Während sich die hellen Graustufen auf nur 3 fehlende drastisch verbessern, saufen bei den dunklen Werten noch 2 weitere ab, insgesamt also neun. Leider sinkt auch die maximale Leuchtdichte in dieser Einstellung.

Bessere Differenzierung mit Kontrasteinstellung 30 Prozent.

Vor allem bei den dunklen Werten ist dieses ernüchternde Ergebnis zusätzlich sehr stark vom vertikalen Blickwinkel abhängig, schon bei 5 Grad unterhalb der Horizontalen verschwinden weitere 5 der dunklen Werte, während bei 10 Grad über der Horizontalen weitere 4 sichtbar werden. Bei Betrachtung genau im rechten Winkel invertieren die nicht mehr differenzierten Graufelder teilweise und zeigen ein totales Schwarz. Der Bildeindruck bei großem Tonumfang wird also von der relativen Kopfposition sehr stark beeinflusst.

Dunkle Film- und Spielszenen wird dieses Gesamtverhalten nicht so sehr beeinträchtigen, für die digitale Fotobearbeitung auch im Amateurbereich ist es dagegen ein KO-Kriterium. Das gilt für alle Werks-Presets, weil sie ausnahmslos zu hohe Kontrastwerte zwischen 50 und 60 Prozent einstellen.

Die Ausleuchtung des Displays bei einem vollkommen schwarzen Testbild kann beim T230H nicht überzeugen, vor allem am unteren Bildrand zeigen sich deutliche Lichthöfe. Betrachtet man den Monitor nicht nur aus ganz zentraler Position, werden Lichthöfe an allen vier Bildrändern sichtbar. Die Ausleuchtung der Panelfläche ist ungleichmäßig und lässt den schwarzen Bildschirm wolkig erscheinen.

Die Ausleuchtung des T230H ist ungleichmäßig.

Sichtbar nachteilig für diese Beurteilung ist die glänzende Displayoberfläche. Fremdlichtquellen im Raum führen zu störenden Spiegelungen auf dem Display, egal ob sie direkt auf den Bildschirm scheinen oder ob sie reflektiertes Licht an Wänden, Einrichtungsgegenständen oder Fensterflächen erzeugen. Die Frontfotos zeigen, dass schon eine indirekte Deckenbeleuchtung ein Regal im Rücken des Betrachters auf dem Display sichtbar werden lässt.

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