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TESTBERICHT: Samsung FX2490HD Teil 7


Helligkeit und Kontrast

Helligkeit Hersteller Gemessen
250 cd/m² 203 cd/m² (K95) 223 cd/m² (K100)
k.A. 131 cd/m²
k.A. 60 cd/m²

Laut Datenblatt soll der Samsung FX2490HD eine Helligkeit von 250 cd/m² erreichen. Wir messen bei maximaler Hintergrundbeleuchtung und dem werkseitig eingestelltem Kontrastwert 95 eine Helligkeit von 203 cd/m², erhöhen wir den Kontrast auf 100, steigt die Helligkeit auf 223 cd/m². Der vom Hersteller genannte Wert wird zwar nicht ganz erreicht, der gemessene Wert liegt aber noch in der Toleranz von etwa 10 Prozent. Nach Reduzierung der Hintergrundbeleuchtung auf 0 Prozent ermitteln wir noch eine Leuchtdichte von 60 cd/m². Für ein Hybridgerät liegt der Helligkeitsbereich am unteren Limit und hätte durchaus höher ausfallen dürfen.

Samsung wirbt für den FX2490HD mit "Mega Contrast" und einem dynamischen Kontrastverhältnis von bis zu 5.000.000:1. Ein solcher Wert kann aber nur rechnerisch zwischen dem hellsten und dunkelsten Bildpunkt erreicht werden, viel wichtiger ist der statische Kontrast denn nur dieser wird tatsächlich vom Auge wahrgenommen. Mit dem im PC-Betrieb eigentlich üblichen HDMI-Schwarzpunkt "Normal" liegt der gemessene Kontrast nur bei etwa 350:1 und hat zunächst mit "Mega Contrast" nicht viel gemein. Ein sehr schlechter Schwarzpunkt hellt dunkle Bildinhalte derart stark auf dass die Farbdarstellung wie ausgewaschen erscheint. Ändern wir nun den HDMI-Schwarzpunkt auf "Gering", hat das sogleich sehr positive Auswirkungen auf den Kontrast der nun auf 800:1 steigt. Dass dadurch Schwarzstufen verloren gehen muss in Kauf genommen werden.

Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität

Wir untersuchen Helligkeitsverteilung und Bildhomogenität an einem weißen Testbild, das wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die Helligkeitsabweichung in Prozent und das DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den zentral gemessenen Wert.

Überprüfung der Helligkeitsverteilung (links) und Bildhomogenität (rechts) des Samsung FX2490HD.

Mit einer durchschnittlichen Helligkeitsabweichung von nur 4,2 Prozent bestätigt der Samsung FX2490HD auch messtechnisch die subjektiv sehr gleichmäßige Helligkeitsverteilung. Das DeltaC zeigt bei einzelnen Messpunkten etwas höhere Abweichungen, ein leichter Farbstich zu den Rändern hin ist aber wegen des empfindlichen Blickwinkels und 24 Zoll großen Displays, zumindest auf einem weißen Hintergrund, immer vorhanden.

Blickwinkel

Auch das im Samsung FX2490HD verbaute TN Panel zeigt jene für diese Panelart typischen Blickwinkelprobleme. Von der Seite betrachtet vergilbt die Darstellung zunehmend und weiße Flächen bekommen einen rosa Farbstich. Mit Blick von oben auf das Display bleichen Farben aus und die Darstellung wird heller und auch kontrastärmer. Schlechtester Winkel ist eine Betrachtung von unten auf das Panel, denn dann kehren sich die Farben rasch zu einer Negativdarstellung. Insbesondere bei TN Panels gelten die vom Hersteller genannten Angaben zum Blickwinkel dahingehend nicht, da bei diesen Angaben Farbverfälschungen nicht mit einfließen.

Blickwinkel des Samsung FX2490HD.

MagicAngle

Um der problematischen Blickwinkelabhängigkeit eines TN Panel entgegen zu wirken, stellt Samsung ein neues Feature vor: MagicAngle. Damit soll der Blickwinkel verbessert werden, wie auch immer der Anwender gerade vor dem Samsung Monitor sitzt. Der FX2490HD bietet insgesamt vier Einstellungen: Zurücklehnmodus 1, Zurücklehnmodus 2, Stehmodus und Seitenmodus. Den größten Effekt zeigen die ersten beiden Varianten. Allerdings ist der Trick einfach: es wird lediglich die Helligkeit und Gradation verändert. Im Zurücklehnmodus 1 messen wir eine Erhöhung der Helligkeit von etwa 2 cd/m², im Zurücklehnmodus 2 sind es 7 cd/m². Weniger sichtbare Auswirkung zeigt der Seitenmodus. Mit dieser Option wird die Helligkeit etwas gesenkt. Im Stehmodus wird die Helligkeit wiederum deutlich sichtbar reduziert. Dieser Betrachtungswinkel wird in der Praxis aber eher selten vorkommen.

Auch wenn die Grenzen eines TN Panels mit MagicAngle nicht aufgehoben werden, kann diese Funktion, vorausgesetzt der Betrachtungswinkel bleibt in einem gewissen Rahmen, tatsächlich eine Verbesserung der Bildqualität bewirken.

Betrachtungswinkel von unten auf das Display: MagicAngle Aus (links) und Zurücklehnmodus 2 (rechts).

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