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TESTBERICHT: AOC q2963Pm Teil 6


Interpolation

Der AOC q2963Pm bietet 5 Bildformatoptionen an: 21:9, 16:9, 16:10, 4:3 und 1:1. In allen Modi außer 1:1 wird das Bild immer so skaliert, dass es die maximale Fläche für den Modus einnimmt. Bei der extremen Breite des Bildschirms führt das in allen Modi außer 21:9 zu schwarzen Rändern an den Seiten. Bei der 1:1 Einstellung wird das Bild nicht skaliert und pixelgenau dargestellt, sofern es auf die Monitorfläche passt.

Der Bildschärferegler wirkt nur am VGA-Eingang. An den digitalen Eingängen ist der Regler im OSD nicht verfügbar, da das VGA Anpassungsmenü ausgeblendet wird.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Die Schärfe bei nativer Auflösung ist erwartungsgemäß sehr gut. Wird nun das Bildformat von 1024 x 720 auf das extreme Breitformat von 2560 x 1090 skaliert, so wird alles in die Breite gezogen. Bei normalen Seitenverhältnissen wird die Schrift fetter und verliert an Schärfe. Hier wird sie zusätzlich verbreitert und in Pixelblöcken angezeigt. Farbsäume treten nicht auf.

In allen interpolierten Auflösungen ist die Lesbarkeit von Texten und die Abbildung der Testgrafik – dem Skalierungsgrad entsprechend – gut bis sehr gut. Die unvermeidlichen Interpolationsartefakte bleiben im erwarteten Rahmen. Auch Texte mit fetten Buchstaben bleiben gut leserlich.

Reaktionsverhalten

Den AOC q2963Pm haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DVI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt wird die Reaktionszeit mit 6 Millisekunden (GtG) angegeben. Die Overdrive-Option bietet die vier Stufen Aus, Schwach, Mittel und Stark an. Nach dem Reset ist die Stufe Mittel voreingestellt.

In dieser Einstellung messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel (rise + fall) mit 14,4 Millisekunden, der schnellste Grauwechsel benötigt 10,0 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte ist mit 13,9 Millisekunden ähnlich lang.

Overdrive Mittel: zügige Schaltzeiten, neutraler Verlauf mit schwachen Überschwingern.

Das linke Chart zeigt typische Schaltzeiten für ein wenig beschleunigtes IPS-Panel. Die gleich langen Balken deuten darauf hin, dass alle 15 Messpunkte ähnliche Ergebnisse liefern. Der Helligkeitsverlauf im rechten Chart (Grauwechsel zwischen 50 und 80 Prozent) offenbart nur schwache Überschwinger, die völlig unkritisch sind.

Diese neutrale Charakteristik ist gut geeignet für die saubere Durchzeichnung schnell bewegter Szenen in Videos oder Spielen. Als Allround-Einstellung ist sie gut geeignet.

Overdrive Stark: kürzere Schaltzeiten, deutliche Überschwinger.

In der Overdrive-Einstellung Stark wirkt die Beschleunigung schon etwas stärker. Jetzt messen wir deutlichere Überschwinger vor allem bei den dunklen Bildwechseln, dafür geht die durchschnittliche Schaltzeit auf 11,8 Millisekunden zurück.

Die Gefahr von Bildartefakten nimmt aber nur wenig zu, denn der Overdrive arbeitet immer noch recht zurückhaltend. Für Gamer bedeutet dies allerdings auch, dass die Schaltzeiten des q2963Pm selbst in der höchsten Overdrive-Stufe deutlich länger sind als bei schnellen TN-Panels.

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Mit nur 1,0 Millisekunden ist die Signalverzögerung des q2963Pm extrem kurz. Auch die halbe mittlere Bildwechselzeit von 5,9 Millisekunden (Overdrive Stark) ist kurz, die mittlere Gesamtlatenz von nur 6,9 Millisekunden kann selbst sehr engagierte Spieler zufrieden stellen.

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