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TESTBERICHT: NEC P242W-BK Teil 3


Groß dimensionierte Belüftungsöffnungen beim NEC P242W.

Die Verarbeitungsqualität des NEC P242W ist auf hohem Niveau. Die Mechanik für die umfangreichen Ergonomiefunktionen ist solide, könnte aber an manchen Stellen etwas leichtgängiger sein. Die Kunststoffteile sind passgenau gefertigt und sauber entgratet. Optisch bietet der NEC P242W zwar keine außergewöhnlichen Designelemente, dafür können die inneren Qualitäten umso mehr überzeugen.

Technik

Betriebsgeräusche

Im Ruhemodus und Soft-off ist der NEC P242W geräuschlos. Im Betrieb ist jedoch ein leises surren wahrzunehmen. Intensität und Frequenz variieren ein wenig je nach Bildmodus und Backlight-Helligkeit.

Gerade die Geräuschentwicklung kann jedoch einer großen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal (weißes Testbild) 30 W 22,7 W
Standby-/Ruhemodus 1 W 0,9 W (auch mit USB Verb.)
Soft-off k.A. 0,0 W (auch mit USB Verb.)
Eco Mode 1 (54,5 % Helligkeit) 22 W 20,7 W
Eco Mode 2 (24,2 % Helligkeit) k.A. 15,9 W
50 % k.A. 20,0 W
33,3 % (140 cd/m²) k.A. 19,4 W
0 % k.A. 12,9 W
Mit USB Verbindung zum PC k.A. Im Betriebszustand + 0,7 W

NEC nennt im Datenblatt des P242W einen maximalen Stromverbrauch von 30 Watt. Im Bildmodus Full und maximaler Backlight-Intensität messen wir sogar nur 22,7 Watt. Wird die Hintergrundbeleuchtung auf 0 Prozent reduziert, sinkt der Stromverbrauch auf 12,9 Watt.

Der NEC P242W bietet zwei Stromsparmodi Eco Mode 1 und Eco Mode 2. Dabei wird die Helligkeit jeweils auf 54,5 bzw. 24,2 Prozent abgesenkt. Außerdem besitzt der Monitor noch einen Umgebungslichtsensor welcher sich neben der Powertaste befindet. Wie auch im Kapitel OSD erwähnt, kann der Lichtsensor nur über das erweiterte Menü aktiviert werden. Die Display-Helligkeit wird dann je nach Umgebungshelligkeit automatisch angepasst.

Ist der Monitor über das USB-Upstream Kabel mit dem PC verbunden, werden 0,7 Watt mehr Strom verbraucht. Im Ruhemodus oder Soft-off bleibt der Stromverbrauch unabhängig davon gleich. Da der NEC P242W keinen Netzschalter besitzt, ist es umso erfreulicher dass der Monitor im Soft-off keinen Strom verbraucht. Ein kleiner Tadel bleibt aber doch denn mit 0,9 Watt im Ruhemodus ist der Stromverbrauch etwas höher als sonst üblich. Der NEC P242W verbraucht für einen 24 Zoll großen Monitor und 350 cd/m² heller Hintergrundbeleuchtung sehr wenig Strom.

Anschlüsse

Umfangreich gestaltet sich das Schnittstellenangebot des NEC P242W. Der Monitor besitzt einen analogen D-Sub VGA Anschluss und drei digitale Signaleingänge, einen DVI-D, HDMI sowie DisplayPort Anschluss. Links neben den Signaleingängen sind zwei USB-Upstream und zwei USB-Downstream Anschlüsse platziert. Beim NEC P242W ist es möglich einen USB Port einem jeweiligen Signaleingang zuzuordnen.

Der Monitor besitzt keinen Netzschalter, diese Tatsache ist aber nicht weiter tragisch da der NEC P242W wie bereits im Kapitel Stromverbrauch erwähnt, im Soft-off und auch ohne Netzschalter keinen Strom verbraucht.

Umfangreiches Schnittstellenangebot des NEC P242W.

An der rechten Gehäuseseite befindet sich noch ein einzelner USB Port. Dieser ist gut zugänglich und daher für Wechseldatenträger mit USB Anschluss ideal platziert.

USB Anschluss an der rechten Gehäuseseite.

Bedienung

Im Gegensatz zu manch anderen Herstellern, folgt NEC zumindest derzeit noch nicht dem Trend von berührungsempfindlichen (kapazitiven) Bedientasten und verbaut beim P242W noch konventionelle Tasten. Das steigert den Bedienkomfort ungemein. Inklusive dem Power-Button besitzt der NEC P242W sechs Bedientasten welche bis auf die Pfeiltasten, entsprechend beschriftet sind.

Mit der Input-Taste erlaubt der Monitor einen direkten Zugriff auf die Signaleingänge - vorausgesetzt es sind weitere Geräte angeschlossen. Ansonsten wird lediglich ein entsprechender Hinweis angezeigt, dass kein anderes Eingangssignal gefunden wurde. Die Menu-Taste öffnet das OSD des NEC P242W. Ohne geöffnetes OSD erhält der Anwender per Klick auf die horizontalen Pfeiltasten direkten Zugriff auf die Helligkeit. Mittels vertikaler Pfeiltasten werden die Bildmodi angezeigt. Die PIP-Taste (für Picture-in-Picture), stellt den Zugriff auf die Bild-in-Bild Funktionen des NEC P242W her.

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4 Kommentare vorhanden


Schade wegen diesem im Test angesprochenen surren werde ich auf den Monitor verzichten müssen, das hatte auch mein zurückgegebener NEC EA244WMI und das nervt einfach nur. Hatte eigentlich gehofft das in dieser Preisklasse so etwas nicht auftritt.
Neben der schwarzen Ausführung gibt es noch eine andere Variante, die von NEC so beschrieben wird: "silberne Frontblende, weiße Gehäuserückseite". Auf den im Netz kursierenden Bildern wirkt aber auch die Vorderseite weiß. Das wäre mir zwar ganz recht, ist aber vielleicht eine Täuschung. Eine mögliche gute Ergänzung für den Testbericht: Ein Photo, das zumindest den Unterschied zwischen Vorder- und Rückseite darstellt. Könnte das jemand bitte beisteuern?
Silber ist nicht so einfach zu fotografieren, aber es ist tatsächlich silbern! Hier mal ein Bild wie es aussieht, obwohl es nicht ein Bild des P242W ist, aber das ist identisch: http://www.nec-display-solutions.com/p/download/pr/File/cp/Products/LCD/Current/LCD-PA242W/ProductPictures/JPG-Picture-PA242W-DisplayViewLeftWhite-NEC-highres.jpg
Danke für den wertvollen Hinweis auf den abgelichteten PA242W! Dem Herstellerbild für den P242W sieht man das Silber nämlich wirklich nicht an. Nicht einmal ein Grauschleier, den man für Silber erwarten würde, ist zu erkennen: http://www.nec-display-solutions.com/p/download/pr/File/cp/Products/LCD/Current/LCD-P242W/ProductPictures/JPG-Picture-P242W-DisplayViewLeftWhite-NEC-highres.jpg Einheitlich weiß sieht auch wirklich besser als silber/weiß aus.

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