Test Acer Nitro EI491CRP – großer Curved-Gaming-Monitor
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Overscan

Overscan bietet der Proband nicht an.

Farbmodelle und Signallevel

Der Acer EI491CR verarbeitet an den HDMI-Schnittstellen RGB- und YCbCr-Signale. Angeschlossen an einen BD-Player wird nicht automatisch Videolevel (Tonwertumfang bei 8 Bit Präzision: 16–235) gewählt. Hier muss händisch im OSD-Menü unter „System -> HDMI-Schwarzpegel“ von „Normal“ auf „Gering“ umgestellt werden. Diese Einstellungen sind nicht zu unterschätzen, da durch falsche Weiß- und Schwarzwerte ein flaues Bild entsteht.

Bewertung

ab 852,90 €
3.8

(GUT)

Fazit

Optisch ist der Acer Nitro EI491CRP gelungen und zeigt sich schön minimalistisch. Selbst die Zusatzbeleuchtung im hinteren Bereich am Tragarm wirkt diskret und stört nicht. In Sachen Ergonomie kann das Display allerdings nicht überzeugen, da es lediglich nach vorn und hinten geneigt werden kann.

Das OSD-Menü kann mit einer Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten punkten, und die unkomfortable Bedienung über den Monitor wird durch die beigelegte Fernbedienung wieder ausgeglichen, was uns gut gefallen hat.

Weniger gut zeigt sich die nicht gelungene Grundabstimmung ab Werk. Hier erreicht der Monitor nur unterdurchschnittliche Ergebnisse, die sich nach einer Kalibrierung aber auf ein gutes Niveau anheben lassen, um farbverbindliche Arbeiten im sRGB-Farbraum erledigen zu können. Einzig die Farbreinheit lässt hier zu wünschen übrig. Allerdings sind die hohen Abweichungen nur auf der linken Bildseite im Randbereich zu finden. Die subjektive Bildqualität ist hingegen gut, und wer nicht vorhat, mit dem Gerät farbverbindlich zu arbeiten, sollte sich daran nicht übermäßig stören.

Das Schauen von Filmen kann mit dem richtigen Zuspielgerät durchaus Spaß machen. Der 21:9-Modus benötigt allerdings ein Gerät, das über einen Bildmodus verfügt, der die jeweils 130 Pixel starken Balken am oberen und unteren Bildrand entfernt. Aufgrund der starken Krümmung des riesigen Panels ist das Display trotz des hohen Kontrastverhältnisses für eine größere Runde aber nicht geeignet. Cineasten werden zudem eine 24-Hz-Unterstützung vermissen.

Durch die sehr geringe Latenz ist der Acer auch für schnelle Shooter geeignet. Dank des riesigen Panels und der starken Krümmung erhält man zudem ein sehr immersives Spielerlebnis. Wem es allerdings auf eine Aktualisierungsrate von 144 Hz ankommt, der muss Zugeständnisse machen. Dieser Modus ist nämlich nur über eine Übertaktung zu erreichen, bei der der Overdrive deaktiviert ist und daher langsamere Schaltzeiten erzielt werden. Bei einer Aktualisierungsrate von 120 Hz wird dann aber ein schönes flüssiges und fehlerfreies Bild dargestellt, wenn man sich innerhalb des Geltungsbereichs von FreeSync befindet. Dieser beginnt allerdings erst bei 60 Hz, was ungewöhnlich hoch ist. Für weniger potente Grafikkarten in Verbindung mit grafisch aufwendigen Spielen kann dies eine Hürde darstellen. Leider konnte uns der HDR-Modus im Test nicht überzeugen.

Insgesamt erhält man mit dem Acer EI491CR ein ordentliches Gaming-Display, das mit der passenden Hardware auch überzeugen kann. Mit einem Straßenpreis von rund 700 € ist er zurzeit der preiswerteste DFHD-Monitor und erhält daher eine Kaufempfehlung.

Testlogo Acer Nitro EI491CRP

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