Test AOC C27G2ZU – 240 Hz Curved Gaming-Monitor
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Anschlüsse

Der AOC C27G2ZU ist mit drei Schnittstellen für die digitale Bildsignalübertragung ausgestattet: einmal DisplayPort und zweimal HDMI. Diese befinden sich links neben dem Standfuß auf der Rückseite des Monitors, horizontal nach unten ausgerichtet. Rechts neben dem Standfuß ist der Stromanschluss platziert.

Mit 2 x HDMI und 1 x DisplayPort sind ausreichend Anschlüsse vorhanden
Mit 2 x HDMI und 1 x DisplayPort sind ausreichend Anschlüsse vorhanden
Vier USB-3.0-Anschlüsse sind eine ordentliche Anzahl, um Peripheriegeräte zu verbinden
Vier USB-3.0-Anschlüsse sind eine ordentliche Anzahl, um Peripheriegeräte zu verbinden

Für Kopfhörer existiert ein 3,5-mm-Klinkenanschluss. Außerdem besitzt der AOC C27G2ZU einen USB-3.0-Hub sowie vier USB-3.0-Schnittstellen, wovon eine über eine Schnellladefunktion verfügt und gelb gekennzeichnet ist. Die Ports sind links von den Bildsignal-Anschlüssen diagonal angeordnet.

Bedienung

Das OSD-Menü wird über fünf Tasten gesteuert, die sich versteckt unterhalb des Rahmens befinden. Sie verfügen über einen guten Druckpunkt und geben durch ein leises Knacken Rückmeldung über deren Betätigung. Die äußere rechte Taste ist der Powerbutton. Dieser ist weder räumlich abgegrenzt noch irgendwie anders als solcher gekennzeichnet, wenn man die Symbole bei ungünstigem Licht nicht erkennen kann. Auch gibt es im OSD-Menü keine Möglichkeit einer zeitweisen Deaktivierung. So kann es im Eifer des Gefechts schnell passieren, dass man das Display ausschaltet, obwohl man nur Einstellungen verändern will.

Tasten des AOC C27G2ZU: Der Powerbutton ist weder räumlich abgegrenzt noch andersartig gekennzeichnet
Der Powerbutton ist weder räumlich abgegrenzt noch andersartig gekennzeichnet

Der Tastenblock links neben der Power-Taste dient der Steuerung innerhalb des OSD-Menüs, die erste Taste links zum Aufrufen des Hauptmenüs, zum Eintritt in eine Kategorie, zum Betreten einer Einstellungsebene und letztendlich zum Bestätigen einer Einstellung. Die weiteren drei Tasten sind neben ihrer ursprünglichen Funktion im Vorfeld noch einem Hotkey zugeordnet.

Die mittlere Taste ist für die Vorwärtsnavigation und zum Erhöhen der Einstellungswerte gedacht. Als Hotkey lässt sich ein Overlay-Target einblenden.

Die zweite Taste von links dient der Rückwärtsnavigation und zum Verringern der Einstellungswerte. Als Hotkey ruft sie den „Spielmodus“ auf, der die vordefinierten Bildmodi enthält.

Mit der äußeren linken Taste kann die aktuelle Einstellungsebene, Kategorie oder das OSD-Menü verlassen werden. Als Hotkey lässt sich der Signaleingang wechseln.

Das Bedienprinzip bedarf einiger Übung. Am Anfang drückt man ständig die falschen Tasten inklusive des Powerbuttons. Das nervt und würde mit einer moderneren Umsetzung über einen Fünf-Wege-Joystick nicht passieren.

OSD

Das OSD-Menü verfügt über ein modernes Layout und ist in sechs Kategorien aufgeteilt. Die Navigation innerhalb des Menüs ist anfangs etwas verwirrend, da es nicht wie gewohnt in vertikaler, sondern in horizontaler Weise aufgebaut ist. Die Einstellungsebenen sind den Kategorien sinnvoll zugeteilt und bieten jede Menge Möglichkeiten, das Display zu konfigurieren. Nicht wählbare Einstellungsebenen sind ausgegraut und werden übersprungen.

OSD: Am Anfang ist die horizontale Einteilung der einzelnen Kategorien etwas ungewohnt
Am Anfang ist die horizontale Einteilung der einzelnen Kategorien etwas ungewohnt

Überraschenderweise existieren gleich zwei Arten vordefinierter Bildmodi. Anzutreffen sind sie unter den Kategorien „Leuchtkraft -> Öko“ und „Spieleinstellungen -> Spielmodus“. Erstere sind eher allgemein gehalten, während sich die vorkonfigurierten Spielmodi direkt auf bestimmte Spielgenres beziehen. Insgesamt kann man von den Konfigurationen denken, was man will – wichtig ist, wie sie nachträglich angepasst werden können. Leider sind sämtliche Bildmodi in den Grundeinstellungen sehr stark eingeschränkt. Unter den Spielmodi sind allerdings drei Speicherplätze mit den Namen „Spieler 1“ bis „Spieler 3“ verfügbar, die maximal flexibel daherkommen. Das ist in der Anzahl ausreichend und genügt uns für ein Gaming-Monitor.

Neben den grundlegenden Einstellungen, die jeder Monitor liefert, existieren beim AOC C27G2ZU zusätzlich einige Einstellungsebenen und Tools, die speziell dem Spielbetrieb dienen.

OSD: Die Auswahl an Gaming-Tools im OSD-Spielmenü ist gut
Die Auswahl an Gaming-Tools im OSD-Spielmenü ist gut

Diese sind sehr schön unter der Kategorie „Spieleinstellungen“ gesammelt, sodass man sich nicht erst großartig auf die Suche begeben muss. Mit „Schattenverstärkung“, „Overlay-Target“, „Einzelbildzähler“ und „MBR“ zur Reduzierung der Bewegungsunschärfe wird hier eine ordentliche Auswahl geboten. Auf letztgenannte Funktion werden wir im Teil „Subjektive Beurteilung“ erneut zurückkommen.

Die weiteren Einstellungsmöglichkeiten sind reichhaltig und gehen über den Bedarf eines Gaming-Monitors heraus.

Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 80, Kontrast 50, Farbtemperatur „Warm“, Öko „Standard“, Spielmodus „Aus“. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Graustufendarstellung des AOC C27G2ZU
Graustufen des AOC C27G2ZU

In den Lichtern wird eine sehr gute Graustufendarstellung erreicht, da sich sämtliche Grautöne vom reinweißen Hintergrund abheben. Zudem ist kein Farbstich zu erkennen. In den Schatten ist die Darstellung etwas zu dunkel geraten. Hier heben sich die Felder nur bis zum viertletzten Feld ab. Der Grauverlauf zeigt sich bis auf die Farbtreppe nahe der Mitte sehr schön homogen. Bei seitlichem Blickwinkel wirkt die Farbtreppe ab etwa 30 Grad prominenter. Zusätzlich erhalten die hellen Graustufen einen starken Gelbstich.

Graustufen in der Seitenansicht erhalten einen starken Gelbstich
Graustufen in der Seitenansicht erhalten einen starken Gelbstich

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