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Test Monitor Asus VN279QLB
5/6

Sound

Tonsignale verarbeitet der VN279QLB direkt über den HDMI- und den DisplayPort-Eingang. Bei Nutzung des VGA-Eingangs muss auch das Audio-Kabel mit dem Monitor verbunden werden. Die Wiedergabe der Tonsignale ist über den auf der Rückseite angebrachten Kopfhörerausgang (nicht bei VGA) oder über die verdeckt eingebauten Lautsprecher möglich. Sie verfügen über eine Ausgangsleistung von 2×2 Watt. Der Klang ist nicht überragend, für praktische Zwecke jedoch vollkommen ausreichend. Die Lautstärke kann im Menü System-Einstellungen justiert oder direkt mit einer der beiden Kurzwahltasten verknüpft werden.

DVD und Video

Der VN279QLB hat einen HDMI-Eingang, an den auch Video-Zuspieler wie Blu-Ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen angeschlossen werden können. Die MHL-Funktion ist zudem kompatibel mit entsprechend ausgerüsteten Smartphones und Tablets.

Bislang konnte uns die Option Splendid Theater bei den Asus-Monitoren noch nie überzeugen, und das ist beim VN279QLB auch nicht anders: das bläuliche Bild entspricht der Farbeinstellung Kühl, die Schärfe ist diesmal aber nicht überzogen. Da wählten wir für unser Testvideo doch lieber die so gut getestete Werkseinstellung in der Helligkeit 35, den Overdrive beließen wir bei TraceFree 60.

Asus Vn279qlb Monitor Dvd
Test der Videoeigenschaften

So eingestellt lieferte der VN279QLB ein sehr schönes Bild mit warmen, aber natürlichen Farben ab. Hauttöne waren stimmig, dunkler Teint wurde perfekt dargestellt. Schwarzwert und Bildkontrast waren sehr gut, die Durchzeichnung von hellen wie dunklen Szenen war fast perfekt – wohl ein Effekt der zur Videonorm Rec.709 passenden Gammakurve des Monitors. Die Overdrive-Einstellung passte gut, auch in schnell bewegten Szenen sahen wir weder Bildartefakte noch Nachzieheffekte.

Der warme Farbeindruck kann durch das Absenken von Rot und Grün um 15 Punkte ganz einfach in Richtung neutral verschoben werden, ohne dass die Farbmischung dadurch unharmonisch wirken würde.

Die Blickwinkelabhängigkeit von MVA-Panels ist bekanntermaßen gering, auch wenn der enorme Kontrastwert aus seitlicher Perspektive doch merklich nachlässt. Das störende Glühen der IPS-Konkurrenten ist hier glücklicherweise kein Problem. Auch der Grauschleier aus größeren Blickwinkeln ist beim VN279QLB erfreulich schwach.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

In der Werkseinstellung zeigt der VN279QLB alle Auflösungen in voller Bildschirmgröße. SD-Material wird in die Breite gezogen, doch wenn eine 4:3-Auflösung erkannt wird, kann auch die gleichnamige Einstellung unter dem Menüpunkt „Kontrollen“ ausgewählt werden. 640×480 und 720×576 erscheinen dann seitengerecht in voller Höhe, zumindest bei 60 Hz. Eine nichtskalierte 1:1-Wiedergabe ist nicht möglich.

Mit progressivem Material kommt der VN279QLB überwiegend gut zurecht. Bei 60 Hz ist er in seinem Element, das Bild kommt von 640 x 480 bis FullHD einwandfrei skaliert und ohne sichtbaren Judder auf den Schirm. Bei 50 Hz entstehen Mängel, die wir öfter sehen: das Bild wird falsch skaliert (schwarzer Rahmen ringsherum) und etwas unsauber gezeichnet, zudem entstehen Mikroruckler. 24p wird mit der Fehlermeldung „außer Bereich“ abgewiesen.

Im EDID sind auch die Halbbild-Auflösungen 1080i50 und 1080i60 eingetragen. Dennoch gelang uns keine einwandfreie Wiedergabe, das Bild zitterte stark. Es sieht also eher so aus, dass kein Deinterlacer eingebaut wurde. Hier muss der Medienplayer die Wandlung in ein progressives Format erledigen, das ist heute aber kein wirkliches Problem.

Overscan

Die Overscan-Option ist im OSD des VN279QLB bei der Skalierung untergebracht. Das Bild wird horizontal um je 20 und vertikal um je 10 Pixel beschnitten, der Rest wird dann auf volle Größe hochgerechnet.

Farbmodelle und Signallevel

HDMI-Optionen für die explizite Anpassung von RGB-Signalumfang oder Farbmodell gibt es beim VN279QLB nicht. Der Monitor verarbeitete aber alle gängigen Kombinationen am PC und am BD-Player. Das muss in der Praxis allerdings nicht immer mit jeder Gerätekombination gelingen.

Interessante Themen

29 Gedanken zu „Test Monitor Asus VN279QLB“

  1. Hallo liebe Leute,

    besitze seit einigen Tagen diesen Monitor und würde gerne wissen, ob es einen Unterschied in der Bildaufbauzeit und der Latenz gibt, zwischen dem Game- und dem Theater-Modus (beide auf Tracefree 60).

    Frage, weil mir die Gamma im Game-Modus zu hoch ist und man die ja nicht über den Monitor ändern kann.

    Danke schonmal für die Antworten.

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  2. Hallo

    Ich habe mir gestern diesen den VN279QLB gekauft und bin an sich sehr zufriden. Er ersetzt einen alten Samsung 24″ TN-Monitor.

    Der Monitor ist über HDMI an eine AMD HD 7950 angeschlossen.
    Ich habe da ein ähnliches Problem wie oben von
    th3ri0n geschildert. Beim Start einer Vollbild-3D-Anwendung wird scheinbar die Verbindung neu intialisiert und der Monitor schaltet in einen blasseren, milchigeren Modus. Stelle ich die Anwendung auf Fenstermodus oder verlasse sie per Alt+Tab, wird neu initialisiert und das Bild stimmt wieder.
    Das gleiche Bild erreiche ich übrigens global, wenn ich im Treiber der Graka auf eingeschränktes RGB umstelle. Ich schätze also es hat was damit zu tun und es wird auf diesen Modus umgeschaltet.

    Der Samsung hat eine Einstellung PC/AV, dadurch tritt dieses Problem nicht auf.

    Hat jemand eine Idee oder ähnliche Erfahrungen?

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  3. Jop, genau da. Mit Fleck auf dem Display, der nicht weg ging, sowie einem leisen Surren von der Elektronik. Hatte mich im Kommentar weiter oben vertan, der erste ASUS hatte diese beiden Probleme. Der zweite ASUS hatte „nur“ das Gamma bei unter 1.9 statt 2.2. Was mir aber auch schon auf den Senkel ging, da man es nicht beeinflussen kann. Außerdem ist er in der Mittelstellung nicht waagerecht eingerastet, sondern war schief. Und naja, da ich meinen BenQ mehr oder minder nur verliehen hatte, bin ich dann lieber wieder zu dem zurück. Ich geb nicht mehr Geld aus für etwas, wo ich keinen Mehrwert bekomme. Wobei ich nicht sagen will, dass es nicht auch ASUS-Modelle frei von Fehlern gibt, aber bei zwei Fehlversuchen ist mein Limit erreicht.

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  4. Hey SirXe, das mit der Verunreinigung kommt mir sehr bekannt vor… hast wohl den bekommen, den ich auch schon hier hatte und leider zurückschicken musste (war ansonsten gut). Vielleicht sollte mal jemand den Rücksendegrund beim Widerruf genau angeben, dann können die das Exemplar wenigstens als B-Ware deklarieren und schicken es nicht 10x vergeblich raus.

    „Deutlich besseres Bild“ kann ich aber so nicht unterschreiben. Ich bin nämlich wieder beim BenQ gelandet. Klar, der ASUS hat die bessere sRGB-Abdeckung. Aber um Längen besser wird das Bild dadurch auch nicht. Ist halt alles Einstellungssache.

    Was mir auch auffiel, die zwei ASUS brauchten völlig verschiedene Einstellungen der Farbwerte. Die Zeiten, wo man Prad- oder sonstige Einstellungen zu Hause übernehmen konnte, sind komplett vorbei. Nur bei der Helligkeit kommt’s noch hin.

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  5. Asus Nummer 3 ist unterwegs…

    1. Pixelfehler
    2. Verunreinigung in der Bildmitte von ca 2×2 Pixeln größe

    Hoffe drei wird besser, weil das Bild ist top und imo deutlich besser als Benq 2760HS

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  6. Die Probleme mit der Helligkeit etc. sind wahrscheinlich auf einen beschnittenen Output range zurückzuführen. Es wird „limited-range“ ausgegeben, 16-235, statt „full range“ 0-255. Bei AMD gibt es im Treiber da ein Setting für, zumindest per HDMI. Bei NVIDIA muss man es manuell machen, siehe http://hardforum.com/showthread.php?t=1729604

    Ich hatte den ASUS schon 2x hier und habe ihn mit dem BenQ GW2760HS verglichen. Der ASUS hat die Vorteile:

    – Viel besserer Standfuß
    – Kein Klavierlack
    – Bessere Kontrolle über Overdrive
    – dünnerer Rahmen, sieht alles robuster aus

    Nachteile:

    – Unterer Teil des Bildschirms kriegt schneller einen grün/blaustich als beim BenQ, wenn man von oben draufguckt.
    – Gamma war einmal ca. 2.1 und einmal ca. 1.9 laut PixperAn (ich weiß, ist eigentlich eine Kurve). Aber man kann das Gamma beim ASUS überhaupt nicht beeinflussen.
    – Einer hat leise gesurrt, der andere hatte einen kleine Unreinheit mitten auf dem Display, die nicht wegging.

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  7. Ich habe dieses Helligkeitsproblem gelöst,in dem ich mir cru 1.1 gedownloadet hab und dann die 1080p Auflösung gelöscht habe.1920×1080 bleibt weiterhin bestehen.Der Nvidia Treiber zeigt dann nur noch 1920×1080 und nicht mehr 1080p.Seitdem Top!!!MfG

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  8. Heute den Asus bekommen, gefällt mir besser als der BenQ GW2760HS, gleichmäßiger ausgeleuchtet. Im Moment habe ich ihn per HDMI anegschlossen, (Mac Mini 2010, HDMI/HDMI) und auch dieses Kontrast Problem. Dh. in einem Graustufenkeil sehe ich erst Werte von ca. 10% schwarz, darunter erscheint alles weiß. Mini Display Port auf Display Port Kabel habe ich bestellt, mal schauen ob es dann funktioniert. Der BenQ hatte damit bei HDMI Anschluß keine Probleme. Weiß jemand etwas dazu?
    Grüsse!

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  9. Hallo,

    ich habe mir den Monitor auf Grund des guten Testurteils bestellt. Leider musste ich feststellen, dass der Monitor für mich ungeeignet war. Neben einem 24″ Monitor mit 1920×1200 macht die Pixelmatrix einfach keinen guten Eindruck, was nach lektüre des Tests erstmal nicht zu erwarten war. Meine Meinung ist, dass das Bild bei einem Sitzabstand von 50cm zu grob und zu matschig wirkt.
    Extrem negativ ist mir bei meinem Exemplar die Farbdarstellung aufgefallen. Der sRGB Modus ist viel zu warm und hat einen extremen Rotstich. Dies mag sich von Modell zu Modell unterscheiden sollte aber trotzdem an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.
    Fazit: Ich kann die gute Wertung nicht komplett nachvollziehen. Sowohl der subjektive Eindruck der Pixeldichte (3-), als auch die Farbdarstellung(4-) erhalten von mir keine guten Noten. Vergleichen konnte ich den Bildschirm mit einem Samsung T240 und dem EIZO S2431W.

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  10. Hallo,

    der Monitor hört sich wirklich interessant an. Kann jemand was zur sichtbaren Pixelmatrix sagen, ab welchem Abstand diese zu sehen ist?

    Grüße

    Antworten
  11. Über Displayportkabel sind die Farben zu „grell“, als über HDMI oder HDMI-DVI Kabel.

    Habe es nun mit einem 2m Displayport und einem 3m Displayportkabel probiert. Das gleiche Fehlerbild.

    Ich habe mit der gleichen Grafikkarte zuvor einen Samsung 32″ LCD Monitor über ein 5m HDMI-HDMI Kabel und für meinen PC ein LG Flatron 23″ über DVI-DVI Kabel gleichzeitig betrieben. Zu wenig „Saft“ für Displayport ist also eher unwahrscheinlich. Frag sich nur welcher Displayport nun kaputt ist, Grafikkarte oder am Monitor?

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  12. Also bei mir läuft der Monitor ohne Probleme am Displayport (an einer Radeon 7870).
    Hatte noch keine Probleme mit dem Kontrast oder Verbindungsabbrüchen.
    Hast Du mal ein anderes DP-Kabel ausprobiert ?

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  13. Hallo, habe mir diesen Monitor gekauft, ist wirklich sehr gut. Habe jedoch nun ein Problem.

    Habe den Monitor über ein DVI-HDMI Kabel angeschlossen, das läuft alles gut. Da ich schon immer mal Displayport testen wollte, habe ich mir ein „ASSMANN Anschlusskabel Displayport 2m AWG28 2xgeschirmt 20-pin schwarz“ gekauft.

    Der Monitor funktioniert damit zwar, jedoch zwei Probleme. 1. Der Kontrast ist viel zu Grell, wird komischerweise normal wenn ich im Nvidia-Treiber den Farbton-Schieberegler nach oben ziehe.. drücke danach auf abbrechen aber die Farben sind dennoch ok und bleiben so. Unerklärlich.

    2. Problem: Ich starte eine 3D-Anwendung, verliert der Monitor scheinbar die Verbindung zur Grafikkarte und baut erneut das Signal zum Displayport auf (das Monitor eigene Hinweisfenster erscheint). Im Spiel sind durch diesen „reset“ die Kontraste wieder völlig falsch. Beende ich das Spiel, oder wechsel mit Alt+Tab auf Windows – verliert er erneut die Verbindung, Monitor wird für 2 Sekunden schwarz, und baut das Bild wieder auf.

    Also was ist das für ein Phänomen, es gibt doch gar keine Displayport Treiber die ich noch brauche… ist das Kabel Defekt? Aber ich habe doch ein Bild? Kommt mein Nvidia-Treiber mit Displayport nicht klar?

    Ich hoffe ihr habt nen Tipp! 😉

    gruß th3ri0n

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  14. Bei einer Kalibrierung wird der Helligkeitswert vorgegeben und am Punkt wo die Messsonde aufliegt entsprechend gemessen und dann kann die Helligkeit entsprechend angepasst werden. Damit werden aber Stellen die vorher heller oder dunkler waren, nicht auf einmal gleichmäßiger ausgeleuchtet.

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  15. „Helligkeitsverteilung hat ja nichts mit einer Kalibrierung zu tun und welche kalibrierte Variante? “

    Ihr testet ja den Monitor nachdem er kalibriert worden ist nochmals.Die Helligkeit wird doch dadurch auch reguliert. Ich dachte das eventuel nach der kalibrierung mit veränderter Helligkeit die Helligkeitsverteilung anderst ausfällt.

    Kann natürlich auch sein das ich da etwas falsch verstehe, was kalibrierung angeht.

    Antworten
  16. Helligkeitsverteilung hat ja nichts mit einer Kalibrierung zu tun und welche kalibrierte Variante? Das verstehe ich nicht. WQHD ist für Leute die CAD machen oder Bilder bearbeiten sicherlich eine tolle Gechischte. Wer aber Text lesen will auf Internetseiten oder in Office-Dokumenten, für den ist dieser Monitor ideal. Ich persönlich würde mir nie einen Monitor mit WQHD kaufen, solange das Skalieren unter Windows nicht besser gelöst ist, bzw. es auch in allen Programmen die ich verwende korrekt umgesetzt wird.

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  17. Hallo danke für die Info.
    Ist übrigens ein toller Test wie von euch gewohnt.

    Ist denn die Helligkeitsverteilung bei der kalibrierten variante besser?

    Bei einem Sitzabstand vin ca. 80 cm ist da die Panelauflösung ausreichend oder empfiehlt sich da schon eine WHQD auflösung?

    Antworten
  18. Ein IPS Panel hat einen noch besseren Blickwinkel, wobei der vom AMVA Panel völlig in Ordnung ist. Aber das AMVA+ Panel hat den deutlich besseren statischen Kontrast. Ich würde mir diesbezüglich keine Gedanken machen.

    Antworten
  19. Hallo,
    sind bei dem AMVA+ Panel die Farben genau so gut wie bei einem IPS Panel?

    Zum spielen wäre dieser Monitor ja besser zum spielen als der Dell U2713HM.

    Wo liegt dann der Vorteil vom IPS Panel.

    Antworten

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