Test Monitor Packard Bell Maestro 230 LED HD

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Garantie LCD/Backlight (Jahre): 1 Jahr Mail-in oder Carry-In
max. Pixelfehler (nach ISO 13406-2): Klasse II
Panelgröße [Zoll] / Paneltechnologie: 23 / TN
Pixelgröße [mm]: 0.265
Standardauflösung: 1.920 x 1.080 (16:9)
Sichtbare Bildgröße/-diagonale [mm]: 509,8 x 286,7 / 584,9
Eingänge, Stecker: 1x DVI (digital), 1x HDMI (digital), 1x D-Sub (analog)
Bildfrequenz [Hz]: 50 – 75
max. Zeilenfrequenz/Videobandbreite [kHz/MHz]: 31 – 83 / –
Farbmodi Preset/User: 2 / 1
LCD drehbar/Portrait Modus: Nein / Nein
LCD Display Arm Option: Nein
Ausstattung: DVI-D Kabel, VGA Kabel, HDMI Kabel, Netzteil, Kurzanleitung, Garantiebestimmung, CD
Monitormaße (B x H x T) [mm]: 561 x 413 x 155 (mit Fuß)
Gewicht [kg]: 5,7
Prüfzeichen: CE, CB, Energy Star 5.0
Leistungsaufnahme On/Stand-by/Off [Watt]: < 33 / < 1 / < 1 (Herstellerangabe)

Einleitung

Packard Bell hat seine Maestro-Serie überarbeitet und bietet mit dem 230 LED HD ein neues Design mit einem nach rechts verschobenen Standfuß an. Der Fuß und das Monitorgehäuse sind zudem sehr dünn, was durch die verwendete LED-Technik möglich geworden ist. Die Full-HD-Auflösung im 16:9 Format war bei der Bildgröße hingegen zu erwarten.

Die Schaltzeit des TN-Panels von fünf Millisekunden lässt zudem auf gute Spieletauglichkeit hoffen. Neben drei unterschiedlichen Anschlussmöglichkeiten möchte der Hersteller auch durch einen geringen Stromverbrauch und eine umweltfreundliche Herstellung seines Gerätes punkten.

Die im Test veröffentlichten Ergebnisse wurden am digitalen DVI-Ausgang einer AMD Radeon HD 6970 von Asus ermittelt. Für die farbmetrischen Messungen wurden die iColor-Software sowie die Software Colorimetre HCFR in Verbindung mit einem Spektralfotometer (EyeOne Pro) verwendet. Der minimale Schwarzwert wurde mit dem Colorimeter DTP94 ermittelt. Die externe Zuspielung von Videomaterial wurde vom Blu-Ray-Player Sony BDP-S350 übernommen, angeschlossen wurde der Player mit einem HDMI-Kabel.

Lieferumfang

Der Monitor wird in einem sehr schmalen Karton ausgeliefert. Vor der dicken Styroporschicht befinden sich der Standfuß und das Zubehör, dazwischen der eigentliche Bildschirm. Auf der Verpackung aufgedruckt ist außerdem eine Kurzanleitung zum Zusammenstecken des Bildschirms mit dem Standfuß.

Packard Bell Maestro 230 Led Hd Monitor Karton1
Packard Bell Maestro 230 Led Hd Monitor Karton2
Links der geöffnete Karton und rechts die Beschreibung des Aufbaus.

Im Lieferumfang befinden sich ein VGA-Kabel für den analogen Anschluss, ein DVI-D- und HDMI-Kabel für den digitalen Anschluss, ein Netzteil, eine Kurzanleitung, eine Garantiebestimmung und eine CD. Auf der CD befindet sich nur ein Handbuch, welches zudem nicht sehr umfangreich ist.

Optik und Mechanik

Der sehr flache Standfuß muss vor dem Betrieb an den ebenfalls schmalen Ständer geschraubt werden. Die Montage erfolgt aber nicht wie üblich mittig sondern stark nach rechts versetzt, so dass sich ein asymmetrischer Aufbau ergibt. Unter dem Fuß befinden sich sechs gummierte Flächen, die dem Monitor Halt verleihen sollen. Diese Aufgabe wird aber nur teileweise erfüllt, da der Fuß leicht bewegt werden kann, wenn etwas mehr Druck auf den Rahmen des Monitors ausgeübt wird. Da kein Drehteller oder ähnliches im Standfuß verbaut wurde, ist dies aber auch die einzige Möglichkeit die Ausrichtung zu ändern.

Packard Bell Maestro 230 Led Hd Monitor Fuss1
 
Packard Bell Maestro 230 Led Hd Monitor Fuss2
Montierter Standfuß von unten und oben.

Genau wie die Oberfläche des Standfußes bestehen auch der Rahmen und die gesamte Rückseite des Monitors aus schwarzem, stark spiegelndem Klavierlack. Der silberne Ständer und das ebenfalls silberne Herstellerlogo auf der Rückseite bilden dazu einen angenehmen Kontrast.

Der Rahmen wird zudem durch einen etwa 0,5 Zentimeter großen durchsichtigen Bereich ergänzt. Im hinteren Bereich sind die Anschlüsse des Packard Bell Maestro 230 LED zu erkennen, die etwas unüblich fast mittig auf der Gehäuserückseite angebracht wurden. Durch eine Kabelführung im Standfuß wird das elegante Design geschützt, allerdings kann dort neben dem Netzteil nur ein weiteres Kabel untergebracht werden.

Packard Bell Maestro 230 Led Hd Monitor Vorne
Packard Bell Maestro 230 Led Hd Monitor Hinten
Packard Bell Maestro 230 LED von vorne und von hinten.

Die Verstellmöglichkeiten des Standfußes sind stark begrenzt. Er lässt sich nur einige Grad nach vorne und hinten neigen. Er kann weder in der Höhe verstellt, noch um 90 Grad oder seitlich gedreht werden. Da er auch keine Vesa-Bohrungen besitzt, kann auch kein alternativer Standfuß mit mehr Einstellmöglichkeiten genutzt werden. Ergonomisch kocht der Bell Maestro 230 LED auf Sparflamme.

Packard Bell Maestro 230 Led Hd Monitor Neigung1
Packard Bell Maestro 230 Led Hd Monitor Neigung2
Maximaler Neigungswinkel nach vorne (-5 Grad) und nach hinten (+15 Grad).

Das Hauptaugenmerk wird beim Packard Bell Maestro 230 LED ganz klar auf das Design gelegt, welches auch sehr ansprechend wirkt, wenn man sich mit dem spiegelndem Klavierlack anfreunden kann, viele Einstellmöglichkeiten sind aber leider nicht möglich. Die Verarbeitungsqualität ist hingegen gut, es waren keine Schlitze, scharfe Kanten oder ähnliche negative Elemente erkennbar.

Betriebsgeräusche

Monitore unterliegen in diesem Bereich einer Serienstreuung, so dass einige Exemplare brummen oder surren können, andere hingegen fast lautlos sind. Beim Packard Bell Maestro 230 LED ist allerdings nicht das geringste Geräusch hörbar, auch nicht aus wenigen Zentimetern Abstand. Dies dürfte allerdings am externen Netzteil liegen.

Anschlüsse

Der Monitor besitzt ein externes Netzteil, welches ganz links im Anschlussbereich seinen Platz findet. Daneben wurden die Eingänge für HDMI, DVI und VGA platziert

Packard Bell Maestro 230 Led Hd Monitor Anschluss
 
Packard Bell Maestro 230 Led Hd Monitor Netzteil
Anschlüsse und externes Netzteil des Packard Bell Maestro 230 LED.

Stromverbrauch

Der Hersteller wirbt neben einer umweltfreundlichen Herstellung ohne Quecksilber oder Halogen Gas mit einem bis zu 68 Prozent geringerem Stromverbrauch, verglichen mit einem Standarddisplay. In der nachfolgenden Tabelle haben wir unsere gemessenen Werte mit denen des Herstellers gegenübergestellt:

Hersteller Gemessen
33 W 28,4 W
k.A. 22,6 W
k.A. 12,2 W
< 1 W 0,8 W
< 1 W 0,4 W

 

Der Stromverbrauch lag in jeder Einstellung unter 30 Watt. Bei einer Helligkeit von 140 cd/m², die wir bei 63 Prozent erreicht haben, wurden etwa 23 Watt benötigt. Die Werte im Standby und im ausgeschalteten Zustand befanden sich ebenfalls im grünen Bereich. Der Verbrauch ist daher erfreulich niedrig, die angegebene starke Reduzierung von bis zu 68 Prozent dürfte sich aber auf ältere Modelle beziehen. Der Dell U2311H verbraucht bei 140 cd/m² zum Beispiel auch nur knapp 23 Watt und liegt damit etwa auf dem Niveau des Monitors von Packard Bell.

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