Test Monitor Philips 220CW9FB
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Anschlüsse

Neben dem Kaltgeräteeingang für das interne Netzteil bietet der Philips 220CW9FB je einen digitalen DVI-D und einen analogen VGA-Eingang um Signale vom PC verarbeiten zu können.

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Von Links nach rechts: DVI-Eingang, VGA-Eingang und USB-Upstream.

Zusätzlich zu den beiden genannten Anschlüssen ist ein USB-Upstream-Port vorhanden. Normalerweise hat ein solches Gerät auch einen integrierten USB-Hub mit 2 bis 4 USB-Anschlüssen. In diesem Fall wird das USB-Signal lediglich an einen einzelnen USB-Port weitergeschleift, mehr Ports sind nicht vorhanden.

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Der USB-Port an der Rückseite des Gehäuses.

Bedienung

Die Bedienelemente sind unauffällig an der rechten Seite des Gehäuses versteckt. Die weiße Tastenbeschriftung hebt sich klar vom glänzenden schwarzen Lack ab. Auch wenn die blinde Bedienung der Tasten anfangs sehr schwer fällt, wird diese durch die unterschiedliche Größe der Tasten erleichtert. Mit etwas Übung können die Tasten blind bedient werden, was aber dennoch nicht als ideal anzusehen ist.

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Die Bedienung des OSD’s an der rechten Seite des Gehäuses.

Der Druckpunkt der Tasten ist gut und das OSD reagiert äußerst schnell. Die Positionierung am rechten Gehäuserand bringt auch einen kleinen ergonomischen Vorteil mit sich: Während man sich durch die Menüs arbeitet bekommt man nie das Gefühl der bekannten „lahmen Hand“ zu spüren.

Viele Tasten bieten zwei Funktionen: Eine für die Navigation im Menü und eine Direktwahltaste. Auf diese Art und Weise können auf einen Druck das Seitenverhältnis, der Signaleingang, Autoadjustment und Bildmodi eingestellt bzw. verändert werden.

Die „Menü“-Taste öffnet das OSD, in dem erweiterte Einstellungen vorgenommen werden können.

OSD

Das Menü des 220CW9FB ist in die sechs Untermenüs Eingang, Bild, Farbe, Sprache, OSD-Einstellungen und Setup unterteilt, die nun näher beschrieben werden:

Eingang

Im ersten der 6 Submenüs kann man lediglich zwischen den beiden Videoeingängen wählen. Wird hier der Eingang gewählt, an dem kein Signal ankommt, wechselt der Monitor automatisch zu der Quelle mit eingehendem Signal.

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Bild

Neben der Wahl des Bildformates (Breitbild oder 4:3) können hier die Helligkeit und der Kontrast in 100 Stufen angepasst werden. Das Einschalten der intelligenten Reaktion sorgt für eine geringere Reaktionszeit der Flüssigkeitskristalle durch eine Overdriveschaltung und der intelligente Kontrast wäre gleichzusetzen mit dynamischem Kontrast.

Auffällig ist hier die ständige Regulierung der Hintergrundbeleuchtung, wodurch der Inverter nach Abhängigkeit des dargestellten Materials mal summt und mal nicht. Über den Gammaregler kann der Gammawert von 1,8 bis 2,6 in fünf Stufen geregelt werden.

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Farbe

Hinter diesem Punkt verbergen sich die wichtigsten Settings für ein farbverbindliches Arbeiten. Die Farbtemperatur ist vom Werk aus auf 6500 Kelvin eingestellt, lässt sich aber von 5000 Kelvin bis zu 11500 Kelvin in 6 Stufen regeln.

Die beiden nächsten Punkte dienen zur Auswahl zwischen dem Monitorfarbprofil „sRGB“ und einem benutzerdefinierten Profil, in welchem die Farben Rot, Grün und Blau in 100 Stufen geregelt werden können.

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Zum Unterpunkt Sprache gibt es nicht viel zu sagen: Neben Deutsch bietet der Monitor als Menüsprache Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch und Chinesisch.

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OSD-Einstellungen

Die Werte Horizontal und Vertikal beschreiben die Anordnung des OSD auf dem Display. Dadurch kann das OSD in jeder beliebigen Position auf dem Display platziert werden. In der Einstellung Transparenz kann die Sichtbarkeit des OSDs in 5 Stufen angepasst werden. Hinter der Bildschirmauszeit verbirgt sich die Zeit, in der das OSD noch nach dem letzten Tastendruck erscheint. Mögliche Einstellungen sind 5, 10, 20, 30 und 60 Sekunden.

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Setup

Unter diesem Submenüpunkt kann man die Stärke der LED an der Front des 220CW9FB in 4 Stufen regeln und sogar ganz deaktivieren. Wird der Bildschirm über D-Sub angesteuert, hat man außerdem die Möglichkeit, die horizontale und Vertikale Position sowie die Phasenlage und den Takt anzupassen.

Wird die Mitteilung zur Auflösung aktiviert erscheint stets bei einer Ansteuerung in nicht nativer Auflösung die Information, dass der Bildschirm optimalerweise in 1.680 x 1.050 betrieben werden sollte. Zudem kann man den Bildschirm in die Werkseinstellung zurückversetzen und genauere Informationen über das aktuelle Signal sowie Modell- und Seriennummer erhalten.

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Insgesamt ist das OSD durchwegs gut strukturiert, nur manche Übersetungen sind gewöhnungsbedürftig.

Screenmanger SmartControl II

Über die mitgelieferte Software SmartControl II kann per PC bequem auf das OSD des Bildschirms per DDC/CI Interface zugegriffen werden. Neben der Auswahl, die man auch im OSD zu sehen bekommt, bietet die Software eine „Farbkalibrierung“ nach Augenmaß, die versucht, ein möglich neutrales Bild zu erzeugen.

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Über SmartControl II kann komfortabel auf die OSD-Settings zugegriffen werden.

Im Zuge dieser Kalibrierung muss man ein graues Quadrat dem Hintergrund anpassen, indem man es in einem Farbring verschiebt und dessen Helligkeit verändert. Aufgrund des nicht optimalen Blickwinkels gelingt das nur sehr mäßig, da man schon bei minimalen Kopfbewegungen in der Vertikalen einen erheblichen Helligkeitsunterschied der Grautöne feststellen muss.

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Das Quadrat in der Mitte muss in Helligkeit und Farbton der Umgebung angepasst werden.

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