Test Monitor Samsung 245T
2/7

0
3720

Stromverbrauch

Hersteller Gemessen
< 130 W 101,3 W
< 2 W 0,7 W
< 0 W 0,6 W

Im Standby-Modus liegt der Energieverbrauch bei 0,7 Watt. Bei ausgeschaltetem Monitor haben wir einen Verbrauch von 0,6 Watt gemessen. Es stimmt also nicht, dass der SyncMaster 245T sogar Strom erzeugen kann, was man ja anhand der Angabe „< 0W“ auf der beiliegenden CD mit einem Schmunzeln annehmen könnte.

Erst wenn der Bildschirm vom Netz getrennt wird, fällt der Stromverbrauch naturgemäß auf 0 Watt. Hierfür kann entweder der neben dem Netzanschluss auf der Rückseite platzierte Netzschalter genutzt werden oder eine eigene Steckerleiste.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten: Die Verarbeitungsqualität des SyncMaster 245T ist ausgezeichnet, es gibt keine überstehenden Grate, nichts wackelt, knirscht oder klappert. Die Gelenke bewegen sich allesamt flüssig und leichtgängig.

Es gibt nur sehr geringe Spaltmaße und auch der Standfuß ist absolut rutschfest. Lediglich kleinere Kritikpunkte wie die etwas groß dimensionierten Lüftungsöffnungen und der erhöhte Energieverbrauch sind festzuhalten.

Hinzu kommt das Sirren, das möglicherweise vom Netzteil verursacht wird. In einem normalen Abstand von 60 bis 70 cm zum Bildschirm ist dies aber auch mit einem Silent-PC fast nicht hörbar.

Anschlüsse

Die Anschlüsse des Samsung 245T befinden sich auf der Rückseite unten und an der linken Seite des Gehäuses und sind dank Schwenk- und Pivotfunktion sehe bequem zu erreichen.

Neben den PC-Eingängen DVI- und D-Sub bietet der 24 Zöller vier USB-Uplinkports, einen digitalen HDMI-Eingang, einen Video- sowie S-Video-Anschluss, einen Component-Anschluss, einen 3,5 mm Audio Klinkenstecker und einen Stromanschluss für die separat erhältliche Lautsprecherleiste.

Samsung 245t Monitor Samsung245t Anschluesse
Von links nach rechts: HDMI, DVI-D, D-Sub, Video, S-Video, Stromanschluss sowie Stereoausgang für die separat erhältliche Lautsprecherleiste und ganz links der Eingang für den USB-Hub.

Außer den Anschlüssen auf der Rückseite befinden sich an der linken Seite des Bildschirms die vier USB-Ports, sowie der Component-Eingang (YPbPr). Anzumerken ist, dass der HDMI-Port nur für Videoquellen und nicht für den PC-Anschluss gedacht ist.

Samsung 245t Monitor Samsung245t Anschluesse2
Anschlussleiste an der linken Seite des Monitors. Links die vier USB-Ports, daneben die Eingänge für den Component-Anschluss.

Links vom Standfuß und auf den Bildern nicht sichtbar, befindet sich der Anschluss für die Stromversorgung des SyncMaster 245T. Direkt neben dem Netzstecker ist auch ein kleiner Schalter angebracht, der es ermöglicht, den Monitor komplett auszuschalten, ohne dabei den Stecker ziehen zu müssen. Das Gerät verbraucht dann keine Energie mehr.

Bedienung und OSD

Der Syncmaster 245T wird über acht Tasten, die sich am rechten unteren Rand befinden, bedient. Zusätzlich bieten die auf der CD enthaltenen Programme alternative Konfigurationsmöglichkeiten, aber dazu später mehr. Die Power-LED leuchtet im Betrieb blau. Sie kann über das OSD gedimmt bzw. ausgeschaltet werden, so dass sie im Dunkeln weniger stört.

Samsung 245t Monitor Samsung245t Tasten
Kleine Tasten mit noch kleinerer Beschriftung: Der Abstand zwischen den Tasten sollte aber auch für Grobmotoriker und große Finger noch reichen, um nicht zwei Tasten gleichzeitig zu erwischen.

Neben der Navigationsfunktion im Menü sind die – und -Tasten mit direkt anwählbaren Funktionen belegt. So öffnet sich beim Drücken der -Taste die Helligkeitseinstellung des Bildschirms. Die -Taste ermöglicht einen direkten Zugriff auf die verschiedenen voreingestellten Farbmodi (MagicBright).

Das Menü ist optisch nett anzusehen und übersichtlich gestaltet. Man erreicht den gewünschten Menüpunkt ohne viele Tasten drücken zu müssen. Außerdem bietet das Menü außerordentlich viele Einstellungsmöglichkeiten.

Bis auf den Gamma-Wert, der in 0,1er-Schritten von -0,2 bis +0,6 korrigiert werden kann, sind alle Werte wie Helligkeit, Kontrast, Farbtemperatur und -sättigung in Schritten von 0 bis 100 einzustellen.

In der Regel reicht ein Tastenklick um diesen zu verstellen. Bei manchen Einstellungen werden jedoch zwei Klicks benötigt, bevor sich der Wert verändert. Bei der Farbtonveränderung springt der Wert pro Klick sogar 2 bis 3 Stufen.

Eingang

Samsung 245t Monitor Samsung245t Osd1
 

Wer nicht mehr genau weiß, was für Geräte gerade an welchem Anschluss eingestöpselt sind, kann dem Menüpunkt Eingang/Quellen die gewünschte Information entnehmen.

Es ist dort auch möglich, die verschiedenen Bildquellen umzubenennen, um eine übersichtlichere Arbeitsumgebung zu schaffen. Der SyncMaster 245T besitzt zusätzlich die praktische -Schnellwahltaste zum Umschalten zwischen den Quellen.

Die folgenden Bilder des Menüs zeigen exakt die Einstellungen, die wir bei unserer Kalibration auf sRGB vorgenommen haben.

Bild

Samsung 245t Monitor Samsung245t Osd2
 

Hier finden sich folgende Einstellmöglichkeiten: MagicBright für die Auswahl des Farbmodus, Bildjustierung (nur D-Sub), Autom. Einstellung (nur D-Sub), Größe für die Wahl der Skalierung und PiP-Bild für die Anpassung eines extern zugespielten Bildes.

In der Werkseinstellung beträgt die Helligkeit Stufe 100, was für den normalen Betrieb viel zu hell ist. Der Kontrast ist mit 75 gut abgewogen. Wer gerne einen stärkeren oder schwächeren Kontrast möchte, kann bedenkenlos die Einstellung nach oben oder unten korrigieren, es werden keine Farbstufen verworfen. Erst bei den unteren 15 Stufen werden die dunkelsten Grautöne durch Schwarz ersetzt.

Dem Anwender stehen sechs verschiedene Bildmodi zur Verfügung: Text, Internet, Spiel, Sport, Film und Best. Kontrast. Zudem ist ein benutzerdefinierter Bildmodus verfügbar.

Hier gibt es weiterhin eine ärgerliche Stolperfalle, die wir bereits beim Samsung 245B kritisiert haben: Die Bildmodi sind bis auf den benutzerdefinierten Modus nicht veränderbar, die Helligkeits- und Kontrasteinstellung wird aber dennoch angeboten.

Wer dennoch an den voreingestellten Modi Veränderungen vornimmt und zum Beispiel die Helligkeit reduziert, überschreibt mit den kompletten Farbwerten des jeweiligen Bildmodus den benutzerdefinierten Modus und damit möglicherweise seine mühsam eingestellten Farbwerte. Dies ist nicht durchdacht, schade dass Samsung hier nicht nachgebessert hat.

Die einzige problemlos vornehmbare Anpassung in den Bildmodi ist die Wahl der Bildoptimierung MagicColor, die auch für den jeweiligen Modus gespeichert wird.

Magic Color Pro

Samsung 245t Monitor Samsung245t Osd3
 

ColorInnovation bietet drei voreingestellte Bildoptimierungs-Modi an: Brillant für klare und kräftige Farben, Mild für natürliche zarte Farben und Normal für Standardqualität. Letztgenannter Modus bewirkt allerdings eine blässlich graue Farbdarstellung. Wer die Farben lieber selbst einstellt, wählt „Benutzerdef.“

Die Werkseinstellung bei der Farbtemperatur ist „Normal“, dies entspricht einer RGB-Einstellung von 50. Die anderen voreingestellten Modi Kalt 1,2,3,4 und Rot 1 und 2 führen zu einem eher kalten oder eher warmen Bild. Im Modus „Benutzerdefiniert“ kann man eine individuelle Farbeinstellung für die RGB-Kanäle vornehmen. Es empfiehlt sich jedoch, nicht allzu weit von der Werkseinstellung „Normal“ abzuweichen.

Unter dem Menüpunkt „Farbanpassung“ können die RGB-Kanäle eingestellt werden. Allerdings gehen bei Werten über 60 die hellen Farbabstufungen verloren. Die Funktionen Gamma und 6-Farben-Einstellung bieten weitere präzise Möglichkeiten, um das Bild an die eigenen Anforderungen anzupassen.

PIP

Samsung 245t Monitor Samsung245t Osd4
 

Hier können bei Anschluss mehrerer Signalquellen die PiP-Funktionen, wie die Quellen, Größe des PiP-Fensters und Position genutzt werden. Sehen Sie hierzu auch den Abschnitt DVD und Video.

Menüeinstellungen

Samsung 245t Monitor Samsung245t Osd5
 

Alle restlichen Funktionen stellt Samsung kumuliert im Menü „Einstellungen“ zur Verfügung. Hier kann unter anderem der HDMI-Schwarzwert bei Zuspielung via HDMI verändert werden, um ein Bild zu optimieren.

Sehr interessant ist die Funktion Sicherheitsbildschirm, die alle professionellen Einstellungen bereithält, um eine Bildkonservierung (eine Art „Einbrennen“) bei der Anzeige statischer Inhalte zu verhindern. Offenbar ist der Samsung auch für professionelle (Industrie-)Umgebungen konzipiert.

Dabei laufen nach einem wählbaren Zeitraum für eine ebenfalls wählbare Zeitspanne ein Pixelbild oder zwei schwarze Balken über den Bildschirm. Dadurch werden die Pixel regelmäßig bewegt, so dass sie nicht träge werden.

Samsung 245t Monitor Samsung245t Sicherheitsb.
 

Das Menü selbst lässt sich zwar transparent schalten, bei all den Funktionen scheinen die Ingenieure aber eine Funktion zum Verschieben des Menüs auf dem Bildschirm glatt vergessen zu haben.

Das ist insbesondere für die Kalibrierung sehr ärgerlich, weil das Messgerät in der Bildmitte aufgesetzt wird und misst, während gleichzeitig Einstellungen vorgenommen werden müssen. Ohne die mitgelieferte MagicTune Software, deren Fensterposition sich verändern lässt, wäre man bei der Kalibration ziemlich aufgeschmissen.

Diskussion: Neuen Beitrag verfassen