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TESTBERICHT: LG Flatron L227WT Teil 7


Farbverläufe sehen in der Standardeinstellung relativ sauber aus. Möchte man die Farben über die RGB-Einstellung regulieren, sollte man die Balken möglichst nicht nach oben korrigieren, weil dann die ersten hellen Farbtöne wegfallen. Bei einer Korrektur nach unten konnten wir kein auffälliges Banding feststellen.

Oben: Blickwinkel von unten

Oben: Seitlicher (links) und frontaler (rechts) Blickwinkel

Blickwinkel von oben

Obwohl LG auf der Homepage mit großzügigen Blickwinkeln wirbt, unterscheidet sich der L227WT darin nicht von anderen Monitoren mit TN-Panel. Besonders die Angabe von 170 Grad vertikal gehört der Kategorie "praxisferne Fantasiewerte" an. Denn sobald man den Kopf aus normaler Arbeitsposition um einige Zentimeter hebt oder senkt, verändern sich bereits Helligkeit und Farben am oberen und unteren Bildrand.

Egal, wie man auf den Monitor schaut, sehen einfarbige Flächen oben und unten auf dem Bildschirm niemals genau gleich aus. Wer damit nicht leben kann, sollte sich nach einem TFT-Monitor mit IPS- oder VA-Panel umsehen, denn in der TN-Klasse ist dies praktisch bei allen Monitoren der Fall.

Die horizontalen Blickwinkel des LG L227WT sind hingegen gut; nur bei dunklen Bildinhalten wird Schwarz aus seitlicher Perspektive zu einem Braunton, aber auch das ist für ein TN-Panel nicht ungewöhnlich.

Gemessene Ausleuchtung bei einer Helligkeitseinstellung von 141 cd/m² in der Mitte.

Die Helligkeitsverteilung des L227WT ist subjektiv relativ konstant. Am oberen Rand kann man bei einem Schwarzbild einen leicht helleren Streifen erkennen und unten scheint das Backlight ebenfalls etwas deutlicher durch. Im Betrieb oder bei der DVD-Wiedergabe störend sind diese Erscheinungen nicht.

Die Messwerte hinterlassen ebenfalls einen ordentlichen Eindruck. Bis auf links mittig und unten liegen die Ergebnisse im guten bis sehr guten Bereich. Mit einer Maximalabweichung von 20 Prozent links außen gibt es natürlich kein sehr gut für die Ausleuchtung.

Die maximale Helligkeit des 22-Zöllers ist schwer zu erfassen, denn je nachdem, wie Kontrast, Helligkeit, Farbtemperatur und RCM eingestellt sind, ändert sich auch die Helligkeit. Laut Hersteller soll der L227WT eine maximale Helligkeit von 300 cd/m² leisten. Unser Maximalwert bei 100 Prozent Helligkeit und in den Standardeinstellungen lag bei 285 cd/m²; im vordefinierten Textmodus werden dynamisch aber sogar knapp 500 cd/m² erreicht.

Die geringste Helligkeitseinstellung ist mit 26 cd/m² so niedrig wie bei nur wenigen anderen TFT-Monitoren. Die Differenz zwischen Maximal- und Minimalwert liegt somit bei satten 259 cd/m². Da dürfte jeder Anwender die für ihn perfekte Einstellung finden.

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