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NEUE TEST PREVIEWS
23 Zoll Gamer-Monitor:
AOC i2360Phu
29 Zoll 21:9 Monitor:
AOC q2963Pm
27 Zoll 120Hz-Gaming-Monitor: BenQ XL2720T
22 Zoll IPS-Monitor:
HP Pavilion 22xi
24 Zoll Allround-Monitor:
BenQ BL2411PT
30 Zoll IPS-Monitor:
Dell U3014
23 Zoll IPS-Monitor:
HP Pavilion 23xi
24 Zoll Office-Monitor:
LG 24EB23PY-W
24 Zoll TOP Allrounder:
Asus PB248Q TESTBERICHT: NEC P221W-BK Teil 9
Der sRGB-Emulationsmodus muss natürlich aus der Bewertung des Gerätes herausgelassen werden, da es kein spezielles Feature des Monitors sondern der Software darstellt, die hier nicht im Mittelpunkt steht. Das leichte Banding in den Grundfarben, besonders im Grünkeil, wirkt sich jedoch leicht negativ aus, so dass der Monitor ein sehr gut verpasst und nur mit einer guten Bewertung abschließen kann. In diesem Abschnitt wird die Qualität der Farbdarstellung und die tatsächliche Abdeckung unterschiedlicher Farbräume untersucht. Die Ergebnisse sind hauptsächlich für die Grafik- und Fotobearbeitung interessant, da im Office-Betrieb und bei Spielen der subjektive Bildeindruck entscheidender ist. Da der Monitor jedoch gezielt für Hobbygrafiker und die Fotobearbeitung gedacht sein soll, legen wir hier besondere Sorgfalt auf alles, was die korrekte Darstellung der Bildinhalte betrifft. NEC listet den P221W als Wide-Gamut Monitor und benennt recht genau die Abdeckung der Farbräume und sogar wie diese ermittelt wurden. So werden für diesen Monitor eine Abdeckung von 96 Prozent für den AdobeRGB- und 92 Prozent für den NTSC-Farbraum angegeben. Jeweils ermittelt aus Projektionen auf eine 2D-Farbraumdarstellung.
Wie gewohnt gehen wir einen Schritt weiter und ermitteln die Farbraumabdeckung mit einer dreidimensionalen Darstellung und werden diese Werte mit den Angaben von NEC vergleichen. sRGB ist gewissermaßen der kleinste gemeinsame Nenner für das Zusammenspiel verschiedener Eingabe- und Ausgabegeräte im Consumerbereich. Zudem geht Windows von sRGB aus, wenn zu einem Gerät oder einer Grafikdatei kein Farbprofil vorliegt. Obwohl die sRGB-Emulation der Spectraview II Software nur teilweise im Monitor selbst umgesetzt wird, soll diese aber gesondert betrachtet werden, da die korrekte sRGB -Darstellung eine Achillesferse der meisten Monitore mit erweitertem Farbraum darstellt, da diese keine direkte Möglichkeit bieten den Farbraum gezielt zu verkleinern. Viele Farbdrucker arbeiten auf Normalpapier mit dem sRGB-Profil. Auch deshalb ist der sRGB-Farbraum im Gegensatz zum ISOcoated-Druckfarbraum für "Normalanwender" von Bedeutung. Durch die starke Verbreitung digitaler Kameras und der zunehmenden Amateurfotografie, haben auch Bilderdienste viele ihrer Belichtungsmaschinen auf den sRGB-Farbraum eingestellt, um dem Kunden die Auseinandersetzung mit speziellen Farbräumen zu ersparen. Interessant ist der Vergleich zum ISOcoated-Farbraum des Offset-Drucks, da dieser in der Regel dem Mindesten entspricht, was aktuelle Tintenstrahldrucker bewältigen können. Viele moderne Tintenstrahldrucker und Druckverfahren decken darüber hinaus einen noch größeren Bereich ab. Als nächstes werden die relevanten 3D-Farbraumvergleiche für den Monitor dargestellt. Besondere Aufmerksamkeit sollte Sie auf den sRGB-Farbraum legen, da dieser maßgebend für das Internet, Drucker und die hobbymäßige Film- und Bildbearbeitung ist. Erläuterung: In den 3D-Ansichten stellt das schwarze Netz den jeweiligen Standard-Farbraum dar, das weiße Netz den Monitor-Farbraum. Die tatsächliche Schnittmenge beider Farbräume macht der bunte Würfel kenntlich. Dort, wo das schwarze Netz aus dem bunten Würfel herausragt, ist der jeweilige Standard-Farbraum größer, als das, was der TFT tatsächlich darstellen kann. Ragt umgekehrt das weiße Netz aus dem Würfel heraus, so ist an dieser Stelle der Monitorfarbraum größer als der jeweilige Standard-Farbraum. ISOcoated: 100 % Abdeckung
Der Farbraum des Monitors umschließt den ISOcoated Farbraum vollständig. sRGB: 95 % Abdeckung
Der Farbraum ist zwar groß, reicht aber nach einer Kalibration auf sRGB nicht aus, um den sRGB-Farbraum vollständig abzudecken. Besonders an den Stellen, an denen das schwarze Gitter weit hervorsteht und an denen das weiße Gitter weit vom farbigen Bereich entfernt ist, ist mit großen Abweichungen in der Farbdarstellung zu rechnen. Hier also insbesondere bei Blau. Zum direkten Vergleich das Ergebnis mit der sRGB-Emulation, die durch die Spectraview-Software durchgeführt wird. Spectraview II sRGB-Emulation: 94 % Abdeckung
Es ist deutlich zu sehen, dass der Farbraum drastisch geschrumpft ist. Die Übereinstimmung zum tatsächlichen sRGB-Farbraum ist besser, wodurch die Darstellungen von sRGB-Fotos auch mit Anwendungen, die nicht mit Farbprofilen umgehen können, auf diesem Monitor realistischer aussehen werden. Dies gilt natürlich auch für sonstige Farben wie den Icons von Programmen, Videos, Filmen und Spielen.
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