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TESTBERICHT: Acer B273HLOymidh Teil 7


In der Werkseinstellung hinterlässt der B273HLOymidh einen guten Eindruck: Positiv hervorzuheben ist die Neutralität über die Grauachse sowie das Gamma, welches über die gesamte Helligkeitsskala nahezu konstant bei fast 2,2 bleibt. Auch der Weißpunkt ist mit 6601 Kelvin in der Nähe der sRGB-Vorgabe. Die hohe Helligkeit von 274,5 cd/m² ist dagegen etwas hoch, verhilft aber mit einem Schwarzpunkt von 0,12 cd/m² zu einem sehr hohen Kontrast von 2287:1. Die hohen DeltaE Werte bei Blackbodykurve, Weißpunkt und in den Farben sind für ein unkalibriertes Gerät typisch und sollten erst bei der Kalibrierung erheblich sinken.

Profilgenauigkeit

Im kalibrierten Zustand überprüfen wir zunächst die Profilgenauigkeit. Wir beschränken uns dabei nachfolgend auf das Monitorprofil, das im Rahmen der Kalibrierung auf die sRGB-Empfehlungen bezgl. Weißpunkt und Gradation erstellt wurde. Nach Kalibrierung und Profilierung wurde aus der verwendeten Software heraus ein Profiltest durchgeführt, der den Ist-Zustand des Monitors mit den Transformationen vergleicht, die sich aus dem Monitorprofil ergeben. Die Referenzwerte leiten sich entsprechend aus dem Monitorprofil ab.

Profilgenauigkeit Ziel Erreicht
6496 6493
95.22 100.00 109.11 95.20 100.00 109.02
0,34 0,07
0,44 0,39
142 142
- -
- -
sRGB ~2,16

* CCT-Bezug

Auch bei der Profilgenauigkeit ist kein Kritikpunkt zu finden. Helligkeit, Weißpunkt, sowie Grau- und Farbachse gibt der B273HLOymidh wie im Profil verankert wieder. Damit sollte sich der 27-Zoller – soweit es der Farbraum zulässt – gut in gemanagter Umgebung einsetzen lassen.

Die Softwarekalibrierung und anschließende Profilierung basierte auf den weiter unten aufgeführten Parametern (Helligkeit: Sofern mit Bordmitteln erreichbar). Die Anführungszeichen sollen deutlich machen, dass es im Rahmen der Kalibrierung keinesfalls zu einer zielgerichteten Farbraumemulation kommt, sondern lediglich die in Klammern aufgeführten Vorgaben und eine möglichst hohe Neutralität bzw. Linearität sichergestellt werden.

Die "Farbechtheit" wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software und der im Profil erfassten Monitorcharakteristik erreicht. Weißpunkt und Gradation sind dabei im Rahmen der Kalibrierung keine fixen Größen

"sRGB" (Helligkeit: 140 cd/m², Gamma: sRGB, Weißpunkt: D65):
Helligkeit: 23; Kontrast: 50; Rot: 100; Grün:94; Blau:97

Darstellung der RGB-Korrekturkurven der Grafikkarte nach der "sRGB"-Softwarekalibrierung mit iColor. Je näher die drei Farblinien an der 45°-Achse liegen, umso weniger Farben müssen zur korrekten Kalibrierung von der Grafikkarte verworfen werden und umso lückenloser bleiben Farbverläufe.

Um einen ersten Eindruck von den tatsächlichen Abweichungen in farbmanagementfähiger Software zu geben, haben wir in Adobe Photoshop entsprechende Testpattern erzeugt, mit dem jeweiligen Profil des Arbeitsfarbraumes (sRGB) versehen und ausgemessen. Als CMM kam Adobe ACE zum Einsatz. Aufgrund des relativ farbmetrischen Rendering-Intents bleiben durch das CMM verursachte Farbraumkompressionen aus.

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