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TESTBERICHT: BenQ BL3201PT Teil 7


Die maximale Helligkeit lag mit gemessenen 310 cd/m² schon recht deutlich unter dem angegebenen maximalen Wert. Wir haben daher verschiedene Bildmodi durchgemessen, um herauszufinden, ob dieser Wert in der Praxis überhaupt erreicht werden kann.

Im sRGB-Modus wurden ähnliche Werte wie im Standardmodus gemessen. Im benutzerdefinierten Modus konnten wir dagegen die folgenden Werte ermitteln, wobei wir zusätzlich die Farbtemperatur "Benutzer" gewählt haben, ohne dort weitere Anpassungen vorzunehmen.

Helligkeits- und Kontrastverlauf im benutzerdefinierten Modus.

Der Kontrast lag in diesem Modus bei durchschnittlich über 1.200:1, was den sehr guten Wert im Standardmodus sogar übertreffen kann. Die maximale Helligkeit lag bei 362 cd/m² und damit über den Herstellerangaben. Auf der geringsten Stufe konnten noch 66 cd/m² gemessen werden, was auch das Arbeiten in stark abgedunkelten Räumen ermöglicht. Im Standardmodus lag dieser Wert mit 57 cd/m² noch etwas niedriger.

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte DeltaC (also die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Werkseinstellung: links: Helligkeitsverteilung; rechts: Farbreinheit.

Die Helligkeitsverteilung ist wie schon angesprochen schlecht. Die maximale Abweichung lag bei fast 27 Prozent und auch die durchschnittliche Abweichung von fast 15 Prozent zeigt ein schlechtes Ergebnis. Mit dem bloßen Auge waren diese Abweichungen aber kaum ausmachbar.

Bei der Farbreinheit sehen die Ergebnisse dagegen ganz anders aus. Eine maximale Abweichung von knapp über 2 und ein Durchschnitt von 1,3 bedeuten eine gute Gesamtnote. Auffälligkeiten konnten daher auch in diesem Bereich mit dem bloßen Auge nicht wahrgenommen werden.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Das Coating des BenQ BL3201PT (linkes Foto).

Ein mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der BenQ BL3201PT besitzt eine stumpf-matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

 

Deutlich zu erkennen ist, dass bei großen Blickwinkeln die Helligkeit abnimmt. Die Ansicht von unten wirkt aufgrund des geringsten Blickwinkels entsprechend auch am hellsten. Farbverfälschungen konnten dagegen aus keinem Blickwinkel ausgemacht werden.

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

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1 Kommentar vorhanden


Die Angabe 97 Watt stammt wohl aus dem deutschen Datenblatt und ist offensichlich ein Zahlendreher, denn im englischen Datenblatt und auf allen BenQ-Internetseiten ist unter "Spezifikation" 79 Watt angegeben. Dieser Wert ist dann schon praxisnah, denn er beinhaltet wohl auch den sonstigen Leistungsbedarf (2x 5 W Lautsprecher, USB etc.).

Die Darstellung der Blickwinkelempfindlichkeit in Bild und Hands-on-Film widersprechen sich. Im Film ist keine Abhängigkeit zu erkennen.
Der Grund dürfte sein, dass die Filmkamera mit variabler Belichtungszeit eingestellt war. Dieses erkennt man daran, dass beim größten Blickwinkel der zuvor schwarze Hintergrund bräunlich wird - eine Folge der Belichtungszeitregelung wegen größer gewordener Schwarzfläche.

Kann man auch anderen Hands-on-Filmen in dieser Hinsicht kein Vertrauen schenken?

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