Test Acer Predator XB253QGP – Top-Performance selbst bei Spielekonsolen
2/6

0
13723

Anschlüsse

Gute Konnektivität des Acer Predator XB253QGP
Gute Konnektivität des Acer Predator XB253QGP

Anschlüsse sind in einer ordentlichen Anzahl verfügbar. Neben einer DisplayPort-1.4-Schnittstelle verfügt der Acer Predator XB253QGP über zwei HDMI-2.0-Eingänge. Peripheriegeräte lassen sich über die vier USB-3.0-Buchsen anschließen.

Zwei USB-3.0-Anschlüsse seitlich, wovon ein Anschluss über eine Schnellladefunktion verfügt
Zwei USB-3.0-Anschlüsse seitlich, wovon ein Anschluss über eine Schnellladefunktion verfügt

Vorbildlich befinden sich zwei von ihnen auf der linken Monitor-Außenseite und sind sehr gut zu erreichen. Auch das Anschluss-Panel ist trotz senkrechter Kabelführung gut zu erreichen, da das Display über einen Pivot-Modus verfügt. Für Kopfhörer existiert eine 3,5-mm-Klinkenbuchse.

Bedienung

Das OSD-Menü wird über drei Funktionstasten und den Fünf-Wege-Joystick gesteuert. Die Bedieneinheit befindet sich hinter der rechten Seite des Monitors. Über den drei Funktionstasten ist räumlich etwas abgegrenzt die Power-Taste platziert. Die manuellen Tasten sind gut zu erfühlen und geben mit leisem knacken Rückmeldung über deren Betätigung.

Vier Funktionstasten und der Fünf-Wege-Joystick bilden die Bedieneinheit
Vier Funktionstasten und der Fünf-Wege-Joystick bilden die Bedieneinheit

Per Druck auf eine der drei Funktionstasten oder den Joystick öffnet sich das Eingangsmenü auf dem Monitor und zeigt die Zuordnung zu den jeweiligen Tasten. Die oberen zwei Knöpfe lassen sich über das OSD-Menü mit einer anderen Funktion belegen, während die untere Funktionstaste fest mit der Eingangswahl belegt ist.

Schnellmenü des Acer Predator XB253QGP (Bild: Acer-Handbuch)
Schnellmenü des Acer Predator XB253QGP (Bild: Acer-Handbuch)

Das Hauptmenü wird mit einem Klick auf die Oberseite des Joysticks geöffnet. Durch ihn navigiert man letztendlich auch durch das Menü und erhöht, verringert oder ändert Einstellungen in den Options-Ebenen.

OSD

Das OSD-Menü hat sich seit Anbeginn der Predator-Linie im Jahr 2016 nur wenig verändert. Sicherlich variieren die Funktionen je nach Modell, doch das Hauptmenü mit seinen sechs Hauptkategorien bildet seit jeher das Grundgerüst.

Auch nach Jahren ist das Hauptmenü fast gleich geblieben (Bild: Acer-Handbuch)
Auch nach Jahren ist das Hauptmenü fast gleich geblieben (Bild: Acer-Handbuch)

Die drei Tasten ändern bei Eintritt in das Hauptmenü ihre Funktion. Die obere Taste ruft die Monitorinfo-Ebene auf, die die momentanen Einstellungen anzeigt und zudem die Monitor-Reset-Funktion versteckt. Die mittlere Taste hält die vordefinierten Bildmodi bereit und die untere dient zum schnellen Verlassen des Menüs. Die obere Taste ist unentbehrlich, da die Monitorinfo-Ebene nicht über das Hauptmenü erreicht werden kann.

Vordefinierte Bildmodi des Acer Predator XB253QGP (Bild: Acer-Handbuch)
Vordefinierte Bildmodi des Acer Predator XB253QGP (Bild: Acer-Handbuch)

Die vordefinierten Bildmodi bieten acht mögliche Szenarien. Neben drei Spielekonfigurationen stehen fünf weitere Bildmodi zur Auswahl. Die drei Spielmodi sind komplett konfigurierbar und können abgespeichert werden. Sie erhalten die Einstellungen dann bis zum Display-Reset. Die anderen Bildmodi lassen sich zwar auch abändern, sobald aber eine Änderung vorgenommen wird, springt der Modus auf „Nutzer“ um. Einzig der Modus „HDR“ lässt Änderungen zu, die auch erhalten bleiben. Die Auswahl der Möglichkeiten ist hier allerdings begrenzt. Dennoch sind in unseren Augen drei Speicherplätze ausreichend.

Vordefinierte Bildmodi des Acer Predator XB253QGP (Bild: Acer-Handbuch)
Vordefinierte Bildmodi des Acer Predator XB253QGP (Bild: Acer-Handbuch)

Die Kategorie „Spiel“ bündelt sämtliche spielrelevanten Einstellungsebenen an einem Platz, sodass man sich nicht großartig auf die Suche begeben muss. Neben den üblichen Einstellungen wie etwa „Overdrive“ existiert eine Toolbox mit Aktualisierungsratenzähler und Target-Overlay.

Die Kategorie „Farbe“ ist für ein Gaming-Display sehr umfangreich ausgestattet. Neben einer Gamma- und Farbtemperatur-Einstellungsebene sind hier die Farbraumeinstellungen zu finden.

Einstellungsebenen „Farbe“ (Bild: Acer-Handbuch)
Einstellungsebenen „Farbe“ (Bild: Acer-Handbuch)
Einstellungsebenen „Farbe“, zweite Seite (Bild: Acer-Handbuch)
Einstellungsebenen „Farbe“, zweite Seite (Bild: Acer-Handbuch)

Geboten werden: sRGB, Rec. 709, HDR, EBU, DCI und SMPTE-C. Um das Display farblich abstimmen zu können, bietet das Menü unter dem Modus „Anwender“ neben den üblichen RGB-Reglern die Möglichkeit, deren Tendenz zu konfigurieren. Auch eine Sechs-Achsen-Farbton- und Farbsättigungs-Ebene sind zu finden.

Beim Acer Predator XB253QGP kann das OSD in Bezug auf Bedienungskomfort und Funktionsumfang ebenfalls vollkommen überzeugen und bietet mehr als viele seiner Konkurrenten.

Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 65, Kontrast 50, Superscharf „Aus“, Gamma 2.2, Farbtemperatur „Warm“, Spieleinstellungen „Standard“. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufendarstellung des Acer Predator XB253QGP
Graustufen des Acer Predator XB253QGP

Der Acer Predator XB253QGP stellt die Graustufen in den Lichtern bis zum vorletzten und in den Schatten bis zum viertletzten Feld dar. Das ist eher eine befriedigende Leistung. Ein Farbstich ist bei zentraler Sitzposition nicht zu erkennen. Leider macht sich die übliche Farbtreppe im Bereich, wo reines Weiß auf helles Grau trifft, ziemlich stark bemerkbar.

Bewegt man sich allerdings aus dem Zentrum heraus, löst sich die Farbtreppe nahezu komplett auf, was eher ungewöhnlich ist. In der Regel verstärkt sich hier die Farbtreppe. Bei einem seitlichen Winkel von etwa 30 Grad erhalten die mittleren Grautöne einen leichten Blaustich, und reines Weiß schwenkt etwas ins Gelbliche. Zusätzlich verlieren die hellen Grautöne ein Feld und die dunklen Grautöne zwei Felder.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler Belichtung
Ausleuchtung bei normaler Belichtung
Ausleuchtung bei verlängerter Belichtung
Ausleuchtung bei verlängerter Belichtung

Die Ausleuchtung bei einem komplett schwarzen Bild gelingt dem Acer Predator XB253QGP außerordentlich gut. Einzig in der rechten unteren Ecke kann man einen minimalen Spot erkennen. Erst bei fünffach verlängerter Belichtungszeit wird dieser deutlicher erkennbar. Dennoch bleibt das Bild ansonsten sehr schön homogen und lässt nahezu keine Wolkenbildung erkennen.

Diskussion: Neuen Beitrag verfassen

* Sie müssen das Kästchen aktivieren, ansonsten können Sie keinen Kommentar erstellen. Sollten Sie dennoch versuchen Ihren Kommentar zu posten, ohne akzeptiert zu haben, wird eine neue Seite geöffnet und Sie erhalten einen Hinweis. Alle eingetragenen Daten, inklusive des Kommentars, gehen dabei verloren!