Test Acer Predator XB253QGP – Top-Performance selbst bei Spielekonsolen
6/6

4
54 995

Sound

Der Acer Predator XB253QGP verfügt über zwei Lautsprecher mit je 2 Watt. Sie befinden sich an der Unterseite des Monitors und strahlen nach unten ab. Der Klang enthält keinen Bass, sodass man um zusätzliche Lautsprecher nicht herumkommt.

DVD und Video

An den beiden HDMI-Schnittstellen können Zuspieler wie Spielekonsolen, BD-Player und HDTV-Receiver angeschlossen werden. Der Ton wird direkt an die internen Lautsprecher oder, falls belegt, an die Kopfhörerbuchse weitergeleitet.

Durch die tolle Farbabstimmung ab Werk muss nicht erst großartig mit verschiedenen Presets herumprobiert werden. Hier liefert der Proband direkt ein tolles Bild mit einer guten Durchzeichnung in dunklen Passagen. Wer es etwas farbenfroher mag, wechselt in die Farbraum-Einstellungen und wählt dort „DCI“ aus. Dieser Modus eignet sich besonders für quietschbunte Animationsfilme.

DisplayHDR 400

Der Acer Predator XB253QGP ist offiziell DisplayHDR-400-zertifiziert. Wie wir aber schon bei vielen anderen Monitoren erklärt haben, ist dies die unterste Stufe und damit der Eintritt in HDR-Welt. Einen wirklichen Aha-Effekt kann man hier noch nicht erwarten, und selbiger wird letztendlich auch nicht geboten.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Ab Werk ist das Bildformat auf „Vollbild“ voreingestellt. Material in 1080p und 780p wird bildschirmfüllend angezeigt, während SD-Inhalte auch richtig erkannt auf die volle Bildschirmhöhe interpoliert und mit Balken an den Seiten angezeigt werden.

Angeschlossen an einen HDTV-Receiver, werden auch Interlaced-Signale bei 1080i angenommen und mit einem leichten Zittern ausgegeben. Da bereits Material in 1080i zittert, ersparen wir uns den Test, ob ein Deinterlacer verbaut wurde.

Erfreulicherweise gibt der Acer Predator XB253QGP auch Material bei 24 Hz aus, was besonders Cineasten begrüßen werden. DVDs werden bei 50 Hz ausgegeben.

Overscan

Overscan bietet der Acer Predator XB253QGP nicht an.

Farbmodelle und Signallevel

Hier reagiert das Testgerät ebenfalls vorbildlich. An HDMI wird direkt Videolevel (Tonwertumfang bei 8 Bit Präzision: 16–235) gewählt. So gibt es auch keine Probleme mit den Schwarz- und Weißwerten, und es wird kein flaues Bild angezeigt, das das Filmerlebnis schmälert. Zusätzlich bietet das OSD-Menü unter „System -> HDMI-Schwarzpegel“ die Optionen „Normal“ und „Gering“, um reagieren zu können, wenn hier Probleme auftreten.

Bewertung

ab 215,20 €
4.5

(SEHR GUT)
22%
Acer Predator XB3 (Predator XB253QGP) 62 cm (24,5 Zoll) IPS ZeroFrame Monitor (HDMI(2.0), DP(1.2a), Full-HD 1920x1080, Fast LC 1ms (G2G), 144Hz, 400 Nits, Höhenverstellbar, G-SYNC Compatible)
(1062 Kundenrezensionen)
299,00 €
Preis: 232,67 €
(Stand von: 28.09.2021 12:49 - Details
×
Produktpreise und -verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum / Uhrzeit korrekt und können sich ändern. Alle Preis- und Verfügbarkeitsinformationen auf https://www.amazon.de/ zum Zeitpunkt des Kaufs gelten für den Kauf dieses Produkts.
)

Preis inkl. MwSt., ggfs. zzgl. Versandkosten
Bei Amazon ansehen *
(* = Affiliate-Link) Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Fazit

Der Acer Predator XB253QGP kommt für ein Gaming-Display designtechnisch eher gediegen herüber. Verzichtet wurde auf eine spektakuläre LED-Beleuchtung, trotzdem wirkt das Modell keinesfalls langweilig. Ergonomisch hat der Monitor alles zu bieten, was benötigt wird. Auch die Verarbeitung befindet sich auf einem tollen Niveau. Die beweglichen Teile laufen sauber und schleifen nicht, und das Panel ist ordentlich eingepasst.

Aufgrund des blickwinkelstabilen IPS-Panels und der guten Grundabstimmung weiß der Acer Predator XB253QGP bereits vor der Kalibrierung zu gefallen und eignet sich für die semiprofessionelle Bildbearbeitung im sRGB-Farbraum. Positiv sei erwähnt, dass der sRGB-Modus brauchbare Werte erzielt und auch sinnvoll nutzbar ist, da er sich in der Helligkeit regulieren lässt. Das ist nicht oft der Fall und bei den meisten Monitoren ein großer Kritikpunkt. Helligkeitsverteilung und Farbreinheit bewegen sich auf einem befriedigenden Niveau. Zusätzlich positiv fällt das für IPS-Panels hohe durchschnittliche Kontrastverhältnis von 1316:1 auf, was sich zugleich positiv auf die Filmwiedergabe auswirkt.

Hätte der Acer Predator XB253QGP ein etwas größeres Panel, wäre er ein tolles Wiedergabegerät für einen Filmabend in größerer Runde, da der Monitor zusätzlich bei der Blickwinkelstabilität punkten kann. Selbst Cineasten kommen zu ihrem Recht, da 24p-Material auch als solches ausgegeben wird.

In erster Linie ist der Acer Predator XB253QGP aber ein Gaming-Display und wird auch so beworben. Die Performance weiß selbst an älteren Spielekonsolen zu gefallen. Am Computer legt der Proband noch eine Schippe drauf und weiß durch schnelle Schaltzeiten und wenig Bewegungsunschärfe bei einer kurzen Reaktionszeit auch anspruchsvolle Gamer zu überzeugen.

Insgesamt reiht sich der „Predator“ dieses Tests mehr als ordentlich in die erfolgreiche Gaming-Display-Reihe von Acer ein. Aber noch viel mehr hat sich der Acer Predator XB253QGP als richtiger Tausendsassa entpuppt und zeigt in keiner unserer Testdisziplinen Schwächen. Für einen Straßenpreis von rund 260 Euro erhält man ein tolles Allround-Gerät. Damit erhält Acer Predator XB253QGP eine absolute Kaufempfehlung.

Testlogo Acer XB253QGP

Gefällt Ihnen dieser Beitrag ?

98%
gefällt es

4 KOMMENTARE

  1. Guten Tag,
    wie viel hz hat der Monitor über HDMI, da ich diesen gern an meine PS5 anschließen würde? Vielen Dank!
    Liebe Grüße

  2. Hallo Andreas,
    danke für Deine konstruktive Kritik. Ich muss hier aber die Testmethodik verteidigen, da ich bei blitzschnellen Drehungen überhaupt nicht sehen kann, wie das Display reagiert. Sicherlich kann ich mit dem Fahrzeug nicht auf der Hochachse drehen, aber ich kann im Vergleich zu den etlichen Monitoren, die wir schon getestet haben einordnen, ob das Bild vergleichsweise viel Blur oder wenig Blur produziert und das lässt sich auch auf eine höhere Geschwindigkeit übertragen. Das ist auch eine rein subjektive Wahrnehmung, die der ein oder andere vielleicht auch anders wahrnimmt. Das hat meiner Meinung nach auch nicht viel mit der Latenz, sondern vielmehr mit der Bildaufbauzeit zu tun.

    Viele Grüße
    Oliver

  3. Ich denke nicht, dass ein Rennspiel eine gute Plattform ist um die Spieletauglichkeit eines Monitors zu testen, denn die bewegungsgeschwindigkeit des Bildes ist um ein vielfaches langsamer als bei einem Shooter. Bei Shootern kommt es ungemein darauf an, dass bei hastigen Drehungen eine so geringe Latenz anliegt, dass das Bild im besten Falle durchgehend scharf bleibt und der Monitor sowie der Betrachter sehr schnell das Ziel „scharfstellen“. Das sind komplett andere Dimensionen und Geschwindigkeiten als bei Kurvenfahrten in Project Cars. Würde mir wünschen mehr Tests in diese Richtung zu sehen – gerade wenn es um Spieletauglichkeit geht.

Diskussion: Neuen Beitrag verfassen

* Sie müssen das Kästchen aktivieren, ansonsten können Sie keinen Kommentar erstellen. Sollten Sie dennoch versuchen Ihren Kommentar zu posten, ohne akzeptiert zu haben, wird eine neue Seite geöffnet und Sie erhalten einen Hinweis. Alle eingetragenen Daten, inklusive des Kommentars, gehen dabei verloren!