Test ASUS VG258Q – Gaming-Monitor mit Geschwindigkeitsrekord
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Technik

Btriebsgeräusche

Auch spezielle Testbilder mit harten Kontrasten können dem ASUS VG258Q keinen Ton entlocken. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

Hersteller Gemessen
Betrieb maximal < 40 W 24 W
Betrieb typisch
140 cd/m² 12,9 W
Betrieb minimal 9,7 W
Energiespar­modus (Standby) < 0,5 W 0,2 W
Ausgeschaltet (Soft Off) < 0,5 W 0,2 W

Messwerte ohne zusätzliche Verbraucher (Lautsprecher und USB)

Laut Datenblatt benötigt der ASUS VG258Q weniger als 40 Watt. Wir haben mit 24 Watt sehr viel weniger gemessen. Bei einer Leuchtdichte von 140 cd/m² zeigt das Messgerät 12,9 Watt an. Daraus errechnet sich eine Effizienz von 1,8 cd/W, was ein sehr gutes Ergebnis darstellt. Ob das Display über die Soft-off-Taste ausgeschaltet oder in den Stand-by-Betrieb versetzt wird, ist stromtechnisch egal. Bei beiden Möglichkeiten werden 0,2 Watt verbraucht, womit auch die EU-Richtlinien eingehalten werden.

Anschlüsse

Der ASUS VG258Q bietet mit DVI (Dual-Link), DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4 eine ordentliche Anzahl von Schnittstellen. Da der HDMI-Anschluss nicht in der Version 2.0 verfügbar ist, können an dieser Schnittstelle auch nur Aktualisierungsraten von 120 Hz erreicht werden. Zusätzlich bietet das Display einen Audioeingang, um bei Anschluss an DVI auch den Sound zum Monitor zu bringen, und einen Kopfhörer-Ausgang. Beide Anschlüsse sind für 3,5-mm-Klinkenstecker vorgesehen.

Anschlüsse des Asus VG258Q - der HDMI-Anschluss liegt nur in der Version 1.4 vor
Der HDMI-Anschluss liegt nur in der Version 1.4 vor

Bedienung

Das bereits bekannte Bedienkonzept, das mittlerweile bei sämtlichen Gaming-Displays von ASUS eingesetzt wird, weiß erneut zu überzeugen. Gesteuert wird das OSD-Menü, indem man mit der rechten Hand hinter das Display fasst. Dort lassen sich gut die vier Tasten und der Fünf-Wege-Joystick erfühlen, die bei Betätigung mit leisem Knacken Rückmeldung geben.

Die für ASUS üblichen Tasten und ein Fünf-Wege-Joystick steuern das OSD-Menü
Die für ASUS üblichen Tasten und ein Fünf-Wege-Joystick steuern das OSD-Menü

Über die unterste Taste lässt sich das Display ausschalten. Die zweite Taste von unten öffnet das GameVisual-Menü, die Taste darüber das GamePlus-Menü. Mit der obersten Taste verlässt man sämtliche Einstellungen. Das Hauptmenü wird über den Joystick geöffnet, indem man Druck auf die Oberseite ausübt. Innerhalb des Menüs funktioniert die Navigation intuitiv über die Bewegung des Joysticks, was auch Ungeübten sehr schnell gelingen wird. Eine Erklärung zur Funktion der Tasten ist durch Symbole auf der Monitorseite aufgedruckt. Dass dort niemand hinschauen wird, ist nicht weiter tragisch, da bei Betätigung der Tasten oder des Joysticks zusätzlich eine Erklärung vorn auf dem Display in Verlängerung zu den Tasten/dem Joystick erscheint.

OSD

Das OSD-Menü wirkt sehr modern und ist zugleich sehr übersichtlich. Die obere Zeile informiert über die aktuelle Kategorie und gibt Auskunft über den gewählten Modus, den Signaleingang, die Auflösung und die momentane Aktualisierungsrate.

Übersichtliches Design des OSD-Menüs
Übersichtliches Design des OSD-Menüs

Das Menü verfügt über acht Kategorien, die eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten bieten und für ein Gaming-Display fast schon überdimensioniert sind. An erster Stelle befindet sich das GameVisual-Menü. Es enthält sieben vordefinierte Bildeinstellungen, die sich in vorbildlicher Weise fast allesamt konfigurieren lassen. Einzige Ausnahme ist der sRGB-Modus, bei dem die grundlegenden Bildeinstellungen wie Helligkeit und Kontrast gesperrt sind. Die restlichen sechs Modi lassen sich sozusagen als persönliche Speicherplätze festlegen, was mehr als genug ist. Wem das noch nicht reicht, der kann weitere drei Profile unter der letzten Kategorie „MyFavorite“ anlegen.

OSD: Blaulichtfilter in vier Stärken
Blaulichtfilter in vier Stärken
OSD: „MyFavorite“ bietet zusätzliche Speicherplätze für Bildeinstellungen
„MyFavorite“ bietet zusätzliche Speicherplätze für Bildeinstellungen

Die zweite Kategorie „Blaulichtfilter“ ist für Anwender interessant die sehr lange vor dem Monitor sitzen und empfindlich auf blaues Licht reagieren. In den Einstellungen sind vier Stufen verfügbar, die ansteigend immer mehr blaues Licht aus dem Bild filtern. Die höchste Stufe verfügt über die Zertifizierung des TÜV Rheinland für wenig blaues Licht. Nachteil ist die unschöne Gelbfärbung des Bildes.

Die Kategorie „Color“ ist selbsterklärend und beinhaltet grundlegende Einstellungen wie Helligkeit und Kontrast. Unter „Image“ sind die spielrelevanten Einstellungen zusammengefasst, darunter Reaktionszeit (TraceFree), FreeSync und ELMB („Extreme Low Motion Blur“).

Die Spieleinstellungen sind im OSD unter einem Punkt zusammengefasst
Die Spieleinstellungen sind unter einem Punkt zusammengefasst

Die Toolbox „GamePlus“ lässt sich allerdings nur über die entsprechende Taste öffnen, die die bereits von anderen ASUS-Gaming-Displays bekannten Optionen Fadenkreuz, Timer, fps-Zähler und Anzeigeausrichtung enthält.

Auch ASUS bekannte Toolbox „GamePlus“ ist wieder im OSD vorhanden
Auch ASUS bekannte Toolbox „GamePlus“ ist wieder vorhanden

Die anderen Kategorien bieten noch eine Menge anderer Einstellungsmöglichkeiten, die aber den Rahmen dieses Tests sprengen würden.

Bildqualität

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Helligkeit 90, Kontrast 80, Farbtemperatur „Anwendermodus“, Bildmodus „Rennmodus“. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Bei der Graustufendarstellung schneidet der ASUS VG258Q eher mittelmäßig ab. Zwar sind auf unserem Testbild sämtliche Graustufen in den Lichtern zu erkennen, sie zeigen sich aber mit einem Gelbstich. Die dunklen Graustufen werden ab dem drittletzten Feld abgeschnitten. Auch hier ist bei den helleren Feldern ein Gelbstich zu erkennen.

Graustufendarstellung des ASUS VG258Q
Graustufen des ASUS VG258Q

Aufgrund der TN-Technologie zieht schon bei einem geringen seitlichen Blickwinkel von etwa 20 Grad ein Gelbschleier über das Bild. Der Grauverlauf zeigt an der gewohnten Stelle, wo reines Weiß in helles Grau übergeht, die übliche Farbtreppe, die mit steigendem Blickwinkel immer stärker abgegrenzt wird. Selbst bei zentraler Sitzposition ist diese schon klar erkennbar. Hier haben wir schon TN-Panel gesehen, die dies besser können.

5 KOMMENTARE

  1. I have the Asus VG258Q but I feel very bad because of the color display and the brightness of the sun. After reducing the brightness to the required level, the color becomes worse. I have contacted asus technical support but only get irresponsible answers like read the manual. All help seems to be for VG248QE only and this is a big loss for VG258Q users. Please help me fine tune the OSD, icc profile or anything that can help colors become best. Sorry I can not speak your native language. please

  2. Fake 144Hz …
    144Hz is a hoax, yes , you can run 144Hz but with a lot of sttuter and jiggle …
    When you turn on this monitor , there is a big “ HDMI “ logo shown at the corner ..
    ( why not diplayport or DVI logo ) , and HDMI can only runs at 120Hz …
    AND YES, when using the HDMI port, which yo can only run at 120Hz,
    but this 120Hz is flawless silky smooth .. everything is sooo smooth, even web scrolling …
    It’s only a 120Hz monitor !!!

  3. Ich mag eure Tests sehr, aber warum wird denn nicht mit einem Wort erwähnt wie groß der Monitor überhaupt ist?
    Aus dem Hersteller-Namen kann man sich zwar herleiten, dass es 25″ sind, aber ich denke das ist eine Info die einfach mit rein gehört..

    VG

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