Test ASUS VG258Q – Gaming-Monitor mit Geschwindigkeitsrekord

Im Test zeigt das 25 Zoll Gaming-Display ASUS VG258Q, was aus einem 144 Hz TN-Panel an Geschwindigkeit herausgekitzelt werden kann

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Einleitung

In den letzten zwei Jahren haben wir hauptsächlich die Gaming-Displays von ASUS getestet, die dem hauseigenen Label ROG (Republic of Gamers) entsprungen sind. Mit dem ASUS VG258Q erreicht uns ein Monitor, bei dem auf dieses Label verzichtet wurde.

Die Specs verraten jedoch, dass die Performance darunter nicht leiden soll. Das 25 Zoll Display verfügt über ein blitzschnelles TN-Panel mit einer Reaktionszeit von 1 ms (Grey to Grey) und einer Auflösung von 1920 × 1080 Bildpunkten. Eine Aktualisierungsrate von 144 Hz und AMDs FreeSync sollen für die passende Gameplay-Performance sorgen. Alternativ sind noch ELMB („Extreme Low Motion Blur“) und die GamePlus-Toolbox verfügbar, die bei sämtlichen Gaming-Displays von ASUS zum Einsatz kommt.

Wir sind gespannt, inwieweit sich das Display in Sachen Ausstattung und Performance von der Edelspielmarke „ROG“ unterscheidet.

Detaillierte Informationen zu den Ausstattungsmerkmalen und den Spezifikationen finden Sie im ASUS VG258Q Datenblatt.

ASUS VG258Q liefert Geschwindigkeitsrekord

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Hands on Video zum ASUS VG258Q

Lieferumfang

Der VG258Q kommt in einem für ASUS üblichen Motivkarton und bringt knapp 7 kg auf die Waage. Durch die praktische Trageschlaufe an der Oberseite lässt sich das Display problemlos nach Hause transportieren.

Praktischer Motivkarton des ASUS VG258Q mit Trageschlaufe
Praktischer Motivkarton des ASUS VG258Q mit Trageschlaufe

Obwohl der Karton von der schmalen oberen Seite geöffnet wird, gestaltet sich das Entpacken sehr einfach. An oberster Stelle befindet sich ein Styropor-Formteil, in dem das Zubehör auf mehrere Fächer aufgeteilt ist. Hier finden wir DP-, DVI- (Dual-Link) und Audiokabel (3,5-mm-Klinkenstecker), Schnellstartanleitung, Garantiekarte, Netzteil und Netzkabel. Farbprofil, Treiber und etwaige Software, die sich normalerweise auf einer CD-ROM befinden, sind nicht im Zubehör enthalten. Hier muss der Umweg über die Produkt-Website genommen werden, von der man sich die Dateien herunterladen kann.

Eine CD-ROM befindet sich nicht im Zubehör und muss von der Produkt-Website heruntergeladen werden
Eine CD-ROM befindet sich nicht im Zubehör und muss von der Produkt-Website heruntergeladen werden

Unter dem ersten Styropor-Formteil befindet sich auch schon der komplett zusammengebaute Monitor in Seitenlage. Einfacher geht es nun wirklich nicht mehr, da das Gerät nur noch verkabelt werden muss. Trotzdem ist es möglich, sowohl Fuß als auch Tragarm zu entfernen

Demontierter Tragarm mit Aufnahme
Demontierter Tragarm mit Aufnahme
Demontierter Fuß mit Zapfen für die Tragarm-Aufnahme
Demontierter Fuß mit Zapfen für die Tragarm-Aufnahme

Der Fuß ist unterhalb mit einer Schraube befestigt, die über einen Bügel verfügt, um die Montage werkzeugfrei zu gestalten. Um das Display an alternative Halterungen anzubringen und die VESA-100-Aufnahme freizulegen, muss der Tragarm über die vier Schrauben, die sich unter kleinen Gummiplättchen befinden, vom Display gelöst werden. Hierfür ist ein Kreuzschlitz-Schraubendreher notwendig.

Gummistopfen verblenden die Schrauben der VESA-100-Aufnahme
Gummistopfen verblenden die Schrauben der VESA-100-Aufnahme

Optik und Mechanik

Da der ASUS VG258Q nicht als ROG-Display (Republic of Gamers) gelabelt ist, blinkt und leuchtet er auch nicht an allen Ecken und Enden. Ob man das jetzt gut findet, hängt natürlich vom persönlichen Geschmack ab. Wir begrüßen solch ein Design eher, da man durch nichts abgelenkt wird. Trotzdem kommt das Gerät keineswegs bieder daher.

Design des ASUS VG258Q
Design des ASUS VG258Q

Das Panel wird an den Seiten und oben von einem 10 mm und unten von einem 15 mm breiten Rahmen eingefasst. Einzig das ASUS-Logo ziert mittig den unteren Rahmen. Die Tiefe des Displays beträgt an allen Seiten 25 mm. Die Rückseite trägt den ASUS-typischen futuristischen Look. Die Belüftungsschlitze sind schön in das Design integriert, ziehen sich diagonal von den oberen Ecken in Richtung Mitte und dienen zugleich den integrierten Lautsprechern, die hierüber abstrahlen.

Hinter den Belüftungsschlitzen auf der Displayrückseite befinden sich zusätzlich die integrierten Lautsprecher
Hinter den Belüftungsschlitzen befinden sich zusätzlich die integrierten Lautsprecher

Zugleich gewinnt die Rückwand an Tiefe, um Platz für die Elektronik zu schaffen. Das Anschluss-Panel befindet sich im unteren Drittel und verfügt dem Design zuliebe über eine vertikale Kabelführung. Im oberen Drittel ist das ASUS-Logo in Lichtgrau aufgedruckt. Die vier Tasten und der Fünf-Wege-Joystick für die OSD-Steuerung befinden sich auf der linken Seite und sind bequem von vorn durch einen Griff mit der rechten Hand hinter das Display zu erreichen.

Der Monitorarm ist über die vier bereits genannten Schrauben fest mit dem Display verbunden. Innerhalb dieser Einheit ist das Gelenk für den Pivot-Modus, um das Display vom Landscape- in den Porträtmodus zu drehen.

Pivot-Stellung des Asus VG259Q von vorne
Pivot-Stellung von vorne
Pivot-Stellung des Asus VG259Q von hinten
Pivot-Stellung von hinten

Hier rastet das Gerät auch jeweils in den Endstellungen ein. Es muss nicht mehr großartig justiert werden, um einen rechten Winkel zu erreichen. Direkt dahinter befindet sich ein weiteres Gelenk, das für die Neigung des Displays zuständig ist.

Maximaler Neigungswinkel des Displays nach hinten
Maximaler Neigungswinkel nach hinten
Maximaler Neigungswinkel des Displays nach vorn
Maximaler Neigungswinkel nach vorn

Hierdurch lässt sich das Display um 33 Grad nach hinten und um 5 Grad nach vorn kippen. Der Liftmodus wird über den Schlitten erreicht, der innerhalb des Tragarms läuft. Er ermöglicht eine Regulierung der Höhe über einen Weg von 130 mm. In tiefster Stellung befindet sich die Unterkante des Displays 35 mm von der Tischoberfläche entfernt.

Monitor in der niedrigsten Stellung von vorn
In der niedrigsten Stellung von vorn
Monitor in der niedrigsten Stellung von hinten
In der niedrigsten Stellung von hinten
Monitor in der höchsten Stellung von vorn
In der höchsten Stellung von vorn
Monitor in der höchsten Stellung von hinten
In der höchsten Stellung von hinten

Kurz bevor der Monitorarm in die Bodenplatte mündet, können die verwendeten Kabel durch einen Schlitz nach hinten geführt werden. Um das Verlegen einfacher zu gestalten, lässt sich das Loch auf der Rückseite durch eine abnehmbare Kappe vergrößern.

Die Kabel werden durch den Tragarm geführt
Die Kabel werden durch den Tragarm geführt
Die abnehmbare Klappe wird im Anschluss geschlossen
Die abnehmbare Klappe wird im Anschluss geschlossen

Ganz unten, am Übergang vom Monitorarm und Fuß, befindet sich das Gelenk für den Swivel-Modus. Die Drehung nach links und rechts über einen Weg von 90 Grad in beide Richtungen fällt dabei sehr großzügig aus.

Seitliche Drehung des Displays nach links
Seitliche Drehung links
Seitliche Drehung des Displays nach rechts
Seitliche Drehung rechts

Die Bodenplatte läuft an den Seiten trapezförmig zu. Unterhalb des Fußes sorgen vier kleine Gummifüßchen für Halt auf dem Schreibtisch. Der Kern des Fußes besteht aus Metall und hat das passende Gewicht für einen sicheren Monitorstand.

Wie bereits erwähnt, sind an dem ASUS VG258Q keine unnötigen LEDs verbaut, die die komplette Aufmerksamkeit auf sich ziehen und den Spielbetrieb insoweit stören, dass empfindliche Personen negativ auf diese Ablenkungen reagieren. Das muss aber nicht heißen, dass der Monitor langweilig und bieder daherkommt. Er verfügt am Fuß und auf der Rückseite über nahezu die gleichen futuristischen Gravuren, wie sie auch bei den ROG-Modellen vorkommen. Nur eben ohne Beleuchtungseffekte.

Aufwendiges und futuristisches Design der Rückwand
Aufwendiges und futuristisches Design der Rückwand
Auch das Design des Fußes ist gelungen und setzt Farbakzente
Auch das Design des Fußes ist gelungen und setzt Farbakzente

Die Verarbeitung ist wie bei den anderen ASUS-Modellen vorbildlich. Das Panel ist ordentlich eingepasst, und auch Grate oder unsaubere Ecken sind uns an dem Monitor nicht aufgefallen. Die Mechanik läuft ebenso butterweich. Es sind nirgendwo Schleifgeräusche zu hören.

Das Netzteil verfügt über ein ordentlich langes Kabel im Richtung Monitor, das zum Netzkabel in Richtung Steckdose hinzuaddiert werden muss. So erhält man eine ausreichende Länge, um das nur knapp 36 °C warm werdende Netzteil verstecken zu können.

Das kleine externe Netzteil des Asus VG258Q zeigt eine Temperatur von nur 36 °C an
Das kleine Netzteil zeigt eine Temperatur von nur 36 °C an

2 KOMMENTARE

  1. Ich mag eure Tests sehr, aber warum wird denn nicht mit einem Wort erwähnt wie groß der Monitor überhaupt ist?
    Aus dem Hersteller-Namen kann man sich zwar herleiten, dass es 25″ sind, aber ich denke das ist eine Info die einfach mit rein gehört..

    VG

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