Test ASUS VG258Q – Gaming-Monitor mit Geschwindigkeitsrekord
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Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler Belichtung
Ausleuchtung bei normaler Belichtung
Ausleuchtung bei verlängerter Belichtung
Ausleuchtung bei verlängerter Belichtung

Die Darstellung des Schwarzbildes gelingt dem Testgerät gut und lässt keine Spots erkennen. Die minimale Wolkenbildung fällt nahezu nicht auf. Sicherlich gibt es Monitore mit besserem Schwarzwert, aber für ein TN-Panel ist das Ergebnis gelungen

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Diagramm mit dem Helligkeits- und Kontrastverlauf des ASUS VG258Q
Helligkeits- und Kontrastverlauf des ASUS VG258Q

Laut Datenblatt verfügt der ASUS über eine hohe maximale Leuchtdichte von 400 cd/m². Unsere Messsonde zeigt mit 435 cd/m² bei nativem Weißpunkt sogar einen noch höheren Wert an. Um auf D65 zu kommen, sind keine starken Anpassungen mehr notwendig, sodass letztendlich noch 423 cd/m² übrig bleiben. Trotzdem lässt sich das Display auf eine minimale Leuchtdichte von 45 cd/m² herunterregeln, was ein Arbeiten in völliger Dunkelheit nicht einschränkt.

Das Kontrastverhältnis hingegen bleibt hinter den Erwartungen zurück. Laut Datenblatt soll das übliche Kontrastverhältnis für TN-Panels von 1000:1 erreicht werden. Wir messen mit einem durchschnittlichen Kontrastverhältnis von 770:1 und einem Maximalkontrast von 810:1 deutlich weniger. Nach der Kalibrierung wird ein Kontrastverhältnis von 776:1 gemessen. Insgesamt ist das aber noch ein knapp gutes Ergebnis.

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in % und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Diagramm: Helligkeitsverteilung in Prozent
Helligkeitsverteilung in Prozent
Diagramm: Farbreinheit in Delta C
Farbreinheit in Delta C

Die höchsten Helligkeitsabweichungen befinden sich in der oberen linken Ecke. Dort werden Abweichungen von über 10 % gemessen. Mit 13 % befinden wir uns aber noch in einem akzeptablen Bereich. Mit einer durchschnittlichen Helligkeitsabweichung von 5,16 % wird dieses gute Ergebnis allerdings knapp verfehlt. In Sachen Farbreinheit zeigt das Panel hingegen mit einem durchschnittlichen Delta C von 1,0 und einem maximalen Delta C von 1,34 in beiden Fällen ein sehr gutes Ergebnis.

Coating

Das Panel des ASUS VG258Q verfügt über eine stumpf-matte Oberfläche. Aus diesem Grund ist das Display auch eine gute Wahl in sehr hellen Räumen, da keine störenden Reflexionen entstehen.

Coating des ASUS VG258Q
Coating des ASUS VG258Q
Referenzbild Coating
Referenzbild

Blickwinkel

Das Foto zeigt den Bildschirm des ASUS VG258Q bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 60 Grad und vertikalen von +45 und -30 Grad. Das TN-Panel des ASUS VG258Q zeigt die üblichen Probleme, die auftreten, wenn man diese Technologie einem Blickwinkeltest unterzieht. Bei seitlicher Betrachtung zieht ein gelber Schleier über das Bild, während das Bild von oben betrachtet stark aufhellt. Bei allen drei Positionen verliert das Bild an Kontrast und wirkt flau. Von unten betrachtet dunkelt das Bild hingegen stark ab und zeigt teilweise keine Informationen mehr.

Horizontale und vertikale Blickwinkel
Horizontale und vertikale Blickwinkel

Interpolation

Ein guter Monitor sollte auch Auflösungen abseits der nativen so darstellen können, dass das Bild nicht zu starke Qualitätsverluste erleidet. Bei kleineren Auflösungen entsteht zusätzlicher Platz, der irgendwie aufgefüllt werden muss. Dies geschieht durch zusätzlich eingefügte graue Pixel, die den Objekträndern hinzugefügt werden.

Testgrafik native Auflösung
Testgrafik native Auflösung
Testgrafik 1280 x 720
Testgrafik 1280 x 720

Wir testen die Interpolation anhand einer Grafik, die über sehr feine Strukturen verfügt. Die Testgrafik zeigt bei einer Auflösung von 1280 × 720 Bildpunkten starke Qualitätseinbußen. Die feinen Nadelstreifen, die bei nativer Auflösung noch klar zu erkennen sind, verschwimmen ineinander und bilden eine einzige Fläche mit hellen und dunklen Abstufungen. Auch das fein aufgelöste Kreuz zeigt nicht mehr das Punktmuster und wirkt verschwommen. Die etwas dickeren Linien sind jedoch noch als solche zu erkennen.

Textwiedergabe native Auflösung
Textwiedergabe native Auflösung
Textwiedergabe 1280 x 720
Textwiedergabe 1280 x 720

Die Textwiedergabe hingegen bereitet keine Probleme. So lässt sich Schrift auch in 7 Punkt und Fett noch ordentlich lesen. Schaut man sich die Schriftprobe genau an, sind die zusätzlich eingefügten grauen Pixel gut zu erkennen, die sich rund um die Buchstaben anordnen.

5 KOMMENTARE

  1. I have the Asus VG258Q but I feel very bad because of the color display and the brightness of the sun. After reducing the brightness to the required level, the color becomes worse. I have contacted asus technical support but only get irresponsible answers like read the manual. All help seems to be for VG248QE only and this is a big loss for VG258Q users. Please help me fine tune the OSD, icc profile or anything that can help colors become best. Sorry I can not speak your native language. please

  2. Fake 144Hz …
    144Hz is a hoax, yes , you can run 144Hz but with a lot of sttuter and jiggle …
    When you turn on this monitor , there is a big “ HDMI “ logo shown at the corner ..
    ( why not diplayport or DVI logo ) , and HDMI can only runs at 120Hz …
    AND YES, when using the HDMI port, which yo can only run at 120Hz,
    but this 120Hz is flawless silky smooth .. everything is sooo smooth, even web scrolling …
    It’s only a 120Hz monitor !!!

  3. Ich mag eure Tests sehr, aber warum wird denn nicht mit einem Wort erwähnt wie groß der Monitor überhaupt ist?
    Aus dem Hersteller-Namen kann man sich zwar herleiten, dass es 25″ sind, aber ich denke das ist eine Info die einfach mit rein gehört..

    VG

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