Test Monitor Acer T230Hbmid

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Garantie LCD/Backlight (Jahre): 3 Jahre Carry In
max. Pixelfehler (nach ISO 13406-2): Klasse II
Panelgröße [Zoll]: 23
Pixelgröße [mm]: 0.265
Standardauflösung: 1.920 x 1.080 (16:9)
Sichtbare Bildgröße/-diagonale [mm]: 510 x 287 / 585
Eingänge, Stecker: 1 x D-Sub (analog), 1 x HDMI 1.3 (digital, mit HDCP), 1 x DVI (digital), 1 x Audio 3,5 mm, 1 x USB 2.0
Bildfrequenz [Hz]: 55 – 75
max. Zeilenfrequenz/Videobandbreite [kHz/MHz]: 31 – 82 / 197
Farbmodi Preset/User: 3 / 1
LCD drehbar/Portrait Modus: Ja / Nein
LCD Display Arm Option: Ja
Ausstattung: Kabel VGA / DVI / HDMI / USB / Audio, Netzkabel, Kurzanleitung, CD
Monitormaße (B x H x T) [mm]: 567 x 404 x 217 (mit Fuß)
Gewicht [kg]: 7,5
Prüfzeichen: TCO 03, Energy Star, CE, TÜV GS
Leistungsaufnahme On/Stand-by/Off [Watt]: 44 / < 1 / < 1

Einleitung

Der Acer T230H ist einer der ersten LCD-Monitore, der für die neue Multitouch-Steuerung in Windows 7 gerüstet ist. Der berührungsempfindliche Monitor besitzt ein glänzendes TN-Panel mit 23 Zoll Größe und 16,7 Millionen Farben, die Auflösung beträgt Full HD-taugliche 1.920 x 1.080 Pixel.

Die angegebenen zwei Millisekunden Reaktionszeit (Grau zu Grau) sind für Gamer sehr attraktiv, während die Full-HD-Auflösung, das 16:9-Breitbildformat und das dynamische Kontrastverhältnis von 80.000:1 gute Eigenschaften für die Videowiedergabe signalisieren. Die maximale Helligkeit von 300 cd/m² sollte bei nahezu allen Lichtverhältnissen ausreichen. Der digitale HDMI-Eingang unterstützt die Wiedergabe von kopiergeschützten Medien per HDCP. Zusätzlich finden sich beim T230H zwei eingebaute Lautsprecher mit je 1,5 Watt.

Für den Test wurde der Acer T230H am DVI-Ausgang einer ATI Radeon HD 4350 betrieben. Die Kalibrierung wurde mit einem Eye-One display 2 von X-Rite durchgeführt, als Software kamen iColor 3.5 von Quato sowie HCFR Colorimeter zum Einsatz. Als Zuspieler für Blu-Ray Discs wurde ein Samsung BD-P1580 über ein HDMI-Kabel mit dem Monitor verbunden.

Lieferumfang

Der Acer T230H kommt in einem voluminösen Karton mit 28 cm Tiefe, kompakte 24 Zoll Verpackungen kommen meistens schon mit 14 cm aus. Mit dem eingelassenen Plastikgriff kann der fast 10 kg schwere Karton sicher transportiert werden. Im Inneren der Verpackung findet sich ein großzügiger Styroporeinsatz, in dem das Display, der separate Standfuß und die mitgelieferten Zubehörteile sicher untergebracht sind. Die Oberfläche des Panels ist mit einer zusätzlichen Schaumfolie gesichert, der Hochglanz-Standfuß ist komplett mit einer dünnen Schutzfolie abgeklebt. Die beigepackten Kabel sind einzeln in Plastiktüten verpackt. Und das sind nicht wenige: Stromversorgung, HDMI, DVI, VGA, USB, Audio – hier ist tatsächlich für jeden vorhandenen Anschluss auch das passende Kabel dabei.

Acer T230hbmid Monitor Acer T230h Zubehoer
Das Zubehör ist komplett.

Nach dem Auspacken muss zunächst der Standfuß mit dem vormontierten Tragarm verbunden werden, erst dann kann man den Monitor aufstellen. Der stylische Standfuß in schwarzem Hochglanz ist von Optik und Gewicht her schon beeindruckend. Auch die Befestigung entspricht nicht dem gängigen Snap-in Plastikallerlei: ein Bajonettanschluss aus Druckguss wird mit einer kurzen Drehung am gleichfalls sehr stabilen Standrohr befestigt und mit einer Rändelschraube gesichert.

Das Standrohr des T230H ist nicht minder imposant: an der rückseitigen VESA100-Aufnahme ist ein massiv wirkendes Standrohr montiert, das dem Display mit einer ausgefeilten Mechanik zu großzügiger Schwenkbarkeit und Höhenverstellung verhilft.

Acer T230hbmid Monitor Acer T230h Standfuss
Acer T230hbmid Monitor Acer T230h Tragarm
Stabiler Standfuß in Hochglanzoptik und imposanter Tragarm.n n

Im Karton befindet sich auch eine Kurzanleitung, ein gedrucktes Handbuch gibt es dagegen nicht. Hier muss man sich mit einer PDF-Datei von der beigepackten CD behelfen. Von großem Nutzen ist das elektronische Handbuch aber auch nicht: auf nur 23 Seiten findet man wirklich nur die allernötigsten Hinweise.

Zusätzlich enthält die CD noch ein Farbprofil (ICM) und den Treiber für Windows Vista, der die neue Multitouch-Funktion implementiert.

Optik und Mechanik

Das Gehäuse des Acer T230H ist in mattem Schwarz gehalten, der Fuß dagegen in schwarzem Hochglanzlack. Die Kanten des Gehäuses sind rundum abgeschrägt. Das Standrohr ist teilweise im Alu-Look abgesetzt. Insgesamt wirkt der Monitor nüchtern und etwas technisch. Der Standfuß hat das übliche Problem mit Fingerabdrücken und Staub, kaum ausgepackt zieht er sie auch schon magisch an.

Die Optik des Acer T230H ist unaufdringlich, sie überzeugt vor allem durch den Eindruck von Solidität und Stabilität. Der stylische Standfuß setzt einen ästhetischen Kontrastpunkt und bringt den Monitor auch im Wohnzimmer zur Geltung. Auffällig ist das glänzende Display mit Glasoberfläche, in dem sich die Umgebung widerspiegelt (Leserpreisfrage: wer findet den Fotografen?).

Acer T230hbmid Monitor Acer T230h Vorne Tief
Acer T230hbmid Monitor Acer T230h Hinten
Nüchterne Schönheit: der T230H von vorne sowie geradlinig und funktional von hinten.

Auf dem vorderen Displayrahmen sind nur das Herstellerlogo, die Typbezeichnung und die Beschriftung der Bedientasten aufgedruckt. Die Bedienknöpfe sind versenkt an der Unterseite des Rahmens eingelassen. Leuchtende Applikationen oder beleuchtete Tasten finden sich hier nicht. Glücklicherweise hat Acer auch auf die vielen bunten Feature-Aufkleber verzichtet.

Das Displaygehäuse wirkt für einen 24-Zöller sehr kompakt, auch wenn der Rahmen von vorne betrachtet recht breit ausfällt. Ungewöhnlich solide und fast schon wuchtig sind dagegen Standfuß und Standrohr geraten. Der mit Kunststoff verkleidete und ziemlich schwere Metallfuß bietet eine große Standfläche und gibt dem Monitor eine außergewöhnliche Stabilität.

In dieser aufwändigen Konstruktion liegt der Grund dafür, dass der T230H hohe ergonomische Ansprüche erfüllt. Der schwere Fuß hält das Display in jeder Position fest am Platz, hier wackelt oder schwankt wirklich nichts. Das im Fuß integrierte metallische Drehgelenk bietet einen vertikalen Drehwinkel von +/- 37 Grad, es arbeitet sauber und spielfrei, wenn auch etwas sehr stramm im Neuzustand. Konstruktionsbedingt schwenkt das Display beim vertikalen Drehen um bis zu 12 mm zur Seite hin aus.

Das Display hängt komplett vor dem Standrohr, das seinen Schwenkwinkel begrenzt. Das Horizontalgelenk lässt eine Neigung von 4 Grad nach vorn und 16 Grad nach hinten zu. Ein paar Grad mehr nach vorn wären technisch kein Problem gewesen, mit einer entsprechenden Unterlage sind selbst 13 Grad nach vorn noch möglich, ohne dass der Monitor ins Schwanken käme.

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