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TESTBERICHT: BenQ E2400HD Teil 7


In der Standardeinstellung liegt der Kontrastwert bei 50 Prozent und stellt damit eine sinnvolle Vorgabe dar. Tonwerte sind in dieser Einstellung ab der dritten Stufe sichtbar. Am anderen Ende des Spektrums löst der Monitor noch bis drittletzten Stufe auf. Eine Verringerung des Kontrastes macht keine weiteren Tonwerte sichtbar. Eine Erhöhung des Kontrastes über den Mittelwert hinaus lässt mehr und mehr helle Tonwerte wegfallen. Bei 60 Prozent sind die ersten fünf Stufen weiß.

Die dynamische Kontrastregelung arbeitet sehr aggressiv und sorgt für ein sichtbares Helligkeitspumpen. Unsere Empfehlung lautet daher, diese Funktion nicht zu nutzen. Das Kontrastverhältnis ist bereits ohne Tricks absolut ausreichend.

Die Differenzierung heller und dunkler Graustufen wurde mittels entsprechender Testbilder überprüft.

Bei 100 Prozent Helligkeit messen wir eine Leuchtdichte von 290 cd/m². Damit wird die Werksangabe von 300 cd/m² nur unwesentlich verfehlt. Viele Geräte erreichen heute im Maximum zwar höhere Werte, die allerdings, außer in der prallen Sonne, keine Vorteile bringen. Im Gegenteil - Bildschirme mit hoher Maximalhelligkeit haben oft Probleme, auf eine geringere Helligkeit abgesenkt zu werden.

Mit einem Minimum von gerade einmal 70 cd/m² gibt sich der BenQ E2400HD hier keine Blöße und eignet sich damit auch gut für dunkle Umgebungen. Der Schwarzpunkt liegt in dieser Einstellung bei 0,08 cd/m². Somit verbleibt auch bei 0 Prozent Helligkeit ein Kontrastverhältnis von über 850:1. Ein sehr gutes Ergebnis.

Blickwinkel

Der maximale Blickwinkel des BenQ E2400HD beträgt laut Hersteller 170 Grad in der Horizontalen und 160 Grad in der Vertikalen. Die Angaben beruhen auf einem Restkontrast von 10:1. Leider erweisen sich diese Werte bei TN-Panels in der Realität meist als völlig überzogen und sind somit nur sehr bedingt aussagekräftig.

Wichtiger als die Blickwinkelangabe unter Einbeziehung des Restkontrastes, ist die tatsächliche subjektive Blickwinkelstabilität ohne sichtbare Farbverfälschungen, Negativeffekte oder einer sichtbaren Helligkeitsreduzierung. Was nützt ein rechnerischer 170 Grad Blickwinkel bei 10:1 Restkontrast, wenn das Bild bei seitlicher Betrachtung eine deutliche Einfärbung ins bräunliche aufweist.

Blickwinkel des BenQ E2400HD.

Die sichtbaren Unterschiede beim Blickwinkel sind bei aktuellen TN-Panels weitestgehend gering. Und so erfüllt auch der BenQ E2400HD exakt unsere Erwartungen. In der Horizontalen ist die Blickwinkelstabilität groß genug, um auch mehreren Zuschauern ein Bild mit nur geringen Farbverfälschungen und Kontrastverlusten präsentieren zu können.

In der Vertikalen sind die Einschränkungen deutlich größer, besonders was Abweichungen nach unten betrifft. Irgendwann schlagen die Farben hier dann ins Negative um. Schon vorher treten sichtbare Sättigungs- und Kontrastverluste auf. Naturgemäß schlagen sich hier Geräte mit IPS- oder VA-Panel deutlich besser.

Ausmessung und Kalibration

Wir haben im Folgenden den BenQ E2400HD bezüglich seiner Farbechtheit überprüft und getestet, wie gut sich der TFT-Monitor kalibrieren lässt. Die Ergebnisse sind hauptsächlich für die Grafik- und Fotobearbeitung interessant. Für den Office-Betrieb und Spiele sind sie größtenteils vernachlässigbar, da bei diesen Anwendungen der subjektive Eindruck überwiegt.

Zunächst haben wir den maximalen Farbraum des TFTs ermittelt und einerseits mit dem Druckfarbraum Isocoated und andererseits mit dem sRGB-Farbraum verglichen.

Den Vergleich mit AdobeRGB und ECI-RGB 2.0 verwenden wir nur bei Geräten, die über einen erweiterten Farbraum verfügen. Der BenQ E2400HD deckt hier gerade einmal 81 bzw. 73 Prozent ab.

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