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TESTBERICHT: Dell 2709W Teil 6


Weitere Einstellungen

In dieser Rubrik befinden sich die Einstellmöglichkeiten für die OSD-Sprache, -transparenz und den Anzeigetimer. Des Weiteren verfügt der DELL 2709W über einen Modus „LCD-Verbesserung“. Hier werden abwechselnd vollflächige RGB-Füllfarben angezeigt, um „eingebrannte Bilder zu eliminieren“ und festgefahrene Pixel wieder zum Funktionieren zu bringen. Laut Hersteller soll dieses Tool die Lebensdauer bei perfekt bleibender Qualität deutlich erhöhen.

Personalisieren

Hier hat der User die Möglichkeit, die Direktmenütasten individuell zu belegen. Positiv zu erwähnen ist auch die Möglichkeit den Gammawert anzupassen. Der DELL 2709W bietet hier die Auswahl zwischen PC und MAC Gamma. Ebenso ist der Wechsel zwischen „Grafik“ und „Video“ möglich. Im Grafikmodus wird versucht farbgetreuer zu arbeiten, während im Videomodus eher Sättigung und subjektives Bildempfinden im Vordergrund stehen.

Das OSD fällt durch seine enorme Größe und die neuartige Bedienung auf. Es ist in vielen Teilen transparent und lässt den Bildschirmhintergrund weiter durchscheinen. Des Weiteren ist die Transparenz des OSD manuell einstellbar. Die Bedienung ist einfach und lässt kaum Wünsche offen.

Die automatische Erkennung der Signalquellen hat im Test nur sehr träge funktioniert und der Energiesparmodus bei Nichtauffinden einer Quelle hat sich zu schnell eingeschaltet. Hier hätte Dell mit anderen Zeitwerten agieren sollen, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Ebenso wäre eine durchdachtere PIP-Funktion, was die Auswahl der Signalquellen betrifft, wünschenswert gewesen.

Bildqualität

Das eingesetzte S-PVA-Panel sorgt für eine subjektiv sehr gute Bildqualität. Die Farben wirken sehr lebendig, Homogenität und Ausleuchtung sind auf den ersten Blick in Ordnung. Die Helligkeit ist in der Werkseinstellung auf 50 Prozent gesetzt und erweist sich als zu hell. Dies lässt sich auch durch Absenken nur bedingt beheben. Selbst bei 0 Prozent Helligkeit beträgt die Leuchtkraftdichte 145 cd/m², was für den Normalbetrieb in dunklen Räumen und zum Erreichen der meisten geforderten Kalibrationseinstellungen immer noch zu hoch ist. Wer das Gerät an Orten mit hoher Umgebungshelligkeit aufstellt, ist mit der hohen Helligkeit gut bedient, da so immer noch ein kontrast- und detailreiches Bild wahrgenommen werden kann.

Ausleuchtung

Helligkeit

Hersteller

Gemessen

100%

400 cd/m²

390 cd/m²

50% (Werk)

k.A.

245 cd/m²

0%

k.A.

145 cd/m²

Die Helligkeitsverteilung haben wir an 15 Messpunkten ermittelt, nachdem wir die Monitorhelligkeit auf 0 Prozent abgesenkt haben um den niedrigsten Wert von 145 cd/m² zu erreichen. Die Resthelligkeit wurde über die Grafikkarte abgesenkt, um den Zielwert von 140 cd/m² zu erreichen.

Die Messergebnisse wurden an 15 Messpunkten ermittelt.

Die durchschnittliche Helligkeitsverteilung ist mit ca. 12 Prozent noch als gut einzustufen. Der Gammawert schwankte dabei zwischen 2,2 und 2,3. Insgesamt zeigt sich jedoch ein homogenes Bild.

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2 Kommentare vorhanden


Hi, ich hab mal ne Frage zu der im Test angegeben Farbabweichungen des DELL 2709W. (Seite 8-10)

Im Test wird zwischen der Farbabweichung vor und nach der Kalibrierung gesprochen.
Bei den Angaben nach der Kalibrierung bei sRGB und bei Adobe RGB steht folgendes:

Quoted
Im OSD haben wir folgende Einstellungen abweichend von der Werkseinstellung gewählt: Helligkeit 0 %, R = 94 / G = 95 / B = 100

Ich bin mir nun nicht sicher, was dies bedeutet. Wurden die Einstellungen im OSD vorgenommen und dann mit einem Colorimeter kalibriert oder hat sich die Abweichung schon allein durch die Änderung der Einstellungen im OSD verbessert?

Falls nicht, wie kalibriere ich den Monitor bestmöglich ohne Colorimeter?

Danke schonmal,
Sam

ps. ich benutze Photoshop und Lightroom... allerdings nur hobbymässig. :)
Dazu noch Indesign zur Erstellung von Arbeitsblättern (bin Lehrer)... Da sind die Farben aber meist nicht so wichtig.
Diese Werte wurden vor der Kalibrierung für einen optimalen Weißpunkt eingestellt.

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