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TESTBERICHT: BenQ E24-5500 Teil 8


Die hohen Abweichungen im Rahmen der Profilvalidierung ergeben sich aus einem nichtlinearen Bildschirmzustand. Er manifestiert sich in deutlichen Helligkeitsabweichungen der Primärfarben gegenüber dem Sollwert unter Berücksichtigung des aktuellen Weißpunktes. Unsere Kalibrierungs-/ Profilierungssoftware kann diesen Zustand so nicht im Matrix-Profil erfassen. Aufgrund der durchgeführten "Zwangsnormalisierung" stimmen Ist- und Sollzustand damit nicht mehr überein. In einem separaten Artikel haben wir dieses Problem, das glücklicherweise nur bei wenigen Bildschirmen auftritt, detailliert erläutert. Für den Benutzer sind die Auswirkungen unangenehm, da auch in farbmanagementfähiger Software größere Abweichungen auftreten (siehe nachfolgende Messungen nach Kalibrierung und Profilierung).

Die Softwarekalibrierung und anschließende Profilierung basierte auf den weiter unten aufgeführten Parametern (Helligkeit: Sofern mit Bordmitteln erreichbar). Die Anführungszeichen sollen deutlich machen, dass es im Rahmen der Kalibrierung keinesfalls zu einer zielgerichteten Farbraumemulation kommt, sondern lediglich die in Klammern aufgeführten Vorgaben und eine möglichst hohe Neutralität bzw. Linearität sichergestellt werden.

Die "Farbechtheit" wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software und der im Profil erfassten Monitorcharakteristik erreicht. Weißpunkt und Gradation sind dabei im Rahmen der Kalibrierung keine fixen Größen

"sRGB" (Helligkeit: 140 cd/m², Gamma: sRGB, Weißpunkt: D65):
Helligkeit: 66; Kontrast: 60; Rot: 128; Grün:129; Blau:114

Darstellung der RGB-Korrekturkurven der Grafikkarte nach der "sRGB"-Softwarekalibrierung mit iColor. Je näher die drei Farblinien an der 45°-Achse liegen, umso weniger Farben müssen zur korrekten Kalibrierung von der Grafikkarte verworfen werden und umso lückenloser bleiben Farbverläufe.

Um einen ersten Eindruck von den tatsächlichen Abweichungen in farbmanagementfähiger Software zu geben, haben wir in Adobe Photoshop entsprechende Testpattern erzeugt, mit dem jeweiligen Profil des Arbeitsfarbraumes (sRGB) versehen und ausgemessen. Als CMM kam Adobe ACE zum Einsatz. Aufgrund des relativ farbmetrischen Rendering-Intents bleiben durch das CMM verursachte Farbraumkompressionen aus.

Vergleich mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum unter Berücksichtigung des Monitorprofils

Werkseinstellung Ziel Erreicht
D65 (6502) 6498
95.04 100.00 108.88 94.80 100.00 108.38
- 0,53
- (0,08) 0,44
140,00 139,4
- 0,05
- 2788
sRGB ~2,2 (avg.)

* CCT-Bezug


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