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TESTBERICHT: NEC SpectraView 231 Teil 2


NEC wirbt beim SpectraView 231 nicht mit einem 10bit Panel. Trotzdem kann laut FAQ ein entsprechendes Signal über DisplayPort zugespielt werden. Der einzige Unterschied zu den größeren Geräten aus PA- und SpectraView-Reihe dürfte die Positionierung der FRC-Dithering Stufe sein. Während deren 8bit Panel durch eine panelinterne Umsetzung aufgewertet wurde, dürfte die Implementierung beim SpectraView 231 vor der eigentlichen Panelansteuerung erfolgen. Im Ergebnis macht das für den Benutzer keinen nennenswerten Unterschied. Tonwertverluste werden durch die potente Elektronik und das gegen Ende aufsetzende FRC-Dithering auch in einem 8bit Workflow vermieden.

Alle im Test veröffentlichten Ergebnisse wurden am digitalen Ausgang einer nVidia Geforce GTX 280 von Gainward ermittelt. Für den Test der Videofunktionen wurden ein Lumagen RadianceXD und ein iScan VP50 verwendet. Zusätzlich kamen ein OPPO DV-980H als Zuspieler für DVDs und ein Sony S350E für Blu-rays zum Einsatz. Die farbmetrischen Messungen wurden mit einem Spektralfotometer (EyeOne Pro) durchgeführt. Für die Ermittlung des minimalen Schwarzwertes wurde ein Colorimeter (X-Rite DTP94) verwendet.

Lieferumfang

Der NEC SpectraView 231 wird im für NEC typischen, wuchtigen Karton ausgeliefert. Aufgrund der vergleichsweise geringen Größe des Bildschirms ist er aber auch von einer Person gut zu transportieren. Der Standfuß ist bereits montiert und in niedrigster Position fixiert.

Der mitgelieferte Kabelsatz ist im Hinblick auf die vorhandenen Signaleingänge komplett: Ein DVI-D- und Display-Port-Kabel versorgen den Bildschirm mit digitalen Signalen, während über das D-Sub-VGA-Kabel ein analoges RGBHV-Signal zugespielt werden kann. Das interne Netzteil wird über ein Netzkabel mit Kaltgerätestecker versorgt. Es fehlt nur ein USB-Kabel für die Verbindung des internen USB-Hubs.

Die beigelegte CD enthält das vollständige Handbuch. Eine Kurzreferenz liegt in gedruckter Form vor. Eine weitere CD enthält die Software SpectraView Profiler zur Hardwarekalibration. Im Hinblick auf die Positionierung des NEC SpectraView 231 vermissen wir eine Lichtschutzblende, die bei größeren Modellen serienmäßig mitgeliefert wird.

Optik und Mechanik

Der NEC SpectraView 231 präsentiert sich im Gehäuse der PA-Reihe. Es unterscheidet sich damit kaum von älteren Varianten. Nur ein kleiner Aufkleber mit dem "SpectraView"-Schriftzug weist dezent auf die Ausrichtung des Bildschirms hin. Diese Kontinuität ist höchst erfreulich: Das matte Gehäuse aus schwarzem Kunststoff wirkt hochwertig. Der schlichte Auftritt zeugt von Understatement.

Der NEC SpectraView 231.

Im Unterschied zum relativ tiefen Gehäuse (der Standfuß verstärkt diesen Eindruck) fällt die Rahmenbreite mit knapp 1,6 cm erfreulich gering aus.

Die Verarbeitungsqualität lässt kaum Platz für Kritik: Der solide Standfuß verhindert ein Verrutschen auf dem Schreibtisch, und das Gehäuse ist frei von störend großen Spaltmaßen. Das Panel gibt bei Druck etwas nach, was vermutlich (thermischen) Spannungen vorbeugen soll.

NEC SpectraView 231 in der niedrigsten Stellung ...

... und in der höchsten Stellung.

Die Höhenverstellung hat einen Regelungsbereich von rund 15 cm. Das bietet ausreichend Spielraum, um den kleinen Bildschirm in eine optimale Position zu bringen. Für den Transport kann er in der niedrigsten Position fixiert werden. Eine sinnvolle Lösung. Die Neigung nach hinten endet bei großzügigen 30 Grad, während eine Neigung nach vorne bis etwa 5 Grad möglich ist.

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5 Kommentare vorhanden


Guten Abend!

Nachdem ich den Eizo SX2262WH punktgenau verpasst habe, ich wollte ihn heute erwerben, er ist aber aktuell nicht mehr lieferbar, habe ich mich - auch und insbesondere nach Durchsicht dieser Seite (inkl. Kaufberatung)- für diesen NEC-Monitor entschieden, nun gibt es aber auch diesen kaum noch im Angebot, also wäre es der der Nachfolger NEC Spectraview 232 - und ich möchte nun fragen, ob es denn da überhaupt einen nennenswerten Unterschied zwischen 231 und 232 gibt, mir als Laien scheinen 231 und 232 eigentlich nahezu ident zu sein

Danke für eine Info!


P.S.: auf der Kaufberatungsseite (S. 6) fehlt übrigens bei diesem Monitor der Link zum Test
Der wohl größte Unterschied ist die Hintergrundbeleuchtung. Der SpectraView 231 nutzt nach meiner Kenntnis CCFL und der SpectraView 232 LED. Ich würde deshalb zum SpectraView 232 raten.
bitte löschen
Wohl wahr ;-) Habs editiert, sollte SpectraView heißen.
Vielen Dank für den Rat! werde ihn (den 232) also bestellen

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