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TESTBERICHT: NEC SpectraView 231 Teil 20


Signal Unverzerrte Wiedergabe
Ja (CUSTOM)
Ja (CUSTOM)
Ja (auch pixelgenau)
Ja (auch pixelgenau)

Spätestens mit der benutzerdefinierten Skalierung kann jedes Eingangssignal korrekt dargestellt werden. Für Signale mit quadratischem Pixelseitensverhältnis reicht das "Aspect"-Preset.

Unterstützte Farbmodelle und Signallevel

Die Wichtigkeit des abgestimmten Signallevels in der Zuspielung wird gerne unterschätzt, dabei ist das ein entscheidendes Kriterium für die korrekte Darstellung. Kommt es hier zu Abstimmungsproblemen, resultiert dies entweder in einem stark reduzierten Tonwertumfang oder einem ausgewaschenen, matten Bild ohne volles Weiß und Schwarz.

Der NEC SpectraView 231 geht, unabhängig vom zugespielten Signal, immer von einem RGB-Signal mit PC-Leveln aus (Wertebereich pro Kanal von 0-255). Das ist absolut sinnvoll. Bei Zuspielung über einen externen Player muss das Signal daher auf PC-Level gespreizt werden. Den DisplayPort-Anschluss konnten wir nicht überprüfen, aber ein davon abweichendes Verhalten ist sehr unwahrscheinlich.

Fazit

Mit dem NEC SpectraView 231 wertet NEC die bereits sehr gute PA-Reihe noch einmal auf. Der Einsatz eines e-IPS Panels hat, im Vergleich zu den größeren Geräten mit P-IPS Panel, keinerlei negative Auswirkungen.

Die Werkskalibration des Bildschirms ist hervorragend, was sich in einer sehr guten Neutralität und Einhaltung der gewünschten Gradationseigenschaften äußert. Durch die leistungsstarke Elektronik wird, in Kombination mit den umfangreichen Bordmitteln, eine Softwarekalibrierung im Ergebnis bereits zu einer Hardwarekalibrierung. Da dem NEC SpectraView 231 mit SpectraView Profiler eine Software zur Hardwarekalibrierung beiliegt, ist dieser Umstand nur eine formelle Bestätigung für die sorgfältige Abstimmung.

Gut umgesetzt wurde auch die Farbraumemulation, selbst wenn sie mit dem kleinen Gerätefarbraum ihren wichtigen Charakter für das Arbeiten in ungemanagter Umgebung etwas einbüßt. Wünschenswert wäre ihre Einbindung in die Hardwarekalibrierung nach dem Vorbild von Eizos Color Navigator. Weder SpectraView II noch SpectraView Profiler bieten derzeit diese Möglichkeit.

Der Verzicht auf eine WCG-CCFL Hintergrundbeleuchtung ist schmerzlich. Schon im Vergleich zu sRGB zeigen sich Unterabdeckungen. Ein Offset-Proof unterliegt ebenfalls Einschränkungen. Gerade in Anbetracht der leistungsstarken Farbraumemulation brächte eine WCG-CCFL Hintergrundbeleuchtung faktisch nur Vorteile. Fraglich ist allerdings, ob LG ein entsprechendes Paket mit e-IPS Panel überhaupt anbietet.

Weitere, kleine Kritikpunkte betreffen die Ausleuchtung unseres Testgerätes und die nicht ganz ideale Videosignalverarbeitung im Hinblick auf eine judderfreie Wiedergabe. Die leichten Aufhellungen aus dem Winkel lassen sich ohne A-TW Polarisator nicht vermeiden, allerdings ist die Blickwinkelstabilität weiter sehr gut. Sichtbare farbmetrische Veränderungen bleiben aus.

Mit einem Straßenpreis zwischen 800,00 und 900,00 Euro ist der NEC SpectraView 231 rund 200,00 Euro teurer als der technisch identische PA231. Dafür ist eine Hardwarekalibrierung nun direkt mit der beiliegenden Software möglich. Wer auf einen erweiterten Farbraum verzichten kann, erhält eine sehr leistungsfähige Lösung für den anspruchsvollen Einsatz. Das Gesamturteil fällt sehr gut aus.

Gesamturteil: SEHR GUT

Technische Spezifikationen: NEC SpectraView 231

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5 Kommentare vorhanden


Guten Abend!

Nachdem ich den Eizo SX2262WH punktgenau verpasst habe, ich wollte ihn heute erwerben, er ist aber aktuell nicht mehr lieferbar, habe ich mich - auch und insbesondere nach Durchsicht dieser Seite (inkl. Kaufberatung)- für diesen NEC-Monitor entschieden, nun gibt es aber auch diesen kaum noch im Angebot, also wäre es der der Nachfolger NEC Spectraview 232 - und ich möchte nun fragen, ob es denn da überhaupt einen nennenswerten Unterschied zwischen 231 und 232 gibt, mir als Laien scheinen 231 und 232 eigentlich nahezu ident zu sein

Danke für eine Info!


P.S.: auf der Kaufberatungsseite (S. 6) fehlt übrigens bei diesem Monitor der Link zum Test
Der wohl größte Unterschied ist die Hintergrundbeleuchtung. Der SpectraView 231 nutzt nach meiner Kenntnis CCFL und der SpectraView 232 LED. Ich würde deshalb zum SpectraView 232 raten.
bitte löschen
Wohl wahr ;-) Habs editiert, sollte SpectraView heißen.
Vielen Dank für den Rat! werde ihn (den 232) also bestellen

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