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TESTBERICHT: NEC SpectraView 231 Teil 6


ECO Informationen
Rein informativen Charakter hat der vorletzte Menüpunkt, mit dem NEC wohl auf der "Green-IT-Welle" mitschwimmen will. Der konkrete Nutzwert von CO2- und Stromkosteneinsparungswerten darf angezweifelt werden.

Information
Gewohntes dann wieder beim letzten Menüpunkt. Er informiert über aktuelle Signalparameter (Horizontal- und Vertikalfrequenz, Auflösung, Signaleingang) und das eingesetzte Gerät (Modellbezeichnung und Seriennummer).

Das erweiterte Menü/OSD

Nachfolgend gehen wir auf die wichtigsten Funktionen des erweiterten Menüs ein. Während seine Funktionalität bei den Modellen der PA-Reihe aufgrund der nur über SpectraView II möglichen Hardwarekalibrierung sehr wichtig ist, wird man beim NEC SpectraView 231 nur selten selbst Hand an eine der beiden OSD-Ausführungen anlegen.

Menüpunkt 1
Der wichtigste Menüpunkt steht dem Benutzer im erweiterten Menü gleich an erster Stelle zur Verfügung. Für den gewählten Bildmodus kann der Weißpunkt angepasst werden. Die Eingabe erfolgt in Normfarbwertanteilen (d.h. einer Positionierung auf der CIE-Normfarbtafel). Die ebenfalls mögliche Auswahl in Kelvin gibt die Normfarbwertanteile eines schwarzen Strahlers mit der entsprechenden Temperatur vor, d.h. man liegt damit auf der Blackbodykurve. Wie gut Vorgabe und Realität übereinstimmen, werden wir im Verlauf des Tests noch ausführlich ermitteln.

Die Gradation kann über einen erfreulich flexiblen Gamma-Regler verändert werden. Neben Zahlwerten ist auch eine sRGB- und sogar L*-Gradation per Auswahl möglich. Angesichts der leistungsfähigen Elektronik ist das sehr sinnvoll und sollte für die meisten Kalibrierungsziele völlig ausreichend sein. Die Lücke zwischen Hard- und Softwarekalibrierung dürfte damit sehr gering ausfallen. Eine individuelle Gradation kann mit den Einstellungen im OSD nicht erzeugt werden. Mit einer vernünftigen Anzahl an Stützstellen wäre das hier aber auch kaum vernünftig umzusetzen.

Die Farbraumemulation des NEC SpectraView 231 wird durch die Vorgabe der gewünschten Normfarbwertanteile für die Primärfarben realisiert. Eine Auswahl des sRGB-Bildmodus setzt das Ziel beispielsweise auf die relativ zu D65 als Weißpunkt definierten Werte. In diesem Zusammenhang muss man bei der Auswahl des gewünschten Emulationsziels etwas aufpassen. Wir werden darauf noch an späterer Stelle detailliert eingehen. Die Beschränkung auf die Festlegung von Weißpunkt und Primärfarbpositionen in Normfarbwertanteilen ist ausreichend, weil sich die Helligkeitskomponente bei unterstellter Linearität implizit ergibt.

Schließlich wurde in diesem Menüpunkt auch die Steuerung der Kompensationsschaltung für die Bildhomogenität platziert. Über den "UNIFORMITY"-Regler kann "ColorComp" in 5 Stufen zugeschaltet oder ganz deaktiviert werden.

Menüpunkt 2
Neben bereits aus dem Standard-Menü bekannten Optionen, können über diesen Menüpunkt u.a. die Overdrive-Schaltung und der Umgebungslichtsensor gesteuert werden.

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5 Kommentare vorhanden


Guten Abend!

Nachdem ich den Eizo SX2262WH punktgenau verpasst habe, ich wollte ihn heute erwerben, er ist aber aktuell nicht mehr lieferbar, habe ich mich - auch und insbesondere nach Durchsicht dieser Seite (inkl. Kaufberatung)- für diesen NEC-Monitor entschieden, nun gibt es aber auch diesen kaum noch im Angebot, also wäre es der der Nachfolger NEC Spectraview 232 - und ich möchte nun fragen, ob es denn da überhaupt einen nennenswerten Unterschied zwischen 231 und 232 gibt, mir als Laien scheinen 231 und 232 eigentlich nahezu ident zu sein

Danke für eine Info!


P.S.: auf der Kaufberatungsseite (S. 6) fehlt übrigens bei diesem Monitor der Link zum Test
Der wohl größte Unterschied ist die Hintergrundbeleuchtung. Der SpectraView 231 nutzt nach meiner Kenntnis CCFL und der SpectraView 232 LED. Ich würde deshalb zum SpectraView 232 raten.
bitte löschen
Wohl wahr ;-) Habs editiert, sollte SpectraView heißen.
Vielen Dank für den Rat! werde ihn (den 232) also bestellen

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