Test ASUS PA278QV – Allrounder mit Bestleistung
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Messungen nach Kalibration und Profilierung

Für die nachfolgenden Messungen wurde das Gerät aus Quato iColor Display heraus kalibriert und profiliert. Die angestrebte Helligkeit lag bei 140 cd/m². Als Weißpunkt wurde D65 gewählt.

Beides stellt keine allgemeingültige Empfehlung dar. Das gilt auch für die Wahl der Gradation, zumal die aktuelle Charakteristik im Rahmen des Farbmanagements ohnehin berücksichtigt wird.

Für die Kalibrierung im OSD wurden folgende Werte eingestellt:

Bildmodus: „Standard“
Helligkeit: 14
Kontrast: 80
Gamma: 2,2
Farbtemperatur: 6500 K
RGB: 51/49/46
Color-Gamut: k. A.
DUE Priority: k. A.
Schärfe: 0
Reaktionszeit: 60

Profilvalidierung

Diagramm: Profilvalidierung
Profilvalidierung

Der ASUS PA278QV zeigt keine auffälligen Drifts oder unschönen Nichtlinearitäten. Das Matrix-Profil beschreibt seinen Zustand sehr exakt. Eine Wiederholung der Profilvalidierung nach 24 Stunden ergab keine signifikant erhöhten Abweichungen. Alle Kalibrationsziele wurden erreicht. Die Farbwerte sind sehr gut, und die Graubalance beinahe auch.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)

Diagramm: Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)
Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)

Unser CMM berücksichtigt Arbeitsfarbraum- und Bildschirmprofil und führt auf dieser Basis die notwendigen Farbraumtransformationen mit farbmetrischem Rendering-Intent durch.

Mittels Software-Kalibrierung lässt sich auch im Standardmodus ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Die Abweichungen sind extrem niedrig und ohne Auffälligkeiten (Delta-E94-Average: 0.29, Delta-E94-Max: 0.78).

Insgesamt ist das Ergebnis bei den Farbwerten wie auch bei den Grauwerten sehr gut (Delta-C-Average: 0.40, Delta-C-Range: 1.09). Die Farbraumabdeckung ist mit 99 % ebenfalls erstklassig.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Reaktionsverhalten

Den ASUS PA278QV haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz und bei 75 Hz am DisplayPort untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Der Messwert CtC (Color to Color) geht über die herkömmlichen Messungen von reinen Helligkeitssprüngen hinaus – schließlich sieht man am Bildschirm in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren. Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50 % Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunktes gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

Im Datenblatt wird eine Reaktionszeit von 5 ms für GtG genannt. Eine Beschleunigungsoption (Overdrive) ist vorhanden. Der ASUS besitzt sechs Reglerpositionen für seine „Trace Free“ genannte Overdrive-Funktion (0, 20, 40, 60, 80, 100). In der Werkseinstellung ist die Option „60“ aktiviert. Damit werden die Reaktionszeiten effektiv gekürzt, und es entstehen nur dezente Überschwinger.

Overdrive 60 Hz

60 Hz, Overdrive „TF0“

Bei 60 Hz und ausgeschaltetem Overdrive messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 12,8 ms und den schnellsten Grauwechsel mit 12,6 ms. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 17,8 ms, der CtC-Wert wird mit 20,4 ms ermittelt.

Die Reaktionszeiten sind auch ohne Overdrive bereits erstaunlich gut – bis auf den CtC-Wert. Überschwinger sind keine zu beobachten, die Abstimmung ist sehr neutral.

Das Schaltzeitendiagramm zeigt unter anderem, wie sich verschiedene Helligkeitssprünge addieren, wie schnell der Monitor in der Werkseinstellung im besten Fall reagiert und von welcher mittleren Reaktionszeit ausgegangen werden kann.

Diagramm 60 Hz (Overdrive „TF0“): ordentliche Schaltzeiten bis auf CtC
60 Hz (Overdrive „TF0“): ordentliche Schaltzeiten bis auf CtC
Diagramm 60 Hz (Overdrive „TF0“): keine Überschwinger
60 Hz (Overdrive „TF0“): keine Überschwinger

60 Hz, Overdrive „TF60“

In der Werkseinstellung „TF60“ bei 60 Hz werden die Schaltzeiten effektiv verkürzt. Das ist vor allem am Durchschnittswert und am CtC-Wert zu erkennen.

Wir messen den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 12,2 ms und den schnellsten Grauwechsel mit 11,2 ms. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 12,5 ms. Der CtC-Wert ist jetzt mit 9,6 ms als gut zu werten.

Die Abstimmung bleibt weitgehend neutral mit minimalen Überschwingern.

Diagramm 60 Hz (Overdrive „TF60“): schnelle Schaltzeiten
60 Hz (Overdrive „TF60“): schnelle Schaltzeiten
Diagramm 60 Hz (Overdrive „TF60“): minimale Überschwinger
60 Hz (Overdrive „TF60“): minimale Überschwinger

60 Hz, Overdrive „TF100“

In der höchsten Stellung „TF100“ bei 60 Hz messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 12 ms und den schnellsten Grauwechsel mit 5,4 ms. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt sehr schnelle 6,9 ms. Ein CtC-Wert von nur 4 ms ist ebenfalls sehr kurz.

In der Overdrive-Stellung „TF100“ sind leider auch die Überschwinger extrem und sprengen unsere Grafik. Artefakte und Doppelkonturen müssen hingenommen werden.

Diagramm 60 Hz (Overdrive „TF100“): sehr schnelle Schaltzeiten
60 Hz (Overdrive „TF100“): sehr schnelle Schaltzeiten
Diagramm 60 Hz (Overdrive „TF100“): extreme Überschwinger, die unsere Grafik sprengen
60 Hz (Overdrive „TF100“): extreme Überschwinger, die unsere Grafik sprengen

15 KOMMENTARE

  1. Hello! Are you going to test Dell S2721DS as well which is very similar in terms of performance and quality and even more cheaper than ASUS? I’m a bit sceptical for PWM Dimming Frequency that ASUS has otherwise it seems to be one of the best 75Hz IPS monitors currently available on the market. Far more cheaper Dell doesn’t have PWM feature at all. Since my eyes are quite sensitive for artificial effects this aspect could be the selling point for me. That’s why I like Apple products so much because they provide eye friendly ambience feeling. What are your observations so far?

  2. Danke für diesen guten Testbericht! Mir ging es ähnlich wie Thiemo, nur dass ich nicht stunden- sondern bereits jahrelang nach einem passenden „Allrounder“ auf der Suche war. …
    Euer Bericht hat nun endlich den entscheidenden Impuls zur Anschaffung gegeben. – Im ersten Testbetrieb konnte ich auch keine Probleme feststellen und konnte auch gleich die im Bericht beschriebenen Einstellungen einsetzen.
    Als ich dann allerdings zum ersten Mal für ein paar Minuten die Finger vom Monitor / Rechner lassen konnte, wurden die anscheinend sehr groben Probleme mit dem Energiemanagement ersichtlich!
    Das Energiemanagement meines Windows 7 Professional (64 Bit) habe ich so konfiguriert, dass die Monitore nach 5 min Inaktivität abgeschaltet werden sollen. Wird der PA278QV aber per DisplayPort angeschlossen, so zeigt er ein deutlich fehlerhaftes Verhalten. Bei alleinigem Anschluss per HDMI treten die Fehler nicht auf, dies steht aber für mich außer Debatte, da ich den Monitor an zwei bis drei Rechnern betreiben möchte, wofür ich also auch wirklich die DisplayPort-Eingänge benötige.
    Der Fehler äußert sich nun dahingehend, dass der Monitor bei fehlendem Signal eine vollständige Trennung vom Rechner / von der Grafikkarte durchführt. Dies äußert sich z. B. durch den hörbaren Windows-Sound der Gerätetrennung – gleich gefolgt vom Ton für die erneut aufgebaute Verbindung eines Gerätes! Und dies setzt sich fast im Sekundentakt so fort. Ding-dong, Dong-ding, Ding-dong, Dong-ding … beliebig lange, bis ich aus Verzweiflung selbst den Power-Button des Monitors betätige!
    Dieses nervtötende Konzert (Audiowiedergabe mit abgeschaltetem Monitor nicht mehr möglich, Lautsprecher müssen bei jedem kurzzeitigen Verlassen des Rechners abgeschaltet werden) ist aber natürlich nur das Symptom des eigentlichen Problems, der Gerätetrennung. – Beim „Aufwecken“ des Rechners (alles lief ganz normal weiter, bis auf die ausgeschalteten Monitore) durch eine Eingabe zeigen sich dann auch sofort die bedrückenden Auswirkungen. Sämtliche Fenster, die zuvor für eine ordentliche Arbeitsoberfläche auf dem erweiterten Windows-Desktop positioniert wurden, sind auf den alten Default-Monitor (noch per DVI angeschlossen) zusammengeworfen wurden. Windows kann zwar normalerweise die Desktop-Konfiguration wiederherstellen (Positionierung der „Monitore“ [z. B. DP-Anschluss links und HDMI-Anschluss rechts vom Default-Desktop], beide Bildwiederholfrequenzen 75 Hz), die Arbeitsumgebung ist aber zerstört – bei jedem Abschaltvorgang des Monitors!
    Das Gleiche gilt übrigens auch für das manuelle Betätigen des Soft-off-Buttons! Ich habe noch nie zuvor erlebt, dass sich ein Monitor vom Rechner komplett abmeldet, wenn man ihn ausschaltet – aber der PA278QV tut dies zuverlässig immer.
    Ich habe allerdings kaum Erfahrungen mit DisplayPort-Anschlüssen – kann mir aber auch nicht vorstellen, dass dies normal sein sollte.

    Internet-Recherchen brachten mir leider noch keinen Gewinn. Es gibt zwar bekannte Standby-Probleme mit DisplayPort und ich fand die eine oder andere Option zum testweisen Umschalten – weiter brachte mich das allerdings nicht. Einen anderen DP-Monitor habe ich leider nicht zur Hand, so konnte ich nur die DP-Ausgänge meiner Grafikkarte durchtesten, bei denen sich aber keine Unterschiede zeigen.

    Habt Ihr bei Euren vielfältigen Tests schon einmal etwas Ähnliches erlebt bzw. Tipps, wie ich dieses Fehlverhalten abstellen könnte?

    • Noch ein paar zusätzliche Informationen und meine neuesten Erkenntnisse:
      Gleich vorweg: Es ist definitiv der PA278QV!

      Meine Grafikkarte ist die Palit GeForce® GTX 1070 Dual (mit 1xDVI, 3xDP und 1xHDMI an Ausgängen). Die Treiber waren zuerst nicht ganz aktuell. Das habe ich mittlerweise behoben.

      Ich wollte zuerst auch fragen, ob der PA278QV vielleicht nicht mehr mit Windows 7 kompatibel sei. Aber mittlerweile fand ich auch die separaten Treiber, die Asus direkt für Windows 7 anbietet und installierte diese für jede mögliche Art des Anschlusses. – Aber außer, dass der Monitor nun mit Klarnamen im Gerätemanager zu finden ist, hat sich an dem seltsamen Verhalten nichts geändert.

      Außerdem habe ich mir einen anderen DisplayPort-Monitor mitsamt Kabel ausgeliehen – und damit alle nur erdenklichen 1er-, 2er- und 3er-Kombinationen getestet. (1er: Jeden der drei Monitore [DVI, MiniDP und normales DP vom PA278QV sowie normales DP vom Leihmonitor] an jedem möglichen Ausgang der Grafikkarte; 2er: jede Zweierkombination der drei Monitore, an unterschiedlichen Ausgängen; 3er: alle drei Monitore gleichzeitig dran, an unterschiedlichen Ausgängen)
      Dabei habe ich auch immer unterschieden, ob der / die Monitor(e) automatisch (Energieoptionen) oder manuell, per Soft-off oder echtem Power-Button bzw. Netzkabel, abgeschaltet wurden.
      Alles funktioniert wie erwartet – außer genau die Kobinationen, in denen auch der PA278QV vorkommt!

      Beim Leihmonitor fiel mir noch auf, dass auch dieser sich (einmalig) abmeldet, wenn ich das Netzkabel abziehe (kein echter Power-Button) und mindestens eine Minute warte. Das kannte ich auch noch nicht von anderen Monitoren. Ist das eine Besonderheit von DisplayPort, dass der verbundene Monitor nicht mehr erkannt wird, wenn er nicht durchgängig am Strom hängt?

      Jedenfalls bleibt das sehr nervende Verhalten, dass sich der PA278QV beim Abschalten durch die Energieoptionen alle paar Sekunden ab- und wieder anmeldet, erhalten.

      Für das damit auch verbundene Umherschieben und Verkleinern der Fenster durch Windows habe ich mittlerweile einen Workaround gefunden:
      Kurz nach der Windows-Anmeldung muss ich den PA278QV kurz manuell aus- und wieder einschalten (Soft-off), dadurch merkt sich Windows dann die Fenstergrößen und -positionen auch über den Aufruf des Bildschirmschoners hinweg. – ES SEI DENN, es ist noch ein zweiter, normal agierender Monitor angeschlossen! Dann verschiebt Windows natürlich alle Fenster bei Abmeldung des PA278QV (unsichtbar, weil Bildschirmschoner) auf diesen zweiten Monitor und nach Tätigen einer Eingabe dann wieder alles *irgendwie* zurück auf den PA278QV, der ja als Hauptmonitor konfiguriert ist.
      Ich bekomme also keine richtig nutzbare Arbeitsumgebnung hin.

      Lässt sich dies eigentlich mit dem Testexemplar nachvollziehen oder sollte ich den Monitor besser umtauschen?

      • Leider geben wir die Monitore nach dem Test zurück. Insofern können wir da nichts mehr ausprobieren. Zudem testen wir die Monitore unter Windows 10, ich weiß nicht ob hier ein Problem liegt. Der Treiber bewirkt genau das was Du erkennen konntest, der Name des Monitors wird in der Systemsteuerung korrekt angezeigt. Ansonsten sind Monitortreiber unnötig.

      • Alle Test wurden am DisplayPort durchgeführt. Wären wir auf Probleme gestoßen, wären diese auch im Test erwähnt worden.
        Ähnlich Probleme hatten wir in der Vergangenheit mit Geräten von LG. Auch wenn das Problem bei vergleichbaren Geräten anderer Hersteller nicht aufgetreten ist, war der Schuldige dennoch nicht der Monitor, sondern die Grafikkarte. Das Problem konnte einfach behoben werden. Allerdings nicht mit einem Treiber-, sondern nur mit einem Firmware-Update. Siehe hier der Arikel dazu:
        https://www.prad.de/loesung-fuer-probleme-mit-displayport-1-4-monitoren/

        • Danke für Eure Antworten!

          Die DisplayPort-1.4-Probleme hatte ich bereits bei meinen Recherchen gefunden. Auch am Firmware-Updater von nVidia war ich dadurch vorbeigekommen. Da es sich hierbei aber ausschließlich um ein Update für DP 1.4 handelt (HDR) und ich niemals Probleme mit dem Betrieb des PA278QV hatte (weder beim Systemstart noch sonstigem Betrieb), der ja auch kein HDR und nur maximal DP 1.2 unterstützt, habe ich von einer Installation abgesehen. – Die Probleme treten eben wirklich nur beim rechnergesteuerten Abschalten des Monitors auf.
          Eine Anregung für einen möglichen Workaround hatte ich mir trotzdem bereits aus Eurem Problembericht geholt. So stellte ich testweise die DP-Spezifikation von 1.2 auf 1.1 zurück, was aber nichts bewirkte.

          Nur mal zum weiteren Verlauf der Problemgeschichte:
          Ich musste mich dann wirklich beim Händler melden, obwohl ich mit dem Monitor an sich sehr zufrieden bin – aber ein Arbeiten ist so eben nicht möglich, auch nicht mit abgeschalteten Windows-Sounds. Der Händler verwies mich auf den Asus-Support oder die Möglichkeit, den Monitor als defekt zu reklamieren.
          Der Asus-Support konnte mir leider auch nicht weiterhelfen. Ein Firmware-Update für den PA278QV existiert nicht. Bei meinen vielfältigen eigenen Tests konnte man mir auch nur noch einen Versuch an einem anderen Rechner bzw. anderem Betriebssystem empfehlen – ansonsten auch nur die Reklamation des Gerätes beim Händler.
          Wenn ich ein solches, anderes DP-fähiges Gerät besitzen würde oder mir eines ausleihen könnte, hätte ich dies schon längst getan. Mit dem Leih-Monitor hatte ich schon viel Glück.
          Ich werde den Monitor also schweren Herzens umtauschen lassen.

          Mittlerweile konnte ich den Fehler übrigens auch eingängig „sichtbar“ machen. Da er nur beim Abschalten per Energieoptionen auftrat, hätte ich zuvor höchstens ein wackeliges Smartphone-Video eines schwarzen Bildschirms, mit nervenden Windows-Tönen im Hintergrund, aufnehmen können (vielleicht noch die wild verschobenen / umskalierten Fenster auf dem Windows-Desktop). – Nun war mir aber aufgefallen, dass ich Windows natürlich auch anderweitig zum Abschalten nur des PA278QV bewegen könnte. Wenn ich den Desktop nicht auf alle Monitore erweitern, sondern nur auf meinem alten Monitor darstellen lasse. Dann wird der PA278QV natürlich abgeschaltet. Dies bewirkt exakt das gleiche Verhalten wie beim Abschalten per Energieoptionen, nur dass ich unter Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Anzeige\Bildschirmauflösung genau beobachten kann, wie sich der PA278QV ständig trennt und neu verbindet. So entstand eine kleine Bildschirmaufnahme zum Dokumentieren des Fehlers, nervige Windows-Sounds inklusive.

          • Das Firmware-Update würde ich in jedem Fall machen. Die im Lösungsartikel geschilderten Probleme wurden dadurch behoben. Bei den Angaben im OSD zu DP 1.2 bzw. 1.4 sind wir schon öfters auf Fehler gestoßen. Darauf würde ich mich nicht verlassen. Das Firmware-Update war bei mir völlig unkritisch. Nur der Strom darf dabei nicht ausfallen….

          • Zum Firmware-Update:
            Das hatte ich nun letzte Woche auch noch versucht. (Ich warte noch auf den Retourenschein meines Händlers.)
            Jedoch zeigte mir das nVidia-Tool dabei nur an, dass meine Firmware bereits aktuell wäre. Also bekam ich es wohl schon zuvor durch irgendein Update mit.

  3. Besten Dank für Ihren Bericht. Ich habe eine Frage zur Farbgenauigkeit.

    Ich habe mir aufgrund dieses Tests 2 dieser Monitore gekauft. Sie stehen nebeneinander, wenn ich ein Bild öffne und gleichzeitig auf beiden Monitoren darstelle, dann ist es auf einem der Monitore kühler (bzw. leicht blaustichig). Ist das normal, bzw. bekommt man das durch Profilierung/Kalibrierung weg oder ist dies ein Fehler und Grund, einen der Monitore zurückzusenden?

    Danke

    • Das ist nicht ungewöhnlich. Eine Kalibrierung kann helfen, aber das die Monitore dann zu 100 % identische Farbdarstellungen anzeigen, ist nicht garantiert.

    • Bei zwei Monitoren desselben Monitors, der als „werkskalibriert“ beworben wird und speziell für die EBV gedacht ist, sollte der Unterschied nicht zu extrem ausfallen. Wir sind hier aber auch nicht in einer Preisklasse, bei der die Fehlertoleranz allzu eng sein dürfte. Die Verwendung von 2 Monitoren parallel ist ein weiterer Grund, warum man seinen Monitor kalibrieren sollte. Wenn die beiden Geräte (nach Rücksetzen auf Werkseinstellungen und gleicher Aufwärmphase) einen sehr störenden Unterschied zeigen, dann kann eine Kalibrierung helfen. Dazu muss man die Farbtemperatur auf den gleichen Nenner bringen. Also die Ziel-Farbtemperatur von Display 2 anhand der vorhandenen Farbtemp von Display 1 messen. Verwendet man einfach nur die gleichen Zielwerte, kann es trotzdem zu visuell wahrnehmbaren Unterschieden kommen.

  4. Danke für diesen tollen Testbericht. Ich habe stundenlang nach einem WQHD 27 Zoller gesucht, der vernünftige Farbdarstellung und gute Blickwinkel hat und zusätzlich noch fürs hin und wieder zocken geeignet ist (75hz ist da ganz nett). Und meine Güte ist das ein Dschungel. Nichts hab ich gefunden, vor allem da Angaben der Hersteller immer recht spartanisch sind und die Beratungen von den Großen (Saturn, Cyberport, etc.) kannst du ja auch in der Pfeife rauchen.
    Der Testbericht hier hat mich dann überzeugt, super detailliert und beschrieb genau das was ich suche: ein vergleichsweise günstiger 27 Zoll WQHD Monitor mit 75Hz IPS Panel, nicht zappenduster (250cd/m^2 haben die meisten in der unteren Preisklasse) und eine doch überdurchschnittliche Farbtreue. Für meine Videoschnitt-Exzesse perfekt, fürs Zocken vollkommen ausreichend und zwar teurer als ich geplant hatte auszugeben, dafür kaufe ich ihn jetzt aber mit nem guten Gefühl.
    Bin gespannt und hoffe meinen Heiligen Gral gefunden zu haben, sodass ich diesen Monitor nicht (wie den Iiyama den ich mir vor ein paar Tagen zugelegt habe) zurückschicken muss.
    Danke!

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