Test ASUS PA278QV – Allrounder mit Bestleistung
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DVD und Video

HD-Zuspieler wie Blu-ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen können direkt an die HDMI-Buchse des ASUS PA278QV angeschlossen werden. Für die Wiedergabe von Inhalten, die über externe Geräte zugespielt werden, ist der Proband dennoch nicht optimal geeignet. Zwar entsprechen die Monitorabmessungen – anders als beim ASUS PA248QV – dem im Videobereich gängigen 16:9-Format, die WQHD-Auflösung aber nicht. Egal ob Full HD oder 4K, in jedem Fall muss hier interpoliert werden. Das trifft auch auf beliebte Streamingdienste wie Netflix und Co zu, da hier nach unserm Wissen keine Anpassung auf „Zwischengrößen“ erfolgt.

Dass der ASUS PA278QV ältere Videoformate unterhalb von 720p nicht richtig skalieren kann, dürfte die Wenigsten interessieren. Die fehlende 24p-Wiedergabe dagegen schon eher.

Am PC hat uns die Videowiedergabe des ASUS PA278QV aber sehr gut gefallen. Dazu haben wir ein 1080p-Testvideo verwendet. Trotz Interpolation wirkt das Bild dank der WQHD-Auflösung eher besser als schlechter im Vergleich zu einem nativen Full-HD-Monitor. Die Wiedergabe bei 75 Hz scheint flüssiger und verursacht nach unserer Einschätzung auch bei langen Kamerafahrten weniger Mikroruckler.

Punkten kann der ASUS PA278QV ferner zum einen mit seinem sehr guten nativen Kontrast, der auch in schwierigen Szenen zur Geltung kommt. Zur Videowiedergabe kann man getrost im kalibrierten Standardmodus bleiben. Der sRGB-Farbraum wird praktisch vollständig abgedeckt und sogar noch etwas übertroffen. Normpuristen können alternativ zum sRGB-Modus greifen. Das bisschen Mehr an Farben würden wir aber eher als gut abgestimmten Zugewinn sehen.

Ohne Kalibrierung wirkt der Standardmodus zwar auf den ersten Blick etwas kontrastreicher, auf der anderen Seite können in dunklen Szenen jedoch Details verloren gehen. Mit Kalibrierung oder im sRGB-Modus werden die Tiefen dagegen auf den richtigen Level angehoben. Bei der von uns verwendeten Arbeitshelligkeit von 140 cd/m² waren auch in den schwarzen Balken bei Cinemascope-Filmen die beim Schwarzbild gezeigten Aufhellungen in den Ecken kaum zu sehen und auf jeden Fall nicht störend.

Bewertung

ab 299,00 €
4.5

(SEHR GUT)

Fazit

Der ASUS PA278QV kann in unserem Test wie sein kleiner Bruder zunächst mit einem schicken Design, umfassenden Ergonomie-Funktionen und einer soliden Verarbeitung überzeugen. Die Energieeffizienz des Gerätes ist schon als überragend zu bezeichnen.

Darüber hinaus hat uns der ASUS PA278QV nach dem Test des ASUS PA248QV aber ausgesprochen positiv überrascht. Für nur 78 Euro mehr bekommt man nicht nur ein größeres und schärferes Display, das aktuelle Testmodell schneidet zudem in fast allen Disziplinen deutlich besser ab. Zum PA248QV anstelle des PA278QV zu greifen, kann man eigentlich nur empfehlen, wenn es die Platzverhältnisse auf dem Schreibtisch oder das Portemonnaie nicht anders zulassen.

Deutlich besser gelungen ist beim ASUS PA278QV auch die Werkskalibrierung, allerdings mit demselben Kritikpunkt: sie bezieht sich primär auf den sRGB-Modus. Die Helligkeit lässt sich dort aber nicht verändern, und 107 cd/m² sind schon etwas mager. Gut ist wiederum der Standardmodus, der zwar etwas kühler ausfällt, aber die Regelung der Helligkeit zulässt.

Schade ist dennoch in beiden Fällen, dass ASUS es trotz ProArt-Nimbus versäumt, die Farbtemperatur und den Gammaverlauf korrekt auf die sRGB-Norm abzustimmen. So etwas haben wir bei reinen sRGB-Geräten durchaus schon öfter erlebt, auch wenn sie gar nicht für die EBV beworben wurden. Die beworbene Zielgruppe der Foto- und Videografen wird ihr Display aber hoffentlich ohnehin selbst kalibrieren und profilieren – schon allein, um den alterungsbedingten Veränderungen regelmäßig entgegenzuwirken.

Was den ASUS PA278QV unter den Allroundern zu etwas Besonderem macht, ist seine Gaming-Tauglichkeit. Einen Bildschirm, der gut für die EBV geeignet ist und gleichzeitig einen recht soliden Gaming-Monitor abgibt, findet man doch eher selten. Dabei bekommt man das Gerät auch noch zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Zum Zeitpunkt der Testerstellung war das Modell bereits für 367 Euro zu haben.

Testlogo ASUS PA278QV

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15 KOMMENTARE

  1. Hello! Are you going to test Dell S2721DS as well which is very similar in terms of performance and quality and even more cheaper than ASUS? I’m a bit sceptical for PWM Dimming Frequency that ASUS has otherwise it seems to be one of the best 75Hz IPS monitors currently available on the market. Far more cheaper Dell doesn’t have PWM feature at all. Since my eyes are quite sensitive for artificial effects this aspect could be the selling point for me. That’s why I like Apple products so much because they provide eye friendly ambience feeling. What are your observations so far?

  2. Danke für diesen guten Testbericht! Mir ging es ähnlich wie Thiemo, nur dass ich nicht stunden- sondern bereits jahrelang nach einem passenden „Allrounder“ auf der Suche war. …
    Euer Bericht hat nun endlich den entscheidenden Impuls zur Anschaffung gegeben. – Im ersten Testbetrieb konnte ich auch keine Probleme feststellen und konnte auch gleich die im Bericht beschriebenen Einstellungen einsetzen.
    Als ich dann allerdings zum ersten Mal für ein paar Minuten die Finger vom Monitor / Rechner lassen konnte, wurden die anscheinend sehr groben Probleme mit dem Energiemanagement ersichtlich!
    Das Energiemanagement meines Windows 7 Professional (64 Bit) habe ich so konfiguriert, dass die Monitore nach 5 min Inaktivität abgeschaltet werden sollen. Wird der PA278QV aber per DisplayPort angeschlossen, so zeigt er ein deutlich fehlerhaftes Verhalten. Bei alleinigem Anschluss per HDMI treten die Fehler nicht auf, dies steht aber für mich außer Debatte, da ich den Monitor an zwei bis drei Rechnern betreiben möchte, wofür ich also auch wirklich die DisplayPort-Eingänge benötige.
    Der Fehler äußert sich nun dahingehend, dass der Monitor bei fehlendem Signal eine vollständige Trennung vom Rechner / von der Grafikkarte durchführt. Dies äußert sich z. B. durch den hörbaren Windows-Sound der Gerätetrennung – gleich gefolgt vom Ton für die erneut aufgebaute Verbindung eines Gerätes! Und dies setzt sich fast im Sekundentakt so fort. Ding-dong, Dong-ding, Ding-dong, Dong-ding … beliebig lange, bis ich aus Verzweiflung selbst den Power-Button des Monitors betätige!
    Dieses nervtötende Konzert (Audiowiedergabe mit abgeschaltetem Monitor nicht mehr möglich, Lautsprecher müssen bei jedem kurzzeitigen Verlassen des Rechners abgeschaltet werden) ist aber natürlich nur das Symptom des eigentlichen Problems, der Gerätetrennung. – Beim „Aufwecken“ des Rechners (alles lief ganz normal weiter, bis auf die ausgeschalteten Monitore) durch eine Eingabe zeigen sich dann auch sofort die bedrückenden Auswirkungen. Sämtliche Fenster, die zuvor für eine ordentliche Arbeitsoberfläche auf dem erweiterten Windows-Desktop positioniert wurden, sind auf den alten Default-Monitor (noch per DVI angeschlossen) zusammengeworfen wurden. Windows kann zwar normalerweise die Desktop-Konfiguration wiederherstellen (Positionierung der „Monitore“ [z. B. DP-Anschluss links und HDMI-Anschluss rechts vom Default-Desktop], beide Bildwiederholfrequenzen 75 Hz), die Arbeitsumgebung ist aber zerstört – bei jedem Abschaltvorgang des Monitors!
    Das Gleiche gilt übrigens auch für das manuelle Betätigen des Soft-off-Buttons! Ich habe noch nie zuvor erlebt, dass sich ein Monitor vom Rechner komplett abmeldet, wenn man ihn ausschaltet – aber der PA278QV tut dies zuverlässig immer.
    Ich habe allerdings kaum Erfahrungen mit DisplayPort-Anschlüssen – kann mir aber auch nicht vorstellen, dass dies normal sein sollte.

    Internet-Recherchen brachten mir leider noch keinen Gewinn. Es gibt zwar bekannte Standby-Probleme mit DisplayPort und ich fand die eine oder andere Option zum testweisen Umschalten – weiter brachte mich das allerdings nicht. Einen anderen DP-Monitor habe ich leider nicht zur Hand, so konnte ich nur die DP-Ausgänge meiner Grafikkarte durchtesten, bei denen sich aber keine Unterschiede zeigen.

    Habt Ihr bei Euren vielfältigen Tests schon einmal etwas Ähnliches erlebt bzw. Tipps, wie ich dieses Fehlverhalten abstellen könnte?

    • Noch ein paar zusätzliche Informationen und meine neuesten Erkenntnisse:
      Gleich vorweg: Es ist definitiv der PA278QV!

      Meine Grafikkarte ist die Palit GeForce® GTX 1070 Dual (mit 1xDVI, 3xDP und 1xHDMI an Ausgängen). Die Treiber waren zuerst nicht ganz aktuell. Das habe ich mittlerweise behoben.

      Ich wollte zuerst auch fragen, ob der PA278QV vielleicht nicht mehr mit Windows 7 kompatibel sei. Aber mittlerweile fand ich auch die separaten Treiber, die Asus direkt für Windows 7 anbietet und installierte diese für jede mögliche Art des Anschlusses. – Aber außer, dass der Monitor nun mit Klarnamen im Gerätemanager zu finden ist, hat sich an dem seltsamen Verhalten nichts geändert.

      Außerdem habe ich mir einen anderen DisplayPort-Monitor mitsamt Kabel ausgeliehen – und damit alle nur erdenklichen 1er-, 2er- und 3er-Kombinationen getestet. (1er: Jeden der drei Monitore [DVI, MiniDP und normales DP vom PA278QV sowie normales DP vom Leihmonitor] an jedem möglichen Ausgang der Grafikkarte; 2er: jede Zweierkombination der drei Monitore, an unterschiedlichen Ausgängen; 3er: alle drei Monitore gleichzeitig dran, an unterschiedlichen Ausgängen)
      Dabei habe ich auch immer unterschieden, ob der / die Monitor(e) automatisch (Energieoptionen) oder manuell, per Soft-off oder echtem Power-Button bzw. Netzkabel, abgeschaltet wurden.
      Alles funktioniert wie erwartet – außer genau die Kobinationen, in denen auch der PA278QV vorkommt!

      Beim Leihmonitor fiel mir noch auf, dass auch dieser sich (einmalig) abmeldet, wenn ich das Netzkabel abziehe (kein echter Power-Button) und mindestens eine Minute warte. Das kannte ich auch noch nicht von anderen Monitoren. Ist das eine Besonderheit von DisplayPort, dass der verbundene Monitor nicht mehr erkannt wird, wenn er nicht durchgängig am Strom hängt?

      Jedenfalls bleibt das sehr nervende Verhalten, dass sich der PA278QV beim Abschalten durch die Energieoptionen alle paar Sekunden ab- und wieder anmeldet, erhalten.

      Für das damit auch verbundene Umherschieben und Verkleinern der Fenster durch Windows habe ich mittlerweile einen Workaround gefunden:
      Kurz nach der Windows-Anmeldung muss ich den PA278QV kurz manuell aus- und wieder einschalten (Soft-off), dadurch merkt sich Windows dann die Fenstergrößen und -positionen auch über den Aufruf des Bildschirmschoners hinweg. – ES SEI DENN, es ist noch ein zweiter, normal agierender Monitor angeschlossen! Dann verschiebt Windows natürlich alle Fenster bei Abmeldung des PA278QV (unsichtbar, weil Bildschirmschoner) auf diesen zweiten Monitor und nach Tätigen einer Eingabe dann wieder alles *irgendwie* zurück auf den PA278QV, der ja als Hauptmonitor konfiguriert ist.
      Ich bekomme also keine richtig nutzbare Arbeitsumgebnung hin.

      Lässt sich dies eigentlich mit dem Testexemplar nachvollziehen oder sollte ich den Monitor besser umtauschen?

      • Leider geben wir die Monitore nach dem Test zurück. Insofern können wir da nichts mehr ausprobieren. Zudem testen wir die Monitore unter Windows 10, ich weiß nicht ob hier ein Problem liegt. Der Treiber bewirkt genau das was Du erkennen konntest, der Name des Monitors wird in der Systemsteuerung korrekt angezeigt. Ansonsten sind Monitortreiber unnötig.

      • Alle Test wurden am DisplayPort durchgeführt. Wären wir auf Probleme gestoßen, wären diese auch im Test erwähnt worden.
        Ähnlich Probleme hatten wir in der Vergangenheit mit Geräten von LG. Auch wenn das Problem bei vergleichbaren Geräten anderer Hersteller nicht aufgetreten ist, war der Schuldige dennoch nicht der Monitor, sondern die Grafikkarte. Das Problem konnte einfach behoben werden. Allerdings nicht mit einem Treiber-, sondern nur mit einem Firmware-Update. Siehe hier der Arikel dazu:
        https://www.prad.de/loesung-fuer-probleme-mit-displayport-1-4-monitoren/

        • Danke für Eure Antworten!

          Die DisplayPort-1.4-Probleme hatte ich bereits bei meinen Recherchen gefunden. Auch am Firmware-Updater von nVidia war ich dadurch vorbeigekommen. Da es sich hierbei aber ausschließlich um ein Update für DP 1.4 handelt (HDR) und ich niemals Probleme mit dem Betrieb des PA278QV hatte (weder beim Systemstart noch sonstigem Betrieb), der ja auch kein HDR und nur maximal DP 1.2 unterstützt, habe ich von einer Installation abgesehen. – Die Probleme treten eben wirklich nur beim rechnergesteuerten Abschalten des Monitors auf.
          Eine Anregung für einen möglichen Workaround hatte ich mir trotzdem bereits aus Eurem Problembericht geholt. So stellte ich testweise die DP-Spezifikation von 1.2 auf 1.1 zurück, was aber nichts bewirkte.

          Nur mal zum weiteren Verlauf der Problemgeschichte:
          Ich musste mich dann wirklich beim Händler melden, obwohl ich mit dem Monitor an sich sehr zufrieden bin – aber ein Arbeiten ist so eben nicht möglich, auch nicht mit abgeschalteten Windows-Sounds. Der Händler verwies mich auf den Asus-Support oder die Möglichkeit, den Monitor als defekt zu reklamieren.
          Der Asus-Support konnte mir leider auch nicht weiterhelfen. Ein Firmware-Update für den PA278QV existiert nicht. Bei meinen vielfältigen eigenen Tests konnte man mir auch nur noch einen Versuch an einem anderen Rechner bzw. anderem Betriebssystem empfehlen – ansonsten auch nur die Reklamation des Gerätes beim Händler.
          Wenn ich ein solches, anderes DP-fähiges Gerät besitzen würde oder mir eines ausleihen könnte, hätte ich dies schon längst getan. Mit dem Leih-Monitor hatte ich schon viel Glück.
          Ich werde den Monitor also schweren Herzens umtauschen lassen.

          Mittlerweile konnte ich den Fehler übrigens auch eingängig „sichtbar“ machen. Da er nur beim Abschalten per Energieoptionen auftrat, hätte ich zuvor höchstens ein wackeliges Smartphone-Video eines schwarzen Bildschirms, mit nervenden Windows-Tönen im Hintergrund, aufnehmen können (vielleicht noch die wild verschobenen / umskalierten Fenster auf dem Windows-Desktop). – Nun war mir aber aufgefallen, dass ich Windows natürlich auch anderweitig zum Abschalten nur des PA278QV bewegen könnte. Wenn ich den Desktop nicht auf alle Monitore erweitern, sondern nur auf meinem alten Monitor darstellen lasse. Dann wird der PA278QV natürlich abgeschaltet. Dies bewirkt exakt das gleiche Verhalten wie beim Abschalten per Energieoptionen, nur dass ich unter Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Anzeige\Bildschirmauflösung genau beobachten kann, wie sich der PA278QV ständig trennt und neu verbindet. So entstand eine kleine Bildschirmaufnahme zum Dokumentieren des Fehlers, nervige Windows-Sounds inklusive.

          • Das Firmware-Update würde ich in jedem Fall machen. Die im Lösungsartikel geschilderten Probleme wurden dadurch behoben. Bei den Angaben im OSD zu DP 1.2 bzw. 1.4 sind wir schon öfters auf Fehler gestoßen. Darauf würde ich mich nicht verlassen. Das Firmware-Update war bei mir völlig unkritisch. Nur der Strom darf dabei nicht ausfallen….

          • Zum Firmware-Update:
            Das hatte ich nun letzte Woche auch noch versucht. (Ich warte noch auf den Retourenschein meines Händlers.)
            Jedoch zeigte mir das nVidia-Tool dabei nur an, dass meine Firmware bereits aktuell wäre. Also bekam ich es wohl schon zuvor durch irgendein Update mit.

  3. Besten Dank für Ihren Bericht. Ich habe eine Frage zur Farbgenauigkeit.

    Ich habe mir aufgrund dieses Tests 2 dieser Monitore gekauft. Sie stehen nebeneinander, wenn ich ein Bild öffne und gleichzeitig auf beiden Monitoren darstelle, dann ist es auf einem der Monitore kühler (bzw. leicht blaustichig). Ist das normal, bzw. bekommt man das durch Profilierung/Kalibrierung weg oder ist dies ein Fehler und Grund, einen der Monitore zurückzusenden?

    Danke

    • Das ist nicht ungewöhnlich. Eine Kalibrierung kann helfen, aber das die Monitore dann zu 100 % identische Farbdarstellungen anzeigen, ist nicht garantiert.

    • Bei zwei Monitoren desselben Monitors, der als „werkskalibriert“ beworben wird und speziell für die EBV gedacht ist, sollte der Unterschied nicht zu extrem ausfallen. Wir sind hier aber auch nicht in einer Preisklasse, bei der die Fehlertoleranz allzu eng sein dürfte. Die Verwendung von 2 Monitoren parallel ist ein weiterer Grund, warum man seinen Monitor kalibrieren sollte. Wenn die beiden Geräte (nach Rücksetzen auf Werkseinstellungen und gleicher Aufwärmphase) einen sehr störenden Unterschied zeigen, dann kann eine Kalibrierung helfen. Dazu muss man die Farbtemperatur auf den gleichen Nenner bringen. Also die Ziel-Farbtemperatur von Display 2 anhand der vorhandenen Farbtemp von Display 1 messen. Verwendet man einfach nur die gleichen Zielwerte, kann es trotzdem zu visuell wahrnehmbaren Unterschieden kommen.

  4. Danke für diesen tollen Testbericht. Ich habe stundenlang nach einem WQHD 27 Zoller gesucht, der vernünftige Farbdarstellung und gute Blickwinkel hat und zusätzlich noch fürs hin und wieder zocken geeignet ist (75hz ist da ganz nett). Und meine Güte ist das ein Dschungel. Nichts hab ich gefunden, vor allem da Angaben der Hersteller immer recht spartanisch sind und die Beratungen von den Großen (Saturn, Cyberport, etc.) kannst du ja auch in der Pfeife rauchen.
    Der Testbericht hier hat mich dann überzeugt, super detailliert und beschrieb genau das was ich suche: ein vergleichsweise günstiger 27 Zoll WQHD Monitor mit 75Hz IPS Panel, nicht zappenduster (250cd/m^2 haben die meisten in der unteren Preisklasse) und eine doch überdurchschnittliche Farbtreue. Für meine Videoschnitt-Exzesse perfekt, fürs Zocken vollkommen ausreichend und zwar teurer als ich geplant hatte auszugeben, dafür kaufe ich ihn jetzt aber mit nem guten Gefühl.
    Bin gespannt und hoffe meinen Heiligen Gral gefunden zu haben, sodass ich diesen Monitor nicht (wie den Iiyama den ich mir vor ein paar Tagen zugelegt habe) zurückschicken muss.
    Danke!

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