Test ASUS PA278QV – Allrounder mit Bestleistung
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Bildqualität

Der Panel-Rahmen ist oben und an den seitlichen Rändern nur ca. 2 mm breit. Er ist zudem matt und verursacht daher keine unerwünschten Spiegelungen. Auch das Panel ist wirksam entspiegelt. Die Entspiegelung fällt zwar im Vergleich eher unterdurchschnittlich aus, im Praxiseinsatz ist uns das aber nicht aufgefallen. Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein, die für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet wurden.

Bildmodus: „Standard“
Helligkeit: 50
Kontrast: 80
Gamma: 2,2
Farbtemperatur: 6500 K
RGB: 50/50/50
Color-Gamut: k. A.
DUE Priority: k. A.
Schärfe: 0
Reaktionszeit: 60

Graustufen

Die Graubalance macht bereits ab Werk einen ausgezeichneten Eindruck. Die Graustufen wirken völlig neutral und auch in ihrer Abstufung stimmig. Die hellsten Stufen sind vollständig zu erkennen, die dunkelsten bis einschließlich Stufe 6.

Banding-Effekte sind auch in feinen Grauverläufen nicht zu beobachten, dafür aber ein leichtes Flimmern, was verschiedene Ursachen haben kann. Der Verlauf von Schwarz nach Weiß unseres Testbildes wird dennoch überdurchschnittlich gut dargestellt und wirkt auch in den dunkleren Bereichen am Bildschirmrand recht gleichmäßig.

Graustufendarstellung des Asus PA278QV
Graustufen

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge bei komplett abgedunkeltem Raum sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung bei normaler Belichtung
Ausleuchtung bei normaler Belichtung
Ausleuchtung bei verlängerter Belichtung
Ausleuchtung bei verlängerter Belichtung

Nicht blickwinkelabhängige Randeinstrahlungen sind am Rand rechts unten und am linken Rand an mehreren Stellen zu erkennen. Sie sind aber sehr dezent. Da in allen Ecken ohnehin blickwinkelbedingte Aufhellungen zu erkennen sind, fallen sie kaum auf.

Das Schwarzbild wirkt überwiegend farbneutral. Die Aufhellungen oben tendieren in Richtung Rot. Weicht man stärker von der mittigen Sitzposition ab, kommt es zu der typischen Aufhellung des gesamten Displays.

Im Vergleich zu unserem Testexemplar des ASUS PA248QV schneidet der ASUS PA278QV hier erheblich besser ab.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des ASUS PA278QV
Helligkeits- und Kontrastverlauf des ASUS PA278QV

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum rund 438 cd/m². Das liegt sogar 25 % über der Herstellerangabe von 350 cd/m². Herunterregeln lässt sich die Helligkeit auf ein Minimum von 58 cd/m².

Nach der Kalibrierung sinkt die Maximalhelligkeit geringfügig auf 434 cd/m². Die Minimalhelligkeit bleibt unverändert. Auffällig ist, dass der steile Helligkeitsanstieg ab 50 % etwas einknickt.

Das Kontrastverhältnis des IPS-Panels gibt der Hersteller mit 1000:1 an. Gemäß unseren Messungen liegt es nach der Kalibrierung im Durchschnitt auch bei guten 916:1.

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in % und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert. Die Wahrnehmungsschwelle für Helligkeitsunterschiede liegt bei etwa 10 bis 20 %.

Diagramm mit der Helligkeitsverteilung beim weißen Testbild
Helligkeitsverteilung beim weißen Testbild
Diagramm mit der Farbhomogenität beim weißen Testbild
Farbhomogenität beim weißen Testbild

Die Helligkeitsverteilung ist mit einem Durchschnittswert von 7,9 % zwar nur durchschnittlich, zumindest der Maximalwert ist mit 12,65 % jedoch bereits gut. Eindeutig sehr gut ist dagegen die Farbhomogenität. Die Maximalabweichung am Rand rechts unten beträgt nur 1,68 Delta C. Auch subjektiv macht die Bildhomogenität einen sehr gelungenen Eindruck.

Coating

Die Oberflächenbeschichtung des Panels (Coating) hat auf die visuelle Beurteilung von Bildschärfe, Kontrast und Fremdlichtempfindlichkeit einen großen Einfluss. Wir untersuchen das Coating mit dem Mikroskop und zeigen die Oberfläche des Panels (vorderste Folie) in extremer Vergrößerung.

Coating des ASUS PA278QV
Coating des ASUS PA278QV
Coating-Referenzbild
Coating-Referenzbild

Mikroskopischer Blick auf die Subpixel, mit Fokus auf die Bildschirmoberfläche: Der ASUS PA278QV besitzt eine dezent matte Oberfläche mit mikroskopisch sichtbaren Vertiefungen zur Diffusion.

Blickwinkel

Die Werksangabe für den maximalen Blickwinkel liegt bei 178 Grad in der Horizontalen und Vertikalen. Das sind die für moderne IPS- und VA-Panels typischen Werte. Das Foto zeigt den Bildschirm des ASUS PA278QV bei horizontalen Blickwinkeln von ±60 Grad und vertikalen von +45 und -30 Grad.

Horizontale und vertikale Blickwinkel des IPS-Panels vom Asus PA278QV
Horizontale und vertikale Blickwinkel

Das von ASUS verwendete IPS-Panel schneidet bei der Blickwinkelneutralität sehr gut ab. Auch im Vergleich zu anderen IPS-Panels würden wir es als tendenziell überdurchschnittlich gut einstufen. Selbst aus extremeren Blickwinkeln bleibt die Farbsättigung praktisch unverändert. Die Farbtemperatur scheint ebenfalls weitgehend gleich zu bleiben. Sogar die üblichen Helligkeits- und Kontrastverluste fallen subjektiv nur sehr gering aus.

15 KOMMENTARE

  1. Hello! Are you going to test Dell S2721DS as well which is very similar in terms of performance and quality and even more cheaper than ASUS? I’m a bit sceptical for PWM Dimming Frequency that ASUS has otherwise it seems to be one of the best 75Hz IPS monitors currently available on the market. Far more cheaper Dell doesn’t have PWM feature at all. Since my eyes are quite sensitive for artificial effects this aspect could be the selling point for me. That’s why I like Apple products so much because they provide eye friendly ambience feeling. What are your observations so far?

  2. Danke für diesen guten Testbericht! Mir ging es ähnlich wie Thiemo, nur dass ich nicht stunden- sondern bereits jahrelang nach einem passenden „Allrounder“ auf der Suche war. …
    Euer Bericht hat nun endlich den entscheidenden Impuls zur Anschaffung gegeben. – Im ersten Testbetrieb konnte ich auch keine Probleme feststellen und konnte auch gleich die im Bericht beschriebenen Einstellungen einsetzen.
    Als ich dann allerdings zum ersten Mal für ein paar Minuten die Finger vom Monitor / Rechner lassen konnte, wurden die anscheinend sehr groben Probleme mit dem Energiemanagement ersichtlich!
    Das Energiemanagement meines Windows 7 Professional (64 Bit) habe ich so konfiguriert, dass die Monitore nach 5 min Inaktivität abgeschaltet werden sollen. Wird der PA278QV aber per DisplayPort angeschlossen, so zeigt er ein deutlich fehlerhaftes Verhalten. Bei alleinigem Anschluss per HDMI treten die Fehler nicht auf, dies steht aber für mich außer Debatte, da ich den Monitor an zwei bis drei Rechnern betreiben möchte, wofür ich also auch wirklich die DisplayPort-Eingänge benötige.
    Der Fehler äußert sich nun dahingehend, dass der Monitor bei fehlendem Signal eine vollständige Trennung vom Rechner / von der Grafikkarte durchführt. Dies äußert sich z. B. durch den hörbaren Windows-Sound der Gerätetrennung – gleich gefolgt vom Ton für die erneut aufgebaute Verbindung eines Gerätes! Und dies setzt sich fast im Sekundentakt so fort. Ding-dong, Dong-ding, Ding-dong, Dong-ding … beliebig lange, bis ich aus Verzweiflung selbst den Power-Button des Monitors betätige!
    Dieses nervtötende Konzert (Audiowiedergabe mit abgeschaltetem Monitor nicht mehr möglich, Lautsprecher müssen bei jedem kurzzeitigen Verlassen des Rechners abgeschaltet werden) ist aber natürlich nur das Symptom des eigentlichen Problems, der Gerätetrennung. – Beim „Aufwecken“ des Rechners (alles lief ganz normal weiter, bis auf die ausgeschalteten Monitore) durch eine Eingabe zeigen sich dann auch sofort die bedrückenden Auswirkungen. Sämtliche Fenster, die zuvor für eine ordentliche Arbeitsoberfläche auf dem erweiterten Windows-Desktop positioniert wurden, sind auf den alten Default-Monitor (noch per DVI angeschlossen) zusammengeworfen wurden. Windows kann zwar normalerweise die Desktop-Konfiguration wiederherstellen (Positionierung der „Monitore“ [z. B. DP-Anschluss links und HDMI-Anschluss rechts vom Default-Desktop], beide Bildwiederholfrequenzen 75 Hz), die Arbeitsumgebung ist aber zerstört – bei jedem Abschaltvorgang des Monitors!
    Das Gleiche gilt übrigens auch für das manuelle Betätigen des Soft-off-Buttons! Ich habe noch nie zuvor erlebt, dass sich ein Monitor vom Rechner komplett abmeldet, wenn man ihn ausschaltet – aber der PA278QV tut dies zuverlässig immer.
    Ich habe allerdings kaum Erfahrungen mit DisplayPort-Anschlüssen – kann mir aber auch nicht vorstellen, dass dies normal sein sollte.

    Internet-Recherchen brachten mir leider noch keinen Gewinn. Es gibt zwar bekannte Standby-Probleme mit DisplayPort und ich fand die eine oder andere Option zum testweisen Umschalten – weiter brachte mich das allerdings nicht. Einen anderen DP-Monitor habe ich leider nicht zur Hand, so konnte ich nur die DP-Ausgänge meiner Grafikkarte durchtesten, bei denen sich aber keine Unterschiede zeigen.

    Habt Ihr bei Euren vielfältigen Tests schon einmal etwas Ähnliches erlebt bzw. Tipps, wie ich dieses Fehlverhalten abstellen könnte?

    • Noch ein paar zusätzliche Informationen und meine neuesten Erkenntnisse:
      Gleich vorweg: Es ist definitiv der PA278QV!

      Meine Grafikkarte ist die Palit GeForce® GTX 1070 Dual (mit 1xDVI, 3xDP und 1xHDMI an Ausgängen). Die Treiber waren zuerst nicht ganz aktuell. Das habe ich mittlerweise behoben.

      Ich wollte zuerst auch fragen, ob der PA278QV vielleicht nicht mehr mit Windows 7 kompatibel sei. Aber mittlerweile fand ich auch die separaten Treiber, die Asus direkt für Windows 7 anbietet und installierte diese für jede mögliche Art des Anschlusses. – Aber außer, dass der Monitor nun mit Klarnamen im Gerätemanager zu finden ist, hat sich an dem seltsamen Verhalten nichts geändert.

      Außerdem habe ich mir einen anderen DisplayPort-Monitor mitsamt Kabel ausgeliehen – und damit alle nur erdenklichen 1er-, 2er- und 3er-Kombinationen getestet. (1er: Jeden der drei Monitore [DVI, MiniDP und normales DP vom PA278QV sowie normales DP vom Leihmonitor] an jedem möglichen Ausgang der Grafikkarte; 2er: jede Zweierkombination der drei Monitore, an unterschiedlichen Ausgängen; 3er: alle drei Monitore gleichzeitig dran, an unterschiedlichen Ausgängen)
      Dabei habe ich auch immer unterschieden, ob der / die Monitor(e) automatisch (Energieoptionen) oder manuell, per Soft-off oder echtem Power-Button bzw. Netzkabel, abgeschaltet wurden.
      Alles funktioniert wie erwartet – außer genau die Kobinationen, in denen auch der PA278QV vorkommt!

      Beim Leihmonitor fiel mir noch auf, dass auch dieser sich (einmalig) abmeldet, wenn ich das Netzkabel abziehe (kein echter Power-Button) und mindestens eine Minute warte. Das kannte ich auch noch nicht von anderen Monitoren. Ist das eine Besonderheit von DisplayPort, dass der verbundene Monitor nicht mehr erkannt wird, wenn er nicht durchgängig am Strom hängt?

      Jedenfalls bleibt das sehr nervende Verhalten, dass sich der PA278QV beim Abschalten durch die Energieoptionen alle paar Sekunden ab- und wieder anmeldet, erhalten.

      Für das damit auch verbundene Umherschieben und Verkleinern der Fenster durch Windows habe ich mittlerweile einen Workaround gefunden:
      Kurz nach der Windows-Anmeldung muss ich den PA278QV kurz manuell aus- und wieder einschalten (Soft-off), dadurch merkt sich Windows dann die Fenstergrößen und -positionen auch über den Aufruf des Bildschirmschoners hinweg. – ES SEI DENN, es ist noch ein zweiter, normal agierender Monitor angeschlossen! Dann verschiebt Windows natürlich alle Fenster bei Abmeldung des PA278QV (unsichtbar, weil Bildschirmschoner) auf diesen zweiten Monitor und nach Tätigen einer Eingabe dann wieder alles *irgendwie* zurück auf den PA278QV, der ja als Hauptmonitor konfiguriert ist.
      Ich bekomme also keine richtig nutzbare Arbeitsumgebnung hin.

      Lässt sich dies eigentlich mit dem Testexemplar nachvollziehen oder sollte ich den Monitor besser umtauschen?

      • Leider geben wir die Monitore nach dem Test zurück. Insofern können wir da nichts mehr ausprobieren. Zudem testen wir die Monitore unter Windows 10, ich weiß nicht ob hier ein Problem liegt. Der Treiber bewirkt genau das was Du erkennen konntest, der Name des Monitors wird in der Systemsteuerung korrekt angezeigt. Ansonsten sind Monitortreiber unnötig.

      • Alle Test wurden am DisplayPort durchgeführt. Wären wir auf Probleme gestoßen, wären diese auch im Test erwähnt worden.
        Ähnlich Probleme hatten wir in der Vergangenheit mit Geräten von LG. Auch wenn das Problem bei vergleichbaren Geräten anderer Hersteller nicht aufgetreten ist, war der Schuldige dennoch nicht der Monitor, sondern die Grafikkarte. Das Problem konnte einfach behoben werden. Allerdings nicht mit einem Treiber-, sondern nur mit einem Firmware-Update. Siehe hier der Arikel dazu:
        https://www.prad.de/loesung-fuer-probleme-mit-displayport-1-4-monitoren/

        • Danke für Eure Antworten!

          Die DisplayPort-1.4-Probleme hatte ich bereits bei meinen Recherchen gefunden. Auch am Firmware-Updater von nVidia war ich dadurch vorbeigekommen. Da es sich hierbei aber ausschließlich um ein Update für DP 1.4 handelt (HDR) und ich niemals Probleme mit dem Betrieb des PA278QV hatte (weder beim Systemstart noch sonstigem Betrieb), der ja auch kein HDR und nur maximal DP 1.2 unterstützt, habe ich von einer Installation abgesehen. – Die Probleme treten eben wirklich nur beim rechnergesteuerten Abschalten des Monitors auf.
          Eine Anregung für einen möglichen Workaround hatte ich mir trotzdem bereits aus Eurem Problembericht geholt. So stellte ich testweise die DP-Spezifikation von 1.2 auf 1.1 zurück, was aber nichts bewirkte.

          Nur mal zum weiteren Verlauf der Problemgeschichte:
          Ich musste mich dann wirklich beim Händler melden, obwohl ich mit dem Monitor an sich sehr zufrieden bin – aber ein Arbeiten ist so eben nicht möglich, auch nicht mit abgeschalteten Windows-Sounds. Der Händler verwies mich auf den Asus-Support oder die Möglichkeit, den Monitor als defekt zu reklamieren.
          Der Asus-Support konnte mir leider auch nicht weiterhelfen. Ein Firmware-Update für den PA278QV existiert nicht. Bei meinen vielfältigen eigenen Tests konnte man mir auch nur noch einen Versuch an einem anderen Rechner bzw. anderem Betriebssystem empfehlen – ansonsten auch nur die Reklamation des Gerätes beim Händler.
          Wenn ich ein solches, anderes DP-fähiges Gerät besitzen würde oder mir eines ausleihen könnte, hätte ich dies schon längst getan. Mit dem Leih-Monitor hatte ich schon viel Glück.
          Ich werde den Monitor also schweren Herzens umtauschen lassen.

          Mittlerweile konnte ich den Fehler übrigens auch eingängig „sichtbar“ machen. Da er nur beim Abschalten per Energieoptionen auftrat, hätte ich zuvor höchstens ein wackeliges Smartphone-Video eines schwarzen Bildschirms, mit nervenden Windows-Tönen im Hintergrund, aufnehmen können (vielleicht noch die wild verschobenen / umskalierten Fenster auf dem Windows-Desktop). – Nun war mir aber aufgefallen, dass ich Windows natürlich auch anderweitig zum Abschalten nur des PA278QV bewegen könnte. Wenn ich den Desktop nicht auf alle Monitore erweitern, sondern nur auf meinem alten Monitor darstellen lasse. Dann wird der PA278QV natürlich abgeschaltet. Dies bewirkt exakt das gleiche Verhalten wie beim Abschalten per Energieoptionen, nur dass ich unter Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Anzeige\Bildschirmauflösung genau beobachten kann, wie sich der PA278QV ständig trennt und neu verbindet. So entstand eine kleine Bildschirmaufnahme zum Dokumentieren des Fehlers, nervige Windows-Sounds inklusive.

          • Das Firmware-Update würde ich in jedem Fall machen. Die im Lösungsartikel geschilderten Probleme wurden dadurch behoben. Bei den Angaben im OSD zu DP 1.2 bzw. 1.4 sind wir schon öfters auf Fehler gestoßen. Darauf würde ich mich nicht verlassen. Das Firmware-Update war bei mir völlig unkritisch. Nur der Strom darf dabei nicht ausfallen….

          • Zum Firmware-Update:
            Das hatte ich nun letzte Woche auch noch versucht. (Ich warte noch auf den Retourenschein meines Händlers.)
            Jedoch zeigte mir das nVidia-Tool dabei nur an, dass meine Firmware bereits aktuell wäre. Also bekam ich es wohl schon zuvor durch irgendein Update mit.

  3. Besten Dank für Ihren Bericht. Ich habe eine Frage zur Farbgenauigkeit.

    Ich habe mir aufgrund dieses Tests 2 dieser Monitore gekauft. Sie stehen nebeneinander, wenn ich ein Bild öffne und gleichzeitig auf beiden Monitoren darstelle, dann ist es auf einem der Monitore kühler (bzw. leicht blaustichig). Ist das normal, bzw. bekommt man das durch Profilierung/Kalibrierung weg oder ist dies ein Fehler und Grund, einen der Monitore zurückzusenden?

    Danke

    • Das ist nicht ungewöhnlich. Eine Kalibrierung kann helfen, aber das die Monitore dann zu 100 % identische Farbdarstellungen anzeigen, ist nicht garantiert.

    • Bei zwei Monitoren desselben Monitors, der als „werkskalibriert“ beworben wird und speziell für die EBV gedacht ist, sollte der Unterschied nicht zu extrem ausfallen. Wir sind hier aber auch nicht in einer Preisklasse, bei der die Fehlertoleranz allzu eng sein dürfte. Die Verwendung von 2 Monitoren parallel ist ein weiterer Grund, warum man seinen Monitor kalibrieren sollte. Wenn die beiden Geräte (nach Rücksetzen auf Werkseinstellungen und gleicher Aufwärmphase) einen sehr störenden Unterschied zeigen, dann kann eine Kalibrierung helfen. Dazu muss man die Farbtemperatur auf den gleichen Nenner bringen. Also die Ziel-Farbtemperatur von Display 2 anhand der vorhandenen Farbtemp von Display 1 messen. Verwendet man einfach nur die gleichen Zielwerte, kann es trotzdem zu visuell wahrnehmbaren Unterschieden kommen.

  4. Danke für diesen tollen Testbericht. Ich habe stundenlang nach einem WQHD 27 Zoller gesucht, der vernünftige Farbdarstellung und gute Blickwinkel hat und zusätzlich noch fürs hin und wieder zocken geeignet ist (75hz ist da ganz nett). Und meine Güte ist das ein Dschungel. Nichts hab ich gefunden, vor allem da Angaben der Hersteller immer recht spartanisch sind und die Beratungen von den Großen (Saturn, Cyberport, etc.) kannst du ja auch in der Pfeife rauchen.
    Der Testbericht hier hat mich dann überzeugt, super detailliert und beschrieb genau das was ich suche: ein vergleichsweise günstiger 27 Zoll WQHD Monitor mit 75Hz IPS Panel, nicht zappenduster (250cd/m^2 haben die meisten in der unteren Preisklasse) und eine doch überdurchschnittliche Farbtreue. Für meine Videoschnitt-Exzesse perfekt, fürs Zocken vollkommen ausreichend und zwar teurer als ich geplant hatte auszugeben, dafür kaufe ich ihn jetzt aber mit nem guten Gefühl.
    Bin gespannt und hoffe meinen Heiligen Gral gefunden zu haben, sodass ich diesen Monitor nicht (wie den Iiyama den ich mir vor ein paar Tagen zugelegt habe) zurückschicken muss.
    Danke!

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