Test iiyama XUB2792UHSU-B1 – Ausgezeichneter Allrounder
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Anschlüsse

Der iiyama XUB2792UHSU besitzt keine überdurchschnittlich große Anschlussvielfalt, es sind aber alle notwendigen Anschlüsse vorhanden, und mit einem DVI-Eingang sogar noch eine ältere digitale Schnittstelle, die nicht mehr oft bei neuen Bildschirmen angeboten wird.

Stromanschluss sowie Audioausgang und Kopfhöreranschluss auf der Dsiplayrückseite
Stromanschluss sowie Audioausgang und Kopfhöreranschluss
DVI-, HDMI- und DisplayPort-Anschluss auf der Displayrückseite
DVI-, HDMI- und DisplayPort-Anschluss

Wichtiger ist da schon eher, dass der Proband einen HDMI- und DisplayPort-Anschluss besitzt. Neben dem Kaltgerätestecker für die Stromzufuhr befinden sich ein 3,5-mm-Klinke-Audioeingang und ein Kopfhörerausgang.

Etwas abseits von den anderen Anschlüssen, aber ebenfalls noch auf der Gehäuserückseite befindet sich der USB-Hub. An der linken Gehäuseseite gut zugänglich sind außerdem zwei USB-3.0-Ports platziert, einer davon mit Schnellladefunktion.

USB-Hub-Anschluss auf der Displayrückseite
USB-Hub-Anschluss
Zwei USB-3.0-Anschlüsse, einer davon mit Schnellladefunktion auf der Seite am Displayrahmen
Zwei USB-3.0-Anschlüsse, einer davon mit Schnellladefunktion

Bedienung

Beim iiyama XUB2792UHSU erfolgt die Bedienung über fünf einzelne Tasten. Diese sind am rechten unteren Gehäuserahmen positioniert und weiß beschriftet. Es erfolgt leider keine Hilfsanzeige am Bildschirm, wodurch die Bedienung einer gewissen Eingewöhnung bedarf. Zudem befindet sich direkt neben der Menütaste die Power-Taste, die man allzu gern versehentlich betätigt.

Bedienung über fünf einzelne Tasten am unteren Displayrahmen
Bedienung über fünf einzelne Tasten

Jede der fünf Bedientasten hat beim XUB2792UHSU einen eigenen direkten Zugriff auf eine spezielle Funktion. Wird die Input-Taste gedrückt, wird direkt das Auswahlmenü für die Signalquellen angezeigt. Über die Exit-Taste wurde ein Zugriff auf die Bildmodi, „i-Style Color“ genannt, realisiert. Mit der dritten Bedientaste (Pfeil nach links) ist der Zugriff auf die Eco-Funktion des Monitors möglich. Die vierte Taste (Pfeil nach rechts) erlaubt den direkten Zugriff auf den Lautstärkeregler, und die Menu-Taste öffnet ein Startmenü, in dem eine der acht Kategorien gewählt werden kann.

Mit der Input-Taste ist ein direkter Zugriff auf die Signaleingänge möglich
Mit der Input-Taste ist ein direkter Zugriff auf die Signaleingänge möglich
Direkter Zugriff auf die vordefinierten Bildmodi mit der Exit-Taste
Direkter Zugriff auf die vordefinierten Bildmodi mit der Exit-Taste
Zugriff auf die Eco-Funktion mit Taste 3
Zugriff auf die Eco-Funktion mit Taste 3
Lautstärkeregler mit direktem Zugriff über Taste 4
Lautstärkeregler mit direktem Zugriff über Taste 4
Auswahl der acht OSD-Kategorien mit der Menu-Taste
Auswahl der acht OSD-Kategorien mit der Menu-Taste

Rechts neben den Bedientasten befinden sich die Power-Taste und die Power-LED. Die äußerst kleine Power-LED leuchtet in Betrieb blau und im Ruhemodus orange. Vermutlich, weil sie so klein und dezent ist, gibt es im OSD keine Möglichkeit, sie zu deaktivieren.

Bildeinstellung Menü im OSD
Bildeinstellung Menü
… im Ruhemodus wechselt die Farbe auf Orange
… im Ruhemodus wechselt die Farbe auf Orange

OSD

Wie bereits erwähnt, ist das OSD des iiyama XUB2792UHSU in acht Kategorien gegliedert und über die Menu-Taste erreichbar. Obwohl das OSD optisch eher technisch und funktional gehalten ist, zeigt sich der Monitor sportlich, denn die Anzeigedauer des OSDs ist werkseitig auf flotte 5 Sekunden eingestellt. Einen Moment zu lange überlegen, und das OSD wird auch schon wieder ausgeblendet. Immerhin lässt sich die Anzeigedauer auf 30 Sekunden verlängern.

Die Gliederung der verfügbaren Funktionen ist grundsätzlich sinnvoll und intuitiv zusammengestellt. Es ist allerdings nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich, ob nun eine Einstellung aktiviert und verändert werden kann oder erst noch aktiviert werden muss. Ansonsten aber bietet das OSD des iiyama XUB2792UHSU sehr viele Einstellungsmöglichkeiten.

Bildeinstellung Menü im OSD
Bildeinstellung Menü
Menü für die Farbeinstellungen im OSD
Menü für die Farbeinstellungen
Einstellungen für das OSD
Einstellungen für das OSD
Menü zur Sprachauswahl im OSD
Menü zur Sprachauswahl
Das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen erhält ein eigenes Menü im OSD
Das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen erhält ein eigenes Menü
Menü für weitere Einstellungen im OSD
Menü für weitere Einstellungen
Menü für die Auswahl der Signalquelle im OSD
Menü für die Auswahl der Signalquelle
Einstellungen für die Audioausgabe im OSD
Einstellungen für die Audioausgabe

Bildqualität

iiyama setzt beim XUB2792UHSU auf die Stärken der IPS-Technologie und verbaut ein 27 Zoll großes IPS-Panel. Das Display löst mit 4K auf (3840 x 2160 Pixel) und besitzt ein 16:9-Bildformat. Die Hintergrundbeleuchtung wurde mit „White LED“ realisiert.

In der Werkseinstellung ist beim Probanden der Bildmodus „Benutzerdefinierte Einstellungen“ aktiv. Hier sind die RGB-Regler verfügbar und ab Werk auf 100 eingestellt. Der Kontrast ist auf 80 gesetzt, zudem wurde die Helligkeit mit 80 % voreingestellt. 272 cd/m² sind aber wohl für die meisten Anwender und Einsatzzwecke zu viel.

Bis auf die zu helle Display-Beleuchtung machen die Werkseinstellungen einen subjektiv sehr guten Ersteindruck. Über das OSD des Monitors lässt sich die Helligkeit schnell und einfach anpassen.

Zunächst haben wir die Darstellung von Farbverläufen und Farbstufen getestet, ohne Änderungen an den Einstellungen vorzunehmen. Sowohl Farb- als auch Grauverläufe werden beim iiyama XUB2792UHSU absolut präzise und ohne die geringste sichtbare Streifenbildung dargestellt. Auch die Farbstufendarstellung gelingt dem Monitor tadellos. Die Farbwiedergabe ist brillant, und die Anzeige wirkt kontrastreich.

Präzise Farbverlaufsdarstellung
Präzise Farbverlaufsdarstellung
Einwandfreie Farbstufendarstellung
Einwandfreie Farbstufendarstellung

Über das OSD des iiyama XUB2792UHSU steht eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. Im Bildmodus „Benutzerdefinierte Einstellungen“ kann auch die Farbtemperatur anstelle der RGB-Regler ausgewählt werden. Es stehen als Optionen 9300 K, 7500 K und 6500 K zur Auswahl.

Zusätzlich werden einige vordefinierte Bildmodi angeboten. iiyama nennt diese „i-Style Color“. Wenn einer dieser Bildmodi ausgewählt ist, stehen die Auswahl der Farbtemperatur sowie die RGB-Regler nicht mehr zur Verfügung, Helligkeit und Kontrast können aber noch individuell angepasst werden. Einzige Ausnahme stellt der Bildmodus „Standard“ dar. Mit einer fix eingestellten Helligkeit von 302 cd/m² ist dieser nur in sehr speziellen Situationen sinnvoll einsetzbar. Über „i-Style Color“ stehen die Bildmodi „Standard“, „Spiele“, „Kino“, „Landschaft“ und „Text“ zur Auswahl. Werkseitig ist „i-Style Color“ deaktiviert.

14 KOMMENTARE

  1. Hallo,

    hab mich nach längerer Suche (u.a. auch wegen dem Test auf prad.de) für den iiyama XUB2792UHSU entschieden. Leider bin ich im moment sehr unglücklich vor allem deswegen weil die Anzeige vom Gefühl her nicht bildschirmfüllend ist. Die Ränder aus dunklem Plastik sind wenn der Monitor aus ist sehr schmal ca. 2mm – wird allerdings ein Bild dargestellt wird (Ubuntu/GTX1070/4k@60Hz über DP) scheint es so als ob ein künstlicher Rand(in Schwarz) dargestellt wird und der Gesamtrand vergrößert sich auf ca. 8 mm (also fast 1 cm) – auf Windows habe ich es nur über ein Notebook testen können und nur über usb-c docking station.

    Im folgenden noch ein Bild mit Lineal damit die Dimensionen erfassbar sind. ( https://pasteboard.co/Ikto34p.jpg )

    Ist das „normal“ so oder nicht? – da ich plane 2 davon zu verwenden wäre das ein absolutes KO-Kriterium und ich würde ihn wieder zurück geben.

    Danke für eine Rückmeldung!

    • Servus Clemens,

      das ist normal so und bei allen rahmenlosen Bildschirmen gleich. Mir ist kein Monitor bekannt bei dem das Display komplett bis zum Rand geht. Diesen knappen Zentimeter Abstand hast du somit bei allen Bildschirmen, ein Umtausch des iiyama wird daran nichts ändern.

      • Hallo Damian,

        danke für die Antwort – hab mir das auf meinem alten Samsung angesehen – und tatsächlich ist ähnlich – ich denke bei einem neuem Monitor schaut man einfach genauer hin. Super wäre es schon wenn diese Monitor, die ja auch teilweise mit „Slim Bezel“ beworben werden die Anzeige auf dem gesamten Monitor aufspannen würden.

        VG,
        Clemens

  2. Guten Tag zsm,
    vielen Dank für den ausführlichen Test, der mich dazu bewogen hat Iiyama eine Chance zu geben.
    Eigentlich hatte ich mich schon für den Dell Ultrasharp U2718q entschieden (leider gibt es zu diesem bei Brad keinen Test). Mit Dell habe ich seit Jahren sehr gute Erfahrungen, nicht nur was das Display an sich angeht sondern auch die Zuverlässigkeit der integrierten USB 3-Hubs überzeugt.

    Beide Monitore haben auf den ersten Blick (sehr) ähnliche Werte und ich Frage mich ob das Ersparte ggü. dem Dell bzgl. Qualität (insb. Langlebigkeit, fehlerhafte Pixel und Umwelteigenschaften wie Blei) nicht zu kurzsichtig gedacht ist und später umso mehr Kosten auf mich zu kommen; im Netz ist immer wieder von hoher Serienstreuung bei diversen Modellen von Iiyama zu lesen und einen guten Monitor zu erhalten scheint mit etwas Glück verbunden zu sein.

    Wie sind Eure Erfahrungen bzgl. Iiyama (Kundenservice bei Pixelfehlern etc.) und wie würdet Ihr Euch entscheiden, Iiyama oder doch den Dell (vlt. hat der ein oder die andere eins von den Modellen und kann berichten).

    Herzlichen Dank und Grüße
    Nico

    • Danke Nico für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht! Freut mich dass du mit dem iiyama XUB2792UHSU zufrieden bist. Das Verhalten des Schärfereglers ist in der Tat etwas sinnfrei.

      • Hallo Damian,

        dass der Schärferegler sich etwas sinnfrei verhält wäre ja nicht so dramatisch, wenn der Monitor in neutraler Einstellung (Stufe 3) bei nativer Auflösung ein scharfes Bild liefern würde. Das ist bei mir jedoch leider (wie bei M.B. weiter unten beschrieben) nicht so recht der Fall. Selbst meine 10 Jahre alten TN Monitore mit einer Auflösung von 1680×1050 Pixel wirken schärfer.

        Da ich keinen anderen 4K Monitor zum Vergleich habe und du ja viele Monitore testest: War die Schärfe deines Testmodells auf Stufe 3 aus deiner Sicht richtig gut? Oder auch etwas auf der unscharfen Seite? Vermutlich hättest du kein „Sehr gut“ vergeben wenn da etwas zu beanstanden gewesen wäre…;-)

        Vielleicht ist hier eine fehlerhafte Serie in Umlauf?

        Vielen Dank und viele Grüße,
        Marcel

        • Hallo Marcel,

          das Problem ist in diesem Fall nicht der Monitor sondern das Betriebssystem. Ich habe das im Laufe des Tests auch immer wieder beobachtet dass die Anzeige unscharf wurde. Hier fummelt aber das BS hinein und versucht Inhalte zu vergrößern um sie besser lesbar zu machen. Kontrolliere mal in den Skalierungseinstellungen des BS ob du da wirklich alles deaktiviert hast. Ich musste allerdings leider feststellen dass sich Windows nicht immer daran hält.

          • Hi Damian,

            vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich empfinde den Monitor im Vergleich zu meinen alten Monitoren ganz generell als eher unscharf, nicht nur an Stellen wo das BS schlecht skaliert. Wenn man die Sharpness auf 3.5 stellen könnte wäre ich glücklich…;-)
            Da über deinen Tisch viele Monitore wandern und du im Vergleich nichts zu beanstanden hattest, liegt mein Problem vermutlich ganz generell daran wie Windows unter 4K aussieht. An allen Kanten stehen ja mehr Pixel zur Verfügung um weiche Übergänge zu rendern als bei einem Monitor mit geringer Auflösung wo die Übergänge härter sind und damit evtl. schärfer wirken.

  3. Der LG 27UK850-W hat Hardware-Kalibrierung. Das allein ist schon den Aufpreis im Vergleich zum iiyama XUB2792UHSU wert.

  4. Hallo,
    zunächst vielen Dank für den ausführlichen Test. Ich bin jetzt etwas ins Schleudern geraten, weil ich mir fast schon den LG 27UK850-W bestellt hätte, der hier ja auch sehr gut getestet wurde. Gelegentlich etwas zocken, gelegentlich Bildbearbeitung meiner Digitalkamera, Webdesign und Office.
    Wenn ich mir den Preis für den iiyama ansehe, frage ich mich ob es irgend einen Grund gibt, doch den LG zu nehmen? Kostet 100 € weniger, und schneidet ja scheinbar in allen Belangen mindestens gleich gut ab.

    • Hi Eric! Ich habe mir nach dem Test den Monitor bestellt, heute erhalten und testweise an meinem ThinkPad P50 via HDMI angeschlossen. Out of the Box bekomme ich ein verdammt gut kalibriertes Bild, das im Hinblick auf ambitionierte Grafik- und Fotobearbeitung mehr als geeignet ist.

      4K unter Windows 10 will ich bereits jetzt nicht mehr missen – gestochen scharfer Text und viel Platz zum Beispiel in Photoshop für die Werkzeugleisten.

      Den DP hab ich noch nicht testen können, da mir das passende Kabel noch fehlt (von DP auf TB3), aber das sollte morgen kommen.

      Leider schaffe ich es noch nicht, RGB und 60Hz in 4K einzustellen. Das sollte mit dem DP-Kabel aber gehen.

      Mir fehlt der Vergleich zum LG, aber für meine (mMn gehobenen) Office- und EBV-Anforderungen ist der Iiyama der passende Monitor. Dicke Kaufempfehlung von mir!

    • Ich habe in den letzten Wochen mehrere Monitore bis 1000 Euro miteinander verglichen. Mein Ziel war es, einen guten Monitor für den sRGB-Workflow zu finden. Darunter auch der LG 27UK850-W und der iiyama XUB2792UHSU. Vom LG 27UK850-W habe ich sogar zwei Exemplare getestet, weil die Homogenität des ersten nicht gut war. Er hatte im unteren Viertel einen deutlich sichtbaren Gelbstich und einen größeren Helligkeitsabfall rechts und links außen.
      Bezüglich Homogenität war der zweite LG 27UK850-W deutlich besser als der erste und vergleichbar mit dem iiyama XUB2792UHSU. Ich habe den LG 27UK850-W mit einem Spyder 5 mehrfach sowohl Hardware- als auch Software-kalibriert und profiliert (per displayCAL für einen sRGB-Workflow), konnte mit dem LG aber nie die sehr guten Messergebnisse des iiyama XUB2792UHSU erreichen. Der iiyama war immer top und zeigte im sRGB-Farbraum ähnlich gute Ergebnisse wie mein Eizo CS2730.

      Das einzige, was mich am iiyama XUB2792UHSU stört, ist die Schärfeeinstellung. Unter Windows finde ich Stufe 3 bei nativer Auflösung im Vergleich zum LG 27UK850-W ziemlich unscharf. Stufe 4 ist aber bereits so überschärft, dass schon helle Halos und Artefakte zu sehen sind, also völlig unbrauchbar. Stufe 5 und 6 zeigen auch bei mir keine Veränderung mehr zu Stufe 4. Vielleicht ist das ein Bug, der sich per Firmwareupdate beheben lässt. Meiner Meinung nach sollte zwischen Stufe 3 und 4 eine deutlich feinere Abstufung erfolgen und die maximale Stufe 6 sollte weniger scharf sein, als die jetzige Stufe 4. Unter MacOS finde ich die Schärfe besser, weiß aber nicht wieso (gleicher Rechner) – vielleicht täusche ich mich auch.

      Beim LG fand ich gut, dass die Anschlüsse rückseitig sind. Da kommt man leichter ran, als unter den Monitor und ist auch praktischer, wenn man die Kabel an einem ergonomischen Monitorarm befestigen möchte. Die Kabel laufen dann gleich in die richtige Richtung. So oft steckt man die Monitorkabel aber auch nicht um. Was die Verarbeitung angeht, fand ich das Gehäuse des iiyama XUB2792UHSU ein bisschen stabiler, als das des LG 27UK850-W.

      Letztendlich habe ich mich trotz der geringeren Schärfe für den iiyama XUB2792UHSU entschieden, weil er im Vergleich zum LG 27UK850-W bezüglich Farbtreue stets die besseren Messergebnisse geliefert hat.

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