Test iiyama XUB2792UHSU-B1 – Ausgezeichneter Allrounder
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Farbmetrische Tests

Farbraumvergleich in Lab (D50)

Die folgenden Darstellungen basieren auf den farbmetrischen Daten nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt. Das Bezugsweiß für die Aufbereitung in Lab ist D50 (adaptiert mit Bradford).

Weißes Volumen: Bildschirmfarbraum
Schwarzes Volumen: Referenzfarbraum
Buntes Volumen: Schnittmenge
Vergleichsziel: sRGB

sRGB: 99 % Farbraumabdeckung

Diagramm: sRGB-Farbraumabdeckung, 3D-Schnitt 1
sRGB-Farbraumabdeckung, 3D-Schnitt 1
Diagramm: sRGB-Farbraumabdeckung, 3D-Schnitt 2
sRGB-Farbraumabdeckung, 3D-Schnitt 2

Im Datenblatt des XUB2792UHSU gibt der Hersteller die Abdeckung des sRGB-Farbraums mit 100 % an. Unsere Messungen ergaben, dass dieses Versprechen auch wirklich eingehalten wird. Mit 99 % und dem gezeigten Ergebnis nach Profilierung auf die Vorgaben von sRGB lässt sich der iiyama XUB2792UHSU für die EBV in diesem Farbraum einsetzen.

Messungen vor Kalibration und Profilierung

Dynamische Regelungen werden, sofern möglich, vor den nachfolgenden Tests deaktiviert.

Benutzerdefinierte Einstellungen (Werkseinstellung)

Im Werkszustand ist beim iiyama XUB2792UHSU der benutzerdefinierte Modus aktiviert. Hier sind die RGB-Regler ausgewählt und auf 100 gestellt. Das Messergebnis ist ausgezeichnet. Mit einem durchschnittlichen Delta C von 0,47 und einer Range von 0,66 Delta C kann der Proband vollends überzeugen. Das ändert sich auch nicht nach einer Kalibrierung, weder bei den Grauwerten noch bei der Range. Das Ergebnis ist immer hervorragend, und iiyama hat hier wirklich die perfekte Einstellung gefunden.

Daigramm: Werkseinstellung
Werkseinstellung

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

6500-K-Bildmodus im Vergleich mit sRGB

Es wird kein expliziter sRGB-Modus angeboten, wir haben daher die Farbtemperatur 6500 K vermessen. Auch in diesem Modus können die Messergebnisse überzeugen. Die Grauwerte sind wieder perfekt mit einem durchschnittlichen Delta C von 0,49 bei einer Range von 0,77. Die Delta-E94-Farbwerte verfehlen im Durchschnitt nur knapp eine sehr gute Wertung. Wer im sRGB-Modus arbeiten möchte, muss lediglich den Bildmodus „6500K“ auswählen und hat bereits ab Werk die perfekte Einstellung. Und die Anpassung der Helligkeit ist ebenfalls möglich.

Diagramm: 6500-K-Bildmodus im Vergleich mit sRGB
6500-K-Bildmodus im Vergleich mit sRGB

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Messungen nach Kalibration und Profilierung

Die angestrebte Helligkeit lag bei 140 cd/m². Als Weißpunkt wurde D65 gewählt. Beides stellt keine allgemeingültige Empfehlung dar. Das gilt auch für die Wahl der Gradation, zumal die aktuelle Charakteristik im Rahmen des Farbmanagements ohnehin berücksichtigt wird.

Profilvalidierung

Die Profilvalidierung zeigt, dass keine Nichtlinearitäten vorliegen und das Matrix-Profil den Zustand des iiyama XUB2792UHSU sehr exakt beschreibt.

Diagramm: Profilvalidierung
Profilvalidierung

Die Grauwerte sind wie gehabt sehr gut. Auch die durchschnittlichen Delta-E94-Werte sind noch knapp mit „Sehr gut“ zu werten. Allerdings liegt die maximale Farbabweichung bei 2,6, was ein gutes Ergebnis darstellt. Für die Bewertung werden deutlich mehr Farbwerte herangezogen, als in unserer Grafik abgebildet werden. Deshalb sind in der Grafik nur Abweichungen von knapp über 1 zu erkennen.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)

Diagramm: Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)
Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)

Das Ergebnis nach der Kalibrierung kann nur als ausgezeichnet bezeichnet werden, auch wenn der durchschnittliche Delta-E94-Wert von 0,76 nur ganz knapp ein sehr gutes Ergebnis darstellt. Wie schon bei allen anderen Messungen sind die Grauwerte wieder über jeden Zweifel erhaben.

Mit unserem Testgerät haben wir diese Ergebnisse mit folgenden Einstellungen erzielt: Helligkeit 31, Rot 100, Grün 99, Blau 95, Kontrast 80, Farbtemperatur „RGB“.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Im OSD des iiyama XUB2792UHSU gibt es eine Einstellung namens „Anzeigemodus“. Allerdings ist dieser Menüpunkt bei Zuspielung über den DisplayPort deaktiviert, wenn in den Grafikeinstellungen die Skalierung dem Anzeigegerät überlassen wird. So nämlich zeigt der Monitor jede ausgewählte Auflösung pixelgenau an. Erst unter Zuhilfenahme der Grafikkarte wird der Menüpunkt im OSD aktiv, und es stehen die Optionen „Vollbild“, „Seitenverhältnis“ sowie „1:1“ zur Auswahl.

Zusätzlich bietet der iiyama XUB2792UHSU einen Schärferegler an, im OSD als „Scharf“ und „Weich“ bezeichnet. Dieser lässt sich von 1 bis 6 in Einser-Schritten verändern. Werkseitig ist 3 eingestellt, und der Schärferegler steht auch bei nativer Auflösung zur Verfügung. Allerdings wird bereits mit der Einstellung 4 ein unnatürlich überschärftes Bild angezeigt. Von Stufe 4 bis 6 ist jedoch keine weitere Veränderung mehr sichtbar. Bei nativer Auflösung sollte der Schärferegler auf 3 belassen werden, je nach interpolierter Auflösung kann eine Erhöhung auf 4 aber durchaus sinnvoll sein.

Native Auflösung: 3840 x 2160 Pixel
Native Auflösung: 3840 x 2160 Pixel
Darstellung von Schrift bei nativer Auflösung
Darstellung von Schrift bei nativer Auflösung
Interpolierte Full-HD-Auflösung: 1920 x 1080 Pixel mit Schärfe 3
Interpolierte Full-HD-Auflösung: 1920 x 1080 Pixel mit Schärfe 3
Darstellung von Schrift bei Full-HD-Auflösung und Schärfe 3
Darstellung von Schrift bei Full-HD-Auflösung und Schärfe 3
Interpolierte Full-HD-Auflösung: 1920 x 1080 Pixel mit Schärfe 4
Interpolierte Full-HD-Auflösung: 1920 x 1080 Pixel mit Schärfe 4
Darstellung von Schrift bei Full-HD-Auflösung und Schärfe 4
Darstellung von Schrift bei Full-HD-Auflösung und Schärfe 4
Interpolierte HD-Auflösung: 1280 x 720 Pixel mit Schärfe 4
Interpolierte HD-Auflösung: 1280 x 720 Pixel mit Schärfe 4
Darstellung von Schrift bei HD-Auflösung und Schärfe 4
Darstellung von Schrift bei HD-Auflösung und Schärfe 4

18 KOMMENTARE

  1. In den Amazon Rezensionen wird auch von leichter Unschärfe gesprochen.
    Ich brauche den Monitor eigentlich ausschließlich für Bildbearbeitung in Lightroom.
    BS ist Win10 – angeschlossen wird der Monitor über HDMI 1.4a Ausgang am Laptop.
    Würde auch hier das BS „reinpfuschen“ oder ist LR dann für die Darstellung der Bilder verantwortlich?
    Schrift wäre mir egal – Bildschärfe schon wichtig.

    • Edit: habe den Monitor soeben angeschlossen – Superbild!
      Keinerlei Unschärfen,gestochen scharfer Text selbst bei 200% Skalierung.

    • Leider lässt sich der Monitor nicht zur Wiedergabe von 4K Spielen mit der PS4 pro überreden.
      Das ist nun etwas ärgerlich.
      4K Wiedergabe über den FireTV (Netflix) soll auch nicht funktionieren.
      Offenbar verfügt der Monitor nicht über HDCP 2.2 !? – bei so einem neuen 4K Gerät kaum vorstellbar.
      Eine Wiedergabe von 4K Video/Games funktioniert wohl nur mit einem HDCP-Konverter.
      Damit ist das Gerät für mich nur zur Bildbearbeitung nutzbar.
      Schade.

  2. Ich kann das mit der mangelhaften Schärfe bestätigen. Im direkten Vergleich von LG 27UK850-W mit dem iiyama XUB2792UHSU sieht man, dass beim Iiiyama wie eine Art Weichzeichner darüberliegt. Mich hat das auf Dauer sehr gestört. Auch das Menü (wenn man die sehr hohe Helligkeit abends herunterregeln will, ist beim Iiyama sehr hakelig. Der LG lässt sich mit dem joystick einfacher bedienen). Wem Schärfe wichtiger ist als bessere Farbgenuaigkeit und Bildhomogenität, dem epfehle ich den LG.

  3. Hallo,

    hab mich nach längerer Suche (u.a. auch wegen dem Test auf prad.de) für den iiyama XUB2792UHSU entschieden. Leider bin ich im moment sehr unglücklich vor allem deswegen weil die Anzeige vom Gefühl her nicht bildschirmfüllend ist. Die Ränder aus dunklem Plastik sind wenn der Monitor aus ist sehr schmal ca. 2mm – wird allerdings ein Bild dargestellt wird (Ubuntu/GTX1070/4k@60Hz über DP) scheint es so als ob ein künstlicher Rand(in Schwarz) dargestellt wird und der Gesamtrand vergrößert sich auf ca. 8 mm (also fast 1 cm) – auf Windows habe ich es nur über ein Notebook testen können und nur über usb-c docking station.

    Im folgenden noch ein Bild mit Lineal damit die Dimensionen erfassbar sind. ( https://pasteboard.co/Ikto34p.jpg )

    Ist das „normal“ so oder nicht? – da ich plane 2 davon zu verwenden wäre das ein absolutes KO-Kriterium und ich würde ihn wieder zurück geben.

    Danke für eine Rückmeldung!

    • Servus Clemens,

      das ist normal so und bei allen rahmenlosen Bildschirmen gleich. Mir ist kein Monitor bekannt bei dem das Display komplett bis zum Rand geht. Diesen knappen Zentimeter Abstand hast du somit bei allen Bildschirmen, ein Umtausch des iiyama wird daran nichts ändern.

      • Hallo Damian,

        danke für die Antwort – hab mir das auf meinem alten Samsung angesehen – und tatsächlich ist ähnlich – ich denke bei einem neuem Monitor schaut man einfach genauer hin. Super wäre es schon wenn diese Monitor, die ja auch teilweise mit „Slim Bezel“ beworben werden die Anzeige auf dem gesamten Monitor aufspannen würden.

        VG,
        Clemens

  4. Guten Tag zsm,
    vielen Dank für den ausführlichen Test, der mich dazu bewogen hat Iiyama eine Chance zu geben.
    Eigentlich hatte ich mich schon für den Dell Ultrasharp U2718q entschieden (leider gibt es zu diesem bei Brad keinen Test). Mit Dell habe ich seit Jahren sehr gute Erfahrungen, nicht nur was das Display an sich angeht sondern auch die Zuverlässigkeit der integrierten USB 3-Hubs überzeugt.

    Beide Monitore haben auf den ersten Blick (sehr) ähnliche Werte und ich Frage mich ob das Ersparte ggü. dem Dell bzgl. Qualität (insb. Langlebigkeit, fehlerhafte Pixel und Umwelteigenschaften wie Blei) nicht zu kurzsichtig gedacht ist und später umso mehr Kosten auf mich zu kommen; im Netz ist immer wieder von hoher Serienstreuung bei diversen Modellen von Iiyama zu lesen und einen guten Monitor zu erhalten scheint mit etwas Glück verbunden zu sein.

    Wie sind Eure Erfahrungen bzgl. Iiyama (Kundenservice bei Pixelfehlern etc.) und wie würdet Ihr Euch entscheiden, Iiyama oder doch den Dell (vlt. hat der ein oder die andere eins von den Modellen und kann berichten).

    Herzlichen Dank und Grüße
    Nico

    • Danke Nico für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht! Freut mich dass du mit dem iiyama XUB2792UHSU zufrieden bist. Das Verhalten des Schärfereglers ist in der Tat etwas sinnfrei.

      • Hallo Damian,

        dass der Schärferegler sich etwas sinnfrei verhält wäre ja nicht so dramatisch, wenn der Monitor in neutraler Einstellung (Stufe 3) bei nativer Auflösung ein scharfes Bild liefern würde. Das ist bei mir jedoch leider (wie bei M.B. weiter unten beschrieben) nicht so recht der Fall. Selbst meine 10 Jahre alten TN Monitore mit einer Auflösung von 1680×1050 Pixel wirken schärfer.

        Da ich keinen anderen 4K Monitor zum Vergleich habe und du ja viele Monitore testest: War die Schärfe deines Testmodells auf Stufe 3 aus deiner Sicht richtig gut? Oder auch etwas auf der unscharfen Seite? Vermutlich hättest du kein „Sehr gut“ vergeben wenn da etwas zu beanstanden gewesen wäre…;-)

        Vielleicht ist hier eine fehlerhafte Serie in Umlauf?

        Vielen Dank und viele Grüße,
        Marcel

        • Hallo Marcel,

          das Problem ist in diesem Fall nicht der Monitor sondern das Betriebssystem. Ich habe das im Laufe des Tests auch immer wieder beobachtet dass die Anzeige unscharf wurde. Hier fummelt aber das BS hinein und versucht Inhalte zu vergrößern um sie besser lesbar zu machen. Kontrolliere mal in den Skalierungseinstellungen des BS ob du da wirklich alles deaktiviert hast. Ich musste allerdings leider feststellen dass sich Windows nicht immer daran hält.

          • Hi Damian,

            vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich empfinde den Monitor im Vergleich zu meinen alten Monitoren ganz generell als eher unscharf, nicht nur an Stellen wo das BS schlecht skaliert. Wenn man die Sharpness auf 3.5 stellen könnte wäre ich glücklich…;-)
            Da über deinen Tisch viele Monitore wandern und du im Vergleich nichts zu beanstanden hattest, liegt mein Problem vermutlich ganz generell daran wie Windows unter 4K aussieht. An allen Kanten stehen ja mehr Pixel zur Verfügung um weiche Übergänge zu rendern als bei einem Monitor mit geringer Auflösung wo die Übergänge härter sind und damit evtl. schärfer wirken.

  5. Der LG 27UK850-W hat Hardware-Kalibrierung. Das allein ist schon den Aufpreis im Vergleich zum iiyama XUB2792UHSU wert.

  6. Hallo,
    zunächst vielen Dank für den ausführlichen Test. Ich bin jetzt etwas ins Schleudern geraten, weil ich mir fast schon den LG 27UK850-W bestellt hätte, der hier ja auch sehr gut getestet wurde. Gelegentlich etwas zocken, gelegentlich Bildbearbeitung meiner Digitalkamera, Webdesign und Office.
    Wenn ich mir den Preis für den iiyama ansehe, frage ich mich ob es irgend einen Grund gibt, doch den LG zu nehmen? Kostet 100 € weniger, und schneidet ja scheinbar in allen Belangen mindestens gleich gut ab.

    • Hi Eric! Ich habe mir nach dem Test den Monitor bestellt, heute erhalten und testweise an meinem ThinkPad P50 via HDMI angeschlossen. Out of the Box bekomme ich ein verdammt gut kalibriertes Bild, das im Hinblick auf ambitionierte Grafik- und Fotobearbeitung mehr als geeignet ist.

      4K unter Windows 10 will ich bereits jetzt nicht mehr missen – gestochen scharfer Text und viel Platz zum Beispiel in Photoshop für die Werkzeugleisten.

      Den DP hab ich noch nicht testen können, da mir das passende Kabel noch fehlt (von DP auf TB3), aber das sollte morgen kommen.

      Leider schaffe ich es noch nicht, RGB und 60Hz in 4K einzustellen. Das sollte mit dem DP-Kabel aber gehen.

      Mir fehlt der Vergleich zum LG, aber für meine (mMn gehobenen) Office- und EBV-Anforderungen ist der Iiyama der passende Monitor. Dicke Kaufempfehlung von mir!

    • Ich habe in den letzten Wochen mehrere Monitore bis 1000 Euro miteinander verglichen. Mein Ziel war es, einen guten Monitor für den sRGB-Workflow zu finden. Darunter auch der LG 27UK850-W und der iiyama XUB2792UHSU. Vom LG 27UK850-W habe ich sogar zwei Exemplare getestet, weil die Homogenität des ersten nicht gut war. Er hatte im unteren Viertel einen deutlich sichtbaren Gelbstich und einen größeren Helligkeitsabfall rechts und links außen.
      Bezüglich Homogenität war der zweite LG 27UK850-W deutlich besser als der erste und vergleichbar mit dem iiyama XUB2792UHSU. Ich habe den LG 27UK850-W mit einem Spyder 5 mehrfach sowohl Hardware- als auch Software-kalibriert und profiliert (per displayCAL für einen sRGB-Workflow), konnte mit dem LG aber nie die sehr guten Messergebnisse des iiyama XUB2792UHSU erreichen. Der iiyama war immer top und zeigte im sRGB-Farbraum ähnlich gute Ergebnisse wie mein Eizo CS2730.

      Das einzige, was mich am iiyama XUB2792UHSU stört, ist die Schärfeeinstellung. Unter Windows finde ich Stufe 3 bei nativer Auflösung im Vergleich zum LG 27UK850-W ziemlich unscharf. Stufe 4 ist aber bereits so überschärft, dass schon helle Halos und Artefakte zu sehen sind, also völlig unbrauchbar. Stufe 5 und 6 zeigen auch bei mir keine Veränderung mehr zu Stufe 4. Vielleicht ist das ein Bug, der sich per Firmwareupdate beheben lässt. Meiner Meinung nach sollte zwischen Stufe 3 und 4 eine deutlich feinere Abstufung erfolgen und die maximale Stufe 6 sollte weniger scharf sein, als die jetzige Stufe 4. Unter MacOS finde ich die Schärfe besser, weiß aber nicht wieso (gleicher Rechner) – vielleicht täusche ich mich auch.

      Beim LG fand ich gut, dass die Anschlüsse rückseitig sind. Da kommt man leichter ran, als unter den Monitor und ist auch praktischer, wenn man die Kabel an einem ergonomischen Monitorarm befestigen möchte. Die Kabel laufen dann gleich in die richtige Richtung. So oft steckt man die Monitorkabel aber auch nicht um. Was die Verarbeitung angeht, fand ich das Gehäuse des iiyama XUB2792UHSU ein bisschen stabiler, als das des LG 27UK850-W.

      Letztendlich habe ich mich trotz der geringeren Schärfe für den iiyama XUB2792UHSU entschieden, weil er im Vergleich zum LG 27UK850-W bezüglich Farbtreue stets die besseren Messergebnisse geliefert hat.

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