Test Monitor AOC i2460Pxqu
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Anschlüsse

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Anschlussmöglichkeiten des AOC i2460Pxqu.

Der AOC i2460Pxqu bieten mit einem DisplayPort, HDMI, DVI und VGA Anschluss alle wichtigen Schnittstellen an, die für einen Betrieb notwendig sein könnten. Zusätzlich wurden auf der rechten Seite auch noch ein Audioeingang und -ausgang angebracht. Auf der linken Seite befinden sich der Stromanschluss inklusiv Netzschalter sowie ein USB-Ausgang und zwei USB-Eingänge.

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Seitliche USB 2.0 Eingänge.

Zwei weitere USB Eingänge wurden auf der rechten Seite des Monitors implementiert. Der rote Eingang besitzt mehr Leistung und wird als Port für die Gerätaufladung wie zum Beispiel Smartphones empfohlen. Alle vier Anschlüsse setzten leider noch auf die 2.0 und nicht die neuere und schnellere 3.0 Technologie.

Bedienung

Das OSD des Monitors wird über vier Tasten im unteren rechten Rahmen gesteuert. Es handelt sich um mechanische Tasten, die bei jedem Druck ein Klickgeräusch erzeugen. Der Druckpunkt ist angenehm, das OSD reagierte aber leider nicht immer direkt auf den ersten Druck, so dass öfter ein zweites Mal gedrückt werden musste, um eine Reaktion hervorzurufen. Die Beschriftung der Tasten wurde dezent in die Oberfläche gestanzt. Auch wenn so die Gesamtoptik am wenigsten zerstört wird, ist die Beschriftung auch tagsüber nur bei optimalem Lichteinfall überhaupt ablesbar.

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Mechanische Tasten unter dem Frontrahmen.

Einen Schnellzugriff gibt es auf die Wahl des Eingangssignals, der Lautstärke und die „Clear Vision“ Funktion.

Der Hersteller liefert mit dem i-Monitor eine Software mit, um alle Einstellungen des OSDs auch bequem über die Maus durchführen zu können. Dies funktionierte grundsätzlich gut, im Multimonitorbetrieb wurden die Einstellungen aber teilweise etwas durcheinandergeworfen, es wurde zum Beispiel die Auflösung des einen Monitors angezeigt bei der Einstellung der Helligkeit dann aber der andere Monitor angesprochen. Im Singlebetrieb gab es dagegen keine Probleme.

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Steuerung des OSDs über die Software i-Monitor.

OSD

Das OSD besitzt fünf bzw. im VGA-Betrieb sechs Abschnitte. Es wird außerdem ein großer Teil der Monitorbreite für das OSD genutzt, wodurch dieses sehr modern und aufgeräumt wirkt.
Im ersten Abschnitt lassen sich der Kontrast, die Helligkeit, der Gammawert, der dynamische Kontrast, die Overdriveeinstellung, die Modi und die i-Care Option verstellen.

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Erster Abschnitt im OSD.

Der zweite Abschnitt ist für die Bildposition verantwortlich, aber nur im VGA-Betrieb auswählbar. Im nächsten Abschnitt können die Farbeinstellungen angepasst werden. Einstellbar sind neben individuellen Einstellungen der drei Farbwerte zwischen 0 bis 100, die vordefinierten Optionen warm, normal, kühl und sRGB. Der DCB Modus befindet sich ebenfalls in diesem Bereich, diesen erläutern wir in einem separaten Abschnitt dieses Testes noch genauer.

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Auswahl der Farbtemperatur.

Den vierten Abschnitt Bildverstärkung erläutern wir ebenfalls in einem separaten Abschnitt. Im fünften Reiter lässt sich das OSD in der Höhe, Breite und Anzeigedauer verstellen. Die letzte Rubrik verbirgt die Einstellungen für das Eingangssignal, einen Abschalttimer, das Bildverhältnis, die DDC-Ci Option und einen Resetknopf. Angezeigt wird in diesem Abschnitt außerdem die Auflösung und Frequenz, die der Monitor aktuell nutzt.

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Verschiedene Einstelloptionen.

Zusatzfunktionen

i-Care

i-Care nennt AOC seine automatische Helligkeitsanpassung, die im OSD aktiviert werden muss. Ein Sensor im vorderen Frontrahmen misst dafür die Helligkeit in der Umgebung und passt die Helligkeit des Monitors entsprechend an. Einstellmöglichkeiten gibt es bei dieser Funktion nicht, sie kann nur ein- und ausgeschaltet werden.

Die automatische Anpassung funktionierte im Test problemlos. Bei zugehaltenem Sensor wurde das Bild stark abgedunkelt und beim direkten Anleuchten mit einer Lichtquelle wurde die Helligkeit entsprechend nach oben korrigiert. Auch wenn die Anpassung daher genau das tut was sie soll, empfanden wir die so automatisch eingestellte Helligkeit in fast jeder Situation als zu hell. Anwender, die es gewohnt sind fast durchgängig mit einer Helligkeit von 140 cd/m² oder sogar noch geringeren Werten zu arbeiten, werden an der Funktion daher keine Freude haben.

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Helligkeitssensor im linken Frontrahmen.

Clear Vision

Clear Vision ist eine Funktion des Monitors, die der Hersteller als wichtig einstuft und sie daher auf eine der Schnellwahltaste gelegt hat. Mit Clear Vision soll eine optimale Bildbetrachtung gewährleistet werden. Vor allem verschwommene Bilder mit geringer Auflösung sollen in klare und lebendige Bilder umgewandelt werden.

Die Funktion ist auf den Stufen schwach, mittel und stark einstellbar. Getestet haben wir die Funktion hauptsächlich mit einem SD-Video in eher schlechter Qualität. Lebendigere Farben konnten wir auf keiner Stufe wahrnehmen, das Bild wurde aber deutlich klarer bzw. schärfer. Bei den meisten Videos dürfte dieser Effekt aber nicht als positiv wahrgenommen werden.

In der Ausgangssituation ohne Clear Vision waren weich verlaufende Pixel im Video erkennbar, bei eingeschaltetem Clear Vision wurde das Bild dagegen so verschärft, dass die Pixel nun einzeln und nicht mehr als homogene Masse wahrgenommen wurden. Dadurch wurden zwar Details verstärkt, aber die Videoqualität wirkte eher noch schlechter. Hilfreicher dürfte die Funktion eher bei technischen Zeichnungen oder ähnlichen Einsatzzwecken sein, in denen alle Details unterschieden werden müssen und eine starke Überschärfung des Bildes keine große Rolle spielt. Für die meisten Anwender dürfte diese Funktion nicht unbedingt einen Mehrwert darstellen.

3 KOMMENTARE

  1. Wenn AOC Monitore ein 4:3 Signal erhalten, stellen die Monitore stets 16:9 ein und dehnen das Bild. Wenn man dann auf 4:3 umstellt, speicheren die Monitore diese Einstellung für diese Auflösung nicht ab. Man muss das jedesmal aufs neue von „Breit“ auf 4:3 umstellen. Im I-Menu fehlt die Umstellung von „Breit“ auf „4:3“ komplett. Wieso reklamiert ihr sowas beim Test nicht? Beim U3277WB besteht dieser Fehler auch. Hab ich grad noch mal verifiziert.

  2. Ist es bei diesem Monitor nicht möglich eine gleichmässigere Kalibrierung zu erreichen? Hat blau IMMER eine so starke Abweichung…?

    • Nun wenn wir es geschafft hätten, würdest Du es hier sehen. Zumal die Einstellung der RGB Werte ja nicht sonderlich stark verändert werden mussten, um den Weißpunkt zu treffen (Rot 50, Grün 48, Blau 48). Standard ist 50.

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