Test Monitor BenQ G2400WT
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Stromverbrauch

Hersteller Gemessen
55 W 44,2 W
< 2W 1,8 W
k.A. 0,8 W
k.A. 37,7 W
k.A. 18,1 W

Der Stromverbrauch ist gemessen an der Displaygröße erfreulich gering und bleibt immer unter den Herstellervorgaben. Leider wird aber auch die vom Hersteller angegebene Maximalhelligkeit nicht eingehalten, weswegen man das Ergebnis zwiespältig betrachten kann. Bei einer Helligkeit von 140 cd/m² liegen aber die gemessenen 37,7 W in einem guten Bereich.

Anschlüsse

Die Anschlüsse befinden sich wie bei allen handelsüblichen Monitoren auf der Rückseite unterhalb der Mechanik. Der BenQ G2400WT bietet neben den PC-Standards VGA- und DVI- auch einen HDMI-Anschluss, der es ermöglicht Bild und Ton über ein Kabel digital zu übertragen. Der BenQ G2400WT hat keine integrierten Lautsprecher, dafür aber einen Kopfhörerausgang an der rechten Seite an den man auch eine Hi-Fi Komponente anschließen kann. Unserer Meinung nach hätte BenQ diesen aber auch besser auf die Rückseite setzen sollen, denn einerseits möchte man doch möglichst verhindern, dass Kabel sichtbar sind, andererseits stört dieses Kabel im Pivot-Modus.

Benq G2400wt Monitor Benq G2400wt Anschluesse
Benq G2400wt Monitor Benq G2400wt Kopfhoerer
Links: Die Signaleingänge DVI, HDMI und VGA; Rechts: Kopfhörerausgang.

Auf einen USB-Hub und Cardreader verzichtet BenQ. Lediglich die Kaltgerätebuchse zum internen Netzteil findet noch links neben den Signaleingängen Platz.

Bedienung

Die Bedienung des BenQ G2400WT erfolgt über 5 Tasten, die unterhalb des Power-Schalters platziert sind. Die Beschriftung ist selbst bei Tag oder heller Beleuchtung schwer zu lesen. Bei normaler Beleuchtung kann man sie nur bei geringem Abstand erkennen. Obwohl die Tasten insgesamt über einen guten Druckpunkt verfügen und mit wenig Kraft zu bedienen sind, wirken sie dennoch aufgrund des Geräusches, das sie erzeugen, nicht besonders hochwertig.

Benq G2400wt Monitor Benq G2400wt Powerschalter
Die schlecht zu erkennende Beschriftung der Tasten.
Benq G2400wt Monitor Benq G2400wt Menuetasten
Die Menütasten unter dem Power-Schalter.

Einerseits sieht es zwar gut aus, wenn die Knöpfe unter dem Rahmen versteckt sind, andererseits muss die Ergonomie ziemlich stark darunter leiden. Da man von unten keinen Gegendruck aufbauen kann, wird der Arm schnell lahm.

Mit einem Druck auf die rechte Pfeiltaste gelangt man sofort in ein separates Menü, in dem man Helligkeit und Kontrast direkt verändern kann.

Benq G2400wt Monitor Benq G2400wt Menue 6
Helligkeit und Kontrasteinstellungen sind einfach zu erreichen.

Per Druck auf die linke Pfeiltaste kann man zwischen den internen Farbprofilen des Monitors schnell wechseln Ganz links befindet sich die Auto-Adjustment-Taste, die das Bild bei analogem Signal automatisch optimiert.

OSD

Das Menü ist in die fünf Submenüs Display, Picture, Picture Advanced, Audio und System unterteilt, die nun näher beschrieben werden:

Display

Da das Bild bei digitalem Signal in dieser Hinsicht nicht verändert werden kann, sind die Funktionen nur bei analogem Signal (D-Sub VGA) auswählbar. Dabei kann man das Bild automatisch optimieren lassen, wie dies auch schon durch die Auto-Direkttaste geschieht. Alternativ kann man das Bild auch manuell in horizontaler und vertikaler Richtung verschieben und sowohl den Takt als auch die Phase anpassen.

Benq G2400wt Monitor Benq G2400wt Menue 1
Picture

In diesem Submenü befinden sich die wichtigsten Einstellungen in Bezug auf die Bilddarstellung. Während die Punkte Helligkeit und Kontrast auch mit Schnellwahlknopf ausgewählt werden können, kann man hier noch den Schärfegrad, Farbeinstellungen und den dynamischen Kontrast regeln.

Beim Verändern des Schärfegrades tut sich bei unserem Testgerät in der nativen Auflösung gar nichts, weder wird das Bild schärfer noch weicher. Bei interpoliertem Bild jedoch wird das Bild bei abnehmendem Schärfegrad komischerweise schärfer und bei zunehmendem Schärfegrad weicher.

Unter dem Punkt Color bietet uns das Menü Presets mit Rot- oder Blaustich an. Im Usermodus können die RGB-Farben aber auch individuell angepasst werden. Die genannten Funktionen sind nur im Standard Bildmodus verfügbar, dann ist jedoch die dynamische Kontrastregelung deaktiviert. Ändert man den Bildmodus jedoch ist die Schärfe- und Farbregelung blockiert. Aktiviert man dazu noch den dynamischen Kontrast, funktionieren auch die Helligkeit- und Kontrasteinstellungen nicht mehr.

Benq G2400wt Monitor Benq G2400wt Menue 2
Picture Advanced

In diesem Punkt wird dem Anwender ermöglicht zwischen den 5 Bildmodi Standard, Film, Dynamic, Foto und sRBG zu wählen. Die auf der Front des Displays beworbene Senseye-Funktion ermöglicht es, den Unterschied zwischen dem Standardmodus und dem gewählten Modus durch einen Splitscreen sichtbar zu machen.

Der Punkt Display Mode ermöglicht dem Anwender das Interpolationsverhalten auf seine Bedürfnisse anzupassen. Die AMA-Funktion erlaubt es, die Graustufenreaktion der Flüssigkeitskristalle zu erhöhen und somit ein Overdrive zu aktivieren. Auf das Interpolationsverhalten und die AMA-Funktion wird im weitern Verlauf des Testberichtes noch ausführlich eingegangen.

Benq G2400wt Monitor Benq G2400wt Menue 3
Audio

Über diesen Menüpunkt kann man lediglich die Lautstärke des HDMI-Soundsignals regeln bzw. stumm schalten, die an den Kopfhörerausgang weitergeschleift wird

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System

Quellenauswahl, Ein- und Ausschalten, Informationen zum Eingangssignal erhält man unter dem Menüpunkt System. Dazu kann man über den Punkt OSD Settings das Menü in vertikaler und horizontaler Richtung verschieben, die Menüsprache verändern sowie die Anzeigezeit des Menüs zwischen 5 und 30 Sekunden regeln und auch eine OSD-Sperre aktivieren.

Benq G2400wt Monitor Benq G2400wt Menue 5
 

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