Test Monitor Dell U2410
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Stromverbrauch

Der Stromverbrauch im Standby und im ausgeschalteten Zustand liegt bei einem sehr guten Wert von weniger als einem Watt. Der stromversorgte USB-Hub erhöht diese Werte leicht und der Wert lässt sich durch Abstecken des USB-Kabels am Rechner normalisieren.

Auch im Normalbetrieb liegt der U2410 im Mittelfeld der Modelle, die kein TN-Panel verwenden. Der Monitor besitzt keine LED-Hintergrundbeleuchtung, die den Stromverbrauch verringern könnte.

Hersteller Gemessen
< 1 W < 1 W
k.A 2 W
< 1 W < 1 W
k.A. < 1 W
75 W 57 W
k.A. 48 W
132 W 107 W

Anschlüsse

Die Anschlussvielfalt lässt keine Wünsche offen und der Dell U2410 ist auch für die Zukunft gerüstet. Auf der Rückseite befinden sich ein Netzkabelanschluss, die Stromversorgung für die optionale Dell-Soundleiste, ein Displayport-Anschluss, ein HDMI-Anschluss mit HDCP, zwei DVI-D-Anschlüsse, Component/Composite-Video-Anschlüsse und ein analoger Stereo-Audioausgang.

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Alle Anschlüsse sind beschriftet und nochmals visuell abgebildet.

Zu finden ist außerdem ein Speicherkartenleser, der liest/schreibt und automatisch erkannt wird, wenn der Monitor per USB mit dem Rechner verbunden wird. Er kann folgende Formate lesen: xd-Picture (TypeM und TypeH), SmartMedia (SM), CompactFlash (CF), Memory-Stick (HSMS, MS Pro und Duo mit Adapter), SecureDigital (SD, miniSD mit Adapter, TransFlash) und MultiMediaCard (MMC, MMC micro mit Adapter). Die Karten der neuen Generation (z.B. SDHC) werden ebenfalls problemlos gelesen.

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Auf der linken Seite befinden sich zwei USB-Anschlüsse und der Kartenleser, sowie die ausziehbare Infokarte. (Bild: Dell)

Der Dell U2410 verfügt außerdem über einen stromversorgten USB-2.0-Hub mit einem Upstream und zwei Downstream auf der Geräterückseite und zwei Downstream auf der linken Seite. Unterstützt werden bis 480 MB/sec und eine Leistungsaufnahme 2,5 W pro Anschluss.

Bedienung

Im Unterschied zu seinen Vorgängern ist der Dell U2410 nun auch mit touchsensitiven Tasten ausgestattet. Die Bedienung ist zwar nicht so gut wie mit statischen Tasten, funktioniert im Vergleich zu Touch-Tasten anderer Monitore aber sehr gut. Im Normalbetrieb ist nur die blau leuchtende Ein/Aus-Taste zu sehen, welche im Ruhezustand orange blinkt und als einzige das Gefühl einer „echten“ Taste gibt. Die restlichen Touch-Tasten erleuchten, wenn man sich mit der Hand auf 1 cm nähert. Je nach Menü leuchten bis zu fünf Touch-Tasten, welche eigentlich nur durch ein kleines LED sichtbar werden, der Monitor-Rahmen bleibt durchgehend und die Tasten werden nicht voneinander getrennt.

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Der ON/OFF-Schalter leuchtet im Ruhezustand sanft auf, die anderen Tasten sind nicht zu sehen.

OSD

Die Menüsteuerung ist einfach zu bedienen und leicht verständlich, die Tasten reagieren gut. Je nach Menü leuchten vier oder fünf LEDs und zeigen entweder einen Menü- oder Navigationspunkt an. Die Einstellungen welche in bestimmten Modi nicht verfügbar sind (z.B. Rauschunterdrückung), werden sinnvollerweise grau dargestellt. Eine Screenmanager-Software für eine rechnergesteuerte Einstellung ist nicht vorgesehen. Beim ersten Tastendruck erscheinen vier Haupt-Menüs, welche individuell konfigurierbar sind.

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Sobald das unterste Touchfeld gedrückt wird, erscheint das Startmenü auf dem Display, die Schnellzugriffe sind individuell konfigurierbar.

Die folgenden Punkte stellen die Werkseinstellung dar:

Voreingestellte Modi

In diesem Modus können wir zwischen Standard, Multimedia, Spiel, Warm, Kühl, Adobe RGB, sRGB und Benutzerfarbe (Verstärkung, Verschiebung, Farbton, Sättigung) wählen. Die Änderungen betreffen hauptsächlich Farbtemperatur, Farbräume und Ansprechverhalten. Individuelle Einstellungen können nur unter Benutzerfarbe gewählt werden, das bedeutet dass z.B. in Adobe RGB die Farbwerte (wie Verschiebung, Sättigung, Weißpunkt) nicht verändert werden können, wiederum in Benutzerfarbe der Farbraum nicht begrenzt werden kann. Das ist vor allem für die Kalibration hinderlich.

Helligkeit/Kontrast

In diesem Menüpunkt können Helligkeit und Kontrast in einer Abstufung von 0 bis 100 verstellt werden.

Eingabequelle

Hier kann entweder automatisch eine Eingabequelle gesucht werden oder manuell zwischen VGA, DVI-D 1, DVI-D2, Displayport, HDMI, Component oder Composite umgeschaltet werden. Einstellungen wie Helligkeit und Kontrast werden beim Umschalten der verschiedenen Quellen erfreulicherweise gespeichert und für die nächste Umschaltung übernommen.

Menü

Neben der Wiederholung der oben genannten Einstellungen finden wir noch einen Modus, um den Bildschirm automatisch einzustellen.

In den Farbeinstellungen kann als Eingangsformat zwischen RGB und YPbPr gewählt werden, das Gamma zwischen PC (2,2) und Mac (1,8), sowie in der Wahl zwischen Grafik- und Video-Modus.

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Je nach Menü verändern sich auch die Bedienfelder.

Unter den Anzeigeeinstellungen kann das Interpolationsverhalten mit Max., Aspekt und 1:1 geändert werden. Außerdem finden wir eine Verstellung der horizontalen und vertikalen Position des Monitorinhalts, sowie eine Schärfeeinstellung und die Möglichkeit das Bild in 5er-Schritten zu zoomen.

Rauschunterdrückung, Pixeluhr, Phase und Dynamischer Kontrast sind nur in bestimmten Modi verfügbar. Im Infomenü werden Quelle, Auflösung, Hertz und die Bild-in-Bild Einstellungen zusammengefasst.

In den PIP-Einstellungen ist die Quelle frei aus den Anschlüssen wählbar, ebenso die dargestellte Größe und die Position. Im PBP-Modus werden die ausgewählten Quellen als Splitscreen dargestellt und das Bild leicht höher dargestellt, um den Monitor besser zu füllen und die Darstellung zu vergrößern.

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Links die Bild-in-Bild-Funktion und rechts der Split-Screen, hier ist gut zu sehen, dass das Bild etwas in die Höhe verzerrt wird.

In den weiteren Einstellungen können OSD-Funktionen wie Sprache, Transparenz, Darstellungszeit, Sperrung, Drehung und Tastenton verstellt werden. Außerdem kann DDC/CI (Display Data Channel/Common Interface) aktiviert werden, welches einen Datenaustausch über das Bildschirmkabel erlaubt.

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