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TESTBERICHT: LG Flatron L227WTP-PF Teil 5


Jede der fünf Navigationstasten ist mit einer direkt anwählbaren Funktion belegt. Beim Betätigen der ez-Zooming-Taste wird das Bild "vergrößert", indem die Auflösung um eine Stufe verkleinert wird. Voraussetzung ist die Installation des forte-Managers. Benutzt man beispielsweise die native Auflösung 1.680 x 1.050 Pixel, so ändert sich die Darstellung auf Knopfdruck auf 1.440 x 900 Pixel.

Die Menu-Taste öffnet das OSD des TFT-Monitors und dient innerhalb dessen als "Schritt zurück"-Taste. Mit der f-Engine (-) Taste wird bei Direktanwahl ein kleines Menü mit vier verfügbaren Bildmodi geöffnet. Zur Auswahl stehen NORMAL, BENUTZER, TEXT und FILM. Mit Hilfe der f-Engine (-) und der Source (+)-Tasten kann der gewünschte Bildmodus gewählt werden. Dabei wird auf der linken Hälfte des Monitors zur Vorschau der neue und auf der rechten Seite der aktuelle Bildmodus angezeigt.

Die Source (+)-Taste dient wie auch die f-Engine (-)-Taste zur Navigation innerhalb des OSDs. Bei Direktanwahl schaltet der Monitor zwischen den beiden Videoeingängen um. Die Auto/Set-Taste passt die Bildposition so an, dass diese optimal dargestellt wird. Diese Funktion wird nur bei Verwendung des analogen D-Sub-Eingangs benötigt. Innerhalb des Menüs dient die Auto/Set-Taste außerdem als "Bestätigen"-Taste.

OSD

Das OSD des LG L227WTP-PF ist optisch ansprechend, aber dennoch schlicht gestaltet. Es unterscheidet sich nicht von dem des Vorgängers L227WT oder dem W2600HP. Die Bedienung ist simpel und verlangt nur wenige Klicks, um an das gewünschte Ziel zu gelangen.

Die meisten Einstellungsbalken sind in 100 Schritte unterteilt. Bei den RGB-Kanälen ist dies nicht unbedingt sinnvoll, da der Farbkonfiguration 256 Stufen zu Grunde liegen. Jeder Klick auf die f-Engine (-) oder Source (+)-Tasten entspricht einem Schritt bei den Einstellungsbalken.

Bild

Die werksseitige Voreinstellung der Helligkeit ist mit 100 viel zu hoch. Bei längerem Arbeiten können so Kopf- und Augenschmerzen hervorgerufen werden. Unser Testredakteur empfand eine Verringerung des Wertes auf etwa 220 cd/m² (ca. Stufe 60) am angenehmsten. Die Kontrasteinstellung ist mit 70 subjektiv gut voreingestellt. Das Bild wirkt farbenfroh und ausgewogen.

Die Gammaeinstellung ist nur in drei Schritte mit den Werten -50, 0 und +50 unterteilt. Standardmäßig steht der Wert auf 0. Im Gegensatz zum Vorgänger L227WT ist nun auch eine Korrektur der Gammaeinstellung über den forte-Manager möglich. Hier hat LG also nachgebessert.

Farbsteuerung

Im Menüpunkt Farbsteuerung lassen sich die RGB-Kanäle und die Farbtemperatur konfigurieren. Letztere lässt sich um drei Schritte nach oben und einen Schritt nach unten korrigieren. Für unser Empfinden ist die Standardeinstellung von 6500K am angenehmsten, was brigen auch der sRGB-Einstellung entspricht.

Die RGB-Kanäle sind werksseitig auf 50 eingestellt, was nicht besonders praktisch ist, da eine Hochregelung der Werte nur eine Übersättigung des Bildes hervorruft. Besser wäre es einen in 256 Schritte unterteilten Einstellungsbalken zur Verfügung zu stellen oder wenigstens bei einem Wert von 100 zu beginnen.

Bildlage

Beim Gebrauch des analogen D-Sub-Eingangs kann die Bildposition im Menüpunkt Bildlage angepasst werden. Wenn man den digitalen DVI-Eingang verwendet, ist die Funktion (wie auf der Abbildung) deaktiviert, da das Bild bereits optimal positioniert ist.

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