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TESTBERICHT: LG 24GM77-B Teil 7


60Hz Overdrive "hoch"

Bei 60Hz und Overdrive "hoch" messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 3,6 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit 2,1 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt schnelle 3,9 Millisekunden und als CtC-Wert ermitteln wir 2,6 Millisekunden. Im Vergleich zum 60Hz-Modus Overdrive "mittel" ist der Geschwindigkeitsgewinn hauptsächlich bei den Schwarz-Weiß-Wechseln signifikant erkennbar.

Die Überschwinger beim Helligkeitsverlauf sind noch moderat. Hier macht der LG 24GM77-B eine ausgezeichnete Figur. Während viele Hersteller die höchste Overdrive-Stufe so ausreizen, dass in der Regel die Überschwinger unsere Grafik sprengen, liefert LG hier einen solide abgestimmten maximalen Overdrive ab. Natürlich können hier schon minimale Artefakte oder Doppelkonturen auftreten, aber wer die beste Performance möchte, kann beruhigt in der höchsten Overdrive Stellung spielen.

60Hz (Overdrive: hoch): noch schnellere Schaltzeiten, dafür aber nur moderate Überschwinger.

144Hz Overdrive "aus"

Mit Overdrive "aus" bei 144Hz messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit sehr kurzen 3,7 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit 3 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 11,1 Millisekunden und beim CtC Wert messen wir 8,8 Millisekunden. Der Helligkeitsverlauf ist völlig neutral. 144Hz ohne zusätzliche Overdrivebeschleunigung lassen den LG 24GM77-B eine gute Figur machen. Damit ist er deutlich schneller als mit identischem Modus unter 60Hz.

144Hz (Overdrive: Off): flotte Schaltzeiten und keine Überschwinger.

144Hz Overdrive "mittel"

Bei 144Hz und der Overdrive-Stellung "mittel" ist wieder eine deutliche Steigerung der Geschwindigkeit bemerkbar. Wir messen den Schwarz-Weiß-Wechsel mit schnellen 3,5 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit lediglich 1,4 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt hervorragende 4,5 Millisekunden und der CtC-Wert reduziert sich auf sehr schnelle 3,2 Millisekunden.

In dieser Einstellung werden die Reaktionszeiten effektiv gekürzt, die Abstimmung ist weiterhin völlig neutral. Obwohl man die Beschleunigung erkennen kann, bleibt diese jedoch noch klar auf der Ideallinie. Einen beim Overdrive besser abgestimmten Monitor hatten wir bisher noch in keinem Test.

144Hz (Overdrive: Normal): sehr schnelle Schaltzeiten und keinerlei Überschwinger.

144Hz Overdrive "hoch"

Bei 144Hz und Overdrive "hoch" messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 4,5 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit 1,6 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 4 Millisekunden und als CtC-Wert ermitteln wir 2,8 Millisekunden. Im Vergleich zum 144Hz-Modus Overdrive "mittel" ist der Geschwindigkeitsgewinn allerdings wiederum minimal.

Die Schwarz-Weiß-Wechsel und der schnellste Grauwechsel sind sogar minimal langsamer als bei Overdrive "mittel", dafür ist der Durchschnitt aller Grauwechsel und der CtC-Wert minimal schneller. Nicht weiter verwunderlich, denn LG setzt weiterhin auf eine absolut neutrale Abstimmung. Hier wäre sogar noch mehr drin gewesen.

144Hz (Overdrive: hoch): noch schnellere Schaltzeiten und geringe Überschwinger.

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3 Kommentare vorhanden


Die Einleitung könnte aus einem LG-Werbeprospekt sein. Wenn ich dann noch sowas lese: "Das Display selbst lässt sich komfortabel einstellen. Um es einer zu hohen oder zu niedrigen Sitzposition anzupassen, kann man den Monitor 5 Grad nach vorne und 20 Grad nach hinten neigen" oder "denn auch Komfort und Verarbeitung sind bei diesem Monitor groß geschrieben", dann ist es wirklich Werbung.
Ein nicht höhenverstellbarer Monitor ist auf preiswert produziert und am falschen Ende gespart worden, weil so unbrauchbar. Mit Neigung eine falsche Höhe ausgleichen sollte nicht noch in den höchsten Tönen gelobt werden.
Edit: Stimmt, der Standfuss wird 2x beschrieben. Gut dann sorry.
Hallo MuLatte,
der Monitor besitzt ebenfalls eine Höhenverstellung von 10cm. Dies wird im Test auch erwähnt.
Damit lässt sich der Monitor in alle Richtungen drehen, wenden und verschieben. Da sich die Mechanik ohne Knarren bewegen lässt und trotzdem fest hält, kann man von einer guten Verarbeitung sprechen.

Beste Grüße,
Martin
In der Einleitung gehen wir meist auch auf die Werbeversprechen des Herstellers, sowie die technischen Spezifikationen vom Hersteller ein. Und im Test selbst wird dann überprüft, ob die Versprechen auch eingehalten werden.

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