Dell U3226Q im Test: QD-OLED für Bildbearbeitung
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KVM-Switch

Ein KVM-Switch ermöglicht die Steuerung mehrerer Computer über eine Tastatur, einen Monitor und eine Maus. KVM steht für „Keyboard, Video, Mouse“. Ein KVM-Umschalter ist besonders nützlich, wenn Sie mehrere Computer benutzen, aber nicht genügend Platz für zusätzliche Tastaturen, Monitore und Mäuse haben. Mit einem KVM-Switch können Sie einfach zwischen den verschiedenen Computern umschalten, ohne jedes Mal Tastatur, Monitor und Maus umstecken zu müssen.

Um den Switch zu nutzen, werden Maus und Tastatur per USB mit dem Monitor verbunden. In unserem Testszenario wurde PC 1 (Notebook) über HDMI sowie Thunderbolt 4 und PC 2 (DisplayPort) über USB-C angeschlossen. Man muss lediglich die jeweils andere Signalquelle auf dem Bildschirm anzeigen, und Maus und Tastatur konnten problemlos verwendet werden. Das ist die bequemste Art eines KVM-Switches, absolut praktikabel. Besser geht es nicht.

Beachten sollte man aber, dass man den PC in diesem Szenario nicht per Maus oder Tastatur aus dem Energiesparmodus wecken kann. Hier muss kurz die Power-Taste des Rechners gedrückt werden.

Im PbP-Modus steht die Automatik nicht bereit, und die Auswahl muss manuell im OSD über den Menüpunkt „PiP/PbP“ unter „USB-Wechsel“ erfolgen, was ebenfalls einwandfrei funktioniert. Noch einfacher geht es, wenn man die Funktion „USB-Wechsel“ auf eine der drei Direkttasten legt.

Die Umsetzung der KVM-Funktion ist absolut praxistauglich. Unter allen von uns getesteten Monitoren ist der Dell U3226Q in puncto KVM-Funktionalität vorbildlich.

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PbP und PiP

PbP steht für „Picture by Picture“ und bezieht sich auf eine Funktion, die es ermöglicht, zwei Quellen gleichzeitig auf einem Bildschirm anzuzeigen. Bei der Verwendung von PbP teilt das Gerät den verfügbaren Bildschirmbereich in separate Abschnitte auf und zeigt die Inhalte der verschiedenen Eingangsquellen gleichzeitig nebeneinander an.

Dies kann nützlich sein, wenn Sie mehrere Geräte – zum Beispiel einen zweiten Computer oder einen Laptop – mit dem Dell U3226Q verbinden und den Inhalt jeder Quelle gleichzeitig im Blick behalten möchten. Dafür stehen ausreichend Anschlüsse bereit: HDMI 1, HDMI 2, Thunderbolt 4 und DisplayPort lassen sich beliebig kombinieren, sodass jeder Bildschirmbereich den Inhalt einer anderen Quelle anzeigt. Der Dell U3226Q unterstützt dabei zwei Darstellungsmodi: A/A und A/B. Bei A/A wird eine Signalquelle zweimal nebeneinander angezeigt, bei A/B hingegen zwei verschiedene Signalquellen.

Im Fall des Dell U3226Q wird der Bildschirm in der Mitte geteilt, sodass für jede Quelle 1920 × 2160 Bildpunkte zur Verfügung stehen. Eine andere Option wie 1/3 zu 2/3 ist im OSD nicht auswählbar. Auf das Seitenverhältnis kann kein Einfluss genommen werden. Im OSD des PbP-Modus können die beiden anzuzeigenden Quellen ausgewählt und die Seiten auf dem Bildschirm gewechselt werden.

Aus unserer Sicht ist es am sinnvollsten, auf beiden Seiten eine Auflösung von 1920 × 2160 für einen PC oder ein Notebook einzustellen. Ansonsten sind unten und oben schwarze Balken zu sehen, und die Fläche wird nicht optimal genutzt. Diese Auflösung bietet Windows auch direkt an. Es steht ausreichend Platz bereit, und ein vernünftiges Arbeiten ist möglich.

PiP steht für „Picture in Picture“ und bezeichnet eine Funktion, die es ermöglicht, eine weitere Quelle gleichzeitig auf einem Monitor darzustellen. Dabei wird in einer der vier Ecken des Bildschirms ein Fenster angezeigt.

Dies kann nützlich sein, wenn man während der Arbeit gleichzeitig ein Video anschauen möchte. Zum Arbeiten ist der PiP-Modus in der Regel weniger geeignet, da die Darstellungsgröße des Fensters hierfür meist zu klein ist. Es gibt zwei Fenstergrößen, die per Symbol ausgewählt werden können und in jeder Ecke darstellbar sind. Das kleinere Fenster nimmt in der Horizontalen etwas mehr als 1/3 ein, während das größere Fenster etwa die Hälfte beansprucht. Die oben genannten Signaleingänge können auch im PiP-Modus als Signalquelle im OSD definiert werden. Die Skalierung des Fensters (16:9-Format) ist fest und kann nicht angepasst werden. Hauptbild und eingeblendetes Fenster können im OSD gewechselt werden. Ein 16:9-Fenster ist für die meisten Auflösungen die bessere Wahl. Noch besser wäre es natürlich, wenn sich das Fenster automatisch dem Seitenverhältnis der Auflösung anpassen würde.

Bildqualität ab Werk

Entspiegelung

Die Display-Oberfläche ist matt ausgeführt, zeigt jedoch für ein entspiegeltes Panel eine vergleichsweise hohe Restreflexion. Auf dunklen Bildinhalten sind daher nicht nur helle Kleidung, sondern auch Hand- und Gesichtskonturen des Betrachters diffus erkennbar.

Auflösung

Die 4K-Auflösung (3840 × 2160 Pixel, 16:9) verteilt sich auf 31,5 Zoll und bietet somit 140 ppi. Die Bezeichnung ppi steht für „pixel per inch“, also Pixel pro Zoll. Diese Maßeinheit beschreibt die Auflösung eines Bildes, ohne jedoch Angaben über die Ausgabegröße zu machen. Als Besonderheit ermöglicht der Dell U3226Q zudem, Signale mit einer Auflösung von 4096 × 2160 (4K-DCI) entgegenzunehmen.

Die Schriftdarstellung kann bei Bedarf unter Windows über die Skalierung oder per ClearType noch an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Beim Reset (Werkseinstellungen) stellt der Dell U3226Q folgende Werte ein:

Bildmodus: Nativ
Helligkeit: 200 cd/m²
Kontrast: n. v.
Gamma: Nicht  auswählbar
Farbtemperatur: Nicht einsehbar
RGB: Nicht einsehbar
Schärfe: 50

Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Bereits im subjektiven Graustufen-Test wird die Qualität sichtbar: Die Darstellung wirkt neutral und über die gesamte Fläche hinweg vollkommen homogen. Sowohl sehr helle als auch sehr dunkle Tonwerte werden sauber differenziert. Bei deutlichen Abweichungen vom idealen Blickwinkel bleibt der Bildeindruck ebenfalls absolut stabil.

Graustufendarstellung vom OLED-Panel des Dell U3226Q
Graustufendarstellung

Feine Grauverläufe werden ebenfalls absolut sauber und durchgehend gleichmäßig wiedergegeben – ohne jeglichen Farbstich, ohne Banding und ohne Abrisse in den Übergängen. Unterstützt wird die Darstellung durch die sehr gleichmäßige Panel-Homogenität, auf die wir später noch detailliert eingehen.

Ausleuchtung

Da wir es mit einer selbstleuchtenden Pixelmatrix zu tun haben, kann es auch keine Leckagen geben, wodurch die Hintergrundbeleuchtung durchscheinen könnte. Daher sparen wir uns diesen Teil des üblichen Tests. Die Ausleuchtung ist perfekt.

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